Zweirad
Als Zweirad wird in der Regel ein Fahrzeug mit zwei RĂ€dern, die in einer Spur hintereinander laufen, bezeichnet. Das einspurige Zweirad-Prinzip wurde 1817 von Karl Drais erfunden und mit der sogenannten Laufmaschine oder Draisine bekannt.
Technik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Möglichkeit, ein einspuriges Fahrzeug ohne StĂŒtzrĂ€der oder andere Hilfsmittel stabil in der Hochachse zu fahren, beruht auf einem dynamischen Gleichgewicht (siehe Dynamik des Fahrradfahrens). Bei Stillstand fĂ€llt die Stabilisierung weg.
ZweirÀder können z. B. durch Muskelkraft, potentielle Energie (bergab) oder Motoren angetrieben werden. Eine Kombination von Muskel- und Motorkraft findet sich bei FahrrÀdern mit Hilfsmotor, Mofas, ElektrofahrrÀdern und Pedelecs.
Nach deutschem StraĂenverkehrsrecht gelten â trotz eines dritten Rades in zweiter Spur â auch MotorrĂ€der mit Beiwagen als einspurig.
Varianten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einspurige ZweirÀder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Muskelkraft angetriebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fahrrad
- Laufmaschine (Laufrad)
- Tretroller
Mit Muskelkraft und Motor kombiniert angetriebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fahrrad mit Hilfsmotor
- Elektrofahrrad
- Pedelec
Mit Muskelkraft oder Motor angetriebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nur Motor angetriebene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zweispurige ZweirÀder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Selbstbalance-Roller wie der Segway Personal Transporter zÀhlen nicht als Zweirad im engeren Sinne.
Andere zweirÀdrige Fahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Waveboards haben zwei RÀder, je eins unter einer der beiden mit Torsionsgelenk verbundenen BretthÀlften
- Walzenfahrzeuge mit nur zwei Walzen
Ebenfalls nicht als Zweirad im engeren Sinne zĂ€hlen Fahrzeuge oder GerĂ€te mit zwei RĂ€dern, die nur mit einem zusĂ€tzlichen stĂŒtzenden Element genutzt werden können:
- Sulky
- Pferdekarren
- Handwagen
- AnhÀnger
- Trolley
- Inlineskates mit nur zwei Rollen
- zweirÀdriger Gehstock
- Laufkatze