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Mazeyrolles

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Mazeyrolles
Maseiròlas
Mazeyrolles (Frankreich)
Mazeyrolles (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Sarlat-la-Canéda
Kanton Vallée Dordogne
Gemeindeverband Domme Villefranche-du-Périgord
Koordinaten 44° 41′ N, 1° 1′ OKoordinaten: 44° 41′ N, 1° 1′ O
Höhe 169–308 m
Fläche 29,65 km²
Einwohner 307 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 10 Einw./km²
Postleitzahl 24550
INSEE-Code

Bürgermeisteramt (Mairie)

Mazeyrolles (Aussprache [mazeˈʁɔl], okzitanisch Maseiròlas) ist eine südfranzösische Gemeinde mit 307 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Sarlat-la-Canéda und zum Gemeindeverband Communauté de communes de Domme Villefranche-du-Périgord. Die Bewohner werden Mazeyrollais und Mazeyrollaises genannt.

Bodenbedeckung, Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)

Mazeyrolles liegt etwa 60 Kilometer südsüdöstlich von Périgueux, etwa 28 Kilometer südwestlich von Sarlat-la-Canéda und etwa 46 Kilometer ostsüdöstlich von Bergerac im Südosten des Départements an der Grenze zum benachbarten Département Lot-et-Garonne. Die Gemeinde befindet sich in der Landschaft des Périgord noir im gleichnamigen, touristisch benannten Landesteil. Sie befindet sich in den Einzugsgebieten der Dordogne und der Garonne und wird entwässert von der zeitweise trockenfallenden Nauze, die im nördlichen Gemeindegebiet entspringt, von den Flüsschen Briolance und Ménaurie.

Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Mazeyrolles liegt auf der vierten Stufe von Nordosten, einem Plateau aus Kieselsandsteinablagerungen und lakustrischen Kalksteinen aus dem Tertiär.[1] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär und aus Sedimentgesteinen, teils aus dem Känozoikum, andere aus dem Mesozoikum.

Das Relief des Gemeindegebiets weist eine recht bewaldete Hügellandschaft auf mit Erhebungen meist über 250 m Höhe. Der topografisch höchste Punkt mit 308 m Höhe befindet sich im äußersten Norden in der Nähe des Lieu-dit les Fargues nahe der Grenze zu den Nachbargemeinden Sainte-Foy-de-Belvès und Orliac. Der niedrigste Punkt ist mit 169 m im Norden beim Austritt der Nauze aus dem Gemeindegebiet zu finden. Mazeyrolles besitzt kein eigentliches Zentrum. Die Kirche liegt im Weiler Mazeyrolles, das Bürgermeisteramt rund zwei Kilometer nördlich im Weiler Le Got auf etwa 238 m bzw. 219 m Höhe.

Rund 76 % der Fläche der Gemeinde sind bewaldet, rund 24 % werden landwirtschaftlich, in erster Linie heterogen, genutzt (Stand: 2018).[2]

Mazeyrolles wird von folgenden neun Gemeinden umgeben:

Salles-de-Belvès Sainte-Foy-de-Belvès Orliac
Prats-du-Périgord
Capdrot Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Saint-Cernin-de-l’Herm
Soulaures Blanquefort-sur-Briolance
(Lot-et-Garonne)
Lavaur

Die klimatischen Bedingungen in Mazeyrolles werden als warm und gemäßigt eingestuft. Mazeyrolles ist eine Gemeinde mit einer beträchtlichen Niederschlagsmenge. Selbst im trockensten Monat Juli fällt viel Regen. Nach der Köppen-Geiger-Klassifikation werden die vorherrschenden Wetterbedingungen in diesem Gebiet als Cfb (Gemäßigtes Ozeanklima) eingeordnet. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Mazeyrolles beträgt 13 °C, die niedrigste Durchschnittstemperatur im Januar mit 5,2 °C, die höchste im Juli mit 21,2 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt gemäß den meteorologischen Aufzeichnungen etwa 867 mm.[3]

Natürliche und technologische Risiken

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Risikokarte zur Quellung/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Mazeyrolles

Natürliche Risiken manifestieren sich in Mazeyrolles neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als

  • Waldbrände
  • Bodensetzungen
  • Bodenbewegungen

Da das Gemeindegebiet zu einem großen Teil mit Wald bedeckt ist, ist Mazeyrolles einer starken Gefahr von Waldbränden ausgesetzt. Im gesamten Gemeindegebiet besteht deshalb zur Vorbeugung eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser und Zufahrten und eine zeitliche und/oder räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk. Der vom Département erstellte Plan zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF) definiert nicht bebaubare und vorbehaltspflichtige Bauzonen, um die Exposition von Gütern zu verringern.[4]

Wie die Risikokarte zeigt, ist fast das gesamte Gemeindegebiet von einer mittleren, im westlichen Teil von einer starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperiode im Jahr 2011 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr wird als niedrig eingestuft. Das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.

Bodenbewegungen umfassen eine Reihe von Verschiebungen des Bodens oder Untergrunds, manche abrupter als andere. Die dabei auftretenden Volumina können von wenigen Kubikmetern bis zu mehreren Millionen Kubikmetern reichen. Diese Verschiebungen können langsam (einige Millimeter pro Jahr) bis sehr schnell (einige hundert Meter pro Tag) erfolgen. Im Allgemeinen verlaufen Bodenbewegungen mit einem signifikanten Volumen relativ langsam. Eine solche Bodenbewegung im Jahr 1999 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden. In Mazeyrolles besteht die Gefahr von Bodenbewegungen als Senkungen und Einstürzen anthropogenen Ursprungs, natürlich entstandene unterirdische Hohlräume, deren Decken einsturzgefährdet sind, sowie von Erdrutschen, mehr oder weniger langsamen Bewegungen von Hanglagen, bei denen sich das Erdreich ablöst. Ihr Auftreten hängt von der Bodenart, dem Hangwinkel und den Wetterbedingungen ab.

Ein technologisches Risiko bilden verschmutzte oder potenziell verschmutzte Standorte, die weniger als 500 Meter vom Zentrum entfernt sind. Es handelt sich hierbei um eine frühere Tankstelle.

Als klassifizierte Anlagen zum Schutz der Umwelt (ICPE) gelten industrielle oder landwirtschaftliche Betriebe, die wahrscheinlich Risiken bergen oder Verschmutzungen oder Belästigungen verursachen, insbesondere für die Sicherheit und Gesundheit der Anwohner. Eine südlich von Le Got gelegene, chemische Fabrikanlage ist als „Nicht-SEVESO“ klassifiziert.[5]

Etymologie und Geschichte

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Der erste Name des Dorfes, Mazeyiolas, ist am Ende des 13. Jahrhunderts belegt (1281). Er steht für den Plural des lateinischen maceriola, das eine kleine Begrenzungsmauer bezeichnet, und ist das Diminutiv von maceria (deutsch Mauer). Dieses Wort führte zum Altokzitanischen masièro, das die Umrandung eines Bauernhofs oder eines Pachtguts bezeichnete.

Am 5. Februar 1960 wurde das Dorf und frühere Gemeinde La Trappe eingemeindet. Der Name des Dorfes ist im Jahre 1053 belegt in Sanctus Jacobus de Trapa. Trapa steht für das okzitanische trapa, das im Ursprung eine Falle bezeichnete, um Vögel zu fangen, und stammt von einem germanischen Wort. Der Zusammenhang mit einem Ortsnamen ist unklar. Der Trappistenorden, der erst ab 1140 existierte, ging aus der Zisterzienserabtei La Trappe im heutigen Département Orne hervor.

Am 1. Januar 1961 wurde die frühere Gemeinde Fontenilles-d’Aigueparse eingemeindet. Es liegt keine frühere Form von Fontenilles vor, einem Namen von zahlreichen Lieu-dits im Périgord. Er geht auf den Plural des okzitanischen fontanilha zurück, das einen kleinen Brunnen bezeichnet, und von font des lateinischen fons, fontis abgeleitet ist. Aigueparse ist zu einem späteren Zeitpunkt belegt in der latinisierten Form Aquis Parsis im Jahr 1556, die zu Aiguesperses im 18. Jahrhundert und zu Aigues-Parses im 19. Jahrhundert wurde. Das Wort ist eine Französisierung des okzitanischen Aigas esparsas (deutsch verstreute Gewässer). Aiga setzt das lateinische aqua fort. Esparsa kommt vom Verb esparsar (deutsch verstreuen), das aus dem lateinischen spargere (deutsch streuen) kommt.[6]

Die Geschichte der Gegend beginnt dank der prähistorischen Stätte „La Plane“ weit vor der Neuzeit. Die Stätte liegt an der Wasserscheide zwischen den Flüssen Dordogne und Lot und wird seit 1976 ausgegraben. Dabei wurden folgende Funde gemacht: Werkzeuge aus dem Acheuléen, die von den ersten menschlichen Siedlungswellen zeugen, Werkzeuge aus dem Moustérien, die direkt mit den Neandertalern in Verbindung stehen, sowie Spuren des Aurignacien und des Gravettien, die für den modernen Menschen charakteristisch sind, außerdem ein Menhir, der heute noch in der Gegend von Fontenilles zu sehen ist.

Die lange Besiedlungsgeschichte des Ortes ist unbestreitbar. 1885 wurden spätrömische Gräber samt Grabbeigaben freigelegt. Lange Zeit war das Gebiet zwischen drei Gemeinden aufgeteilt: Mazeyrolles, La Trappe und Fontenilles-d’Aigueparse. Jedes Dorf besaß eine eigene Kirche. Obwohl alle drei im 12. Jahrhundert erbaut wurden, unterscheiden sie sich deutlich voneinander. Die Kirche in Aigueparse beispielsweise zeichnet sich durch einen bemerkenswerten und ungewöhnlichen Glockenturm aus.[7]

Bevölkerungsentwicklung

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Mazeyrolles: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020
Jahr  Einwohner
1793
  
428
1800
  
300
1806
  
443
1821
  
487
1831
  
505
1836
  
525
1841
  
560
1846
  
548
1851
  
587
1856
  
578
1861
  
591
1866
  
572
1872
  
533
1876
  
536
1881
  
545
1886
  
511
1891
  
512
1896
  
508
1901
  
504
1906
  
507
1911
  
417
1921
  
350
1926
  
362
1931
  
339
1936
  
310
1946
  
351
1954
  
330
1962
  
443
1968
  
442
1975
  
389
1982
  
378
1990
  
380
1999
  
343
2006
  
357
2013
  
338
2020
  
302
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[8] INSEE ab 2006[9]
Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz

Sehenswürdigkeiten

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  • Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité in Aigueparse. Die im 12. Jahrhundert errichtete Kirche wurde nachträglich befestigt, da die Region während des Albigenserkreuzzugs im frühen 13. Jahrhundert, der Kriege gegen England im 14. Jahrhundert und schließlich der Hugenottenkriege im 16. Jahrhundert in Unruhen gestürzt wurde. Der Wehrturm wurde vermutlich im 14. Jahrhundert erbaut. Ursprünglich bestand das Gebäude aus einem kleinen Kirchenschiff, das an einer Mauer endete – durchbrochen von einer großen Öffnung –, welche es von einem apsidialen Chor trennte. Dieser frühe Bau stammt wahrscheinlich aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Später wurde am Westende des Kirchenschiffs ein Wehrturm errichtet. Die Westfassade war anfangs eine schlichte Giebelwand mit einem Fenster und dem Eingangsportal. Der Turm besitzt einen rechteckigen Grundriss, ist mit Zinnen gekrönt und weist Schießscharten auf. Vermutlich sahen die Pläne ein noch wirksameres Verteidigungssystem vor, das eine Erhöhung des übrigen Kirchenschiffs um drei Meter beinhaltete, worauf die an den Turmseiten vorbereiteten Verzahnungssteine hindeuten. Diese spätere Änderung wurde hastig ausgeführt. Das Mauerwerk aus dem 12. Jahrhundert ist von höherer Qualität als die unregelmäßigen Schichten und schlecht behauenen Steine des Turms. Über dem Eingang zum Halbkuppelgewölbe der Apsis erhebt sich ein Glockengiebel mit zwei Öffnungen. Die Kirche ist seit 1940 als Monument historique klassifiziert.[10]
  • Kirche Saint-Clair in Fontenilles, errichtet im 12. Jahrhundert. Der Hundertjährige Krieg hinterließ die Kirche in einem sehr schlechten Zustand. Eine erste Instandsetzung erfolgte im 14. Jahrhundert. Während der Hugenottenkriege wurde die Kirche jedoch teilweise zerstört, um die nahegelegene kleine Kommende des Johanniterordens, unter dessen Hoheit die Kirche stand, eilig zu befestigen. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten wurden erneut im 17. und 19. Jahrhundert durchgeführt.[11]
  • Die dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kirche von Mazeyrolles ist ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert, der im Laufe der Jahrhunderte umfassend umgestaltet wurde. Aus der romanischen Zeit ist lediglich der Chor erhalten geblieben. Die Kirche wurde mehrfach restauriert, insbesondere im 19. Jahrhundert. Das mit Spitzbogengewölben versehene Kirchenschiff stammt aus dieser späteren Restaurierungsphase. Die Kirche beherbergt eine interessante Ausstattung, darunter einen Altar aus dem 18. Jahrhundert. Zudem befinden sich dort eine plastische Darstellung des Abendmahls sowie ein polychromes Altarretabel.[12]
  • Die dem heiligen Jakobus von La Trappe geweihte Kirche wurde vermutlich im 12. Jahrhundert gegründet. Bereits für das Jahr 1153 ist sie als Kirche belegt, die der Abtei von Sarlat unterstand. Während der Hugenottenkriege diente das Gebäude als befestigte Bastion. Infolgedessen wurde es häufig von protestantischen Truppen angegriffen, und am Mauerwerk sind bis heute Spuren von Brandschäden aus jener Zeit erkennbar. Die Kirche wurde jedoch nicht zerstört, da ihr massives Mauerwerk den Angriffen standhielt.[13]
  • Ehemalige Kommende des Johanniterordens in Fontenilles
  • Herrenhaus Aigueparse
  • Mühle Le Greffier

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire) mit 37 Schülerinnen und Schülern in zwei Klassen (2025).[14]

Erwerbstätigkeit

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Im Jahre 2023 waren 122 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Mazeyrolles erwerbstätig, entsprechend 72,2 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (73,1 %) höher war als bei den Frauen (71,1 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 17 Personen im Jahr 2023 etwas höher als im Jahr 2017 (16). Die Arbeitslosenquote blieb durch die höhere Beschäftigungsrate bei 13,9 %. Die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen lag 2023 dabei bei hohen 41,7 %.[15]

Branchen und Betriebe

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27 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Mazeyrolles wirtschaftlich aktiv:[15]

BrancheAnzahl%
Fertigung, Bergbau und andere Industrien414,8 %
Baugewerbe518,5 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie622,2 %
Finanzen und Versicherungen13,7 %
Immobilien13,7 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten311,1 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln13,7 %
Andere Dienstleistungen622,2 %
Gesamt27

Mazeyrolles liegt in den Zonen der geschützten Ursprungsbezeichnungen (AOP) der Walnüsse des Périgord und des Nussöls des Périgord.[16]

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[17] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 38 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 29 im Jahr 2000, auf 18 im Jahr 2010 und stieg auf 20 im Jahr 2020, ein Rückgang von 47,4 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche vergrößerte sich von 563 Hektar im Jahre 1988 auf 860 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg signifikant von 14,8 Hektar auf 43 Hektar.[18][19][20]

Eisenbahntunnel Latrape

Die zur Departementsstraße D 710 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 710 kommt von Ribérac über Périgueux und Salles-de-Belvès im Norden und trifft in der Nähe des Dorfes Mazeyrolles auf die zur D 660 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 660 von Bergerac über Capdrot nach Saint-Médard im Département Lot über Saint-Cernin-de-l’Herm. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden die Weiler der Gemeinde und mit weiteren Nachbargemeinden.

Die Bahnstrecke Niversac–Agen durchquert das Gemeindegebiet ohne Haltepunkt. Sie wird im Norden über den 1875 Meter langen Eisenbahntunnel Latrape geführt, der das gleichnamige Plateau unterquert. Dieser ermöglicht einen Höhengewinn von 29 Metern auf dieser Strecke.[21]

  • Thorsten Droste: Périgord. Dordognetal und Quercy. Die Landschaften im Herzen Südwestfrankreichs. DuMont, Köln 1997, ISBN 3-7701-4003-6.
  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Mazeyrolles – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  2. ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  3. ↑ Klima Mazeyrolles. Climate-Data.org, abgerufen am 18. Juli 2026.
  4. ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  5. ↑ Natürliche und technologische Risiken. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  6. ↑ Siehe Tanet, Hordé, Seiten 217–218
  7. ↑ Mazeyrolles (französisch) (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)
  8. ↑ Notice Communale Mazeyrolles. EHESS, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  9. ↑ Populations légales 2006, Populations légales 2013, Populations légales 2020, INSEE, abgerufen am 18. Juli 2026
  10. ↑ Église d’Aigueparse in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  11. ↑ Eglise de Fontenilles (französisch) (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive)
  12. ↑ Eglise de Mazeyrolles (französisch) (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive)
  13. ↑ Eglise de La Trape (französisch) (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive)
  14. ↑ École primaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  15. 1 2 Dossier complet - Commune de Mazeyrolles (24263). INSEE, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  16. ↑ Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 16. Juli 2026 (französisch).
  17. ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  18. ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Mazeyrolles. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  19. ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  20. ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).
  21. ↑ Bernard Chubilleau: Latrape : un tunnel au lourd passé. Rail Passion, 10. Juli 2012, abgerufen am 18. Juli 2026 (französisch).