Tonenburg
| Tonenburg | ||
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Blick zur Tonenburg vom Ufer der Weser | ||
| Staat | Deutschland | |
| Ort | Albaxen | |
| Entstehungszeit | 1315 | |
| Burgentyp | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand | Erhalten oder wesentliche Teile erhalten | |
| StÀndische Stellung | Klerikale | |
| Geographische Lage | 51° 49âČ N, 9° 24âČ O | |
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Die Tonenburg ist eine Trutzburg in der NĂ€he des ostwestfĂ€lischen Dorfes Albaxen im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen. Die Höhenburg steht oberhalb der Weser und in Sichtweite der Benediktinerabtei Corvey an der BundesstraĂe 64 und am Weserradweg.
Anlage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Anlage umfasst die Trutzburg, die Hofanlage mit Ackerhaus von 1675, eine alte Brennerei von 1660, die heute als Restaurant genutzt wird, sowie ein Roggenscheuer und WirtschaftsgebÀude von 1708. Die gesamte Burganlage wurde restauriert. Teil dieser Anlage ist auch ein 700 Jahre alter, 18 Meter tiefer Brunnen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Trutzburg wurde 1315 vom Corveyer Abt Ruprecht von Horhusen aus dem Adelsgeschlecht derer von Horhusen (nach anderen Angaben Ruprecht von Tomberg) zur Verteidigung gegen die Braunschweiger Herzöge und die Grafen von Everstein, die auf der benachbarten Burg Everstein in Polle saĂen, errichtet. Kurz nach der Errichtung wurde das Castrum ĂŒberfallen und vom Grafen von Everstein eingenommen. 1332 wiederum eroberten die Welfen unter Otto und Magnus von Braunschweig die Tonenburg. 1343 verzichtete Hermann von Everstein auf seine AnsprĂŒche auf die Tonenburg und versöhnte sich mit seinem Lehnsherrn, dem Corveyer Abt Dietrich I. von Dalwigk.
Um 1500 wurden zwei SÀle eingezogen und das Dachwerk erneuert. 1574 baute man auf vorhandenen Kellergewölben einen Kamin ein und an der Weserseite eine unterkellerte, dreigeschossige Auslucht an.[1]
SpĂ€ter wurde die Tonenburg auch als Residenz und Zuflucht der Ăbte von Corvey genutzt. So residierte Abt Theodor von Beringhausen zur Zeit der âHöxterschen Rebellion 1603â auf der Tonenburg.
In sĂŒdlicher NĂ€he des Gutes Tonenburg wurde in Höxter-Nachtigall von 1795 bis 1923 in der âBraunkohlegrube Nachtigallâ Braunkohle unter Tage abgebaut und gehörte zu den Alkaliwerken Ronnenberg. Ebenfalls in der NĂ€he der Tonenburg befand sich die Tongrube der Feldbrandziegelei Johann Buch. SpĂ€ter wurde die Grube bis in den 1980er Jahren zur MĂŒllentsorgung genutzt.
1995 wurde die Burg von Viktor, Herzog von Ratibor und FĂŒrst zu Corvey, an das Ehepaar Norbert und Paula Pirone verkauft, das bereits seit 1978 mit der Villa Löwenherz in Lauenförde eine Gastronomie- und BeherbergungsstĂ€tte fĂŒr Motorradfahrer unterhielt. Die gesamte Anlage der Tonenburg wurde bis 1998 ebenfalls zu einem Motorradtreff umgebaut. Mit diesem Konzept konnte das GebĂ€ude wirtschaftlich erhalten werden.
Heutige Nutzung
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Heute bietet die Burg Zimmer zur Ăbernachtung, ein Bettenlager und eine Zeltwiese. FĂŒr gröĂere Feste und Feiern steht das Alte Ackerhaus zur VerfĂŒgung, in dem auch der gemeinnĂŒtzige Verein ClubMusik e. V. regelmĂ€Ăig Konzerte namhafter Bands aus den Bereichen Rock und Blues veranstaltet.[2] Auch die Diskothek Ballhaus Felsenkeller hat hier ihre Heimat im Rahmen von Revival-Partys gefunden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tonenburg in der wissenschaftlichen Datenbank âEBIDATâ des EuropĂ€ischen Burgeninstituts
- Tonenburg auf burgen-und-schloesser.net
- Tonenburg in der privaten Datenbank Alle Burgen.
- InternetprÀsenz der Tonenburg
- Rekonstruktionszeichnung von Wolfgang Braun (Vorlage findet das Ziel nicht, bitte Vorlage durch direkten Link ersetzen!)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Dehio, Georg Handbuch der deutschen KunstdenkmĂ€ler Teil: Nordrhein-Westfalen / 2., Westfalen. Unter wiss. Leitung von Ursula Quednau. Bearb. von Christoph Bellot u. a. MĂŒnchen, 2011. ISBN 978-3-422-03114-2, S. 485
- â ClubMusik e.V, Holzminden, Rubrik Highlights

