Adolf Horchler



Adolf Horchler (* 8. Januar 1849 in Regensburg; â 12. Januar 1929 in Straubing) war ein deutscher parteiloser Kommunalpolitiker, Heimatforscher und LandtagsprĂ€sident. Seine 36-jĂ€hrige Amtszeit als Stadtoberhaupt von Kempten, die lĂ€ngste bislang in dieser Stadt, wird als âĂra Horchlerâ bezeichnet.[1] Horchler ist der GrĂŒnder des Heimatvereins Kempten. Der EhrenbĂŒrger der Stadt Kempten erhielt wegen seines Wirkens fĂŒr Bayern den Titel und Rang eines Königlichen Hofrates.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schule und Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Adolf Horchlers katholische Eltern stammen aus dem oberpfĂ€lzischen Pfreimd. Einige Jahre vor der Geburt Adolf Horchlers zogen die Klavierlehrerin und ihr Gatte, ein Kunsterzieher, nach Regensburg. Horchler kam am 8. Januar 1849 in Regensburg auf die Welt. Horchler legte im Jahr 1866 das Abitur an einem Regensburger Gymnasium ab und begann ein Studium der Rechtswissenschaften in MĂŒnchen, welches er dort im Oktober 1870 absolvierte. 1873 legte er mit ausgezeichnetem Erfolg die groĂe juristische StaatsprĂŒfung in seiner Geburtsstadt ab.[2] Vier Jahre spĂ€ter ging der Jurist nach zwei Jahren TĂ€tigkeit in der kommunalen Verwaltung seines Geburtsortes nach Feuchtwangen. Horchler heiratete dort im Jahr 1877 die Notarstochter Sophie Aldosser aus MĂŒnchen. Aus dieser Ehe entstammten zwei Kinder, Max und Karolina.
Politiker
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die anerkannte Arbeit Hochlers weckte das Interesse des Kemptener Magistrats. Im Herbst des Jahres 1877 beschloss der Magistrat, erstmals einen rechtskundigen Magistratsrat zu beschĂ€ftigen. Die Amtszeit war befristet auf drei Jahre. Am 4. Oktober des gleichen Jahres entschied sich der Magistrat fĂŒr Adolf Horchler; nach drei Jahren wurde Horchler im Amt bestĂ€tigt. 1881 wurde er BĂŒrgermeister der Stadt Kempten. Anlass fĂŒr diese Entscheidung waren UnregelmĂ€Ăigkeiten in der AmtsfĂŒhrung von Horchlers VorgĂ€nger Franz Seraph Korrn. Dieser hatte die Stadt samt Abfindung zu verlassen.
Von 1882 bis 1919 war Horchler auĂerdem Mitglied im schwĂ€bischen Landtag[3] und ab 1901 dessen PrĂ€sident.
Im August 1914 wurde Horchler via Telegraph aus dem Urlaub zurĂŒckgeholt. Die vier folgenden Jahre des Ersten Weltkrieges stellten groĂe Anforderungen an Horchler und die Stadt. Horchler trauerte in dieser Zeit um seinen Sohn, der als Hauptmann der Reserve des 20. Infanterieregiments am 2. Oktober 1916 in Frankreich gefallen war.
Ruhestand und Tod
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem Horchler am 27. Januar 1919 die EhrenbĂŒrgerwĂŒrde der Stadt Kempten erhalten hatte, beendete er am 31. Januar 1919 seine am 3. November 1881 begonnene BĂŒrgermeisterkarriere.[4] HierfĂŒr waren gesundheitliche GrĂŒnde ausschlaggebend.[5] 1924 verstarb Horchlers Frau Sophie.
Den Winter 1928/29 wollte Horchler bei seiner Tochter in Straubing verbringen. Er verstarb dort vier Tage nach seinem 80. Geburtstag am 12. Januar 1929. Drei Tage spĂ€ter wurde er nach Kempten ĂŒberfĂŒhrt und dort auf dem Katholischen Friedhof neben seiner Frau bestattet.
Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kempten war seit Jahrhunderten historisch bedingt gespalten: Bis 1818 existierten zwei gleichnamige, nebeneinander liegende StĂ€dte namens Kempten. Jede Stadt hatte ihre eigene Verwaltung, Struktur, Wirtschaft und eigene Kultur. Die als âAltstadtâ bezeichnete, protestantisch geprĂ€gte frĂŒhere Reichsstadt war durch eine Stadtmauer von der Neustadt[6] getrennt. Die Neustadt war bis zur SĂ€kularisation im Jahr 1802 durch den FĂŒrstabt absolutistisch regiert, katholisch geprĂ€gt und wird auch âStiftsstadtâ genannt. Dieses Nebeneinander war in den Köpfen so stark verankert, dass noch viele Jahrzehnte nach dem bayerischen Gemeindeedikt eine gewisse Feindschaft herrschte.[7]
Horchlers Hauptziel war die ZusammenfĂŒhrung beider Kempten in allen Lebensbereichen. Die Stadt wuchs wĂ€hrend der âĂra Horchlerâ von 12.000 auf 21.000 Einwohner.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kommunalpolitik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um sein Ziel der âeinen Stadtâ zu realisieren, griff der BĂŒrgermeister die komplexen Koexistenzen an. Es bestanden, wirtschaftlich sich nicht rentierende, aber vom Zweck gleichwertige Organisationen. Horchler lieĂ die Getreideschranne des Kornhauses in der Neustadt mit der im Rathaus der Altstadt zusammenlegen. Er ging von einem sinkenden Getreidevolumen aus und glaubte, dass die eine neue Getreideschranne den kĂŒnftigen GröĂenanforderungen entsprechen wĂŒrde, womit er Recht behielt. Aufgrund des starken Widerstandes der NeustĂ€dter konnte die Zusammenlegung allerdings erst zwei Jahre spĂ€ter als geplant verwirklicht werden. Auch nach der Zusammenlegung ging der Widerstand weiter: Nach der SchlieĂung des neustĂ€dtischen Kornhauses wehte eine schwarze Trauerfahne am dortigen GebĂ€ude; in den Lokalteilen der Zeitungen erschienen Todesanzeigen fĂŒr die neustĂ€dtische Kornkammer.
WĂ€hrend seiner Amtszeit wurde die Freitreppe als Symbol der Einheit gebaut. Es wurden HĂ€user abgebrochen, um den Verkehrsfluss zwischen der tiefer- und am Flussufer der Iller gelegenen Altstadt mit der auf der Illerhochterrasse gelegenen Neustadt zu verbessern. Verschiedene BaumaĂnahmen sollten auch die bessere ZugĂ€nglichkeit zum Kemptener Bahnhof gewĂ€hrleisten.
Auch die Anlage des Stadtparks auf der frĂŒheren Schwaigwiese zwischen den beiden Stadtzentren ist Horchler zu verdanken. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt 1885 veranlasste Horchler eine Neuvermessung und Kartierung des Stadtgebietes im MaĂstab 1:1000.[8] Diese Vermessung ermöglichte eine moderne Infrastrukturplanung, um mit den Urbanisierungsprozessen Schritt zu halten. Hierdurch konnten auch neue Siedlungsgebiete eingerichtet werden, was das starke Bevölkerungswachstum ĂŒberhaupt ermöglichte.
Zu diesen VerstĂ€dterungsprozessen gehörten die Fortsetzung der Kanalisierung, die Anlage von Trottoiren, Einrichtung einer StraĂenbeleuchtung, der MĂŒllabfuhr und die Modernisierung der Wasserversorgung in Kempten. Diese Verbesserungen dienten der Sauberkeit, dadurch auch der LebensqualitĂ€t. Ein Resultat hiervon war die allmĂ€hliche Senkung der Kindersterblichkeitsrate in Kempten.
Bei der Energieversorgung erwarb die Stadt die 1857 erbaute, bis dato als Aktiengesellschaft organisierte Gasfabrik unterhalb der Burghalde. Der Bau eines ElektrizitĂ€tswerkes ermöglichte die Inbetriebnahme von Bogenlampen auf gröĂeren PlĂ€tzen in Kempten am 16. November 1901.
1907 erkannte Horchler den Bedarf einer zweiten Bahnhofsanlage; er gab in diesem Jahr den Auftrag zum Bau des Ostbahnhofes mit IndustriegleisanschlĂŒssen. Er erwarb hierbei mehrere am Bahnhof angrenzende GrundstĂŒcke im Namen der Stadt, um sie an Gewerbe und Industrie gĂŒnstig zu verkaufen.[9]
FĂŒhrungsstil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Horchlers Verwaltungs- und FĂŒhrungsstil Ă€hnelte dem seines Nachfolgers Otto Merkt. Seine manchmal harten Entscheidungen fĂŒhrten im Stadtrat und innerhalb der Verwaltung zu manchen Auseinandersetzungen. HĂ€ufig traten Interessensgruppen aus der Altstadt gegen die aus der Neustadt an, unabhĂ€ngig von sonstigen Parteizugehörigkeiten. Horchlers Aufgabe war daher seine gesamte Amtszeit hindurch die Behandlung dieses jahrhundertealten Konfliktfeldes innerhalb der Bevölkerung Kemptens.
Die politische Gesinnung von Horchler, der keiner Partei angehörte, lĂ€sst sich als deutsch-national und auch monarchistisch beschreiben. Er war AnhĂ€nger der bayerischen Monarchie und lobte diese wiederholt bei öffentlichen Reden. ZusĂ€tzlich war Horchler auch ein Nationalliberaler und Bismarckverehrer. Kommunalpolitisch versuchte der BĂŒrgermeister den politischen Katholizismus und die Sozialdemokraten einzudĂ€mmen, was ihm auch lange Zeit gelang.[10]
Horchler verfolgte einen sehr eigenen Stil in der Leitung der Stadt, was der altkatholische Pfarrer und Stadtarchivar Friedrich Heinrich Hacker (1880â1950) mit diesen Worten kommentierte: âAdolf Horchler gehörte keiner Partei an, er war selbst die Partei Horchler.â
Ein Sitzungsboykott der neustĂ€dtischen Oppositionsfront erzeugte landesweites Aufsehen. Die Feindschaft zu Horchler zeigte sich auch an seinem 20-jĂ€hrigen DienstjubilĂ€um, als Gelder fĂŒr eine öffentliche Feier im Jahr 1901 vom Rat der Stadt abgelehnt wurden. Seine Gegner nahmen dann an der letztendlich doch genehmigten Veranstaltung demonstrativ nicht teil. Horchler bot seinen RĂŒcktritt an, als neustĂ€dtische GemeindebevollmĂ€chtigte ihn aufgefordert hatten, eine Sitzung zu verlassen.[10] Er blieb jedoch im Amt.
Dass er sich trotz aller WiderstĂ€nde fast 40 Jahre als BĂŒrgermeister in Kempten halten konnte, lag auch daran, dass sich kein Gegenkandidat fand, auf den sich die StadtrĂ€te hĂ€tten einigen können. Zugute kamen ihm auch die in der damaligen Zeit ĂŒblichen, plötzliche WahlkreisverĂ€nderungen.[11]
Immensen FleiĂ bewies Horchler beim Anfertigen von handschriftlichen Dokumenten und Akten. Besonders in den Bauakten fĂ€llt seine markante Handschrift in beinahe jedem Akt auf. Das Stadtoberhaupt schrieb auch alle Protokolle nach den Ratssitzungen selbst. Ein Anliegen war es dem Verwaltungsfachmann auch durch Vorschriften, Instruktionen und Statuten Ordnung in die Stadt zu bringen. Wolfgang Petz, Historiker und regionalgeschichtlicher Autor, bezeichnete Horchler als engagiertesten KĂ€mpfer fĂŒr eine Verschmelzung der Doppelstadt Kempten.[12]
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heimatpflege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Privat interessierte sich Horchler fĂŒr Geschichte und ArchĂ€ologie. Der Heimatforscher Horchler veröffentlichte seine Forschungsergebnisse und war im Jahr 1884 mit Joseph Buck und Adolf Leichtle MitbegrĂŒnder des AllgĂ€uer Alterthumsvereins, des heutigen Heimatvereins Kempten. Horchlers Altertumssammlung ermöglichte im Jahr 1925 die Eröffnung des AllgĂ€uer Heimatmuseums im neustĂ€dtischen Kornhaus. Horchler veranlasste auch die naturwissenschaftliche âSammlung Reiserâ.[13] Unter Horchler wurde die Stadtbibliothek neu katalogisiert und das Stadtarchiv im Neubronner Haus neu strukturiert.
Horchler initiierte und organisierte auch einen Theaterverbund fĂŒr das Stadttheater Kempten, das Stadttheater Memmingen und das Stadttheater Kaufbeuren. Dadurch wurde eine gröĂere Vielfalt an AuffĂŒhrungen möglich. Nach Beendigung des Ersten Weltkrieges grĂŒndete Horchler einen Verein der Theaterfreunde; der Zulauf hielt sich wegen der damaligen allgemeinen wirtschaftlichen Situation jedoch in Grenzen.[14] Horchlers Interesse am Theater beruhte auf seiner Verbundenheit zur Schönen Kunst, die von seinen Eltern stammte.[5] Horchler selbst war kĂŒnstlerisch begabt, er galt bis ins hohe Alter als ausgezeichneter Klavierspieler.[2]
Numismatik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bayernweit galt Horchler als ausgezeichneter Numismatiker. Sein Steckenpferd war die Registrierung und das Sammeln verschiedener MĂŒnzfunde; hierbei interessierten ihn besonders AllgĂ€uer MĂŒnzgelder und vergleichbare Objekte. Horchler schenkte nicht nur wertvollen Dukaten und Ăhnlichem seine Aufmerksamkeit, sondern sammelte auch Biermarken, Wallfahrtskarten, Porzellanmedaillen, Spielgeld, Bleiplomben, Flaschenpfandmarken, Jetons, Marken und Vereinsplaketten. Laut Clemens Maria Haertle, der einen Katalog der Kemptener MĂŒnzen verfasste, ist dies ein groĂes historisches Verdienst von Horchler, denn diesen kulturgeschichtlichen Relikten der Vergangenheit schenkte damals kaum jemand Beachtung.[15]
Es sind ĂŒber 20 numismatische Manuskripte von Adolf Horchler erhalten geblieben. Es handelt sich dabei um AufsĂ€tze, Fundberichte, Inventar- und Eingangslisten, Protokolle und Kataloge.[16]
Der MĂŒnzsammler Horchler pflegte ab 1883 intensive Kontakte zu MĂŒnzhĂ€ndlern. In den ersten zehn Jahren seiner Amtszeit erwarb Horchler fĂŒr erhebliche finanzielle Mittel das Gros seiner Sammlung. Die Sammlung Horchler umfasste im Jahr 1925 etwa 2200 antike, 1100 mittelalterliche und 4000 neuzeitliche MĂŒnzen und ging an das Heimatmuseum in Kempten.[10]
Horchler wandte sich an bekannte deutsche und österreichische MĂŒnzhandlungen mit der Bitte um Beihilfe zur VervollstĂ€ndigung seiner Sammlung Kemptener und AllgĂ€uer MĂŒnzen, was Erfolg hatte. Besonders eng waren seine numismatischen Kontakte zu Eugen Merzbach und Otto Helbing. Bereits 1883 erwĂ€hnte Horchler in einem Brief an Merzbach zum ersten Mal seine PlĂ€ne zur Einrichtung eines Stadtmuseums fĂŒr Kempten.[15]
Ehrungen
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Adolf Horchler wurde zum EhrenbĂŒrger der Stadt Kempten ernannt und bekam Titel und Rang eines Königlichen Hofrats verliehen. Diese im Jahr 1901 erhaltene Ehrung war die Folge seines Wirkens im schwĂ€bischen Landtag in den Jahren 1882 bis 1919, seit 1901 als dessen PrĂ€sident.
Im Januar 1926 wurde in Kempten die damalige KlosterstraĂe am Rande der Altstadt zu seinen Ehren in HorchlerstraĂeâ umbenannt.
Eine besondere Ehrung der Stadt stellt ein aufwendig gestaltetes Fotoalbum dar, das Horchler wĂ€hrend eines Festaktes zu seinem 25-jĂ€hrigen DienstjubilĂ€um ĂŒberreicht wurde. Das Album ist mehrere Kilo schwer, 40,5 cm lang, 31 cm breit und fast 10 cm dick und wird heute im Stadtarchiv aufbewahrt. Auf den groĂformatigen Fotografien sind die wichtigsten Bauprojekte seiner bisherigen Amtszeit abgebildet. Der mehrfarbige Ledereinband zeigt das Kemptener Stadtwappen auf dem Grund bayerischer Rauten und ist mit MessingbeschlĂ€gen versehen.[17]
Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Heimatforscher galt deutschlandweit als Experte der AllgĂ€uer MĂŒnzkunde. Er verfasste Berichte und AufsĂ€tze ĂŒber MĂŒnzfunde und deutete die Herkunft, Alter und Bedeutung der FundmĂŒnzen.[18] Einige seiner Schriften sind:
- Ein ProzeĂ zwischen Stift und Stadt Kempten ĂŒber das MĂŒnzrecht. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 2, 1889, S. 56â60, 75â79, 85â89.
- MĂŒnzstĂ€tten der Kemptner FĂŒrstĂ€bte. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 4, 1891, S. 71â73.
- Hans Vöhlin von Ungerhausen, Medaille. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 4, 1891, S. 73â74.
- Der fĂŒrstliche MĂŒnzmeister Heel in Kempten. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 4, 1891, S. 93â98.
- Georg von Werdenstein, Medaille. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 4, 1891, S. 109â110.
- Die Aufhebung der reichsstĂ€dtischen MĂŒnze in Kempten. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 5, 1892, S. 26â31, 41â47.
- Ein Ducatenfund. In: Mitteilungen der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft. Bd. 12, 1893, S. 75â80.
- Verschiedene PrĂ€gungen aus dem AllgĂ€u und seiner Nachbarschaft. In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 13, 1894 â Bd. 21, 1902.
- Der MĂŒnzfund von Leubas. In: Mitteilungen der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft. Bd. 15 1896, S. 1â30.
- Vortrag ĂŒber den Kanal Eschachweiher â Stadt Kempten. 5. September 1921.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz-Rasso Böck: Adolf Horchler â ein vergessener BĂŒrgermeister? In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 103, 2003, S. 162â176.
- Clemens Maria Haertle: Die MĂŒnzen und Medaillen des Stiftes und der Stadt Kempten. Bestands-, Typen- und Variantenkatalog des AllgĂ€uer Heimatmuseums Kempten, Museum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte (= Bestandskataloge der Museen der Stadt Kempten. 2). Dannheimer, Kempten 1993, ISBN 3-88881-014-0, S. 13â79.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bestand âAdolf Horchlerâ im Katalog der Stadtbibliothek Kempten
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Karl Filser: Industrialisierung und Urbanisierung. Kempten 1850 bis 1914. In: Volker Dotterweich u. a. (Hrsg.): Geschichte der Stadt Kempten. Dannheimer, Kempten 1989, ISBN 3-88881-011-6, S. 372â406, hier S. 386.
- 1 2 Clemens Maria Haertle: Die MĂŒnzen und Medaillen des Stiftes und der Stadt Kempten. Bestands-, Typen- und Variantenkatalog des AllgĂ€uer Heimatmuseums Kempten, Museum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte (= Bestandskataloge der Museen der Stadt Kempten. 2). Dannheimer, Kempten 1993, ISBN 3-88881-014-0, S. 21 f.
- â Anmerkung: Der Landtag von Neuburg-Schwaben ist mit dem SchwĂ€bischen Bezirkstag gleichzusetzen.
- â Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): JahrhundertBlicke auf Kempten 1900â2000. Dannheimer u. a., Kempten 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 273, 275.
- 1 2 Birgit Kata: Vorhang auf! 400 Jahre Theater in Kempten. Likias, Kempten/Friedberg 2007, ISBN 978-3-9807628-8-5, S. 64 f.
- â Anmerkung: I.d.F. ist das Wort âNeustadtâ kein neuer Ortsteil, sondern lediglich der Begriff fĂŒr die wĂ€hrend des DreiĂigjĂ€hrigen Krieges vollstĂ€ndig zerstörte und daraufhin neu aufgebaute Klosterstadt. Diese weist deswegen eine neuere Baustruktur im Gegensatz zur Altstadt auf, die u. a. aufgrund ihrer Ă€lteren GebĂ€ude als Altstadt bezeichnet wurde.
- â Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): JahrhundertBlicke auf Kempten 1900â2000. Dannheimer u. a., Kempten 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 7 f.
- â Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): JahrhundertBlicke auf Kempten 1900â2000. Dannheimer u. a., Kempten 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 42.
- â Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): JahrhundertBlicke auf Kempten 1900â2000. Dannheimer u. a., Kempten 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 91.
- 1 2 3 Karl Filser: Industrialisierung und Urbanisierung. Kempten 1850 bis 1914. In: Volker Dotterweich u. a. (Hrsg.): Geschichte der Stadt Kempten. Dannheimer, Kempten 1989, ISBN 3-88881-011-6, S. 372â406, hier S. 388 f.
- â Karl Filser: Industrialisierung und Urbanisierung. Kempten 1850 bis 1914. In: Volker Dotterweich u. a. (Hrsg.): Geschichte der Stadt Kempten. Dannheimer, Kempten 1989, ISBN 3-88881-011-6, S. 372â406, hier S. 396.
- â Wolfgang Petz: Zweimal Kempten. Geschichte einer Doppelstadt (1694â1836) (= Schriften der Philosophischen FakultĂ€ten der UniversitĂ€t Augsburg. 54, Historisch-sozialwissenschaftliche Reihe.). Vögel, MĂŒnchen 1998, ISBN 3-89650-027-9 (Zugleich: Augsburg, UniversitĂ€t, Dissertation, 1996).
- â Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): JahrhundertBlicke auf Kempten 1900â2000. Dannheimer u. a., Kempten 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 160 ff.
- â Franz-Rasso Böck, Ralf Lienert, Joachim Weigel (Hrsg.): JahrhundertBlicke auf Kempten 1900â2000. Dannheimer u. a., Kempten 1999, ISBN 3-88881-035-3, S. 203 ff.
- 1 2 Clemens Maria Haertle: Die MĂŒnzen und Medaillen des Stiftes und der Stadt Kempten. Bestands-, Typen- und Variantenkatalog des AllgĂ€uer Heimatmuseums Kempten, Museum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte (= Bestandskataloge der Museen der Stadt Kempten. 2). Dannheimer, Kempten 1993, ISBN 3-88881-014-0, S. 27â30.
- â Clemens Maria Haertle: Die MĂŒnzen und Medaillen des Stiftes und der Stadt Kempten. Bestands-, Typen- und Variantenkatalog des AllgĂ€uer Heimatmuseums Kempten, Museum fĂŒr Kunst und Kulturgeschichte (= Bestandskataloge der Museen der Stadt Kempten. 2). Dannheimer, Kempten 1993, ISBN 3-88881-014-0, S. 24.
- â Franz-Rasso Böck: Adolf Horchler â ein vergessener BĂŒrgermeister? In: AllgĂ€uer Geschichtsfreund. Bd. 103, 2003, S. 162â176.
- â Die Bibliografie stammt aus dem Bibliothekskatalog der StadtbĂŒcherei von Kempten, abrufbar unter biber.kempten.de â Suchbegriff âHorchler, Adolfâ.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Horchler, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher parteiloser Kommunalpolitiker, Heimatforscher und LandtagsprÀsident |
| GEBURTSDATUM | 8. Januar 1849 |
| GEBURTSORT | Regensburg |
| STERBEDATUM | 12. Januar 1929 |
| STERBEORT | Straubing |