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Thurey

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Thurey
Thurey (Frankreich)
Thurey (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Saône-et-Loire (71)
Arrondissement Louhans
Kanton Pierre-de-Bresse
Gemeindeverband Bresse Revermont 71
Koordinaten 46° 45′ N, 5° 7′ OKoordinaten: 46° 45′ N, 5° 7′ O
Höhe 187–215 m
Fläche 18,22 km²
Einwohner 423 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km²
Postleitzahl 71440
INSEE-Code

Thurey [ˈtyʁeː] ist eine französische Gemeinde in der Region Bourgogne-Franche-Comté im Département Saône-et-Loire. Sie gehört zum Arrondissement Louhans, zum Kanton Pierre-de-Bresse und zum Gemeindeverband Bresse Revermont 71. Die Gemeinde hat 423 Einwohner (Stand 1. Januar 2023)[1].

Lage der Gemeinde im Arrondissement Louhans
Thurey mit seinen NachbarortenDiconneDevrouzeSimardVérisseyTronchyLessard-en-BresseL’Abergement-Sainte-ColombeGuerfand
Thurey mit seinen Nachbarorten

Lage und Struktur

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Thurey liegt etwas nördlich des Zentrums des Arrondissements Louhans an der westlichen Grenze. Es liegt 19,1 Kilometer südsüdwestlich des Kantonshauptortes Pierre-de-Bresse und 15 Kilometer nordnordwestlich von Louhans-Châteaurenaud.

Im Norden grenzt Thurey an die Gemeinde Diconne, im Nordosten an Devrouze und im Osten an Simard. Im Süden liegt Vérissey und im Südwesten Lessard-en-Bresse. Im Südosten grenzt L’Abergement-Sainte-Colombe an Thurey und schließlich im Nordwesten die Gemeinde Saint-Martin-en-Bresse, die zum Arrondissement Chalon-sur-Saône gehört.

Die Gemeinde liegt in der Landschaft der Bresse[2].

Die Gemeinde wird durch INSEE eingestuft als «Ländliche Ortschaft mit verstreuter Besiedlung». Die Bevölkerung lebt etwa zu einem Fünftel im Bourg, der Rest in Weilern und Einzelsiedlungen.

Die Gemeinde weist 238 Hektar bewaldete Flächen auf, was 12,9 % der Gemeindefläche entspricht. Die Bewaldung setzt sich zusammen aus 83 % Laubwald und 16 % Eichen- und Buchenwald[3]. Die bewaldeten Flächen liegen im Nordwesten – Bois des Reppes, Bois Buson –, im Norden – Bois de la Folie –, im Nordosten – Grand Crouillis – und im Süden – Bois de la Réserve, Bois Loyard. Weitere bewaldete Flächen finden sich verstreut im Gemeindegebiet.

In der Gemeinde werden 1320,1 Hektar (entsprechend 71,6 % des Gemeindegebiets; Stand 2024) als landwirtschaftlich genutzte Flächen deklariert, wovon 3,2 Hektar für den Bioanbau zugelassen sind (2023: 12,4 ha). Rund 19 % des Landwirtschaftslandes wird permanent als Wiese genutzt, auf 12 % wird Raps, auf 17 % wird Weichweizen und auf rund 27 % Körner- und Silomais angebaut.[4]

In der Gemeinde finden sich zehn benannte stehende Gewässer, nebst weiteren Weihern und Teichen. Aufgrund der bestehenden Biefs und Flurnamen ist anzunehmen, dass einst weitere Étangs bestanden, die in neuerer Zeit aufgelassen wurden (beispielsweise Étang des Vernes, Étang Caillaux, Étang Carlot).

Ganz im Nordwesten der Gemeinde liegt der Étang du Moulin Neuf * und östlich davon der Étang Fortier *. Sie sind nur zwei einer Gruppe von etwa neun Étangs, die alle durch den Bief du Moulin de la Grognette in La Tenarre entwässern.

An der Grenze zu Lessard-en-Bresse nahe des Weilers La Chanée, liegt der Étang des Avenières *, der letztlich ebenfalls in die Tenarre entwässert.

Um den Bourg findet sich eine weitere Gruppe von etwa sieben Étangs mit dem Étang de la Folie * im Norden, dem Étang du Crot * im Nordwesten und dem Étang de la Gonnière * im Nordosten des Bourg. Sie entwässern alle nach Süden in die Tenarre.

Im Nordosten der Gemeinde, an der Grenze zu Devrouze liegt eine weitere Gruppe von fünf Étangs, der nördlichste der Étang de la Charme *, in der Mitte der Étang Pré Noir * und schon an der Ostgrenze der Gemeinde der Étang Neuf *. Sie entwässern nach Norden, in den Briant, der in die Guyotte mündet.

Schließlich findet sich ganz im Süden der Gemeinde eine weitere Étang-Gruppe mit vier Étangs, wobei der Étang Gibot * teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Simard liegt. Diese Gruppe entwässert in den Briant.

Fließende Gewässer finden sich im Gemeindegebiet keine, sie wird lediglich von Biefs durchzogen. Hingegen berührt die Gemeinde der Ruisseau Briant[5]. Er entspringt als Bief aus dem Étang Gibot und bleibt für 1,6 Kilometer Grenzfluss zu Simard, wo er seinen Weg nach Nordosten fortsetzt.

Aus dem Étang du Moulin Neuf fließt als Bief La Tenarre[6], die hier noch Bief du Moulin de la Grognette genannt wird. Die Tenarre entwässert die Gruppe Étangs im Nordwesten der Gemeinde, fließt bei La Grognette nach Süden und verlässt die Gemeinde nach Lessard-en-Bresse. Sie nimmt weitere Biefs auf berührt nochmals kurz die Gemeinde Thurey bei Pont Pillard, um dann endgültig als La Tenarre Richtung Saône zu fließen.

Aus der Étang-Gruppe im Nordosten der Gemeinde fließt der Ruisseau de la Chassaigne[7] und führt das Wasser in den Briant.

* 
Étang du Moulin Neuf (73 308 m² bei 46° 46′ N, 5° 5′ O)
Étang Fortier (27 229 m² bei 46° 46′ N, 5° 6′ O)
Étang des Avenières (13 998 m² bei 46° 45′ N, 5° 7′ O) zusammen mit der Gemeinde Lessard-en-Bresse
Étang de la Folie (7 498 m² bei 46° 45′ N, 5° 7′ O)
Étang du Crot (22 980 m² bei 46° 45′ N, 5° 7′ O)
Étang de la Gonnière (30 491 m² bei 46° 45′ N, 5° 7′ O)
Étang de la Charme (35 622 m² bei 46° 45′ N, 5° 9′ O)
Étang Pré Noir (14 948 m² bei 46° 45′ N, 5° 9′ O) zusammen mit der Gemeinde Devrouze
Étang Neuf (12 832 m² bei 46° 45′ N, 5° 10′ O)
Étang Gibot (12 666 m² bei 46° 43′ N, 5° 9′ O) zusammen mit den Gemeinden Vérissey und Simard
Flächenangaben: Maximalflächen aus IGN - INPE Inventaire national des plans d'eau

Die D678[8] erreicht die Gemeinde von Lessard-en-Bresse beim Weiler Les Libaux, verläuft nach Osten und durchquert den Bourg, worauf sie sich nach Südosten wendet und die Gemeinde im Südosten nach Simard verlässt. Die gesamte Distanz in der Gemeinde beträgt 4,876 Kilometer.

Im Bourg zweigt die D24[9] aus der D678 ab und verläuft in ostnordöstlicher Richtung um die Gemeinde nach 2,3 Kilometern nach Devrouze zu verlassen.

Von Norden, aus der Gemeinde Diconne verläuft die D204 von Male Vèvre in südlicher Richtung zum Bourg, wo sie nach 1,99 Kilometern in die 678 mündet. Etwas weiter westlich verläuft die D162 von Grand Piochis leicht geschwungen über 1,6 Kilometer nach Le Villerot. Diese beiden Straßen sind eigentlich Erschliessungsstraßen, sie verbinden beide die D970 im Norden mit der D678 im Süden.

Unmittelbar westlich des Bourg zweigt die D156 nach Süden ab verläuft leicht geschwungen nach Süden und verlässt die Gemeinde nach 2,6 Kilometer nach Vérissey, um schließlich Montret zu erreichen.

Letztlich berührt die D456 die Gemeinde. Sie kommt von Lessard-en-Bresse, folgt der südwestlichen Gemeindegrenze über 880 Meter, wendet sich nach Osten und mündet bei Les Guillons in die D156.

Weiler und Fluren

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Zur Gemeinde gehören folgende Weiler und Fluren: Les Agrons, La Biardière, Bois-de-la-Corne, Le Borgeot, Les Bouillots, La Boulandière, La Boutière, Les Brocards, Champ-Frecaud, Champomey, La Chanée, Corpot, L’Étang-Fortier, Les Feuilles, La Gonnière, La Grivalotte, La Grognette, Les Guichards, Les Guillons, Les Libeaux, Les Malbazins, Male-Vèvre, Le Moulin-Neuf, Les Pernins, Les Pillons, Les Princes, Le Rolley, Les Tabourets, La Troche, La Varenne, Les Vernes, Le Villerot, Le Villey, La Vise.[10]

Das Höhenprofil beginnt im Nordwesten der Gemeinde beim Bief du Moulin de la Grognette, der hier den Étang du Moulin Neuf alimentiert. Nach etwas unregelmäsßigem Gelände liegt in einem Kerbtal ein Seitenarm des Étang du Moulin Neuf und kurze Zeit später quert die Départementsstraße D162 die Profillinie. Erneut sinkt das Gelände ab, in einer ersten Senke liegt ein Étang und später fließt der Bief du Moulin de la Grognette nach Süden, um die Gemeinde zu verlassen. Erneut steigt das Gelände auf die Normalehöhe der Bresse-Ebene von 200 bis 210 Meter und in der folgenden Senke liegt der Étang des Avenières. In der nächsten Geländekammer liegen die Étangs rund um den Bourg, der kurz darauf auf etwa 211 Metern liegt. Dort verlaufen auch die Départementsstraßen D24 und D678. Erneut folgt ein Tal mit einem Bief, bis das Gelände ansteigt und auf Normalhöhe bleibt, bis auf eine kleine Senke mit einem namenlosen Bief. In der Folge erreichen wir den höchsten Punkt der Profillinie, die Wasserscheide zwischen La Tenarre, die bei Ormes in die Saône mündet und dem Briant, der mit der Guyotte bei Navilly in den Doubs mündet. Zum letzten Mal fällt das Gelände ab zum Briant, der hier die Gemeindegrenze bildet.

Das Klima in Thurey ist warm und gemäßigt. Es gibt das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, selbst der trockenste Monat weist noch hohe Niederschlagsmengen auf. Die Klassifikation des Klimas nach Köppen und Geiger ist Cfb ((Gemäßigtes) Ozeanklima). Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 12,0 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Durchschnittstemperatur von 21,2 °C, der kälteste der Januar mit 3,3 °C. Über ein Jahr verteilt summieren sich die Niederschläge auf 1055 mm, dabei ist der November mit 113 mm der niederschlagsreichste, während März als trockenster Monat 73 mm aufweist. Über das ganze Jahr werden etwa 2700 Sonnenstunden gezählt.

Thuray
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
89
 
6
1
 
 
75
 
8
1
 
 
73
 
12
3
 
 
88
 
16
6
 
 
96
 
19
10
 
 
78
 
24
14
 
 
75
 
26
16
 
 
79
 
26
16
 
 
88
 
22
13
 
 
103
 
17
9
 
 
113
 
11
5
 
 
98
 
7
2
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Thuray
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) 3,3 4,0 7,6 11,2 15,1 19,2 21,2 20,8 17,0 12,9 7,4 4,1 ⌀ 12
Mittl. Tagesmax. (°C) 6,2 7,7 12,0 15,8 19,4 23,9 25,9 25,6 21,5 17,0 10,5 6,9 ⌀ 16,1
Mittl. Tagesmin. (°C) 0,7 0,7 3,3 6,4 10,3 14,2 16,2 15,9 12,8 9,3 4,5 1,6 ⌀ 8
Niederschlag (mm) 89 75 73 88 96 78 75 79 88 103 113 98 Σ 1055
Quelle: climate-data.org Daten 1991 – 2021

Die erste Erwähnung des Ortes geht zurück auf 1131. Ein Wilelmus de Thurium wird genannt und schon 1180 wird die Ecclesia de Tureyo erwähnt, somit muss damals eine erste Kirche bestanden haben. Der Name des Ortes dürfte gallorömischen Ursprungs sein und bezeichnete den Besitz eines Turius, in gallorömischer Form Turiacum, das schließlich zum heutigen Thurey wurde.

1131 erfolgt die erste Nennung eines Wilelmus de Thurium. Dieser Familie entstammten wichtige Persönlichkeiten, vor allem im 14. und 15. Jahrhundert: Ritter, Kammerherren, Marschälle, Bischöfe, Erzbischöfe, Kardinäle, Kanoniker, Äbte und Äbtissinnen. Girard von Thurey, Stifter einer Kapelle in Cuisery, wurde 1358 Marschall von Bourgogne-Franche-Comté. Sein Bruder Guillaume wurde Bischof von Autun und 1358 Erzbischof von Lyon, ein Pierre de Thurey wurde 1385 Kardinal und Päpstlicher Legat, während 1370 eine Huguette Äbtissin des Klosters Saint-Pierre-les-Nonnains in Lyon wurde. In Champ-Frecaud stand ein Schloss, das im 16. Jahrhundert Louis de Nance gehörte. 1608 verkaufte es François Alixant an Charles de Saulx-Tavannes, der es wiederum an J. Gilbert, Herr von Champomey verkaufte. In diesem Weiler, der ebenfalls zu Thurey gehört, bestand ebenfalls ein altes Schloss. Beide waren jedoch schon im 18. Jahrhundert zerstört. Die beiden Herrschaften wurden 1644 durch N. de Tavannes mit Lessard vereinigt und bildeten eine Baronie. Das Lehen Villey gelangte zu Simard.

1777 wurde die Départementsstrasse D678 erstellt, gegen 1850 ein Jahrmarkt eingeführt. 1855 wurde die Mädchenschule gegründet, 1885 die Maire-École und 1909 ein Postamt. Das Baudatum der Kirche Saint-Denis ist nicht bekannt. Im östlichen Teil des Ortskerns steht das Bürgerhaus der Familie Mathey, die im 19. Jahrhundert eine große Zahl von wichtigen Persönlichkeiten stellte: Ärzte, Maires, Generalräte, Deputierte, Friedensrichter, Notare, Kommissare. In der Gemeinde bestanden zwei Getreide- und eine Ölmühle und 1988 noch 32 Landwirtschaftsbetriebe.

Die Herren von Thurey

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  • Nach Thurey nannte sich einst eine noble Familie, die im 14. Jahrhundert illustre Persönlichkeiten hervorbrachte: einen Marschall von Burgund, einen päpstlichen Legaten, zwei Erzbischöfe von Lyon und mehrere Bischöfe. Die Herrschaft wurde später vereint mit der Baronie von Lessard, während die Gerichtsbarkeit bei Mervans lag.
  • In Champ-Frecaud bestand ein Schloss, das 1505 im Besitz von Louis de Nances war und 1554 im Besitz seines Sohnes Jean. Ein François Alixant verkaufte es 1608 an Charles de Saulx-Tavannes, der es wiederum an J. Gilbert verkaufte, den Herrn von Champomey (1,5 Kilometer nordwestlich des Bourg).
  • In Champomey befand sich ebenfalls ein Schloss, dessen Abrissdatum unbekannt ist.

Die drei Herrschaften wurden schließlich mit der Baronie Lessard vereinigt.

Kirche Saint-Denis von Thurey
Thurey: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2022
Jahr  Einwohner
1793
  
807
1800
  
885
1806
  
822
1821
  
907
1831
  
935
1836
  
961
1841
  
944
1846
  
955
1851
  
989
1856
  
968
1861
  
949
1866
  
975
1872
  
980
1876
  
1.017
1881
  
1.034
1886
  
1.014
1891
  
1.016
1896
  
1.044
1901
  
1.017
1906
  
975
1911
  
964
1921
  
873
1926
  
818
1931
  
773
1936
  
741
1946
  
647
1954
  
582
1962
  
524
1968
  
455
1975
  
391
1982
  
377
1990
  
354
1999
  
352
2006
  
374
2011
  
427
2016
  
451
2022
  
422
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1968,[11] ab 1968 INSEE[12]
Anmerkung(en): • Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz • Höchste Einwohnerzahl 1896 mit 1044, tiefste Einwohnerzahl 1999 mit 352 (33,7 % vom Maximum)
Bevölkerungs- und Wohnstruktur
BevölkerungsstrukturAnzahl Einwohner  1männlichweiblichdavon Ausländer  2Anteil %
422 223 199 25 5,9
1 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022
2 
Jüngstes Erhebungsjahr 2020
Alterspyramide für Thurey  3
Männer Alterstufe Frauen
3 
90 + älter
2 
22 
75–89
21 
45 
60–74
45 
43 
45–59
36 
39 
30–44
37 
30 
15–29
29 
41 
0–14
29 
3 
Tabelle POP T3 Population par sexe et âge en 2022

Die Bevölkerungsstruktur zwischen Männern und Frauen weist einen Überhang zugunsten der Männer auf, sie machen 52,8 % der Bevölkerung aus. Dabei sind 49 % der Bevölkerung jünger als 45 Jahre. Die Gruppe der unter 15-Jährigen macht 16,6 % aus. Demgegenüber sind 33 % der Einwohner älter als 60 Jahre und damit im Rentenalter. Diese Struktur dürfte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass seit 1999 dank der Bautätigkeit die Wohneinheiten um 23 % zugenommen haben. Dadurch dürfte ein Zuzug von jungen Familien mit Kindern erfolgt sein.

Wohnstruktur  4Anzahl Wohneinheitendavon HäuserWohnungenSonstigeZu-/Abnahme seit 1999
251 240 9 2 +23,0 % = 47 WE
davon Hauptwohnsitz 194
Zweit- oder Ferienwohnsitz 37
vakant 20
4 
Tabelle LOG T2 Types de logements 2022
5 
Tabelle LOG T1 Évolution du nombre de logements par catégorie… 2022

Wirtschaft und Infrastruktur

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Unternehmen, Betriebe, Ladengeschäfte und Einrichtungen

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In der Gemeinde gibt es nebst Kirche und Mairie (Gemeindehaus) folgende Unternehmen nach Branchen:

Wirtschaftlich aktive Betriebe in der Gemeinde nach Branchen (31.12.2023)[13]
BrancheAnzahl Betriebe
Industrie und verarbeitendes Gewerbe 4
Baugewerbe 2
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 3
Information und Kommunikation
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
Grundstücks- und Wohnungswesen
Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen 2
Öffentliche Verwaltung, Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen 1
Sonstige Dienstleistungen 3
Land- und Forstwirtschaftsbetriebe[14] 9

In der Gemeinde befinden sich ein Gemischtwarenladen, zwei Coiffeur- und zwei Schönheitssalons, ein Bauhandwerksbetrieb, eine Schreinerei/Zimmerei und eine Gîte. Mit den Gütern des täglichen Bedarfs versorgen sich die Einwohner mehrheitlich in Saint-Germain-du-Bois oder in Mervans[15].

Geschützte Produkte in der Gemeinde

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Als AOC-Produkte sind in Thurey Crème et beurre de Bresse[16][17], Volaille de Bresse[18][19][20] und Dinde de Bresse[21] zugelassen.

Bildungseinrichtungen

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In der Gemeinde besteht eine École primaire[22] (École maternelle und École élémentaire), die der Académie de Dijon[23] untersteht und von 47 Schulpflichtigen in zwei Klassen besucht wird (Schuljahr 2024–2025[24]). Für die Schule gilt der Ferienplan der Zone A[25].

Öffentlicher Verkehr

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In Thurey befindet sich eine Haltestelle Mairie École der Linie TAD752[26] (transports à la demande) der Linie Saint-Germain-du-Bois ↔ Louhans-Châteaurenaud.

Es erfolgt je eine Fahrt täglich in jeder Richtung. Die Fahrt muss am Vortag angemeldet werden.

  • Claude Courtépée (1721–1781): Description historique et topographique du Duché de Bourgogne. Band 5. Chez Causse, Dijon 1780 (französisch, google.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps anciens et le Moyen Âge. Band 1. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Histoire de la Bresse Louhannaise. Les temps modernes jusqu’à 1789. Band 2. Imprimerie Auguste Romand, Louhans (französisch, google.com [abgerufen am 3. Februar 2026]).
  • Lucien Guillemaut (1842–1917): Armoiries et familles nobles de la Bresse louhannaise: armoiries ouvrières, armoiries particulières et de familles. Vve L. Romand, Louhans 1909 (französisch, bnf.fr [abgerufen am 3. Februar 2026]).
Commons: Thurey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Thurey. auf INSEE. Institut national de la statistique et des études économiques, abgerufen am 17. Februar 2026 (französisch).
  • Thurey. Présentation de la commune. Ministère de la Culture, 2008, abgerufen am 17. Februar 2026 (französisch).
  • Thurey. in der POP Plateforme ouverte du patrimoine. Ministère de la Culture, abgerufen am 17. Februar 2026 (französisch).
  • Thurey. in Patrimoine en Bourgogne-Franche-Comté. Direction Culture, Sport et Jeunesse, abgerufen am 17. Februar 2026 (französisch).
  • Webpräsenz der Gemeinde. Thurey. Mairie de Thurey, abgerufen am 17. Februar 2026 (französisch).
  1. ↑ Commune Thurey. auf banatic.interieur.gouv.fr. Ministère de l’Intérieur et des Outre-Mer, abgerufen am 25. Februar 2026 (französisch).
  2. ↑ Atlas des paysages de Saône-et-Loire. Direction départementale des territoires, abgerufen am 4. September 2026 (französisch).
  3. ↑ Les forêts de Thurey. In: nosforets.fr. Abgerufen am 4. September 2026 (französisch).
  4. ↑ Thurey. auf agri-map.fr. Abgerufen am 4. September 2026 (französisch).
  5. ↑ Ruisseau Briant, Länge 12,48 km, Zufluss zur Guyotte, Quelle bei 46° 43′ 15,2″ N, 5° 9′ 9,4″ O in Simard auf ca. 207 m, Mündung bei 46° 48′ 5,8″ N, 5° 11′ 15,7″ O in Mervans, auf ca. 185 m Ruisseau Briant auf sandre.eaufrance.fr
  6. ↑ La Tenarre, Länge 25,99 km, Zufluss zur Saône, Quelle bei 46° 45′ 45″ N, 5° 4′ 12,4″ O in Saint-Martin-en-Bresse auf ca. 209 m, Mündung bei 46° 39′ 13,7″ N, 4° 57′ 16,6″ O in Ormes auf ca. 174 m, La Tenarre auf sandre.eaufrance.fr
  7. ↑ Ruisseau de la Chassaigne, Länge 3,5 km, Zufluss zum Ruisseau Briant, Quelle bei 46° 44′ 21,5″ N, 5° 9′ 5,4″ O in Thurey auf ca. 207 m, Mündung bei 46° 45′ 32,4″ N, 5° 10′ 45,5″ O in Devrouze auf ca. 189 m, Ruisseau de la Chassaigne auf sandre.eaufrance.fr
  8. ↑ Route nationale française 78. auf routes.fandom.com. Abgerufen am 14. März 2026 (französisch).
  9. ↑ Route nationale française 477. auf routes.fandom.com. Abgerufen am 15. März 2026 (französisch).
  10. ↑ Dictionnaire Topographique de Saône-et-Loire. Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, abgerufen am 4. September 2026 (französisch).
  11. ↑ Einwohnerstatistik auf cassini.ehess.fr. cassini.ehess.fr, abgerufen am 1. April 2024 (französisch).
  12. ↑ Dossier complet, Commune de Thurey (71538). Insee.fr, abgerufen am 27. April 2026 (französisch).
  13. ↑ Nombre d’unités légales et d’établissement en 2023. Commune de Thurey (71538). Insee.fr, 31. Dezember 2023, abgerufen am 20. April 2026 (französisch).
  14. ↑ Portrait de territoire - Données de cadrage. Commune de Thurey. In: stats.agriculture.gouv.fr/. Agreste, abgerufen am 20. April 2026 (französisch, Gemäß Erhebung von 2020).
  15. ↑ THUREY - Le cadre de vie des Territoires. In: eterritoires.fr. Abgerufen am 12. Juli 2024 (französisch).
  16. ↑ Crème de Bresse. auf INAO L’Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  17. ↑ Beurre de Bresse. auf INAO L’Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  18. ↑ Poularde de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  19. ↑ Chapon de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  20. ↑ Volaille de Bresse ou Poulet de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  21. ↑ Dinde de Bresse. auf INAO, L'Institut national de l'origine et de la qualité. Abgerufen am 1. März 2026 (französisch).
  22. ↑ Annuaire de l'éducation. In: education.gouv.fr. Ministère de l'éducation nationale, abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  23. ↑ Homepage der Académie de Dijon. Abgerufen am 10. Januar 2016 (französisch).
  24. ↑ Effectifs d’élèves par école. In: data.education.gouv.fr. Abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  25. ↑ calendrier scolaire. Abgerufen am 14. April 2026 (französisch).
  26. ↑ Horaire TAD752 Saint-Germain-du-Bois ↔ Louhans-Châteaurenaud. (PDF) In: www.viamobigo.fr. Mobigo Bourgogne-Franche-Comté, abgerufen am 30. März 2026 (französisch).