Bad Gams
| Bad Gams (Marktort) Ortschaft Katastralgemeinde Gams | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Deutschlandsberg (DL), Steiermark | |
| Gerichtsbezirk | Deutschlandsberg | |
| Pol. Gemeinde | Deutschlandsberg | |
| Koordinaten | 46° 52â˛Â 10âłÂ N, 15° 13â˛Â 19âłÂ O | |
| HÜhe | 406 m ß. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 612 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 1,93 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 14471 | |
| Katastralgemeindenummer | 61207 | |
Bad Gams von SĂźden | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk | ||

Bad Gams ist ein Marktort in der Weststeiermark. Er war bis Ende 2014 eine Marktgemeinde mit 2306 Einwohnern (Stand 2014) im SĂźdwesten der Steiermark im Bezirk Deutschlandsberg (ehemaliger Gerichtsbezirk Stainz). Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform wurde Bad Gams 2015 mit den Gemeinden Deutschlandsberg, Freiland bei Deutschlandsberg, Kloster, Osterwitz und TrahĂźtten zur Stadtgemeinde Deutschlandsberg zusammengeschlossen.[1] Grundlage dafĂźr ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz â StGsrG.[2] Ein Fusions- und Entwicklungsvertrag mit Deutschlandsberg und Kloster wurde bereits am 18. November 2013 unterzeichnet.[3][4]
Der kleine Kurort liegt rund 30 km von Graz entfernt. Wichtige Einnahmequellen sind der Tourismus und der Weinbau. Alte Bauernhäuser mit typisch spitzwinkeligen weststeirischen Ziegeldächern zeugen neben alten HĂźgelgräbern aus der Zeit der Kelten von frĂźher Besiedelung am FuĂe des 800 Meter hohen Gamsgebirges.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bad Gams liegt im steirischen HĂźgelland der Region Weststeiermark. Die sĂźdliche bis westliche Grenze wird durch die LaĂnitz und das Wildbachtal gebildet. Im Nordwesten verläuft die Grenze Ăźber den Reinischkogel und den Absetzwirt zum 1.362 Meter hohen Rosenkogel, ein beliebtes Wandergebiet fĂźr die Bewohner des Umlandes und der Landeshauptstadt Graz. Bad Gams verfĂźgt Ăźber einen groĂzĂźgigen, kĂźnstlich angelegten Badesee, der neben weitläufigen Wiesen- und Kulturflächen mit zahlreichen Streuobstbäumen, das Ortsbild von Bad Gams prägt. Das milde Klima lässt im Herbst Edelkastanien und KĂźrbisse reifen.
Bad Gams liegt an der Ostgrenze des Koralpenzuges, an der Grenze des kristallinen Gesteins (Gneis, Amphibolite usw.) zu den Gesteinen (Schottern, Brekzien usw.) aus dem Neogen (frĂźher Tertiär genannt), die das Grazer Becken bilden. Gams liegt teilweise auf einem der acht publizierten Plattengneisgebiete in der Ăśstlichen Koralpe, des âKomplex Gamsâ.[5]
Geologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gesteine, auf denen Bad Gams liegt, sind wissenschaftlich eingehend untersucht.[6] Die Bäche sind teilweise tief in das Kristallin eingeschnitten. Die steilen Hänge dieser Täler fĂźhren zu Hangrutschungen, durch welche Mineralienfundstellen erschlossen werden.[7] Auch StraĂenbauten (insb. fĂźr ForststraĂen) und SteinbrĂźche machen Fundstellen, z. B. fĂźr Granate, zugänglich. In der Katastralgemeinde Sallegg werden entlang des Wildbachtales Fundstellen durch an die hundert Pegmatite unterschiedlicher Mächtigkeit (vom Dezimeter-Bereich bis zu 20 Meter und mehr) gebildet. Bei ihnen wurden in kleinen Mengen mit Kristallen in MillimetergrĂśĂe Uranminerale (Autunit, Torbernit, Uraninit), Uranopale, Turmalin, Zirkon, Dumortierit und andere Mineralien gefunden.[8]
Nachbarorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kleinregion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Bad Gams war eines der sechs Mitglieder des Gemeindeverbandes âKernraum Bad Gams â Deutschlandsberg â Frauentalâ (mit Kloster, Osterwitz und Freiland). In diesem Gemeindeverband sollten die Aufgaben von StraĂenerhaltung, Einkauf und die Kinder- und Jugendbetreuung gemeinsam erledigt werden. Der Verband konstituierte sich am 9. Dezember 2010. Er hat RechtspersĂśnlichkeit und beruht auf freiwilliger Vereinbarung. Sein Sitz ist Frauental,[9] seine rechtliche Basis § 38a der Gemeindeordnung.[10]
Am 29. September 2013 fand auf das gemeinsame Begehren der drei Oppositionsparteien gegen den Willen der Regierungspartei eine Volksbefragung (gemäà § 159 Stmk. Volksrechtegesetz) zur Fusion mit der Bezirksstadt Deutschlandsberg statt. Bei einer Wahlbeteiligung von 45 % sprachen sich 74 % der Teilnehmer, somit insgesamt 34 % der Wahlberechtigten ausdrßcklich auf diesem Weg gegen eine Fusion aus.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prähistorische Zeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Katastralgemeinde Sallegg, am Lauf des Wildbaches (Wildbachgraben), wurden zwei âFeuersteinknollenâ aus Jaspis und andere Silexgeräte gefunden. Diese StĂźcke befinden sich mit anderen Steinwerkzeugen im Museum der Burg Deutschlandsberg und deuten auf eine Siedlung aus prähistorischer Zeit in diesem Gebiet.[11]
Mittelalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bad Gams verdankt seinen Namen den Slawen, die Ende des 6. Jahrhunderts in die heutige Weststeiermark einwanderten. Der Name stammt von den slawischen WÜrtern Kamnice (Steinbruch) oder Gamenic (Stein) ab. Ab dem 8. Jahrhundert mussten die Slawen die Oberhoheit der Baiern anerkennen, Ende des 9. Jahrhunderts besetzten die Ungarn Teile der Steiermark. Erst 1043 konnte KÜnig Heinrich III. die Ungarn im Kampf gegen Såmuel Aba endgßltig aus der Mittelsteiermark vertreiben. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Raum Bad Gams im Jahr 1100 in einer Schenkungsurkunde Salzburger Erzbischofs Tiemo, der dem Stift Admont eine Viertelhube in Hohenvelt (Hohenfeld) schenkte. Die Besitzungen bei Gams wurde vom Stift Admont durch dessen Propstei in St. Martin bei Strassgang verwaltet.
Das Gebiet von Sallegg wurde 1265 als Dorfstetten bezeichnet.[12] Der Namensteil Sal- bezeichnet eine (rechtlich) Ăźbergebene Siedlungsstelle[13] und deutet auf die Ăbergabe dieses Siedlungsgebietes an das Stift Admont hin. In Urbaren und anderen Urkunden aus dem 15. Jahrhundert (1434 usw.) sind Schreibvarianten wie Saleck, Salegk, am Salchek belegt.[14]
Die Grundmauern des Wohnhauses vlg. Greimbauer am Greimkogel im Westen von Bad Gams sind Reste eines Turmhofes, eines mittelalterlichen Wehrbaues,[15] der auch âGreimschlossâ genannt wird. Es wird angenommen, dass es sich bei dem Bau um die Reste eines Turmhofes aus dem 12./13. Jahrhundert handelt, auch eine Nutzung als Fliehburg wird in Betracht gezogen. 1225 wurde die Anlage von Konrad von Wildon, einem Dienstmann Leutholds von Wildon, besessen. Ein lange währender Streit Ăźber die Grenzen zum Besitz des Stiftes Admont wurde 1325 beigelegt.[16] Die ErdgeschoĂmauern dieses Hauses sind Ăźber 80 cm dick, ein als Keller benutzter Raum hat SchieĂscharten in den Mauern. In einer Urkunde vom 24. September 1319 wird ein Fritzel ab dem Greym genannt, in einer Urkunde vom 8. März 1383 die Witwe eines Albrecht des Greymer. Bei Ausgrabungen wurde ein Graben mit einer Sohlenbreite von 1,80 m bis 2,50 m gefunden. Im 19. Jahrhundert war noch eine Ringmauer vorhanden, ein Turm wurde 1870 wegen Baufälligkeit abgetragen.[17] Die Reste des Wehrturmes befinden sich ungefähr 70 Meter sĂźdwestlich des bestehenden Hofgebäudes auf einem ca. 25 m hohen Felsmassiv.[18]
Neuzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der Vierteleinteilung der Steiermark 1462 gehĂśrte Gams zum âViertel dieshalb der Piberalmâ, das später âViertel zwischen Mur und Drauâ genannt wurde. In allgemeinen Zusammenhängen waren die BehĂśrden des Marburger Kreises des Herzogtums Steiermark zuständig. Diese BehĂśrden hatten ihren Sitz in Marburg. Ab 1849 lag das Gebiet im Grazer Kreis.
Im Ort Gersdorf sĂźdĂśstlich von Bad Gams befand sich im 16. und 17. Jahrhundert der Pramerhof. Diese Anlage gehĂśrte der adligen Familie der Pramer, welche in der Weststeiermark weitläufigen Grundbesitz hatte. Es handelte sich um einen Wirtschaftshof auf einer AnhĂśhe zwischen Gamsbach und Vocherabach in der Nähe der späteren MertlmĂźhle (MĂśrtlmĂźhle), von dem 1880 nur mehr die Grundmauern erkennbar waren[19] und nun nichts mehr erhalten ist.[20] Das Anwesen befand sich auf der ebenen Fläche nĂśrdlich des Bauernhofes vlg. Roadl am Gersdorfweg Nr. 2.[21] Ein Konrad Pramer besaĂ 1424 eine Reihe von GĂźtern und anderen Rechten im Gebiet von Tobis, Stainz und Gams. Die Familie hatte Funktionen im Verwaltungsdienst der steirischen Landesherrn. Das Geschlecht der Pramer starb mit Hans II. dem Pramer 1572 aus. Der Hof wurde 1583 von der Tochter Hans Pramers, Esther, an ihren Ehemann Hans FrĂślich verkauft, 1602 von dessen Sohn Hans Dietrich an Georg Sigmund zu Wildenstein, der ihn mit seiner Herrschaft Wildbach verband.[22] Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Anlage als der âder freie Hof zu Gersdorfâ bezeichnet.[19] Es wird angenommen, dass sie noch im 18. Jahrhundert endgĂźltig aufgegeben wurde.[21]

Der âAbsetzwirtâ zwischen Rosenkogel und Reinischkogel an der Grenze zum Gebiet von Marhof im Westen von Gams liegt an einer alten StraĂe, die von Stainz in das Gebiet Ăźber die Hebalm oder die Pack nach Kärnten fĂźhrte. Der Name belegt das âAbsetzenâ (Abladen) von (Trag-)Lasten. Der Absetzwirt war ein Ort, an dem Lasttransporte eine Ruhepause einlegten oder an dem Lasten von einem Transportmittel auf ein anderes umgeladen wurden. Dies deswegen, weil nicht allen Fuhrleuten erlaubt war, den Bereich ihrer Grundherrschaft zu verlassen und daher Transporte an Grenzen an andere Transporteure Ăźbergeben werden mussten.[23]
Das Gebiet von Bad Gams gehĂśrte im 16. und 17. Jahrhundert zum âLandgericht Oberwildonâ, wobei die Gerichtszuständigkeiten wechselten und Kompetenzstreitigkeiten wie bei Gams in den Jahren 1624/25 nicht selten waren. Das Verzeichnis der Burgfriede vermerkt, ââŚÂ soll ein purgfrid sein zu Gämbs, aber niemahls gestatt worden âŚâ.[24] Dies galt allerdings nur auĂerhalb des Dachtraufes: Innerhalb dessen lag die volle niedere Gerichtsbarkeit im 16. Jahrhundert beim jeweiligen Grundherren.[25] Die hohe Gerichtsbarkeit (Blutgerichtsbarkeit) lag beim Landgericht Ober-Wildon.

Ab 1770, in der ersten Personen- und Häusererfassung in Ăsterreich, sind Häuser und Menschen aus Gams im Rahmen des Pfarrgebietes von Gams in Numerierungsabschnitten erfasst (auch Konskriptionsgemeinden genannt). Das Pfarrgebiet Gams war vor der Neuorganisation der Pfarren unter Kaiser Joseph II. (Josephinische Pfarrregulierung) grĂśĂer als danach. Die Abschnitte richteten sich nach den Ortschaften oder Siedlungsgebieten. Sallegg, Feldbaum, Greim, Hohenfeld, Mitteregg, MĂźllegg, Gams, Bergegg, Vochera am Weinberg, Gersdorf, Furth, Wildbach und Hinterleiten gehĂśrten zum Werbbezirk Wildbach, der seinen Sitz im Schloss Wildbach hatte. Bis 1805 war das auch fĂźr die anderen Numerierungsabschnitte im Nordosten der Pfarre Gams (Gamsgebirg, Neurath und Kothvogl) der Fall, danach gehĂśrten diese zum Werbbezirk Stainz, während Teile der Pfarre GroĂ St. Florian (Blumau, Wildbachdorf, Wildbachberg und Niedergams) mit den verbleibenden Gamser Abschnitten dem Werbbezirk Wildbach angeschlossen wurden.[26][27] Aus den Numerierungsabschnitten wurden noch im 18. Jahrhundert die gleichnamigen Steuergemeinden[28] und zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Katastralgemeinden.[29]
20. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während des nationalsozialistischen Juliputsches im Jahr 1934 wurde der mit vier Mann besetzte Gendarmerieposten von Nationalsozialisten, die aus Stainz angefahren kamen, attackiert. Während des ßberaus heftigen Schusswechsels wurden zwei Männer der Postenbesatzung schwer verletzt, einer davon erlag diesen Verletzungen am folgenden Tag. Eine Besetzung des Postens durch die Nationalsozialisten konnte aber verhindert werden. Einige Stunden nach diesem Vorfall unternahmen die Nationalsozialisten aus Stainz einen erneuten Sturmversuch auf den Gendarmerieposten, der jedoch vom mittlerweile allein am Posten anwesenden Kommandanten abermals abgewiesen werden konnte. Insgesamt wurden laut Bericht des Sicherheitsdirektors etwa 400 Schßsse auf das Postengebäude abgegeben.[30]
Die Kämpfe des Zweiten Weltkrieges berßhrten Bad Gams nicht. Am 2. April 1944 stßrzte allerdings ein Flugzeug der US-amerikanischen Luftwaffe ßber Sallegg ab. Es handelte sich um einen Bomber B-24 Liberator, sechs der zehn Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.[31]
Die Volksschule in Sallegg bestand nur 15 Jahre. Sie wurde mit Unterrichtsbeginn 11. September 1961 erĂśffnet (ErĂśffnungsfeier am 8. Oktober 1961), um den Kindern des Gebietes den mĂźhsamen Schulweg durch das tief eingeschnittene Tal des Wildbaches zur Volksschule in St. Oswald in Freiland zu ersparen. 31 Kinder besuchten damals die Schule, 1962/63 war die SchĂźlerzahl auf vierzig Kinder gestiegen. Das GrundstĂźck und das Wasserleitungsrecht waren von der Familie Hasewend vlg. Schilling gespendet worden. Die Schule hatte nur eine Klasse fĂźr alle acht Jahrgänge, den Religionsunterricht besorgte am Beginn der Pfarrer von St. Oswald, danach der Schulleiter. 1962 gab es den Freigegenstand âBienenkundeâ. Durch die Auflassung der Volksschul-Oberstufe zugunsten der Hauptschulen sank die SchĂźlerzahl deutlich, die Schule wurde mit Ende des Schuljahres 1975/76 geschlossen.[32]
Entstehung der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Gams entstand 1850 aus den damals bestehenden Katastralgemeinden Gams, Mitteregg, Hohenfeld, Sallegg, Mßllegg, Feldbaum, Greim und Bergegg. 1908 wurde Feldbaum mit Sallegg und Bergegg als eigenständige Gemeinde von Gams abgetrennt, der Gemeindeausschuss von Gams hatte das am 28. Dezember 1905 beschlossen.[33]
Am 1. Oktober 1947 wurde der Gemeindename auf Gams ob Frauental geändert[34] (um den Unterschied zu Gams bei Hieflau bzw. Gams bei Frohnleiten deutlicher zu machen).
Mit 1. Jänner 1968 wurden Niedergams und Vochera am Weinberg eingemeindet.[35] Schon vorher war am 1. Jänner 1948 die Gemeinde Gersdorf zwangsweise mit Niedergams vereinigt worden.[36] Der Name der Gemeinde Vochera hatte sich mit 1. Juni 1951 in Vochera am Weinberg geändert.[37]
Die 1908 abgetrennte Gemeinde Feldbaum wurde am 1. Jänner 1974 wieder mit der Gemeinde Gams ob Frauental zusammengeschlossen.[38]
Gams wurde am 1. September 1978 Marktgemeinde. Seit 1. Juli 1980 lautet der Name der Gemeinde âBad Gamsâ.[39]
Zum Zeitpunkt der Gemeindezusammenlegung 2015 umfasste die Gemeinde die 12 Ortschaften Bad Gams, Bergegg, Feldbaum, Furth, Gersdorf, Greim, Hohenfeld, Mitteregg, MĂźllegg, Niedergams, Sallegg und Vochera am Weinberg. Die Gemeinde bestand aus den Katastralgemeinden Bergegg, Feldbaum, Furth, Gams, Gersdorf, Greim, Hohenfeld, Mitteregg, MĂźllegg, Niedergams, Sallegg und Vochera am Weinberg.
Kurort und Weinbau
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Prädikat Kurort wurde Bad Gams 1982 wegen seiner Eisenheilquellen verliehen. Die Michel-, die Gudrun-[40] und die Aktivquelle kĂśnnen direkt im Quellenhaus konsumiert werden und sind zusätzlich auch Ăźber den Handel zu beziehen. Die Heilquelle âMichelquelleâ wurde 1957 (nach einer anderen Quelle[41] bereits vor 1953) entdeckt.[42] Im Jahre 1961 war auch aufgrund einer Analyse von F. HĂślzl vom Institut fĂźr Analytische Chemie in Graz die âSt. Hubertus Quelleâ als Heilquelle anerkannt worden. Diese Quelle liegt rund 650 m nĂśrdlich von der Michelquelle in den ansteigenden Talflanken des Mittereggbaches. Die Heilquelle wurde in einer Tiefe von 2,1 bis 3,4 m durch Drainagestränge gefasst und mĂźndete in einen Schacht.[43] Im Jahr 2018 wurde die St. Hubertus-Quelle als nicht mehr vorhanden bezeichnet.[44]
Als Begrßnder der Heilquellenbetriebe in Bad Gams wird Hans Kipper genannt. 1966 wurde auf einem von der DiÜzese Graz-Seckau angekauften Grundstßck ein neues Hotel mit Hallenbad errichtet. 1971 ßbernahm Michel Peter Kipper nach dem Tod seines Vaters Hans Kipper den Betrieb, das Hotel wurde mit einem Speisesaal erweitert, eine Limonadenerzeugung mit dem Wasser der Gudrunquelle begonnen und 1973 eine Kurabteilung fßr Bäder, Massagen, Kneippeinrichtungen usw. erbaut. Als hÜchste Zahl an Nächtigungen wurde 72.000 angegeben.[45]
In der letzten Analyse des Hygieneinstitutes Graz vom 17. April 1990 (Protokoll Nr. 822/90), von G. Knapp wurde fßr die Hubertusquelle allerdings ein (Gesamt-)Eisengehalt von 38,5 mg/l ausgewiesen, weshalb diese Quelle als Heilwasser, gemäà Stmk. Kurortegesetz und nicht als Trinkwasser nach der Trinkwasserverordnung Verwendung fand.
Die Aktivquelle wird als magnesiumhaltige Eisenheilquelle und Mineralsäuerling mit 111 mg/kg Kieselsäure und 1695 mg/kg eigener Kohlensäure beschrieben, die Michelquelle als Eisenheilquelle mit 20,5 mg/kg Kieselsäure und vielen Spurenelementen. Die Gudrunquelle liefert Tafelwasser als salzarme Quelle mit 22,6 mg/kg Kieselsäure.[46]
Bad Gams ist als Tourismus- und Weinbaugebiet bekannt geworden. Der Schwerpunkt in der Weinproduktion lag frĂźher beim Schilcherweinbau (Blauer Wildbacher) und auch heute kultivieren mehr als zwĂślf Weinbauern auf ihren Weinhängen Schilcherweine. In den letzten Jahren werden vermehrt Weingärten mit typisch steirischen WeiĂweinrebstĂścken angelegt. Es wurden zahlreiche Wanderwege angelegt, auch der Steirische Mariazellerweg verläuft durch Bad Gams.
BevĂślkerung
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BevĂślkerungsstruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bad Gams hatte laut Volkszählung 2001 2.300 Einwohner. 96,1 % der BevĂślkerung besaĂen die Ăśsterreichische StaatsbĂźrgerschaft. Zur rĂśmisch-katholischen Kirche bekannten sich 88,8 % der Einwohner, 6,9 % waren ohne religiĂśses Bekenntnis.
BevĂślkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die BevĂślkerungszahl von Bad Gams blieb Ăźber die Jahre nahezu gleich. Schwankungen in der BevĂślkerungszahl blieben zudem immer in einem Rahmen unter 10Â %.
PersĂśnlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]SĂśhne und TĂśchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Kipper (â 1971), BegrĂźnder der Heilquellenbetriebe[45]
- Karl Schwer (1911â1988), Politiker (ĂVP)
- Herta Winkler (1917â2003), Politikerin (SPĂ)
- Michel Peter Kipper (1929â2024), langjähriger Leiter der Heilquellenbetriebe[45]
- Ludmilla Parfuss (* 1942), Politikerin (SPĂ)
Mit Bad Gams verbunden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Militärkapellmeister Eduard Wagnes lebte von 1924 bis 1936 in einer romantizistischen Villa von Gams und schuf hier als Kapellmeister des 2. bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiments Werke wie âFelsenfest fĂźrs Vaterlandâ oder âDie Bosniaken kommenâ schuf. Als Sohn eines Instrumentenbauers in Graz geboren fĂźhrte ihn sein Weg vom Waldhornisten im Radegunder Kurorchester sehr bald weiter ins Grazer Stadttheater. Nach dem EinrĂźcken zum 27. Infanterieregiment und der militärischen Laufbahn zum Militärkapellmeister Ăźbersiedelte Eduard Wagnes alsbald von Banja Luka nach Gams und fand fortan seine Berufung als Komponist.
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe auch: Liste der denkmalgeschĂźtzten Objekte in Deutschlandsberg
Pfarrkirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Pfarrkirche von Bad Gams ist dem Hl. Bartholomäus geweiht. Sie ist 1165 erstmals genannt und gehÜrte bis 1373 zur ErzdiÜzese Salzburg, danach bis 1790 zur DiÜzese Lavant (Kommissariat Groà St. Florian) und ab dann zur DiÜzese Graz-Seckau. Am 13. Juni 1515 weihte der Lavanter Bischof Leonhard Peurl fßr die Pfarrkirche in Gams zwei Glocken der Hl. Maria und der Hl. Anna, der Mutter Mariens. Am 22. Oktober 1534 erneuerte (Reconciliation) Philipp Renner als Koadjutor Leonhard Peurls die Weihe des Friedhofs und die Pfarrkirche.[47] Der Grund dafßr ist im Konsekrationsprotokoll nicht genannt, entsprechend anderer Vermerke und Publikationen wird aber auch diese Weihe auf die Entweihung des Kirchengeländes durch den Tßrkeneinfall[48] zurßckzufßhren sein. Am 10. Oktober 1638 ist die Weihe eines Tragaltares fßr die Kirche in Gams dokumentiert, als Reliquien wurden in ihm solche des Hl. Achatius und RÜmischer Märtyrer deponiert.[49]
Als eigene Pfarre wird Gams erstmals 1382 ausgewiesen. Da jedoch bereits 1312 ein Pfarrer Nikolaus in Gams erwähnt wird, ist ein Bestehen der Pfarre um 1300 nicht unwahrscheinlich.[50] Nach einer anderen Quelle[51] ist 1376 der Sprengel von Gams als âewiges Vikariatâ genannt, 1445 erfolgte die Erhebung zur Pfarre. Die Bezeichnung als Vikariat beruhte in der Zeit vor der Pfarrerhebung zunächst darauf, dass die ganze Pfarre GroĂ St. Florian, zu der das Gebiet ursprĂźnglich gehĂśrte, zum bischĂśflichen Tafelgut des Bistums Lavant gehĂśrte. Das bedeutete, dass der Bischof von Lavant formell selbst Pfarrer in St. Florian war, aber diese Pfarre durch (auf Dauer bestellte, somit âewigeâ) Vikare betreuen lassen musste. Gebiete, die weiter von der Pfarrkirche GroĂ St. Florian entfernt lagen â wie dies bei Gams der Fall ist â hatten eigene Kirchen mit Priestern. Die leitenden Priester einer solchen Filialkirche hatten die Rechte eines Pfarrers, ohne (kirchenrechtlich) solche zu sein. Diese Situation kann mit ein Anlass fĂźr Unklarheiten Ăźber die Pfarrerhebung sein.
1660 wurde die Kirche durch einen Brand stark beschädigt und danach eine Notkirche errichtet. 1727 bis 1735 wurde das Kirchengebäude durch Sebastian Tengg (Dengg) neu errichtet, die Vollendung dieses Baues erfolgte erst 1747. AuĂenrestaurierungen erfolgten 1912 und 1961 bis 1965, Innenrestaurierungen 1836, 1877, 1886, 1913 und 1969.
Der Turm steht auf Grundmauern aus der Romanik. Die beiden unteren GeschoĂe des Turmes stammen aus der Gotik, er wurde 1755 erhĂśht. 1868 wurde das barocke Zwiebeldach des Turmes durch ein pyramidenfĂśrmiges Dach ersetzt. Dieser Turmhelm wurde 1972 restauriert. Die am 13. Juni 1515 geweihten beiden Glocken waren das erste Geläut des Turmes. Eine weitere Glocke stammte aus dem Jahr 1551. Die Glocken mussten 1916 abgeliefert werden, ein neues Geläut wurde 1922 eingeweiht, es musste 1941 neuerlich abgeliefert werden. Die neuen Glocken wurden nach 1945 eingeweiht. Kirchweihfest ist der letzte Sonntag im Oktober nach der am 22. Oktober 1534 erfolgten neuen Weihe. Am 30. Oktober 1735 erfolgte die Einweihung des Neubaues nach dem Brand 1660.
Der Altaraufbau am Hochaltar der Kirche wurde um 1775 errichtet. Die Statuen stammen aus der Werkstatt von Veit KĂśniger, das Altarblatt zeigt den Hl. Bartolomäus und ist signiert mit âAnton Jantl pinxit 1776â. Seitenaltäre sind der Marienaltar (Altaraufbau 1765 bis 1775, renoviert 1913), der Kreuzaltar (1735 statt eines Isidor-Altares) und der Angst-Christi-Altar (1735). Die Kanzel stammt aus der Zeit nach 1740, die drei Seitenaltäre aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der Tabernakel vom Ende des 19. Jahrhunderts. Altartisch, Ambo, Osterleuchter und Taufstein gehĂśren zur Umgestaltung der Kirche 1971.[52][51]
Die Pfarre Bad Gams gehĂśrte bis Ende August 2018 zum Dekanat Deutschlandsberg, seit Auflassung dieses Dekanates liegt sie im Seelsorgeraum SĂźdweststeiermark.[53]
Faustnerkapelle Niedergams
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kapelle liegt im Ortsteil Niedergams im SĂźdosten von Bad Gams â an der VerbindungsstraĂe von Bad Gams nach Frauental. Sie wurde 1908 aus Dankbarkeit fĂźr die Gesundung von Maria Edegger nach einer schweren Geburt erbaut und von Pfarrer Rupert Pitter geweiht. Beteiligt waren die Ăśrtlichen Handwerksunternehmen wie die Firmen Hubert Felber (Maurerarbeiten), Michael Fuchs (Zimmermann), Michael Maier (Schmied des Turmkreuzes), Anton Hable (Spenglerarbeiten und Vergoldungen). Da sich im Turm ein Glockenstuhl befindet, wird angenommen, dass die ursprĂźnglich vorhandene Glocke bereits beim 1. Weltkrieg abgeliefert werden musste. Eine neue Glocke wurde erst bei den ersten Renovierungsarbeiten 1993 bis 1995 angeschafft. Sie wird elektrisch um 7, 12 und 19 Uhr geläutet. Weitere Sanierungsarbeiten erfolgen 2024, sie wurden mit einem Kapellenfest Ende Juni begonnen.[54]

Skulpturenhaus Hortensia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2015 erĂśffnete die Bildhauerin Hortensia, letzte SchĂźlerin von Fritz Wotruba, ihr Skulpturenhaus, in dem die KĂźnstlerin in einem renovierten Winzerhaus aus dem Jahr 1795 ihre Werke permanent ausgestellt hat. Das Skulpturenhaus ist nach Voranmeldung zu besichtigen.
Naturdenkmäler und Landschaftsschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine Fichte (Picea sp.) am Sßdhang des Reinischkogels, die 25 Wipfel hat, ist Naturdenkmal. Geschßtzt ist eine Fläche von 120 m² in ihrem Umkreis. Grundlage des Schutzes ist ein Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg.[55] Die geschßtzte Fläche ist im Grundbuch der Katastralgemeinde Sallegg eingetragen.[56]
Ein weiteres Naturdenkmal im Gebiet von Bad Gams ist der Schrattelofen.
Der Westen von Bad Gams von den Abhängen des Gamsbachtales bis auf die HÜhen von Reinischkogel und Rosenkogel liegt im Landschaftsschutzgebiet Pack-Reinischkogel-Rosenkogel.[57]
Weitere Bauten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weinbergwarte, hĂślzerne Aussichtswarte nĂśrdlich des Ortes[58]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Wappen von Bad Gams wurde auf Beschluss der steiermärkischen Landesregierung mit 19. September 1977 verliehen.
Der Entwurf von Heinrich Purkarthofer zeigt im Wappen eine rote Weinrebe sowie einen Ranftbecher, welche auf den uralten Weinbau des Gebietes und die beiden Heilwasserquellen von Bad Gams hinweisen. Der schwarze Balken wiederum, welcher von silbern in einer Spitze aufsteigenden Wassersäule durchbrochen wird, weist auf den frßhen Steinbruch der noch heute erzeugten Gneisplatten hin.
Historische Landkarten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bad Gams und seine Umgebung in den drei Landesaufnahmen in der Zeit von ca. 1789 bis 1910
- Gamsgebirg, Gams und Furth in der Josephinischen Landesaufnahme, um 1780
- Der Norden von Gams und Furth in der Franziszeischen Landesaufnahme, ca. 1835
- Niedergams nĂśrdlich des LaĂnitztales
- Im Norden liegen Vochera und das Stainztal, Aufnahmeblatt der Landesaufnahme um 1877/78
- Den SĂźden der Gemeinde bilden Furth und Niedergams
- In der franzisco-josephinischen Landesaufnahme, ca. 1910
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Adolf A. Osterider, Alfred Seebacher-Mesaritsch: Bad Gams. Geschichte und Landschaft. 2. Auflage. Leykam, Graz 1989.
- Helmut-Theobald MĂźller (Hrsg.), Gernot Peter Obersteiner (wissenschaftliche Gesamtleitung): Geschichte und Topographie des Bezirkes Deutschlandsberg. (âBezirkstopographieâ) Steiermärkisches Landesarchiv und Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg, Graz/Deutschlandsberg 2005, ISBN 3-901938-15-X. In der Reihe: GroĂe geschichtliche Landeskunde der Steiermark. BegrĂźndet von Fritz Poschâ . Band 3.
- Rupert Pitter: Die EdelhĂśfe rings um Gams, Teile I, II, III. In: Blätter fĂźr Heimatkunde. Band 9, Jahrgang 1931, S. 7â22 (historischerverein-stmk.at) und 77â85 (historischerverein-stmk.at).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Gemeindestrukturreform-Land Steiermark, Markus Scheiner: Gemeindestrukturreform. Abgerufen am 13. November 2024.
- â § 3 Abs. 2 Z 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 Ăźber die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz â StGsrG). Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 2.
- â Wochenzeitung Weststeirische Rundschau. 22. November 2013. 86. Jahrgang Nr. 47. ZDB-ID 2303595-X, S. 3.
- â 248. Newsletter der Stadtgemeinde Deutschlandsberg vom 26. November 2013.
- â Peter Beck-Mannagetta, Martin Kirchmayer: Die Quarz-, Glimmer- und FeldspatkorngefĂźge in den acht Plattengneis-Komplexen der Koralpe. In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. Band 131, Heft 4. Wien 1988 (S. 505â532 [PDF; 2,2Â MB]) grafische Darstellung: S. 506.
- â Peter Beck-Mannagetta: Zur Tektonik des Stainzer- und Gamser-Plattengneises in der Koralpe (Steiermark). Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. 90. Jahrgang, Wien 1945, S. 151â180 (Digitalisat).
- â G(ernot) Weissensteiner: Mineralien der Koralpe. 1. Sonderband der Vereinszeitschrift Die EisenblĂźte. Vereinigung steirischer Mineraliensammler, Graz 1979.
- â Gernot Weissensteiner: Mineralfunde von der âHohen Lassnitzâ, Koralpe. In: Der Steirische Mineralog. Sammlerzeitschrift fĂźr Mineralogie und Paläontologie. Herausgegeben von der Vereinigung Steirischer Mineraliensammler â VStM Graz. Jahrgang 10/2000, Heft 14, S. 9â14.
- â Wochenzeitung Weststeirische Rundschau. Nr. 50 vom 17. Dezember 2010. 83. Jahrgang 2010, S. 1.
- â Steiermärkische Gemeindeordnung in der Fassung der Ănderung im Landesgesetzblatt Nr. 92, ausgegeben am 4. September 2008, 27. StĂźck, Seite 304 in Verbindung mit § 2 Abs. 1 des stmk. Gemeindeverbandsorganisationsgesetzes (GVOG) 1997.
- â Michael Brandl: Silexlagerstätten in der Steiermark. Ăsterreichische Akademie der Wissenschaften ĂAW, Philosophisch-historische Klasse, Mitteilungen der Prähistorischen Kommission Band 69. Vorgelegt in der Sitzung am 20. Juni 2008. Verlag der ĂAW Wien 2009. ISBN 978-3-7001-6489-0, ISSN 0065-5376, S. 59â61, Bild auf Seite 72.
- â Rupert Pitter: Wildbach. Geschichte eines weststeirischen Edelhofes. In: Blätter fĂźr Heimatkunde. Band 8, Graz 1930, S. 14 (historischerverein-stmk.at).
- â Sal (althochdeutsch sala). In: Jakob und Wilhelm Grimm: Deutsches WĂśrterbuch. Band 14 R-Schiefe. Leipzig 1893, Spalte 1678 Zeile 42. Nachdruck Deutscher Taschenbuch Verlag. MĂźnchen 1991, ISBN 3-423-05945-1. dtv 5945. Gliederung zitiert nach: Der digitale Grimm â Elektronische Ausgabe der Erstbearbeitung. Version 12/04. Zweitausendeins, Frankfurt am Main, ISBN 3-86150-628-9. Kompetenzzentrum fĂźr elektronische ErschlieĂungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier in Verbindung mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
- â Sal-, In: Joseph von Zahn: Ortsnamen der Steiermark im Mittelalter. Verlag HĂślder, Wien 1893.
- â Werner Murgg, Bernhard Hebert: Mittelalterliche und FrĂźhneuzeitliche Wehrbauten im Bezirk Deutschlandsberg: Aufnahme der Bodendenkmale. Mit Zeichnungen von Stefan Karl. Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Ăsterreich BMĂ. Band 10, Jahrgang 1994. Hrsg.: Ăsterreichische Gesellschaft fĂźr Mittelalterarchäologie ĂGM, Wien, ISSN 1011-0062, S. 62â63. GrundstĂźcke 246/1 und 246/10 KG 61213 Greim 46° 52â˛Â 2âłÂ N, 15° 12â˛Â 20âłÂ O
- â Robert Baravalle: Burgen und SchlĂśsser der Steiermark. Eine enzyklopädische Sammlung der steirischen Wehrbauten und Liegenschaften, die mit den verschiedensten Privilegien ausgestattet waren. Verlag Stiasny, Graz 1961, S. 68.
- â Herwig Ebner: Burgen und SchlĂśsser in der Steiermark. Teil III. Graz, Leibnitz, West-Steiermark. 2. Auflage Wien 1981 (1. Auflage 1967), S. 89.
Rupert Pittner: Die EdelhĂśfe rings um Gams. Greimbauer. In: Blätter zur Heimatkunde der Steiermark. BHKSt Band 9, Jahrgang 1931. S. 7â16. - â Murgg, Hebert: Wehrbauten, S. 87 (Lageskizze).
- 1 2 Robert Baravalle: Burgen und SchlĂśsser der Steiermark. Eine enzyklopädische Sammlung der steirischen Wehrbauten und Liegenschaften, die mit den verschiedensten Privilegien ausgestattet waren. Verlag Stiasny, Graz 1961, S. 80â81.
- â Rupert Pittner: Die EdelhĂśfe rings um Gams III. Der Pramerhof in Gersdorf. In: Blätter zur Heimatkunde der Steiermark. BHKSt Band 9, Jahrgang 1931, S. 77â85.
- 1 2 Gebiet der GrundstĂźcke 318/1, 318/2 KG 61209 Gersdorf 46° 51â˛Â 31âłÂ N, 15° 14â˛Â 27âłÂ O: Murgg, Hebert: Wehrbauten, S. 68.
- â Die Pramer und ihre weststeirischen GĂźlten, ( vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive) Beitrag auf der Seite der Gemeinde Preding.
- â Franz Pichler: Die steirischen Hebalmen. In: Gerald SchĂśpfer (Hrsg.): Menschen, MĂźnzen, Märkte. Katalog der Steirischen Landesausstellung Judenburg 1989. ISBN 3-900662-16-9, S. 78.
- â Anton Mell: Hohe und niedere Strafgerichtsbarkeiten. Landgerichte und Burgfrieden in Steiermark. In: Anton Mell, Hans Pirchegger: Steirische Gerichtsbeschreibungen. Als Quellen zum Historischen Atlas der Ăśsterreichischen Alpenländer. I. Abteilung. Landgerichtskarte: Steiermark. In der Reihe: Quellen zur Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Steiermark. I. Band. Herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark, Graz 1914. Allgemein: Seiten XXâXLIV. S. 233.
- â Mell: Strafgerichtsbarkeiten, S. XXVI.
- â Manfred Straka: Verwaltungsgrenzen und BevĂślkerungsentwicklung in der Steiermark 1770â1850. Erläuterungen zur ersten Lieferung des Historischen Atlasses der Steiermark. Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, XXXI. Band. Herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark â HLK. Selbstverlag der HLK, Graz 1978, S. 204 (WB Stainz) und S. 212 (WB Wildbach).
- â Manfred Straka: Numerierungsabschnitte und Werbbezirke der Steiermark 1779/81. Karten im MaĂstab 1:300.000. In: Historischer Atlas der Steiermark. Herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark â HLK. Akademische Druck- und Verlagsanstalt. Graz 1977. 1. Lieferung: Verwaltungsgrenzen und BevĂślkerungsentwicklung in der Steiermark 1770â1850. Blatt 2 (Blatt Nord).
- â Manfred Straka: Steuergemeinden und Werbbezirke der Steiermark 1798â1810. Karten im MaĂstab 1:300.000. In: Historischer Atlas der Steiermark. Herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark â HLK. Akademische Druck- und Verlagsanstalt. Graz 1977. 1. Lieferung: Verwaltungsgrenzen und BevĂślkerungsentwicklung in der Steiermark 1770â1850. Blatt 4 (Blatt Nord)
- â Manfred Straka: Katastralgemeinden und Werbbezirke der Steiermark 1818â1848. Karten im MaĂstab 1:300.000. In: Historischer Atlas der Steiermark. Herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark â HLK. Akademische Druck- und Verlagsanstalt. Graz 1977. 1. Lieferung: Verwaltungsgrenzen und BevĂślkerungsentwicklung in der Steiermark 1770â1850. Blatt 6 (Blatt Nord).
- â Gerald M. Wolf: âJetzt sind wir die Herren âŚâ Die NSDAP im Bezirk Deutschlandsberg und der Juli-Putsch 1934 (= Grazer zeitgeschichtliche Studien. Band 3). StudienVerlag, Innsbruck/Wien/Bozen 2008, ISBN 978-3-7065-4006-3, S. 155â156 und 183 (Totenliste).
- â Siegfried Beer, Stefan Karner: Der Krieg aus der Luft: Kärnten und Steiermark 1941â1945. Verlag Weishaupt, Graz 1992, ISBN 3-900310-38-6, S. 347.
- â Konrad Maritschnik: Aufgelassene Volksschulen im Bezirk Deutschlandsberg. Eigenverlag, Druck: Simadruck Aigner & Weisi, Deutschlandsberg 2014, keine ISBN, S. 132â133.
- â Kundmachung des k.k Statthalters in Steiermark vom 2. April 1908 betreffend den AllerhĂśchst genehmigten Landtagsbeschluss vom 26. September 1907 wegen Trennung der Ortsgemeinde Gams in die Ortsgemeinden Feldbaum und Gams, Landesgesetz- und Verordnungsblatt fĂźr das Herzogtum Steiermark vom 16. April 1908, X. StĂźck, Nr. 36. S. 83.
- â Verordnung vom 21. August 1947, Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 3. September 1947, 17. StĂźck, Nr. 31. S. 78.
- â Gesetz vom 18. Dezember 1967 Ăźber Gebietsänderungen von Gemeinden, Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 29. Dezember 1967, 26. StĂźck, Nr. 138. S. 188.
- â Verordnung vom 5. Februar 1948, Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 15. April 1948, 6. StĂźck, Nr. 21. S. 49.
- â Kundmachung vom 16. Mai 1951, Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 28. Dezember 1959, 13. StĂźck, Nr. 37. S. 114.
- â Kundmachung vom 3. Dezember 1973, Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 27. Dezember 1973, 28. StĂźck, Nr. 151. S. 206.
- â Kundmachung vom 30. Mai 1980, Landesgesetzblatt fĂźr die Steiermark vom 19. Juni 1980, 8. StĂźck, Nr. 39. S. 37â38.
- â Die Michelquelle in Bad Gams. In: Hilmar Zetinigg: Die Mineral- und Thermalquellen der Steiermark. In: Mitteilungen der Abteilung fĂźr Geologie und Paläontologie am Landesmuseum Joanneum. Heft 50/51, Graz 1992/93, ZDB-ID 1210191-6, S. 194 (zobodat.at [PDF; 43,3 MB]).
- â Gams hat eine Heilquelle. In: Wie's einmal war ⌠Das las man vor 70 Jahren ⌠In: Weststeirische Rundschau. Nr. 33, Jahrgang 2023 (18. August 2023), 96. Jahrgang, S. 12.
- â Die Michelquelle in Bad Gams. In: Hilmar Zetinigg: Die Mineral- und Thermalquellen der Steiermark. In: Mitteilungen der Abteilung fĂźr Geologie und Paläontologie am Landesmuseum Joanneum. Heft 50/51, Graz 1992/93, ZDB-ID 1210191-6, S. 189â192 (zobodat.at [PDF; 43,3 MB]).
- â Die Gamser Sankt Hubertusquelle in Bad Gams. In: Hilmar Zetinigg: Die Mineral- und Thermalquellen der Steiermark. In: Mitteilungen der Abteilung fĂźr Geologie und Paläontologie am Landesmuseum Joanneum. Heft 50/51, Graz 1992/93, ZDB-ID 1210191-6, S. 192â194 (zobodat.at [PDF; 43,3 MB]).
- â Daniel Elster: 7.2.5 Bad Gams (H) In: Ăsterreichs Mineral- und Heilwässer. Geologische Bundesanstalt, Wien 2018, ISBN 978-3-85316-097-8. S. 174â175.
- 1 2 3 Zum Tod von Michel Peter Kipper. In: Weststeirische Rundschau. Nr. 7, Jahrgang 2024 (16. Februar 2024), 97. Jahrgang, S. 6.
- â Website des Anbieters. Abgerufen am 13. November 2024.
- â Oskar Veselsky: Die Konsekrationsberichte aus den Ordinations- und Konsekrationsprotokollen der BischĂśfe von Lavant im 16. Jahrhundert. In: Quellen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark â HLK, XI. Band. Selbstverlag der HLK, Graz 1997, keine ISBN, S. 62 und 80.
- â Rupert Pitter: Wildbach. S. 26.
- â Oskar Veselsky: Lavanter Ordinations- und Konsekrationsberichte von 1586 bis 1679. In: Quellen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark, herausgegeben von der Historischen Landeskommission fĂźr Steiermark â HLK, 22. Band. Graz 2008. Selbstverlag der HLK. ISBN 978-3-901251-21-4, Seite 303.
- â Vgl.: Adolf A. Osterider, Alfred Seebacher-Mesaritsch: Bad Gams. Geschichte und Landschaft. 2. Auflage. Leykam, Graz 1989
- 1 2 Bezirkstopographie: Zweiter Teilband, Bezirkslexikon, S. 19â25.
- â Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Ăsterreichs. Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt. Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 133.
- â Gerhard Fischer: Die katholische Kirche in der Steiermark geht neue Wege. Zusammenlegung der Dekanate Deutschlandsberg und Leibnitz zur Region SĂźd-West-Steiermark. Wochenzeitung Weststeirische Rundschau vom 31. August 2018. 91. Jahrgang Nr. 35, S. 2.
- â Auftakt der Renovierung der Faustnerkapelle Dorfkapelle Niedergams. In: Weststeirische Rundschau. Nr. 23, Jahrgang 2024 (21. Juni 2024), 97. Jahrgang, S. 5.
- â Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg vom 3. Oktober 1977, Geschäftszahl 6 G 4/77. Objekt Nr. 477. Digitaler Atlas Steiermark ( vom 10. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today) Kartenservice: Flora & Fauna, Naturräumliche Schutzgebiete, Naturdenkmale Abgerufen am 5. März 2011.
- â Grundbuch Bezirksgericht Stainz, Katastralgemeinde 61235 Sallegg, Einlagezahl 76, GrundstĂźck Nummer 1/2.
- â Landschaftsschutzgebiet 2: Verordnung der steiermärkischen Landesregierung vom 25. Mai 1981, stmk. Landesgesetzblatt Nr. 37/1981 in der Fassung der Berichtigung (neue Kartendarstellung) Nr. 64/1981. Karte des Schutzgebietes ( vom 10. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today) im Digitalen Atlas Steiermark. Vorher bestand Schutz nach der Verordnung vom 12. Juni 1956, LGBl. Nr. 35, zum Schutze von Landschaftsteilen und des Landschaftsbildes (Landschaftsschutzverordnung 1956) in der Fassung der Verordnungen LGBl. Nr. 57/1958, 125/1961, 185/1969, 96/1970, 14/1974, 147/1974 und 30/1975, hinsichtlich Anhang 1 Z 2.
- â Weinbergwarte Bad Gams ( vom 18. Januar 2017 im Internet Archive) auf outdooractive.com
