Wilhelm Stettner
Wilhelm Stettner (* 24. April 1868 in Windsbach; â 11. Januar 1947 in FĂŒrth)[1] war ein deutscher Kommunalpolitiker.
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stettner war ab 1888 hauptamtlicher Marktschreiber von Zirndorf und spĂ€ter Gemeinde- bzw. StadtsekretĂ€r. Am 1. Januar 1919 wurde der parteilose Stettner zum ersten berufsmĂ€Ăigen BĂŒrgermeister von Zirndorf gewĂ€hlt.
In seiner Amtszeit wurde in Zirndorf die Hausnummerierung eingefĂŒhrt, nachdem solche Planungen wegen des groĂen Verwaltungsaufwandes wiederholt aufgeschoben worden waren.[2] Stettner engagierte sich zudem fĂŒr die Ansiedlung eines Gas- und eines ElektrizitĂ€tswerks und sorgte fĂŒr zentrale Wasserleitungen.[3]
Zum 31. MĂ€rz 1924 ging Stettner in Pension. Bis zum Ende des Jahres ĂŒbernahm der 2. BĂŒrgermeister Anton Emmerling (1873â1942) als Verweser das Amt des 1. BĂŒrgermeisters, 1925 trat der Jurist Hanns Beer (1883â1960) regulĂ€r Stettners Nachfolge an.[1]
Wilhelm Stettner wurde auf dem Evangelischen Friedhof Zirndorf bestattet. Sein Grab wurde 2014 aufgelassen, nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, die NutzungsgebĂŒhren nicht mehr zu tragen.[3] Eine Gedenktafel befindet sich an der GrabstĂ€tte des Landtagsabgeordneten Georg Klampfer.[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- BĂŒrgerliche und Sozis, nordbayern.de, 13. Januar 2012
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Josef Forster: 50 Jahre Stadt Zirndorf: Heimatschrift. Zirndorf 1961, S. 133.
- â September 2014. Stadt Zirndorf, September 2014, abgerufen am 1. August 2017.
- 1 2 âVIPsâ von einst sollen in Erinnerung bleiben. In: nordbayern.de. 8. September 2014. Abgerufen am 15. MĂ€rz 2025.
- â GrabstĂ€tten im Feld 3. In: zirndorf-evangelisch.de. Abgerufen am 15. MĂ€rz 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stettner, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kommunalpolitiker |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1868 |
| GEBURTSORT | Windsbach |
| STERBEDATUM | 11. Januar 1947 |
| STERBEORT | FĂŒrth |