SC Freiburg
| SC Freiburg | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | Sport-Club Freiburg e. V. | |||
| Sitz | Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg | |||
| Gründung | 1904[1] | |||
| Farben | Weiß / Rot | |||
| Mitglieder | 84.000 (Stand: 1. Juli 2026)[2] | |||
| Vorstand | Oliver Leki (Finanzen, Organisation & Marketing) Jochen Saier (Sport) | |||
| VR-Nr. | VR 273 (AG Freiburg) | |||
| Website | scfreiburg.com | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | Julian Schuster | |||
| Spielstätte | Europa-Park-Stadion | |||
| Plätze | 34.700 | |||
| Liga | Bundesliga | |||
| 2025/26 | 7. Platz | |||
| ||||
Der Sport-Club Freiburg e. V. (kurz SC Freiburg, SCF oder SC) ist ein 1904 gegründeter Fußballverein aus Freiburg im Breisgau und gehört dem Südbadischen Fußball-Verband an. Die Herrenmannschaft des SC Freiburg spielt seit der Saison 2016/17 wieder in der Bundesliga. In der Ewigen Bundesligatabelle belegt der Verein den 18. Platz. Die Frauenmannschaft spielt seit dem Jahr 2011 ebenfalls wieder erstklassig in der Frauen-Bundesliga.
Die Vereinsfarben sind weiß-rot.[3] Das Wappen enthält auf der linken Seite einen Greifenkopf und auf der rechten Hälfte das Kürzel SCF. Anfang Juli 2026 zählte der Verein 84.000 Mitglieder[2] und ist damit der größte Verein in Baden und weltweit unter den größten Sportvereinen auf Platz 25. Die prägendsten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte sind Achim Stocker als Präsident sowie Volker Finke und Christian Streich als Trainer.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1904 bis 1933: Vorgängervereine und Frühzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ältesten Vorgängervereine des SC waren der im März 1904 gegründete Freiburger FV 04 sowie der zwei Monate jüngere FC Schwalbe Freiburg. Am 3. März 1912 fusionierten der mittlerweile zu SV 04 umbenannte FV 04 und der erst zu FC Mars, dann zu FC Union umbenannte FC Schwalbe erstmals zum SC Freiburg. Der neu gegründete Verein hatte die Farben schwarz, weiß und gelb. Umgehend wurde eine Jugendabteilung gegründet. Zwei Jahre nach seiner Gründung unternahm der junge Verein eine erste Auslandsreise nach Norditalien, um zwei Freundschaftsspiele zu bestreiten. Gegen die SG Andrea Doria Genua, einem Vorgängerverein von Sampdoria Genua, erreichten die Breisgauer ein 2:2-Unentschieden, wenige Tage darauf folgte ein 1:4 beim FC Alessandria im Piemont.[4]
1917, inmitten des Ersten Weltkriegs, konnte der Verein seinen ersten größeren Erfolg feiern. Im Bezirk 2 des Gau Oberrhein erlangte er die Meisterschaft vor dem Stadtrivalen Freiburger FC (FFC) und gewann mit einem Sieg gegen den SV Straßburg die Oberrhein-Meisterschaft. Gleiches gelang im Jahr darauf mit einer „Kriegsmannschaft“, die aus Spielern des SC sowie des FFC bestand. 1918 gewann sie dann auch die Südkreismeisterschaft gegen den SC Stuttgart, an dem man im Jahr zuvor noch gescheitert war.
Am 13. Dezember 1919 schloss sich der Verein der Freiburger Turnerschaft von 1844 (früher: Freiburger TV 1844) an. Im Juni stand mit Oskar Müller erstmals ein SC-Spieler im Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft. Im Zuge des Streits zwischen Turn- und Sportverbänden traten die Fußballer 1923 wieder aus, um wieder den SC Freiburg als eigenständigen Fußballverein zu bilden. Im selben Jahr stieg der Verein in die Bezirksliga Württemberg-Baden auf, damals die höchstmögliche Spielklasse. Nach einem Abstieg in die Kreisklasse Südbaden 1925 stieg der SCF erneut auf und hielt sich bis 1933 in der Bezirksliga Württemberg-Baden, mit dem bis dahin größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte: Nach einem dritten Platz im Jahr 1928 kommt es in einer Qualifikationsrunde zu einem Aufeinandertreffen mit dem amtierenden deutschen Meister, dem 1. FC Nürnberg, das mit einem 2:1-Sieg für die Freiburger endete.
1933 bis 1945: Die Zeit des Nationalsozialismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die nationalsozialistische Machtergreifung spiegelte sich auch in den Vereinsstrukturen des SC Freiburg wider. Auf Anordnung des DFB durften von nun an weder jüdische noch kommunistische Personen mehr leitende Funktionen im Verein übernehmen. Im Zuge der Gleichschaltung wurde der NSDAP-Stadtrat Ludwig Siedler neuer "Vereinsführer", der den Verein gemäß Führerprinzip als einzelne Person leitet. Bekannt ist auch die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Sigmund Günzburger. Dieser war bis 1920 Vizepräsident des Klubs, wurde später nach Auschwitz deportiert, wo er 1942 ermordet wurde.[5] In der neu gegründeten Gauliga Baden, in der die besten badischen Fußballvereine antraten, stieg der SC in der ersten Saison 1933/34 als abgeschlagener Tabellenletzter ab, Meister wurde der SV Waldhof Mannheim. Fortan spielten die Breisgauer in der Bezirksliga Oberbaden, in der sie in den Jahren 1935 und 1936 zwar Meister wurde, jedoch in der Aufstiegsrunde zur Gauliga scheiterte. 1937 wurde der Verein das dritte Jahr in Folge Meister in der Bezirksliga, doch das Wintererstadion, in dem bislang die Spiele ausgetragen wurden, wurde zerstört und abgebaut. In der Folge schloss sich der SC Freiburg erneut der Freiburger Turnerschaft an, um auf deren Plätzen zu spielen. Nach weiteren Jahren in der Bezirksliga gelang 1941 erneut die Meisterschaft, und dann – nach vier ungekrönten Meisterschaften – der Aufstieg in die sogenannte Bereichsliga, Nachfolger der Gauliga. Nach dem direkten Wiederabstieg in der Saison 1941/42 folgte ein erneuter Aufstieg und dann wieder ein Abstieg 1943/44, bis die FT und damit der Sport-Club von der Besetzungsmacht aufgelöst wurde.
Zur weiteren Aufarbeitung der SC-Geschichte im Nationalsozialismus gab der Verein eine Studie in Auftrag, die im November 2024 im Herder Verlag erschien. Die Studie räumt mit einigen gängigen Vereinsmythen auf.[6]
1945 bis 1978: Die Nachkriegszeit
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Im Februar 1946 erlaubte die französische Besatzungsmacht die Wiedergründung von Sportvereinen, jedoch mussten alle Vereine ihren Namen wechseln. Daraufhin entstand aus der Freiburger Turnerschaft inklusive Sport-Club der VfL Freiburg. Der größte Erfolg des VfL, der vor allem in der Landesliga Südbaden spielte, war das Erreichen des südbadischen Pokalfinales, in dem er im Freiburger Möslestadion dem VfL Konstanz mit 1:2 unterlag. Ab 1949 lautete der Vereinsname wieder Freiburger Turnerschaft von 1844/Sport-Club. In den Folgejahren spielte der Verein in niedrigen Amateurligen, bis 1952 die Fußballer erneut austraten und den bis heute bestehenden SC Freiburg e. V. gründeten. Der erste Vorsitzende der Vereinsgeschichte war Hubert Pfaff, die Vereinsfarben von nun an weiß-rot.
Ab 1950 spielte der Verein in der neu gegründeten drittklassigen 1. Amateurliga Südbaden. Nach einigen Platzierungen im Tabellenmittelfeld in den frühen 1960er-Jahren wurden die Freiburger 1965 und 1968 unter Trainer Hans Diehl Meister, scheiterten aber in der Aufstiegsrunde 1965 und in der Aufstiegsrunde 1968 zur Regionalliga Süd. 1970 wurde die Südtribüne des Dreisamstadions fertiggestellt, das noch Jahre danach die Spielstätte des Vereins bleiben sollte.

Im selben Jahr wurde Achim Stocker zum 3. Vorsitzenden gewählt, 1972 wurde er dann 1. Vorsitzender – ein Amt, das er bis zu seinem Tod im November 2009 ausfüllte.[7] Im Jahr 1972 teilten Helmut Köbele (2. Vorsitzender) und Achim Stocker (3. Vorsitzender) dem Spieler Manfred Brief mit, dass er das Traineramt zu übernehmen habe, was dieser für die nächsten 7 Jahre ohne Trainerschein tat.[8] Rückblickend sagte Brief über seine Verpflichtung: „Mehr oder minder im Vorbeigehen wurde mir mitgeteilt, dass ich von morgen an Trainer des SC Freiburg zu sein hätte“[8]
In der Saison 1974/75 platzierte sich der SC als Vizemeister der Amateurliga Südbaden vor dem lokalen Konkurrenten Freiburger FC.
1978 bis 1991: Aufstieg unter Brief und 15 Jahre 2. Bundesliga
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In der Saison 1977/78 gewann der SCF unter Trainer Manfred Brief die Meisterschaft in der 1. Amateurliga Südbaden, wurde nach Spielen gegen den SSV Ulm 1846, den SSV Reutlingen und den FV Weinheim Erster der Gruppe Baden-Württemberg in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Süd, und stieg damit erstmals in die 2. Bundesliga (Süd) auf.
Für die Saison 1978/79 wurde Joachim Löw als Spieler von den Sportfreunden Eintracht Freiburg verpflichtet, der in Folge Rekordtorschütze des Vereins wurde und dies bis 2020 blieb. In der damals noch zweigeteilten 2. Bundesliga traf der SC wieder auf den Rivalen FFC, der bereits seit 1977 in der zweithöchsten Spielklasse vertreten war. In der ersten Saison im Profifußball landete der SC auf Rang 15 und entging nur knapp dem direkten Abstieg. Aufstiegstrainer Brief legte nach 7 Jahren sein Amt während der Saison im Einvernehmen mit der Vereinsführung nieder.[9]

In der Saison 1979/80 wurde der SC sechster und landete damit vor dem Rivalen FFC, der die Saison nur auf Rang neun abschloss. Gegen den Karlsruher SC, der am Saisonende als Tabellenzweiter in die 1. Bundesliga aufstieg, gelang den Freiburgern ein überraschender 1:0-Erfolg.
In der Saison 1980/81 belegte der SC unter Trainer Karl-Heinz Bente den siebten Platz und qualifizierte sich damit für die ab 1981/82 in Deutschland nur noch eingleisige 2. Bundesliga. Konkurrent FFC wurde zehnter und konnte sich damit gerade auch noch qualifizieren. Allerdings stieg dieser in der Folgesaison 1982 ab, womit der Sport-Club seither der höherklassige Freiburger Fußballverein ist.
Der DFB-Pokal 1980/81 brachte für den jungen Zweitligisten einen beachtlichen Erfolg: Nach einem Erstrundensieg über den Bremer SV hieß der Gegner in der zweiten Hauptrunde 1. FC Köln. Vor 17.000 Zuschauern im Möslestadion gewannen die Freiburger das Wiederholungsspiel gegen den Bundesligisten mit 3:1, nachdem das erste Spiel in Köln mit 1:1 endete. Auch die dritte Pokalrunde überstand der SC – hier wurde Hessen Kassel nach Verlängerung mit 2:1 besiegt, ehe er im Achtelfinale am Erstligisten Eintracht Braunschweig scheiterte.

Während der 15 Jahre, die der Sport-Club in Folge in der 2. Bundesliga spielte, hatte die Mannschaft 20 verschiedene Cheftrainer. 1987 wurde Christian Streich als Spieler von den Stuttgarter Kickers verpflichtet.
1991 bis 2007: Die Ära Finke mit dem historischen Aufstieg und zehn Bundesligaspielzeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Liga | Platz | Tore | Punkte | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1991/92 | 2. Bundesliga Süd | 3 | 52:41 | 37:27 | ||
| 1992/93 | 2. Bundesliga | 1 | 102:57 | 65:27 | ||
| 1993/94 | Bundesliga | 15 | 54:57 | 28:40 | ||
| 1994/95 | Bundesliga | 3 | 66:44 | 46:22 | ||
| 1995/96 | Bundesliga | 11 | 30:41 | 42 | ||
| 1996/97 | Bundesliga | 17 | 43:67 | 29 | ||
| 1997/98 | 2. Bundesliga | 2 | 57:36 | 61 | ||
| 1998/99 | Bundesliga | 12 | 36:44 | 39 | ||
| 1999/00 | Bundesliga | 12 | 45:50 | 40 | ||
| 2000/01 | Bundesliga | 6 | 54:37 | 55 | ||
| 2001/02 | Bundesliga | 16 | 37:64 | 30 | ||
| 2002/03 | 2. Bundesliga | 1 | 58:32 | 67 | ||
| 2003/04 | Bundesliga | 13 | 42:67 | 38 | ||
| 2004/05 | Bundesliga | 18 | 30:75 | 18 | ||
| 2005/06 | 2. Bundesliga | 4 | 41:33 | 56 | ||
| 2006/07 | 2. Bundesliga | 4 | 55:39 | 60 | ||
| grün unterlegt: Aufstieg in die Bundesliga rot unterlegt: Abstieg in die 2. Bundesliga | ||||||
1991 wurde Volker Finke als Trainer verpflichtet, der vom 1. SC Norderstedt kam, nachdem er zuvor 1990 den TSV Havelse bis in die 2. Bundesliga geführt hatte. Mit Stefan Beneking, Jens Todt und Thomas Vogel brachte dieser drei weitere Spieler aus Havelse mit. Co-Trainer wurde Achim Sarstedt. Finke brachte eine neue erfolgreiche Spielweise mit. Er teilte das Spielfeld in Zonen ein, für die seine Spieler je nach Position verantwortlich waren. Dass ein Akteur seinen Gegenspieler übers ganze Feld verfolgt, wie in Zeiten der Manndeckung üblich, war bei Finke verpönt. "Übergeben" hieß das Zauberwort. Finke forderte Überzahl in Ballnähe und führte das Kurzpassspiel ein. Der Homburger Gegenspieler Michael Hubner kommentierte die Spielweise wie folgt: "Was seid ihr eigentlich für eine Truppe? Man hat das Gefühl, bei euch sind immer zwei Mann mehr auf dem Platz." Zur ersten gesamtdeutschen Saison 1991/92 wurde die 2. Bundesliga in die Staffeln Nord und Süd mit je zwölf Mannschaften aufgeteilt, deren Tabellenerste in die Bundesliga aufstiegen. Nachdem der SC Freiburg zunächst Platz 1 belegt hatte und auch Herbstmeister war, zog im Laufe der Aufstiegsrunde der 1. FC Saarbrücken an ihm vorbei, wodurch der Aufstieg verpasst wurde.

Zu Beginn der folgenden Saison 1992/93 lobte Finke ein besseres Ergebnis wie im Vorjahr aus. Achim Stocker hingegen, versuchte die aufkommende Euphorie und die damit verbundene Erwartungshaltung zu bremsen und Finkes Ehrgeiz einzudämmen:[10]
„Kommen Sie mir ja nicht auf die Idee, hier aufsteigen zu wollen. Wir spielen hier zweite Liga“
Sie Saison war eine lange Saison mit insgesamt 24 Mannschaften und 46 Spieltagen. Platz 1 belegten die Freiburger ab dem siebten Spieltag. Vier Spieltage vor Ende der Saison, war der Aufstieg perfekt. Die Freiburger spielten am 14. Mai 1993 2:2 bei Fortuna Köln und profitierten davon, dass zwei Tage später sowohl die Verfolger Waldhof Mannheim (0:2 bei Hertha BSC) als auch VfB Leipzig (3:4 gegen Chemnitz) ihre Spiele verloren. Somit stand für den Sport-Club der erste Aufstieg der Vereinsgeschichte in die Fußball-Bundesliga fest. Die Mannschaft hatte in dieser Saison 102 Tore erzielt und für insgesamt 39 Wochen an der Tabellenspitze gestanden. Die Feierlichkeiten kannten keine Grenzen und der Aufstieg in die 1. Bundesliga löste eine Fußballeuphorie in Freiburg aus. Das Zuschauerinteresse explodierte und zahlreiche neue Fanclubs wurden gegründet. Der Ausbau des Stadions wurde vorangetrieben.[10]

Die erste Bundesligasaison des Sport-Clubs 1993/94 war vom Kampf gegen den Abstieg geprägt. Inklusive eines 4:0-Sieges beim VfB Stuttgart konnte der SC Freiburg die letzten drei Spiele gewinnen und somit noch in der Tabelle am 1. FC Nürnberg vorbeiziehen, der punktgleich nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz absteigen musste. Die Freiburger zeigten in dieser Spielzeit einen spielerischen Offensivstil und erwarben dadurch bundesweit Sympathien.[11] Am 18. Spieltag dieser Saison machte sich Uwe Wassmer unsterblich. Der damalige Stürmer des Sport-Clubs schoss drei Tore beim 3:1-Sieg gegen den FC Bayern. Dieses Spiel mit seiner "besonderen Magie" nahm einen besonderen Platz in der Vereinsgeschichte ein.[12][13]
Dem knappen Klassenverbleib im ersten Jahr folgte 1994/95 die bis dahin beste Saison der Vereinsgeschichte. Besonders hervorzuheben ist der 5:1-Sieg des SC über den von Giovanni Trapattoni trainierten FC Bayern München am 2. Spieltag. Der SC dominierte das Spiel, schoss Traumtore und erspielte sich damit bundesweite Aufmerksamkeit. Freiburg blieb die gesamte Saison über stark und erzielte 20 Siege. Anfang 1995 ordnete Stocker den Erfolg des Vereins auf seine Weise kritisch ein und stapelte tief:[14]
„Ich konnte mir nicht vorstellen, dass wir die Klasse erhalten können, bei unseren Möglichkeiten, die wir hier in Freiburg haben.“
Am Saisonende stand der SC auf dem dritten Tabellenplatz. Noch am 32. Spieltag hatte die Finke-Elf eine rechnerische Chance auf die deutsche Meisterschaft. Platz 3 berechtigte zur Teilnahme am UEFA-Pokal 1995/96. Die Mannschaft um Spieler wie Jens Todt, Jörg Heinrich, Rodolfo Cardoso oder Kapitän Uwe Spies glänzten mit Pressing, Raumdeckung, Kurzpassspiel und schnellem Umschalten und wurden in den Medien mit dem Beinamen Breisgau-Brasilianer geadelt.[16]
In der folgenden Spielzeit 1995/96 konnte der SC die guten Platzierungen der Vorsaison nicht halten. Vor allem der Weggang von Spielmacher Rodolfo Cardoso zeigte sich als großer sportlicher Verlust. Im UEFA-Pokal schieden die Freiburger in der ersten Runde gegen Slavia Prag aus.
1996/97 stiegen die Freiburger erstmals ab. Nach einem Jahr kam der SC 1998 als Tabellenzweiter hinter Eintracht Frankfurt wieder in die Bundesliga zurück. Am 33. Spieltag feierte der Sport-Club den Aufstieg durch einen 4:1-Auswärtssieg gegen die SG Wattenscheid 09. Das darauffolgende letzte Saisonspiel gegen die Stuttgarter Kickers wurde zur großen Aufstiegsparty im Dreisamstadion. Stärkster Sport-Club Torschütze der Saison war Marco Weißhaupt. Ebenfalls im Jahr 1998 holten Stocker und Finke mit Andreas Rettig den ersten Manager/Sportchef von Bayer Leverkusen zum SC Freiburg.[17][18]
Am letzten Spieltag der Saison 2000/01 erreichte Volker Finke mit den Freiburgern durch ein fulminantes 3:1 gegen den FC Schalke 04 den sensationellen 6. Tabellenplatz und machte damit den erneuten Einzug in den UEFA-Pokal perfekt, während Schalke dramatisch die Meisterschaft verpasste und zum „Meister der Herzen“ wurde. In den darauf folgenden UEFA-Cup-Spielen erzielte die Mannschaft Erfolgen gegen den slowakischen Vertreter Matador Púchov und den FC St. Gallen, unterlag dann im Dezember 2001 knapp dem späteren UEFA-Pokal-Sieger Feyenoord Rotterdam.
In der Liga rutschten die Freiburger derweil in die untere Tabellenhälfte. Am Ende der Saison 2001/02 stiegen sie ab. 2002 wurde Jochen Saier als Mitarbeiter eingestellt und der Leiter der Fußballschule, Andreas Bornemann beerbte den nach Köln abgewanderten Andreas Rettig als Sportchef.
2002/03 gelang der souveräne Wiederaufstieg als Meister der 2. Bundesliga. Am 31. Spieltag schlug der SC den Vizemeister 1. FC Köln mit 3:0 und machte den Aufstieg perfekt. Top-Scorer der Freiburger in dieser Saison war Aleksandre Iashvili.
Nachdem der Sport-Club 2003/04 den 13. Platz der Bundesligaabschlusstabelle erreichte, erfolgte 2004/05 der dritte Abstieg. In dieser Saison erspielte der SC nur drei Siege und 18 Punkte und belegte am Saisonende den letzten Platz. Dies war bis 2021 die schlechteste Saisonbilanz eines Bundesligisten seit Einführung der Dreipunkteregel.
2005/06 schaffte der SC den direkten Wiederaufstieg erstmals nicht. Der Sport-Club verpasste auf Platz 4 die Auftiegsplätze knapp.
Die Saison 2006/07 in der 2. Bundesliga begann mit einer schwachen Hinrunde. Nach der 0:4-Niederlage gegen den Karlsruher SC am 16. Spieltag hatte der SC nur 16 Punkte geholt und stand auf Tabellenplatz 14. Die Vereinsführung gab bekannt, dass in beiderseitigem Einvernehmen ein Trainerwechsel zum Saisonende 2007 beschlossen wurde. Zuvor sollte Coach Volker Finke den Abstieg verhindern.[19]
Es folgte eine Serie von 13 Spielen ohne Niederlage (elf Siege, zwei Unentschieden). Der SC war inzwischen auf Rang 4 platziert, der Aufstieg wieder in greifbarer Nähe. Eine 1:3-Niederlage am Spieltag danach gegen Jena war ein herber Rückschlag im Aufstiegskampf. Der Sport-Club war nun auf Schwächen der Konkurrenz angewiesen. Am 32. Spieltag verlor der SC 0:1 zuhause gegen Paderborn durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit. Der Aufstiegstraum schien geplatzt. Doch auch die direkten Konkurrenten Duisburg, Rostock und Fürth verloren, so änderte sich an der Tabellenkonstellation erstmal nichts. Die letzten beiden Spiele gewann der SC souverän, Rostock und Duisburg ebenfalls; jedoch wurde nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz – wie im Vorjahr – nur Rang 4 erreicht und damit der Aufstieg erneut hauchdünn verpasst.[19] Trotzdem feierten die Fans im Dreisamstadion ihren scheidenden Erfolgstrainer nach 16 Jahren mit minutenlangen Sprechchören und einer legendären Ehrenrunde und markierten damit das emotionale Ende einer Ära.[20][21]
Diese starke Rückrunde (mit 41 Punkten die erfolgreichste, die ein Verein in der 2. Bundesliga je erspielt hatte) gab einigen SC-Fans Anlass, die Initiative „Wir sind Finke“ zu gründen. Sie hatten das Ziel, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu initiieren, auf der die Trainerfrage diskutiert werden sollte, um Finke doch noch in Freiburg zu halten.[22] Dieses Anliegen scheiterte, da die erforderlichen 25 % der Vereinsmitglieder, die den Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung stellen sollten, nicht erreicht wurden.[23][24][25][26][27][28][29]
Die 16-jährige Amtszeit von Trainer Volker Finke blieb bis 2025 die längste im deutschen Profifußball. Mit ihm verließ auch Co-Trainer Achim Sarstedt nach 16 Jahren den Sport-Club und Andreas Bornemann beendete seine Tätigkeit als SC-Manager. Auch einige langjährige Stammspieler verließen den SC, darunter Aleksandre Iaschwili, Boubacar Diarra, Soumaila Coulibaly, Ibrahim Tanko, Sascha Riether und Roda Antar. Unter Finke hatte der SC Freiburg seine bis dahin erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte.
Und richtungsweisend sowie existenziell wichtig für den Verein war der Aufbau der Freiburger Fußballschule, die auf Initiative und auch Drängen von Finke verwirklicht wurde.[30][31][32][33]
„Investieren in Beine und Steine“
Gemeinsam mit Volker Finke und Andreas Rettig baute Stocker die Freiburger Fußballschule auf. Im Januar 2001 erwarb der SC das Stadion des FFC, das Möslestadion, um dort die Freiburger Fußballschule zur Nachwuchsförderung einzurichten. Erster Leiter der Schule wurde Andreas Bornemann., sportliche Leiter Christian Streich und Klemens Hartenbach. 2004 wurde zu deren weiterer Finanzierung die Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule vom Verein und der Stadt Freiburg gegründet.[35]
2007 bis 2011: Mit Dutt zurück in die Bundesliga
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| Saison | Liga | Platz | Tore | Punkte | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2007/08 | 2. Bundesliga | 5 | 49:44 | 55 | |
| 2008/09 | 2. Bundesliga | 1 | 60:36 | 68 | |
| 2009/10 | Bundesliga | 14 | 35:59 | 35 | |
| 2010/11 | Bundesliga | 9 | 41:50 | 44 | |
| grün unterlegt: Aufstieg in die Bundesliga | |||||
Zur Saison 2007/08 holte Stocker in einem von ihm geheim gehaltenen Alleingang Robin Dutt als neuen Cheftrainer.[36] Neuer Sportdirektor wurde Dirk Dufner. In der ersten Saison unter dem neuen Trainer spielte der Verein um den Aufstieg mit, erreichte jedoch aufgrund einer Schwächephase zu Beginn der Rückrunde nur den fünften Platz. Die Spielweise änderte sich unter Dutt merklich. Legte Volker Finke besonderen Wert auf Ballbesitz und Kombinationsfußball, so verordnete sein Nachfolger dem Sportclub eine geradlinige, ergebnisorientierte Strategie.
2008 wurde der zuvor bei 1860 München tätige Detlef Romeiko als Verwaltungsdirektor eingestellt und Julian Schuster als Spieler vom VfB Stuttgart verpflichtet. In der Saison 2008/09 hatte der SC Freiburg einen relativ guten Saisonstart; in den ersten sieben Spielen konnten fünf Siege bei nur einer Niederlage verzeichnet werden. Am Ende der Hinrunde wurde Platz drei belegt. Nachdem der Mannschaft zum Rückrundenauftakt sechs Siege in Serie gelungen waren, übernahm der SC Freiburg die Tabellenspitze. Um in dieser Situation Druck vom Trainer zu nehmen, wusste Stocker wie so oft die aufkommendene Euphorie zu bremsen:[37]
„Nach einem Aufstieg kommt wieder ein Abstieg für einen Verein wie Freiburg. Wir bleiben mittelfristig nicht in der Bundesliga.“
Am 31. Spieltag machten die Freiburger jefoch den vierten Aufstieg in die Bundesliga und zugleich die Zweitliga-Meisterschaft durch einen 5:2-Auswärtssieg bei der TuS Koblenz perfekt. Der SC Freiburg durfte damit als erste Mannschaft die neu eingeführte Meisterschale der 2. Bundesliga in Empfang nehmen.[38][39]
Diesen Erfolg durfte Achim Stocker nach 36 Jahren als Vereinsvorsitzender noch miterleben, denn er starb noch im selben Jahr an den Folgen eines Herzinfarkts.[40] Zu seiner Lebensleistung gehört, dass er den Verein mit minimalen finanziellen Mitteln, aber riesigem Engagement von der Amateurliga bis in die 1. Bundesliga geführt hat oder wie es der ehemalige Spieler Gabor Zele formuliert hat: „Wenn man die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bedenkt, hat er wirklich Gigantisches vollbracht.“[41] Stockers Ehefrau Hanne ist Ehrenmitglied und nach wie vor Aufsichtsratsmitglied des Vereins sowie Vorstandsmitglied der Achim-Stocker-Stiftung. Stockers Nachfolger wurde sein Stellvertreter Fritz Keller, der bereits seit 1994 Marketingvorstand im Verein gewesen war.
In der Saison 2009/10 sicherte sich der SC Freiburg durch ein 2:2 beim 1. FC Köln am 33. Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt und belegte mit 35 Punkten Rang 14 in der Abschlusstabelle.
Die Saison 2010/11 verlief für den SC recht erfolgreich, am Ende wurde mit 44 Punkten Rang 9 belegt. In dieser Phase konnten sich die Breisgauer besonders auf ihren Stürmer Papiss Demba Cissé verlassen, der insgesamt 22 Tore erzielte und damit Platz 2 in der Torjägerliste der Bundesliga hinter Mario Gomez belegte.
2011: Amtszeit Sorg
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Bereits vor Saisonende hatte Robin Dutt bekanntgegeben, dass er zu Beginn der Saison 2011/12 als Nachfolger von Jupp Heynckes Trainer bei Bayer 04 Leverkusen werden würde. Als Nachfolger wurde Dutts Co-Trainer Marcus Sorg als Cheftrainer vorgestellt. Am 10. September 2011 musste der SC Freiburg unter Trainer Sorg die höchste Bundesliganiederlage der Vereinsgeschichte hinnehmen; die Freiburger verloren auswärts beim FC Bayern München mit 0:7. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Situation in der Winterpause (18. Platz) gab der Sport-Club bekannt, fünf Spielern zum Vereinswechsel geraten zu haben, da Marcus Sorg die Rückrunde ohne sie plane. Betroffen waren Maximilian Nicu, Manuel Salz, Felix Bastians, Kishō Yano sowie der langjährige Kapitän Heiko Butscher. Wenig später gab der SC Freiburg bekannt, dass Sorg mit sofortiger Wirkung von allen Aufgaben entbunden sei. Erstmals in seiner Bundesligazeit kündigte der SCF einem Cheftrainer.[42]
2011 bis 2024: Die Ära Streich mit 12 Bundesligaspielzeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Liga | Platz | Tore | Punkte | BL-Kader | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/12 | Bundesliga | 12 | 45:61 | 40 | ||
| 2012/13 | Bundesliga | 5 | 45:40 | 51 | ||
| 2013/14 | Bundesliga | 14 | 43:61 | 36 | ||
| 2014/15 | Bundesliga | 17 | 36:47 | 34 | BL-Kader | |
| 2015/16 | 2. Bundesliga | 1 | 75:39 | 72 | ||
| 2016/17 | Bundesliga | 7 | 42:60 | 48 | BL-Kader | |
| 2017/18 | Bundesliga | 15 | 32:56 | 36 | BL-Kader | |
| 2018/19 | Bundesliga | 13 | 46:61 | 36 | BL-Kader | |
| 2019/20 | Bundesliga | 8 | 48:47 | 48 | BL-Kader | |
| 2020/21 | Bundesliga | 10 | 52:52 | 45 | BL-Kader | |
| 2021/22 | Bundesliga | 6 | 58:46 | 55 | BL-Kader | |
| 2022/23 | Bundesliga | 5 | 51:44 | 59 | BL-Kader | |
| 2023/24 | Bundesliga | 10 | 45:58 | 42 | BL-Kader | |
| grün unterlegt: Aufstieg in die Bundesliga rot unterlegt: Abstieg in die 2. Bundesliga | ||||||

Als Nachfolger Sorgs wurde kurz vor dem Jahreswechsel 2011/2012 der bisherige Co-Trainer Christian Streich vorgestellt. In der Winterpause trennte sich der Sportclub gegen eine millionenschwere Ablöse von Papiss Demba Cissé, der zu Newcastle United wechselte.[43] Im ersten Spiel als Bundesliga-Cheftrainer gegen den FC Augsburg konnte der damals 18-jährige Matthias Ginter den Siegtreffer zum 1:0 erzielen und eine furiose Rückrunde einläuten, in der die Freiburger 27 Punkte holten, kein Heimspiel verloren und 10 Spiele in Folge unbesiegt blieben. Die Verbesserung unter Streich führte dazu, dass am 32. Spieltag durch ein 0:0 gegen Hannover der Klassenerhalt gesichert werden konnte.[44]
Auch in der Saison 2012/13 hielt der Erfolg an, die Hinrunde wurde mit zwei Siegen in Folge auf dem 5. Platz beendet. Dies war der Auslöser für eine Rückrunde, in der sich die Freiburger frei von Abstiegssorgen durchgehend in der oberen Tabellenhälfte halten konnten. Im DFB-Pokal erreichte die Mannschaft durch Auswärtssiege gegen Eintracht Braunschweig, Karlsruhe und den 1. FSV Mainz 05 erstmals in der Vereinsgeschichte das Pokal-Halbfinale[45], in dem der SC Freiburg dem VfB Stuttgart auswärts mit 1:2 unterlag.

Am letzten Spieltag der Saison 2012/13 verlor der Verein sein Heimspiel gegen den Tabellennachbarn FC Schalke 04 und verpasste somit als Fünftplatzierter knapp die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation. Da der DFB-Pokalsieger FC Bayern München als Meister bereits für die UEFA Champions League qualifiziert war, qualifizierte sich der SC Freiburg direkt für die Gruppenphase der UEFA Europa League 2013/14. Erstmals spielte nun der SC seine fünfte Bundesligasaison in Folge. Dieser erfolgreichen Saison folgten bedeutende Eingriffe in den Kader. Die Spieler Jan Rosenthal, Johannes Flum, Daniel Caligiuri, Max Kruse, Cédric Makiadi wurden von Bundesligisten, die in der Saison 2012/13 schlechter platziert waren als der SC, abgeworben.
Der Erfolg mit dem noch neuen Trainer war enorm und seine Person löste einen Kultstatus in Freiburg aus, denn neben dem sportlichen Erfolg begeisterte Streich die Fans auch mit einer authentischen, emotionalen Art und seiner Art die Pressekonferenzen zu führen. Von der Mannschaft forderte Streich kollektive Disziplin und eine extreme Intensität gegen den Ball und unermüdliches Arbeiten. Die Einzelspieler hatten sich dem Teamgefüge unterzuordnen. Gleichzeitig gestand er spielerische Fehler zu und er war der Erste, der sich schützend vor seine Spieler stellte. Er baute mit väterlichem Interesse an den einzelnen Spielern eine Verbundenheit zum Team und im Team auf. Zu den großen Stärken in der Spielweise gehörten das Pressing und die Standards. Und ein besonderer und wertvoller Erfolg war die große Anzahl von jungen Spielern, die sich unter ihm zu Leistungsträgern entwickelten.[46][47][48][49][50][51][52][53][54]
Am 22. April 2013 erfolgte im Verein nach fast sechs Jahren die Trennung von Sportdirektor Dirk Dufner, der zu Hannover 96 abwanderte. Nachfolger Dufners wurden Jochen Saier und Klemens Hartenbach von der Freiburger Fußballschule.[55] Am 10. Mai verlängerte Christian Streich seinen bis 2014 laufenden Vertrag beim SC Freiburg „langfristig“.[56] Am 16. September 2013 stellte Fritz Keller überraschend Oliver Leki als neuen Geschäftsführer vor. Der auf Empfehlung von Schatzmeister Heinrich Breit eingestellte Leki ersetzte somit den bisherigen Verwaltungsdirektor Detlef Romeiko, der seinen Posten aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.[57][58]
In der Saison 2013/14 machten sich die zahlreichen Spielerabgänge sowie die Dreifachbelastung durch die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase bemerkbar. So kamen die Freiburger ab dem 4. Spieltag nicht aus der Abstiegszone heraus und beendeten die Hinrunde auf einem Relegationsplatz. Auch in der Europa League wurden die Ergebnisse nicht den eigenen Erwartungen gerecht, sie schieden mit sechs Punkten auf Rang drei aus dem Wettbewerb aus. Im DFB-Pokal konnten sich die Freiburger im ersten Pokal-Heimspiel nach vier Jahren für das Pokalaus des Vorjahres beim VfB Stuttgart revanchieren. Im Achtelfinale scheiterte die Mannschaft an Bayer 04 Leverkusen, gegen das sie den darauffolgenden Rückrundenauftakt in der Liga überraschend gewinnen konnten. Am 32. Spieltag sicherte sich der SC Freiburg aufgrund einer 1:3-Auswärtsniederlage des Hamburger SV beim FC Augsburg vorzeitig den Klassenerhalt.
Der SC professionalisierte in der Mitgliederversammlung vom 27. Oktober 2014 seine Führungsstrukturen. Das bisherige Amt des Vorstandsvorsitzenden wechselte mit der an diesem Tag beschlossenen Satzungsänderung vom ehrenamtlichen Fritz Keller zur neuen hauptamtlichen Doppelspitze Jochen Saier (Sport) und Oliver Leki (Finanzen, Organisation und Marketing). Fritz Keller erhielt in diesem Zug den neu geschaffenen Posten des Vereinspräsidenten. Des Weiteren wurde das Gremium eines Aufsichtsrates eingeführt, zu dessen Vorsitzendem der bisherige ehrenamtliche Schatzmeister Heinrich Breit gewählt wurde.[58]
Die Hinrunde der Saison 2014/15 lief für die Freiburger wenig erfolgreich. Bemerkenswert war, dass der SC in den Spielen gegen Hertha BSC, TSG 1899 Hoffenheim, Mainz, Paderborn und Hannover jeweils mindestens bis zur 87. Minute führte, jedoch in den Schlussminuten oder in der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassierte. Auf diese Weise verspielten die Freiburger 10 Punkte, sodass sie die Winterpause auf dem letzten Tabellenplatz verbrachten. In der Rückrunde gelangen dem SC Freiburg Siege gegen Eintracht Frankfurt, Hertha BSC, Augsburg und Köln, sodass der Verein nach dem 30. Spieltag auf Platz 10 der Rückrundentabelle und auf Platz 14 der Gesamttabelle lag. Als er das folgende Spiel gegen den direkten Konkurrenten Paderborn nach einer Führung noch verlor und eine Woche später in Hamburg in der 90. Minute noch den Ausgleich kassierte, lagen die Abstiegskandidaten in der Tabelle dicht beieinander, sodass den SC nur die bessere Tordifferenz von einem direkten Abstiegsplatz trennte. Da das Spiel gegen die Bayern noch bevorstand, gegen die er seit 19 Jahren nicht mehr gewonnen hatte, war dies eine eher ungünstige Ausgangslage für die letzten zwei Spieltage. Gegen die Bayern konnte der SC überraschend gewinnen, da jedoch Stuttgart und Hannover ebenfalls Siege einfuhren, wurde die Entscheidung im Abstiegskampf auf den letzten Spieltag vertagt. Dabei hatten die Freiburger die beste Ausgangslage, denn bereits mit einem Unentschieden in Hannover wäre der Klassenerhalt sicher gewesen. Und auch im Falle einer Niederlage hätten sowohl Stuttgart als auch Hamburg ihre Spiele gleichzeitig gewinnen müssen, damit der SC noch auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen könnte. Genau dieses Szenario trat jedoch ein und so beendete der SC Freiburg die Saison als Vorletzter und stieg damit nach sechs Jahren Bundesligazugehörigkeit in die 2. Bundesliga ab. In der gesamten Saison hatte der Sportclub in sechs Spielen einen Sieg in den Schlussminuten verschenkt und in weiteren drei 0:0-Partien einen Elfmeter verschossen. Je nach Berechnung „fehlten“ Christian Streichs Mannschaft also zwischen zwölf und 18 Punkte, weswegen nicht wenige Beobachter vom „unnötigsten Abstieg aller Zeiten“[59] sprachen.
Aufgrund des Abstiegs erfolgte erneut ein Umbruch im Kader. Die Spieler Roman Bürki, Vladimír Darida, Felix Klaus, Admir Mehmedi, Sascha Riether, Oliver Sorg und Jonathan Schmid wechselten zu verschiedenen Erstligisten.

In der folgenden Saison 2015/16 sicherte sich der SC Freiburg am 32. Spieltag den erneuten Aufstieg in die Bundesliga nach einem 1:2-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn 07. Am 33. Spieltag wurde die Mannschaft durch einen 2:0-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim zum vierten Mal Meister der 2. Bundesliga. Nils Petersen erzielte dabei insgesamt 21 Tore in der zweiten Liga und belegte den zweiten Platz in der Torschützenliste. Die Fans feierten ihn seitdem als Fußballgott, insbesondere auch deshalb, weil er nach dem vorangegangenen Abstieg dem Sport-Club treu geblieben war.[60]
Der Kern der Aufstiegsmannschaft blieb in der Folgesaison 2016/17 erhalten, und die Mannschaft erreichte, trotz einer stark negativen Tordifferenz, den 7. Platz in der Abschlusstabelle der Bundesliga. Da der Tabellendritte Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewann, berechtigte dieser 7. Platz den SC zur Teilnahme an der dritten Qualifikationsrunde für die UEFA Europa League.
Die anschließende Bundesliga-Saison 2017/18 gestaltete sich schwieriger als die vorherige, was unter anderem auf die Abgänge von Vincenzo Grifo und Maximilian Philipp zurückzuführen war. Letzterer wechselte für 20 Mio. Euro zu Borussia Dortmund, was einen Vereinsrekord hinsichtlich erzielter Ablösesummen darstellt. In der Hinrunde musste der SC mit einer Ausnahme in jedem Auswärtsspiel mindestens drei Gegentore hinnehmen. Der einzige Auswärtssieg der Saison gelang gegen den 1. FC Köln, als trotz eines 0:3-Rückstands noch ein 4:3-Erfolg erspielt wurde. In der Rückrunde zeigte sich der SC defensiv stabiler, allerdings mit großen Problemen in der Offensive. Der Klassenerhalt wurde erst am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den FC Augsburg gesichert. In der Europa-League-Qualifikation traf der Sport-Club auf den NK Domžale aus Slowenien. Auf ein 1:0 im Hinspiel folgte ein 0:2, so dass die Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League verpasst wurde. Herausragender Akteur der Saison war Nils Petersen mit 15 Saisontoren und dem 2. Platz in der Torschützenliste. Petersen erzielte fast die Hälfte aller Freiburger Tore (15 von 32) und war der beste deutsche Torschütze der Liga.
Die Saisons 2018/19, 2019/20 und 2020/21 erlebte der SC ohne Abstiegssorgen im gesicherten Mittelfeld. 2018/19 gelang dem Club zweimal ein 1:1 gegen den FC Bayern. 2019/20 standen die Badener an sämtlichen Spieltagen auf der oberen Tabellenhälfte und beendeten die Saison auf Rang acht.

Sehr erfolgreich verlief die Saison 2021/22. Der SC blieb bis zum 10. Spieltag unbesiegt, der Club erlitt seine erste Saisonniederlage am 11. Spieltag gegen den FC Bayern. Am 14. Spieltag gewann der SCF in Mönchengladbach 6:0. Es war der höchste Ligasieg der Breisgauer. Mit fünf Toren in den ersten 25 Spielminuten stellte der Sport-Club als Gastmannschaft einen Ligarekord auf.[61] Am letzten Spieltag der Hinrunde zogen die Badener mit einem 2:1 gegen Leverkusen auf Rang drei. Mit 29 Punkten spielte der SC seine zweitbeste Hinrunde im Oberhaus. Ein Champions-League-Platz war stets im Bereich des Möglichen. Schlussendlich gelang die Qualifikation für die Europa League als Sechster.
Zudem konnte erstmals in der Vereinsgeschichte das Finale im DFB-Pokal erreicht werden. Auf dem Weg ins Finale gelangen fünf Auswärtssiege in Folge. Das Finale gegen RB Leipzig ging erst im Elfmeterschießen verloren, nachdem der Sport-Club in der Verlängerung mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß hatte, aber dreimal an Pfosten und Latte scheiterte. Die anschließende Trost-Party im Berliner Olympiastadion bleibt unvergessen.[62]
In der Saison 2022/23 übernahm der SC am 5. Spieltag zum zweiten Mal die Tabellenspitze in der Bundesliga.[63] Streich warnte sogleich in gewohnter Weise davor, die Bodenhaftung nicht zu verlieren:[64]
„Tabellenführung? Das Einzige, was zählt, ist der Klassenerhalt. Wir brauchen noch 34 Punkte.“
Am 28. Spieltag erreichte er mit einem Sieg bei Werder Bremen zwei Meilensteine auf einen Schlag: Roland Sallai erzielte das 1000. Bundesligator des Vereins und der Sieg war der 250. im deutschen Oberhaus.[65] Außerdem überholte man damit den Karlsruher SC in der ewigen Bundesligatabelle. Der Sport-Club ging als Zweitplatzierter in die Winterpause und beendete die Hinrunde mit 31 Punkten, zweitbester Wert der Vereinsgeschichte. Ab dem dritten Spieltag stand der SC stets im obersten Tabellendrittel, vergab aber am letzten Spieltag im Fernduell mit Union Berlin die erstmalige Teilnahme an der Champions-League.
Im DFB-Pokal-Viertelfinale konnte erstmals beim FC Bayern gewonnen werden und der SC zog im zweiten Jahr in Folge ins Pokalhalbfinale ein, in dem er wie im Vorjahr gegen RB Leipzig das Nachsehen hatte.
In der Europa-League wurde die Vorrunde ungeschlagen als Gruppensieger beendet. Im Achtelfinale gab es zwei Niederlagen gegen Juventus Turin. Trotz des Ausscheidens (0:1 und 0:2) feierte das Freiburger Publikum. Die Europapokal-Nächte standen sinnbildlich als Höhepunkt der positiven Vereinsentwicklung.
Auch in der Saison 2023/24 spielte der SC bis zuletzt um eine Europapokalteilnahme. Am letzten Spieltag wurde die Teilnahme an der Conference-League durch ein 1:2 bei Union Berlin verpasst, der SC wurde Zehnter. Im DFB-Pokal schied Freiburg in der zweiten Runde gegen den SC Paderborn aus. In der Europa League konnte der SC erneut die KO-Phase erreichen und traf in der Zwischenrunde auf den französischen Vizemeister RC Lens. Nach einem 0:0 in Lens lag Freiburg im Rückspiel zwischenzeitlich 0:2 zurück, rettete sich noch in die Verlängerung und gewann 3:2.

Im Achtelfinale traf Freiburg auf seinen Vorrundengegner West Ham United. Nach einem 1:0-Heimsieg im Hinspiel verlor der Sport-Club in London 0:5 und schied aus.
Am 18. März 2024 gab Streich bekannt, sein Engagement als Trainer beim SC Freiburg zum Ende der Saison 2023/24 zu beenden.[66] Am 13. Mai 2024 wurde er nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim im Stadion zusammen mit seinem Co-Trainer Patrick Baier verabschiedet.[67] Streich war zu diesem Zeitpunkt dienstältester Trainer der Bundesliga (12 Jahre), Baier dienstältester Trainer-Assistent (15 Jahre).[68][69]
Seit 2024: Amtszeit Schuster
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Liga | Platz | Tore | Punkte | BL-Kader |
|---|---|---|---|---|---|
| 2024/25 | Bundesliga | 5 | 49:53 | 55 | BL-Kader |
| 2025/26 | Bundesliga | 7 | 51:57 | 47 | BL-Kader |

Neuer Cheftrainer des SC wurde Julian Schuster, zuvor Co-Trainer, langjähriger Stammspieler und Kapitän unter Streich. Der Kader blieb zur neuen Saison größtenteils zusammen und konnte mit den Neuzugängen Eren Dinkçi und Patrick Osterhage punktuell verstärkt werden. Schusters erste Spielzeit 2024/25 als Trainer wurde auf dem fünften Platz mit 55 Punkten beendet, was die viertbeste Saison der Vereinsgeschichte darstellte. Die erstmalige Champions-League-Qualifikation wurde erst am letzten Spieltag knapp um zwei Zähler verpasst. Nach der Saison wurde er zum Fußballtrainer des Jahres in Deutschland gewählt.[70]
Schuster hat dem Team seit seiner Übernahme spielerisch eine Evolution verpasst. Die defensive Kompaktheit seines Vorgängers Christian Streich kombiniert er mit einer deutlich dynamischeren, flexibleren Ausrichtung im Ballbesitz.[71][72][73] Zu den Verbesserungen gehören zudem – Freiburg agiert sowohl im eigenen Ballbesitz als auch in der Verteidigung noch variabler um Überzahl in Ballnähe zu generieren bzw. dort eine Raute zu bilden. Die Spieler verlassen dazu häufiger als bisher ihre Stammposition.[71] Das Team presst nicht mehr so hoch, sondern verschiebt clever im Raum um Passwege des Gegners ins Zentrum zu blockieren und nach Balleroberung haben sich die Anzahl der Sprints in die Tiefe erhöht (dynamischeres Umschaltspiel). Und statistisch gehört der Sport-Club unter Schuster nun zu den effizientesten Teams Europas bei Eckbällen.[71][74][75]
Auch seine Finanzkraft konnte der SC zum Jahre 2024 weiter ausbauen. Sein Eigenkapital konnte er sehr gut steigern: von 111 Mio. Euro auf 152 Mio. Euro (37 Prozent). Damit gelang dem Club im siebten Jahr in Folge eine Steigerung, trotz Pandemie und ohne Investor. Bezogen auf den Kennwert des Anlagendeckungsgrads ist der SC Freiburg der am solidesten finanzierte Verein in der Ersten Bundesliga (Steine und Beine sind eigenfinanziert).[76] Eine Entwicklung ganz im Sinne von Achim Stocker, der für seine beispiellosen Verdienste um den Verein 2025 posthum zum Ehrenvorsitzenden des Sport-Club gewählt wurde. Um dies für ihn möglich zu machen, wurde extra die Vereinssatzung geändert.[77]

Die Saison 2025/26 war trotz der Dreifachbelastung die bislang erfolgreichste der Vereinsgeschichte. Mit einem 4:1 gegen RB Leipzig am letzten Spieltag konnte der Einzug in die Conference League gesichert werden.
Im DFB-Pokal erreichte der SC das Halbfinale. Wie 2013 verlor der Sport-Club das Halbfinale auswärts gegen den VfB Stuttgart 1:2, dieses Mal in der Verlängerung.

In der Europa League gelangten die Freiburger bis ins Endspiel, nachdem sie in den vorherigen Runden Sporting Braga, Celta Vigo und den KRC Genk besiegten. Der Sieg des SC Freiburg gegen Braga war der elfte Europa-League-Heimsieg in Folge, womit der bisherige Europarekord des FC Sevilla egalisiert wurde.[78] Im Finale in Istanbul unterlag der SC Freiburg Aston Villa mit 0:3.[79]

Zur Saison 2026/27 gab der Sport-Club die Rekordsumme von über 45 Millionen Euro für fünf neue Spieler aus.[80] Die Spielzeit begann ebenfalls mit einem Vereinsrekord, da wettbewerbsübergreifend sechs Siege in den ersten sechs Spielen erzielt wurden und zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte Platz 1 der Bundesliga-Tabelle erreicht werden konnte.[81] Für die darauffolgenden Länderspiele im September 2026 nominierte Bundestrainer Jürgen Klopp mit Yannik Engelhardt, Philipp Treu, Derry Scherhant und Max Rosenfelder gleich vier Freiburger in den Kader der Nationalmannschaft. Zudem mit Noah Atubolu, Nico Schlotterbeck, Mika Baur und Kevin Schade vier weitere Spieler, die aus der Freiburger Fußballschule entstammen. Die Freiburger Fußballschule feierte ebenfalls im September 2026 ihr 25 jähriges Jubiläum. Insgesamt sind 73 Spieler aus der Akademie in dieser Zeit in den Profikader aufgerückt, darunter neun Spieler aus dem 2026er Kader des SC Freiburg.[82]
Erfolge und Bilanzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine vollständige Übersicht über detaillierte Platzierungen in der Liga und im nationalen und internationalen Pokalen siehe Saisonbilanzen des SC Freiburg.

Größte Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erfolge in der Liga
- 3. Platz 1994/95 (46:22 Punkte)
- Meister der 2. Bundesliga (4): 1992/93, 2002/03, 2008/09, 2015/16

- Meister der 1. Amateurliga Südbaden (3. Liga) (3): 1965, 1968, 1978
- Platz 10 in der Ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga
- Platz 18 in der Ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga
Erfolge im Pokal
- DFB-Pokal: Pokalfinalist: 2022
- Landespokalsieger Südbaden: 1974/75, 1977/78
International
- Finalist UEFA Europa League: 2026
Europapokalbilanz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1995/96 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:2 | 1:2 (H) | 0:0 (A) | |
| 2001/02 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 2:1 | 0:0 (A) | 2:1 (H) | |
| 2. Runde | 4:2 | 0:1 (H) | 4:1 (A) 1 | |||
| 3. Runde | 2:3 | 0:1 (A) | 2:2 (H) | |||
| 2013/14 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 4:3 | 2:2 (H) | 2:1 (A) | |
| 0:4 | 0:2 (A) | 0:2 (H) | ||||
| 1:1 | 1:1 (H) | 0:0 (A) | ||||
| 2017/18 | UEFA Europa League | 3. Qualifikationsrunde | 1:2 | 1:0 (H) | 0:2 (A) | |
| 2022/23 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 3:2 | 2:1 (H) | 1:1 (A) | |
| 4:1 | 3:0 (A) | 1:1 (H) | ||||
| 6:0 | 2:0 (H) | 4:0 (A) | ||||
| Achtelfinale | 0:3 | 0:1 (A) | 0:2 (H) | |||
| 2023/24 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 8:2 | 3:2 (A) | 5:0 (H) | |
| 1:4 | 1:2 (H) | 0:2 (A) | ||||
| 8:1 | 3:1 (A) | 5:0 (H) | ||||
| Zwischenrunde | 3:2 | 0:0 (A) | 3:2 n. V. (H) | |||
| Achtelfinale | 1:5 | 1:0 (H) | 0:5 (A) | |||
| 2025/26 | UEFA Europa League | Ligaphase | 2:1 | 2:1 (H) | ||
| 1:1 | 1:1 (A) | |||||
| 2:0 | 2:0 (H) | |||||
| 3:1 | 3:1 (A) | |||||
| 0:0 | 0:0 (A) | |||||
| 1:0 | 1:0 (H) | |||||
| 1:0 | 1:0 (H) | |||||
| 0:1 | 0:1 (A) | |||||
| Achtelfinale | 5:2 | 0:1 (A) | 5:1 (H) | |||
| Viertelfinale | 6:1 | 3:0 (H) | 3:1 (A) | |||
| Halbfinale | 4:3 | 1:2 (A) | 3:1 (H) | |||
| Finale | 0:3 | 0:3 (N) | ||||
| 2026/27 | UEFA Conference League | Play-offs | 7:2 | 3:1 (A) | 4:1 (H) | |
| Ligaphase | -:- | -:- (H) | ||||
| -:- | -:- (A) | |||||
| -:- | -:- (A) | |||||
| -:- | -:- (H) | |||||
| -:- | -:- (H) | |||||
| -:- | -:- (A) | |||||
Gesamtbilanz: 51 Spiele, 25 Siege, 11 Unentschieden, 15 Niederlagen, 81:53 Tore (Tordifferenz +28)
Erste Mannschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kader Saison 2026/27
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Stand: 28. August 2026)[83]
| Nr. | Nat. | Spieler | geboren am | im Verein seit | |
| Tor | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Mio Backhaus | 16. Apr. 2004 | 2026 | ||
| 21 | Florian Müller | 13. Nov. 1997 | 2023 | ||
| 24 | Jannik Huth | 15. Apr. 1994 | 2024 | ||
| Abwehr | |||||
| 3 | Philipp Lienhart | 11. Juli 1996 | 2017 | ||
| 5 | Anthony Jung | 3. Nov. 1991 | 2025 | ||
| 17 | Lukas Kübler | 30. Aug. 1992 | 2015 | ||
| 27 | Berkay Yılmaz | 25. Feb. 2005 | 2020 | ||
| 28 | Matthias Ginter | 19. Jan. 1994 | 2022 | ||
| 29 | Philipp Treu | 3. Dez. 2000 | 2025 | ||
| 30 | Christian Günter | 28. Feb. 1993 | 2006 | ||
| 33 | Jordy Makengo | 3. Aug. 2001 | 2021 | ||
| 37 | Max Rosenfelder | 10. Feb. 2003 | 2014 | ||
| 43 | Bruno Ogbus | 17. Dez. 2005 | 2022 | ||
| Mittelfeld | |||||
| 6 | Patrick Osterhage | 1. Feb. 2000 | 2024 | ||
| 8 | Maximilian Eggestein | 8. Dez. 1996 | 2021 | ||
| 14 | Yuito Suzuki | 25. Okt. 2001 | 2025 | ||
| 16 | Yannik Engelhardt | 7. Feb. 2001 | 2026 | ||
| 19 | Niklas Beste | 4. Jan. 1999 | 2025 | ||
| 20 | Rihito Yamamoto | 12. Dez. 2001 | 2026 | ||
| 23 | Florent Muslija | 6. Juli 1998 | 2024 | ||
| 32 | Vincenzo Grifo | 7. Apr. 1993 | 2019 | ||
| 39 | Rouven Tarnutzer | 24. Juli 2007 | 2019 | ||
| Angriff | |||||
| 7 | Derry Scherhant | 10. Nov. 2002 | 2025 | ||
| 9 | Lucas Höler | 10. Juli 1994 | 2018 | ||
| 22 | Cyriaque Irié | 20. Juni 2005 | 2025 | ||
| 31 | Igor Matanović | 31. März 2003 | 2025 | ||
| 42 | Keisuke Gotō | 3. Juni 2005 | 2026 | ||
Transfers der Saison 2026/27
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stand: 28. August 2026
| Zugänge | |
|---|---|
| Spieler | Abgebender Verein |
| Sommerpause | |
| Mio Backhaus | Werder Bremen |
| Yannik Engelhardt | Como 1907 |
| Keisuke Gotō | RSC Anderlecht |
| Florent Muslija | Fortuna Düsseldorf (Leihende) |
| Rihito Yamamoto | VV St. Truiden |
| Berkay Yılmaz | 1. FC Nürnberg (Leihende) |
| Abgänge | |
|---|---|
| Spieler | Aufnehmender Verein |
| Sommerpause | |
| Junior Adamu | FC Schalke 04 * |
| Eren Dinkçi | Werder Bremen (Leihe) ** |
| Kimberly Ezekwem | Karlsruher SC II |
| Nicolas Höfler | Wechsel in die zweite Mannschaft |
| Daniel-Kofi Kyereh | VfL Osnabrück |
| Johan Manzambi | Aston Villa |
| Maximilian Philipp | Vertragsende; Ziel unbekannt |
| Merlin Röhl | FC Everton ** |
| Robert Wagner | Dynamo Dresden *** |
| Noah Weißhaupt | SV Darmstadt 98 **** |
| nach Saisonbeginn | |
| Noah Atubolu | Eintracht Frankfurt (Leihe) |
| Karl Steinmann | Hannover 96 (Leihe) |
Transfers der Saison 2027/28
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stand: 1. September 2026
| Zugänge | |
|---|---|
| Spieler | Abgebender Verein |
| Sommerpause | |
| Louey Ben Farhat | Karlsruher SC (Leihende) * |
| Abgänge | |
|---|---|
| Spieler | Aufnehmender Verein |
| Sommerpause | |
Trainerstab
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Cheftrainer der Profimannschaft ist seit dem 1. Juli 2024 der 41-jährige Julian Schuster. Der Ex-Spieler, der seit 2008 für den SC Freiburg arbeitet, war zuvor im Nachwuchsbereich des Vereins tätig und folgte auf Christian Streich, der die Mannschaft zuvor seit dem 2. Januar 2012 verantwortet hatte. Die Assistenztrainer Voßler und Bruns übernahm Schuster von seinem Vorgänger. Assistenztrainer Patrick Baier hörte gemeinsam mit Streich auf und wurde von Patrik Grolimund beerbt, der zum 1. Juli 2024 vom DFB nach Freiburg wechselte. Ergänzt wurde die Position von Franz-Georg Wieland, der aus dem Trainerstab der eigenen U19 aufrückte.
| Funktion | Name | im Amt seit |
|---|---|---|
| Cheftrainer | Julian Schuster | 2024 |
| Co-Trainer | Lars Voßler | 2012 |
| Patrik Grolimund | 2024 | |
| Florian Bruns | 2017 | |
| Franz-Georg Wieland | 2024 | |
| Torwarttrainer | Michael Müller | 2022 |
| Athletiktrainer | Maximilian Kessler | 2022 |
| Daniel Wolf | 2018 | |
| Individualtrainer | Felix Roth[84] | 2025 |
| Verbindungstrainer | Johannes Flum[84] | 2025 |
Ehemalige Spieler, Trainer, Präsidenten und die Vereinsstrukturen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehrenspielführer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der SC Freiburg hat insgesamt sieben Ehrenspielführer ernannt. Hier die Auflistung, das Jahr der Ernennung in Klammern:
- Hermann Weber (1924)
- Oskar Müller (1927)
- Reinhold Henger (1931)
- Willi Trapp (1951)
- Erwin Kramer (1963)
- Friedel Egle (1971)
- Joachim Löw (2010)

Mannschaftführer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]der 1. Mannschaft seit 1978
- Werner Blank (Kapitän Aufstiegsmannschaft 1977/1978, Aufsichtsratsmitglied)[85]
- Günter Wienhold (1978–1980)[86], Vertreter: Reinhard „Bimbo“ Binder[87]
- Gabor Zele (1980–1986), Vertreter: Rolf Maier, Joachim Löw
- Karl-Heinz „Charly“ Schulz (1987–1991), Vertreter: Udo Lay (Vereinsratmitglied)
- Uwe Spies (1991–1994, Kapitän Aufstiegsmannschaft 1993)[88], Vertreter: Thomas Schmidt
- Damir Burić (1994–1996), Vertreter: Maximilian Heidenreich
- Andreas Zeyer (1996–2001), Vertreter: Michael Frontzeck, Steffen Korell
- Richard Golz (2001–2006), Vertreter: Lars Hermel, Boubacar Diarra
- Soumaila Coulibaly (2006–2007)[89], Vertreter: Aleksandre Iashvili[90]
- Alexander Walke (2007–2008), Vertreter: Carsten Nulle[91]
- Heiko Butscher (2008–2012), Vertreter: Oliver Barth[92]
- Julian Schuster (2012–2018), Vertreter: Oliver Sorg, Nicolas Höfler
- Mike Frantz (2018–2020)[93], Vertreter: Nils Petersen
- Christian Günter (seit 2020), Vertreter: Vincenzo Grifo, Maximilian Eggestein[94]
Jahrhundertelf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]gewählt von den Fans zum Vereinsjubiläum im Jahre 2004[95]
- Richard Golz (Tor, 239 Einsätze)
- Rolf Maier (Abwehr, 280 Einsätze)
- Boubacar Diarra (Abwehr, 249 Einsätze)
- Stefan Müller (Abwehr, 225 Einsätze)
- Andreas Zeyer (Mittelfeld, 441 Einsätze)
- Maximilian Heidenreich (Mittelfeld, 173 Einsätze)
- Zoubaïer Baya (Mittelfeld, 124 Einsätze)
- Aleksandre Iashvili (Sturm, 280 Einsätze)
- Joachim Löw (Sturm, 264 Einsätze)
- Uwe Wassmer (Sturm, 128 Einsätze)
- Harry Decheiver (Sturm, 43 Einsätze)
- Volker Finke (Trainer, 607 Pflichtspiele)
Ehemalige Spieler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für eine komplette Auflistung aller Spieler des SC Freiburg seit dem Zweitligaaufstieg 1978, siehe Liste der Spieler des SC Freiburg.
Traditionsmannschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die SC Freiburg Traditionsmannschaft wurde 2018 ins Leben gerufen. Ehemalige Bundesliga-Profis und Trainer des Sport-Clubs bestreiten regelmäßig Benefiz-, Freundschafts- und Jubiläumsspiele in der Region Südbaden und treten dabei gegen Ü40-Teams bzw. Seniorenauswahlen an.
Zum Betreuerstab gehören Tobias Willi, Torsten Bauer, Hansi Schulzke und Jogi Löw.[96][97] Spieler 2025/26 waren u. a. Nils Petersen, Daniel Caligiuri, Karim Guéde, Sascha Riether, Stefan Müller, Ali Günes, Andreas Ibertsberger, Daniel Schwaab, Zlatan Bajramović, Richard Golz, Charly Schulz, Martin Braun oder Souleyman Sané.[98][99][100][101][102][103]
Cheftrainer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die chronologische Übersicht aller Trainer seit 1946. Davor übernahmen meist altgediente Spieler das Training.
| Amtszeit | Nat. | Trainer | Erfolge | Co-Trainer |
|---|---|---|---|---|
| 1946/47–1948/49 | Andreas Munkert | Finalist Südbadischer Pokal | ||
| 1949/50–1949/50 | Arthur Mattes | Qualifikation für die 1. Amateurliga Südbaden (3. Liga) | ||
| 1950/51–1952/53 | Andreas Munkert | |||
| 1953/54–1954/55 | Willi Hornung | |||
| 1956/57–1957/58 | Kurt Mannschott | |||
| 1960/61–1962/63 | Hans Roggow | |||
| 1963/64 | Hanns Faber | |||
| 1964/65–1968/69 | Hans Diehl | Meister 1965 und 1968 drittklassige 1. Amateurliga Südbaden (Aufstieg verpasst) | ||
| 1969/70–1971/72 | Edgar Heilbrunner | |||
| 01.07.1972–30.09.1978 | Manfred Brief[9][104][105][106] | Vizemeister 1975 und 1977; Südbadischer Verbandspokalsieger 1975;
Meister und Aufstieg in die 2. Bundesliga-Süd: 1978 |
||
| 30.09.1978–30.06.1979 | Heinz Baas | |||
| 01.07.1979–30.06.1980 | Jupp Becker | |||
| 01.07.1980–24.01.1981 | Norbert Wagner | |||
| 25.01.1981–14.02.1981 | Horst Zick | |||
| 14.02.1981–30.06.1981 | Karl-Heinz Bente | Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga 1981 (Platz 7) | ||
| 01.07.1981–30.06.1982 | Lutz Hangartner | |||
| 01.07.1982–30.06.1983 | Werner Olk | |||
| 01.07.1983–30.06.1984 | Fritz Fuchs | |||
| 01.07.1984–01.01.1986 | Anton Rudinski | |||
| 25.01.1986–22.03.1986 | Jupp Becker | |||
| 23.03.1986–30.06.1986 | Horst Zick | |||
| 01.07.1986–17.12.1988 | Jörg Berger | |||
| 01.01.1989–08.04.1989 | Fritz Fuchs | |||
| 09.04.1989–30.06.1989 | Uwe Ehret | |||
| 01.07.1989–26.08.1989 | Lorenz-Günther Köstner | |||
| 27.08.1989–26.11.1989 | Uwe Ehret[107] | |||
| 01.12.1989–30.06.1990 | Bernd Hoss | |||
| 01.07.1990–30.06.1991 | Eckhard Krautzun | |||
| 01.07.1991–30.06.2007 | Volker Finke | Aufstieg in die Bundesliga: 1993, 1998, 2003; Qualifikation für den UEFA-Cup: 1995, 2001 |
Achim Sarstedt | |
| 01.07.2007–30.06.2011 | Robin Dutt | Aufstieg in die Bundesliga: 2009 | Patrick Baier, Marcus Sorg | |
| 01.07.2011–29.12.2011 | Marcus Sorg | Patrick Baier, Christian Streich | ||
| 02.01.2012–30.06.2024 | Christian Streich | Aufstieg in die Bundesliga: 2016 DFB-Pokalfinale: 2022 Qualifikation für die Europa-League-Play-offs: 2017 Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase: 2013, 2022, 2023 |
Patrick Baier, Lars Voßler, Florian Bruns, Julian Schuster | |
| 01.07.2024– | Julian Schuster | Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase: 2025 Qualifikation für die Conference-League: 2026 Finale UEFA Europa League 2026 |
Lars Voßler, Florian Bruns, Patrik Grolimund, Franz-Georg Wieland |
Präsidenten, Funktionäre und Vereinsgremien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der SC Freiburg gehört zu den ganz wenigen Vereinen in der 1. und 2. Bundesliga, bei denen der Profibereich komplett im Hauptverein verbleibt. Das oberste Entscheidungsorgan liegt direkt bei den Vereinsmitgliedern in der Mitgliederversammlung.[109]
Entwicklung der Führungspositionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Amtszeit | 1. Vorsitzender |
|---|---|
| Vorstand i. S. d. § 26 BGB | |
| 1912–1914 | Alfred Rohrer[110] |
| 1914–1933 | Oskar Mattes |
| 1933–1952 | Ludwig Sieder[111][112][113] |
| 1952–1964 | Hubert Pfaff[114][115] |
| 1964–1967 | Friedrich Würmlin |
| 1967–1968 | Ernst Schrempp[116][117] |
| 1968–1971 | Gundolf Fleischer[118] |
| 1971–1972 | Heinz Stoll[119] |
| 1972–2009 | Achim Stocker[120][121][122][36][123][124] |
| 2009–2014 | Fritz Keller[125][126][127][128] |
| bis 2014 ehrenamtlich | |
| seit 2014 als Doppelspitze |
Jochen Saier (Sport) und Oliver Leki (Finanzen, Organisation und Marketing)[58][129][130][131][132][133] |
Ab 2014 wurden die ehrenamtlichen Vorstandsposten endgültig durch zwei hauptamtliche Vorstände ersetzt und ein Aufsichtsrat eingeführt. Der bis dahin ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Fritz Keller wurde zum Präsidenten gewählt. Ein Amt, das ebenfalls erst 2014 eingeführt wurde.
| Amtszeit | Präsident |
|---|---|
| 2014 eingeführtes Amt, seit 2021 nur noch repräsentativ, abgeschafft wurde es 2025 | |
| 2014–2019 | Fritz Keller[134][135][136] |
| 2019–2021 | unbesetzt |
| 2021–2024 | Eberhard Fugmann[137][138][139][140][141] |
| 2024–2025 | unbesetzt und durch Vereinsrat ersetzt[142] |
Seit 2021 gehörte der ehrenamtliche Präsident Eberhard Fugmann nicht mehr dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB an. Er war somit nicht mehr vertretungsberechtigt und nahm nach außen ausschließlich repräsentative Aufgaben wahr wie z. B. die Teilnahme an Sponsorenveranstaltungen, Empfängen, Fantreffen, Ehrungen oder Preisverleihungen.[143.1] Vereinsintern leitete er etwa die Mitgliederversammlungen[143.2] und schlug dem Aufsichtsrat Kandidaten für die Berufung zum Vorstand vor.[143.3] 2025 gab es rund um das Präsidentenamt einen Mitgliederdialogprozess, der in einer Satzungsänderung mündete. Ergebnis war, dass das Präsidentenamt und der Ehrenrat abgeschafft wurde und durch den neu geschaffenen Vereinsrat ersetzt wurde.[142]
| Amtszeit | Sportdirektor / Manager |
|---|---|
| seit 1998 als hauptamtlicher Posten | |
| Ende 1960er bis 1998 | Achim Stocker (in Personalunion als ehrenamtlicher 1. Vorsitzender) |
| 1998–2002 | Andreas Rettig[18][144] |
| 2002–2007 | Andreas Bornemann[145] |
| 2007–2013 | Dirk Dufner[146] |
| 2013–2014 | Klemens Hartenbach und Jochen Saier gemeinsam[147][148] |
| seit 2014 | Klemens Hartenbach[149][150] |
Nachdem Stocker jahrzehntelang das Management neben seinem eigentlichen Beruf ausgeübt hatte, wurde ab 1998 der erste hauptamtliche Manager eingestellt. Neben dem Bundesligageschäft stand damals der Kauf des Möslestadions und der Aufbau der Freiburger Fußballschule an.[151] Ab 2008 wurde der Posten aufgeteilt in den Bereich Sportdirektor und den Bereich Verwaltungsdirektor.[152]
| Amtszeit | Verwaltungsdirektor |
|---|---|
| Amt von 2008 bis 2013 | |
| 2008–2013 | Detlef Romeiko[152] |
| seit 2013 | Oliver Leki[57][153] (2013 als Geschäftsführer, seit 2014 als Vorstand) |
| Amtszeit | Leiter Scoutingabteilung |
|---|---|
| seit 2008 als Abteilung | |
| 2002–2022 | Klemens Hartenbach[154][155][156] |
| seit 2022 | Klemens Hartenbach und Vincent Keller[157] |
Unter Trainer Finke scoutete Co-Trainer Achim Sarstedt mit seinem Bruder Bernd. Ab 2002 begann Hartenbach im Jugendbereich zu scouten. Als Robin Dutt den Trainerposten von Finke übernahm, wurde 2008 bei den Profis eine Scoutingabteilung mit Hartenbach als Leiter installiert. Die Abteilung umfasst ca. zehn Scouts.[155][157]
Vorsitzende von weiteren Vereinsgremien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Amtszeit | Aufsichtsratsvorsitzender |
|---|---|
| Der Aufsichtrat wurde als Gremium neu eingeführt 2014 | |
| seit 2014 | Heinrich Breit, zuvor von 1998 bis 2014 ehrenamtlicher Schatzmeister[158][159] |
Unter den Mitgliedern des Aufsichtsrates sind neben Henry Breit auch weitere Weggefährten von Achim Stocker.[160] Die Mitglieder, Stand 2026, sind:
- Gernot Pöpperl, SC-Hauptfinanzier 1985–1992 und Achim Stockers Partner beim Spieler beobachten und verpflichten.[161]
- Hannelore Stocker, Stockers Witwe und langjährige ehrenamtliche SC-Mitarbeiterin[162]
- Werner Blank, Kapitän der Aufstiegsmannschaft von 1978[163]
- Helen Hall-Salomon, langjährige ehrenamtliche SC-Mitarbeiterin und enge Vertraute der Stockers[164]
- Marcel Thimm, Vorstandschef der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau[165]
- Edith Sitzmann, ehemalige baden-württembergische Finanzministerin[166][167]
- Johannes Baumgartner, Immobilienverwalter und Stiftungsdirektor der Erzdiözese i. R.[168]
Im Zuge der Professionalisierung der Vereinsstrukturen wurde 2014 der Aufsichtsrat ins Leben gerufen.[58] Die Aufsichtsratmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Eine der machtvollen Aufgaben des Rates ist es, die beiden Vorstandspersonen des Vereins zu bestellen und abzubestellen.[108] Der Aufsichtsratsvorsitzender ist seit Gründung Henry Breit. Er selbst schlug vor, Oliver Leki zum SC Freiburg zu holen, den er von seinen Ämtern bei DFL und DFB her kennengelernt hatte. 2014 übernahm Leki dann als einer der beiden neuen hauptamtlichen Vorstände einen Großteil der Aufgaben der bis dahin noch ehrenamtlich agierenden Fritz Keller als scheidender 1. Vorsitzender und Henry Breit als scheidender Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender.[57][58][152][169]
| Amtszeit | Vorsitzender Vereinsrat |
|---|---|
| Der Vereinsrat wurde als Gremium neu eingeführt 2025. Das Präsidentenamt und der Ehrenrat wurden dafür absgeschafft. | |
| seit 2025 | Marc Schmid[170][171][172][173][174][175], ehem. Fanbeauftragter, ehem. Mitglied Ehrenrat und ehem. Aufsichtsratmitglied[142] |
weitere Mitglieder (übernommen aus dem Ehrenrat): Günter Drescher, Gabi Furtwängler, Markus Knobloch, Udo Lay, Ilona Nann, Klaus Steinwarz, Hartmut Wilhelm und Ute Willaredt. neu gewählt 2025: Lea Ehinger, Fabian Freiseis und Stefanie Renz.[176]
Der satzungsgemäße Auftrag des Vereinsrates ist es, Ansprechpartner für alle Mitglieder zu sein und ihre Anliegen zu bündeln.[177] Des Weiteren dient er als Wahlausschuss und Nominierungsgremium für die Aufsichtsratskandidaten.[178]
| Amtszeit | Vorsitzender Ehrenrat |
|---|---|
| Das Gremium wurde 2014 eingeführt, abgeschafft wurde es 2025 | |
| 2014–2024 | Rolf Ziegelbauer[179][180] |
| 2024–2025 | Markus Knobloch[181][182] |
| 2025 | durch Vereinsrat ersetzt |
| Amtszeit | Vorsitzender Achim-Stocker-Stiftung |
|---|---|
| seit 2004 zur Finanzierung der Freiburger Fußballschule[183] | |
| seit 2004 | Horst Kary[184] |
Die Stiftung sammelt jährlich ca. 130.000 Euro (Stand 2022) ein, zur Finanzierung der Jugendarbeit und gesellschaftlicher Projekte in der Region Freiburg.[185][186]
| Amtszeit | Vorsitzender Förderverein Fußballschule |
|---|---|
| seit 2004 Förderverein Freiburger Fußballschule | |
| seit 2004 | Udo Lay, ehemaliger Spieler SC Freiburg[187][188][189] |
Der Förderverein sammelt jährlich ca. 180.000 Euro (Stand 2022) ein, zur Finanzierung der Jugendarbeit und gesellschaftlicher Projekte in der Region Freiburg.[185][186]
| Amtszeit | Geschäftsführer Stadion Freiburg Objektträger GmbH & Co. KG |
|---|---|
| 2016 gegründet, Eigentümerin und Verpächterin des neuen Stadions | |
| seit 2016 | Marcel Boyé und zwei Vertreter der Stadt Freiburg[190][191] |
Das Eigentum am Stadion liegt sowohl bei der Stadt Freiburg als auch dem SC Freiburg. Der Sport-Club trägt über Pachtzahlungen die volle wirtschaftliche Last des Stadions.[192]
Zweite Mannschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| SC Freiburg II | |
| Name | SC Freiburg II |
| Spielstätte | Dreisamstadion |
| Plätze | 24.000 |
| Cheftrainer | Bernhard Weis |
| Liga | Regionalliga Südwest |
| 2025/26 | 11. Platz |
Die zweite Mannschaft des SC Freiburg stieg in der Saison 1997/98 aus der Verbandsliga Südbaden in die Oberliga Baden-Württemberg auf. In der Saison 2007/08 schaffte sie nach zehn Jahren Oberliga-Zugehörigkeit als Erstplatzierter den Sprung in die Regionalliga Süd, die seit der Saison 2012/13 als Regionalliga Südwest geführt wird. 2013/14 wurde Platz zwei erreicht, allerdings verzichtete man auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. In der Saison 2015/16 belegte die zweite Mannschaft den 15. Platz und stieg in die Oberliga Baden-Württemberg ab. In der folgenden Saison 2016/17 schaffte sie den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest. In der Saison 2020/21 konnte die zweite Mannschaft die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest erringen und somit der erstmalige Aufstieg in die 3. Liga erreicht werden. Heimspielstätte zuvor war das Möslestadion, seit dem Drittligaaufstieg das Dreisamstadion, das durch den gleichzeitigen Umzug der ersten Mannschaft in das Europa-Park-Stadion frei geworden war und schaffte auf Platz 11 den Klassenerhalt in der Saison 2021/22. In der Saison 2022/23 wurde die zweite Mannschaft Vizemeister der 3. Liga und stellte bereits am 35. Spieltag einen neuen Punkterekord für eine 2. Mannschaft in der 3. Liga auf.[193][194] Nach der Hinrunde der Saison 2023/24 stand die Mannschaft mit nur zwei Siegen und neun Punkten aus 20 Spielen auf dem letzten Platz der 3. Liga.[195] Der Abstieg in die Regionalliga Südwest stand nach einer 0:2-Niederlage gegen Preußen Münster am 34. Spieltag bereits fest.[196] Zur Saison 2024/25 übernahm Benedetto Muzzicato das Cheftraineramt von Thomas Stamm, der den Verein nach neun Jahren verlassen hatte.[197]
Platzierungen seit 2007
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Liga | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 2007/08 | Oberliga Baden-Württemberg | 1 | 62:36 | 73 |
| 2008/09 | Regionalliga Süd | 14 | 46:63 | 38 |
| 2009/10 | Regionalliga Süd | 3 | 63:34 | 61 |
| 2010/11 | Regionalliga Süd | 6 | 68:56 | 46 |
| 2011/12 | Regionalliga Süd | 8 | 49:49 | 49 |
| 2012/13 | Regionalliga Südwest | 7 | 61:48 | 52 |
| 2013/14 | Regionalliga Südwest | 2 | 69:37 | 67 |
| 2014/15 | Regionalliga Südwest | 7 | 66:46 | 53 |
| 2015/16 | Regionalliga Südwest | 15 | 50:60 | 34 |
| 2016/17 | Oberliga Baden-Württemberg | 1 | 78:20 | 79 |
| 2017/18 | Regionalliga Südwest | 4 | 50:32 | 66 |
| 2018/19 | Regionalliga Südwest | 7 | 50:38 | 55 |
| 2019/20 | Regionalliga Südwest | 13 | 30:37 | 28 |
| 2020/21 | Regionalliga Südwest | 1 | 95:38 | 93 |
| 2021/22 | 3. Liga | 11 | 34:42 | 47 |
| 2022/23 | 3. Liga | 2 | 54:34 | 73 |
| 2023/24 | 3. Liga | 20 | 37:64 | 30 |
| 2024/25 | Regionalliga Südwest | 7 | 56:50 | 52 |
| 2025/26 | Regionalliga Südwest | 11 | 74:73 | 48 |
| grün unterlegt: Aufstieg rot unterlegt: Abstieg | ||||
Regionalligakader 2026/27
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Stand: 8. September 2026)[198]
Laut der Spielordnung des DFB dürfen in zweiten Mannschaften von Lizenzvereinen grundsätzlich nur Spieler eingesetzt werden, die während des gesamten Spieljahres (1. Juli bis 30. Juni) nicht älter als 23 Jahre sind (U23). Somit sind in der Saison 2026/27 grundsätzlich nur Spieler spielberechtigt, die am oder nach dem 1. Juli 2003 geboren wurden. Darüber hinaus dürfen sich drei ältere Spieler gleichzeitig im Spiel befinden. Deren Geburtstag ist im Kader fett gekennzeichnet. A-Junioren (U19) sind spielberechtigt, wenn sie dem älteren U19-Jahrgang (2008) angehören oder 18 Jahre alt sind. Aus Gründen der Talentförderung sind in Ausnahmefällen auch Spieler des jüngeren U19-Jahrgangs (2009) spielberechtigt.[199]
| Nr. | Nat. | Spieler | geboren am | im Verein seit | |
| Tor | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Kilian Katz | 23. Feb. 2006 | 2019 | ||
| 38 | Josip Barjasic | 11. Juni 2004 | 2026 | ||
| 40 | Théodore Pizarro U19 | 13. Juni 2008 | 2025 | ||
| Abwehr | |||||
| 2 | Leon Koß | 12. Sep. 2006 | 2025 | ||
| 3 | Anthony Jung I | 3. Nov. 1991 | 2025 | ||
| 4 | Marius Klein | 2. Juli 2006 | 2017 | ||
| 12 | Emilio Schiertz U19 | 4. Feb. 2008 | 2022 | ||
| 13 | Daniel Williams | 25. Apr. 2007 | 2026 | ||
| 19 | Elijah Oguguo | 13. Nov. 2007 | 2020 | ||
| 20 | Nico Hug | 26. Okt. 1998 | 2026 | ||
| 29 | Paulo Fritschi | 20. Mai 2005 | 2026 | ||
| 34 | Kilian Michelbach | 19. Sep. 2007 | 2026 | ||
| Mittelfeld | |||||
| 5 | Fabian Rüdlin | 13. Jan. 1997 | 2023 | ||
| 6 | Tammo Schiertz U19 | 4. Feb. 2008 | 2022 | ||
| 15 | Billal Mohamed | 8. Jan. 2006 | 2024 | ||
| 17 | Elias Klaus | 1. Feb. 2007 | 2023 | ||
| 24 | Rihito Yamamoto I | 12. Dez. 2001 | 2026 | ||
| 21 | Mladen Mijajlovic U19 | 16. März 2008 | 2025 | ||
| 22 | Mika Reifsteck | 3. März 2006 | 2022 | ||
| 26 | Oscar Wiklöf | 29. Jan. 2003 | 2022 | ||
| 27 | Nicolas Höfler | 9. März 1990 | 2005 | ||
| 30 | Rouven Tarnutzer I | 24. Juli 2007 | 2019 | ||
| 33 | Bismark Adomah | 17. Apr. 2007 | 2024 | ||
| 48 | Jannik Veit U19 | 9. Sep. 2009 | 2022 | ||
| Angriff | |||||
| 7 | Krish Raweri | 16. Okt. 2003 | 2024 | ||
| 8 | Julius Düker | 4. Jan. 1996 | 2026 | ||
| 9 | Leon Catak | 12. Juli 2005 | 2016 | ||
| 11 | Mateo Zelic | 11. Nov. 2006 | 2025 | ||
| 14 | Jack James | 2. Dez. 2005 | 2025 | ||
| 31 | Essad Ouhssakou | 21. Mai 2007 | 2025 | ||
| 49 | Chrisdy Dianzenza U19 | 10. März 2009 | 2025 | ||
Zu- und Abgänge 2026/27
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stand: 27. August 2026
| Zugänge | ||||
|---|---|---|---|---|
| Spieler | Abgebender Verein | |||
| Sommerpause 2026 | ||||
| Josip Barjasic | Türkischer SV Singen | |||
| Chrisdy Dianzenza | SC Freiburg U19 | |||
| Julius Düker | TSV Havelse | |||
| Paulo Fritschi | VfB Stuttgart II | |||
| Nicolas Höfler | aus der ersten Mannschaft | |||
| Nico Hug | FC 08 Villingen | |||
| Elias Klaus | SC Freiburg U19 | |||
| Kilian Michelbach | FC Ingolstadt 04 U19 | |||
| Mladen Mijajlovic | SC Freiburg U19 | |||
| Elijah Oguguo | SC Freiburg U19 | |||
| Essad Ouhssakou | SC Freiburg U19 | |||
| Théodore Pizarro | SC Freiburg U19 | |||
| Emilio Schiertz | SC Freiburg U19 | |||
| Tammo Schiertz | SC Freiburg U19 | |||
| Jannik Veit | SC Freiburg U17 | |||
| Abgänge | ||
|---|---|---|
| Spieler | Aufnehmender Verein | |
| Sommerpause 2026 | ||
| David Amegnaglo | KVC Westerlo | |
| Junior Atemkeng | FC Augsburg II | |
| Alessio Besio | VfL Wolfsburg * | |
| Franci Bouebari | Rot-Weiss Essen ** | |
| Kimberly Ezekwem | Karlsruher SC II | |
| Mathias Fetsch | Karlsruher SC II | |
| Kevin Founes | TSG Balingen | |
| Marc Hornschuh | Vertragsende; Ziel unbekannt | |
| Ashley Ketterer | Bahlinger SC | |
| Patrick Lienhard | Karriereende | |
| Luca Marino | Vertragsende; Ziel unbekannt | |
| Drew Murray | WSG Tirol *** | |
| Luka Nujić | Vertragsende; Ziel unbekannt | |
| Luca Schulten | 1. FC Nürnberg II | |
| Yann Sturm | Eintracht Braunschweig **** | |
| Rouven Tarnutzer | in die erste Mannschaft | |
| Louis Tober | FC Schalke 04 II | |
| Noah Wagner | Wacker Burghausen | |
| Nach Saisonbeginn | ||
| Jaaso Jantunen | Hansa Rostock (Leihe) | |
| David Schopper | Hertha BSC II | |
| Karl Steinmann | Hannover 96 (Leihe) ***** | |
Trainerteam
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stand: 24. Juni 2026[200]
| Name | Position |
|---|---|
| Cheftrainer | |
| Co-Trainer | |
| Co-Trainer Analyse | |
| Torwarttrainer | |
| Reha- und Athletiktrainer | |
| Verbindungstrainer | |
| Verbindungstrainer |
Fußballschule
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben den A-Mannschaften gibt es Nachwuchsmannschaften von der U12 bis zur U19. Zentrum der Nachwuchsarbeit ist das Nachwuchsleistungszentrum, die Freiburger Fußballschule.
Erfolge:
- Deutscher A-Junioren-Meister: 2007/08
- DFB-Junioren-Vereinspokalsieger: 2005/06, 2008/09, 2010/11, 2011/12, 2013/14, 2017/18
| Amtszeit | Leiter Freiburger Fußballschule |
|---|---|
| 2000–2002 | Andreas Bornemann |
| 2003–2013 | Jochen Saier |
| 2013–2015 | Andreas Steiert und Sebastian Neuf |
| seit 2016 | Andreas Steiert und Martin Schweizer |
Frauenmannschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Frauenfußballabteilung des SC Freiburg besteht seit 1975. Zur Saison 2026/27 umfasst sie zwei Frauen- und zwei Mädchenmannschaften. Die erste Mannschaft stieg im Jahre 2010 aus der Bundesliga ab, schaffte aber in der folgenden Saison den direkten Wiederaufstieg. Nach 1998 und 2001 war es bereits der dritte Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Heimspiel- und Trainingsstätte der ersten Frauenmannschaft ist das Dreisamstadion. Das Schönbergstadion des SV Blau-Weiß Wiehre Freiburg ist Heimspielstätte der zweiten Frauenmannschaft, der U-17- und der U-15-Juniorinnen.
Der Sport-Club brachte bisher 14 deutsche A-Nationalspielerinnen hervor, darunter im aktuellen Kader Giulia Gwinn, Klara Bühl, Janina Minge und Cora Zicai. Freiburgs erste Nationalspielerin war Melanie Behringer, die zwischen 2003 und 2008 für den Verein auflief und 2007 Weltmeisterin und 2016 Olympiasiegerin wurde. Freiburgs Bundesligarekordspielerin und -torschützin ist Hasret Kayikçi, die in 195 Bundesligaeinsätzen 61 Tore erzielte und insgesamt 225 Pflichtspiele absolvierte. Sie spielte von 2016 bis 2018 in der deutschen Nationalmannschaft.[201]
Aktuell hat der SC Freiburg mit Carina Brunold, Lisa Kolb und Nicole Ojukwu drei österreichische A-Nationalspielerinnen im Kader, mit Ingibjörg Sigurðardóttir eine isländische, mit Jana Vojteková eine slowakische, mit Borbála Vincze eine ungarische, mit Sabah Seghir eine marokkanische sowie mit Amira Arfaoui, Alena Bienz und Julia Stierli drei schweizerische. Laura Benkarth war bis 2021 deutsche Nationalspielerin.
Größter Erfolg der Frauenfußballabteilung war der Einzug in das Finale des DFB-Pokals in den Jahren 2019 und 2023. Beide Endspiele verloren die Freiburger Frauen gegen den VfL Wolfsburg.
Stadion
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Dreisamstadion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Heimstadion des SC war von 1954 bis 2021 das Dreisamstadion mit 24.000 Plätzen, davon 14.000 Sitzplätze. Lediglich in der ersten Zweitligasaison wichen die Freiburger ins Möslestadion des Freiburger FC aus. Das Heimstadion des Sportclubs liegt im östlichen Freiburger Stadtteil Waldsee an der Schwarzwaldstraße.
In den ersten Jahren nach der Gründung verfügte der Verein über keinen eigenen Sportplatz. 1907 wurde der Antrag des Vorgängervereins FV 04 auf einen eigenen Platz vom Stadtrat abgewiesen. Vor dem Ersten Weltkrieg spielte der SC Freiburg im Stadtteil Stühlinger auf dem damals noch unbebauten Gelände zwischen Herz-Jesu-Kirche und Eschholzpark bis dieses zum Kartoffelanbau benötigt wurde.[202] Als sich der Sport-Club der Turnerschaft anschloss, spielte er auf dem westlichen Teil des Messplatzes. 1926 spielte der Verein auf dem Gelände des PSV Freiburg, dem Exerzierplatz.[203]
Die erste eigene Spielstätte des SC war das 1928 eingeweihte Winterer-Stadion, das gemeinsam mit dem Polizeisportverein auf dem Gelände des heutigen Freiburger Flugplatzes gebaut wurde. 1936 musste der SC das Stadion verlassen, 1937 wurde es abgerissen, da das Gelände für die Luftwaffe als Flugplatz benötigt wurde. Bis 1954 nutzte der Verein erneut die Anlage der Turnerschaft auf dem Messplatz. Im September 1955 wurde eine neue Platzanlage an der Dreisam eingeweiht, wo der Klub bis Oktober 2021 seine Begegnungen austrug.[203]
Europa-Park-Stadion
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Da das Dreisamstadion kaum noch den Anforderungen an ein modernes Stadion entspricht, wurde seit einiger Zeit über einen Umbau des Stadions bzw. einen Neubau diskutiert. Im Dezember 2012 stimmte der Freiburger Gemeinderat für den Bau eines neuen Stadions.[204] Am 1. Februar 2015 stimmten die Bürger von Freiburg in einem Bürgerentscheid mit 58,2 Prozent für den Stadionneubau im Wolfswinkel im Stadtteil Brühl neben dem Flugplatz und der Messe.[205] Im November 2018 begannen die Bauarbeiten des neuen Stadions, das 34.700 Plätze fassen und ursprünglich 2020 – zum Beginn der Saison 2020/21 – die neue Heimat des SC Freiburg werden sollte, was sich bedingt durch die Covid-19-Pandemie jedoch verzögerte. Die Kosten sollen 76 Millionen Euro betragen.[206] Auch im Februar 2021 war noch nicht klar, wann der SC einziehen kann, denn auch die Arbeiten an der Stadiontechnik waren noch nicht abgeschlossen. Der Pachtvertrag für das alte Stadion musste ein weiteres Mal verlängert werden, auch weil über das Nachtspielverbot im neuen Stadion noch nicht entschieden war.[207] Die Profimannschaft trug ihre ersten drei Heimspiele der Saison 2021/22 im Dreisamstadion aus und zog zum 8. Spieltag Mitte Oktober 2021 in das neue, nach dem Entwurf der HPP Architekten aus Düsseldorf erbaute Stadion. Das Stadion wird von einem Teil der Fanszene wegen der Nähe zum Stadtteil Mooswald auch Mooswald-Stadion genannt.[208]
Sponsoren und Finanzen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sponsoren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Februar 2026 stellte der Verein das Freiburger Unternehmen Lexware der Haufe Group als Haupt- und Brustsponsor ab der Saison 2026/27 vor als Nachfolger des Freiburger Unternehmen JobRad, das weiterhin als Premiumsponsor auftritt, also vermehrt über Banden- und Stadionwerbung.[209][210][211] Lexware war zuvor bereits seit 27 Jahren als SC Sponsor tätig und von 2023 bis 2026 Ärmelsponsor und bleibt dies weiterhin auf den Trikots der Frauenmannschaft. Bei den Männern ist zur Saison 2026/27 EDEKA neuer Ärmelsponsor.[212]
Stadion-Namenssponsor ist seit 2021 der Europa-Park Rust.[213]
| Ausrüster | Bisherige Hauptsponsoren | ||
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Stadion-Namenssponsoren | ||
| * 2004–2012: Badenova-Stadion[219] | |||
| Bisherige Ärmelsponsoren | * 2012–2014: Mage Solar Stadion[222] | ||
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* 2014–2021: Schwarzwaldstadion / Schwarzwald Tourismus GmbH mit sieben Finanzierungspartnern[226] | |
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* seit 2021: Europa-Park-Stadion[213] | ||
Entwicklung der Vereinsfinanzen
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Etablierung in der 2. Bundesliga und die Ära Stocker (1980–1993)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Aufstieg 1978 operierte der Zweitligaverein mit kleinen Etats im sechsstelligen D-Mark-Bereich (ca. 500.000 DM). Mit den vorhandenen Mitteln wurde das Dreisamstadion 1980 auf 15.000 Plätze ausgebaut. Da der SC stets um das finanzielle Überleben kämpfte, verankerte bereits in dieser Phase die Vereinsführung das Prinzip, niemals mehr Geld auszugeben, als einzunehmen. Und da der Club überwiegend auf Sponsoren- und Spendengelder angewiesen war, bezeichnete der ehrenamtlich tätige Vereinsvorsitzende Stocker sich selbst scherzhaft als „der größte Bettler Südbadens“.[232][233][234]
Die erste Professionalisierung und die Ära Finke (1993–2002)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Trainer Volker Finke stieg der SCF 1993 in die 1. Bundesliga auf. Der Etat wuchs sprunghaft durch TV-Gelder, die Finanzkraft des Vereins blieb im Liga-Vergleich jedoch immer am Tabellenende. Mit den freien Finanzmitteln wurde das Stadion bis 1999 von 15.000 auf 24.000 Plätze erweitert, womit die Spieltagseinnahmen erheblich anstiegen und zudem investierte der Sport-Club in dieser Phase vorausschauend über 20 Millionen Mark in die vereinseigene Fußballschule, die im Jahr 2000 geründet wurde. Dies legte den finanziellen Grundstein für einen zukünftigen Return on Investment durch eigene Nachwuchstalente.[235][236]
Fahrstuhl-Jahre und Abstiege ohne Finanzkollaps (2002–2011)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Trotz mehrerer Abstiege (1997, 2002, 2005, 2015) geriet der Club nie in existentielle Not. Spielerverträge wurden konsequent für beide Ligen abgeschlossen. Der Verkauf eigener Talente entwickelte sich langsam zu einer tragenden finanziellen Säule, die sportliche Rückschläge kompensierte.[237] Nach dem Tod von Stocker führte Henry Breit als Schatzmeister und späterer Aufsichtsratsvorsitzende das Prinzip der wirtschaftlichen Vernunft im Verein fort.[238][152][239][240]
Konstanz im Oberhaus und die Ära Christian Streich (2011–2024)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter Christian Streich etablierte sich der SC Freiburg in der Bundesliga. Der Umsatz stieg von rund 40 bis 50 Millionen Euro sukzessive in den dreistelligen Millionenbereich, seit der Saison 2017/18 über der 100 Millionen Marke.[241] Zahlreiche Verkäufe von Spielern wie z. B. Kevin Schade brachten dem Verein wiederholt zweistellige Millionenüberschüsse ein, die in das Eigenkapital flossen.
Das neue Stadion und der Sprung in die 200-Millionen-Klasse (Seit 2021)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Umzug in das Europa-Park-Stadion steigerte die Spieltagseinnahmen massiv. Das Stadion wurde ohne direkte Belastung der Vereinsbilanz in einer Trägergesellschaft ausgelagert projektfinanziert. In der Saison 2023/24 knackte der SC Freiburg auch mit Hilfe der Europa-Leage-Einnahmen mit 203,1 Millionen Euro Jahresumsatz erstmals die historische 200 Millionen Euro Marke. Den prozentualen Eigenkapitalzuwachs konnte der SC ebenfalls stetig steigern. Stand 2024/25 gilt der Sport-Club Freiburg, bezogen auf den Kennwert des Anlagendeckungsgrads, als der am solidesten finanzierte Verein in der Ersten Bundesliga und ist weiterhin schuldenfrei.[242][243][244][245][246] Das Eigenkapitalpolster gibt dem Verein, wie Oliver Leki es auf der Hauptversammlung des gleichen Jahres genannt hat, enorme Handlungsfreiheit und einen Wettbewerbsvorteil auf dem Transfermarkt.[213]
Finanzierungsstandbein Spielerverkäufe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein wichtiger Pfeiler des Geschäftsmodells ist die Weiterentwicklung der Fußballspieler. Zum einen integrierte der SC Nachwuchsspieler in die Profimannschaft, zum anderen gab er regelmäßig wichtige Spieler ab, was bedeutende Transfererträge für die Vereinsfinanzen bewirkte.
| Übersicht der ertragreichsten Transferverkäufe der jeweiligen Zeit | ||
|---|---|---|
| Verkaufsjahr | Name | Verkauf / Einkauf |
| 1995 | Rodolfo Cardoso | 6 Mio. DM / ablösefrei |
| 1996 | Jörg Heinrich | 2,4 Mio. DM / 100.000 DM |
| 1997 | Harry Decheiver | 1,7 Mio. DM / 700.000 DM |
| 2001 | Zoubaier Baya | 1,3 Mio. € / ablösefrei |
| 2001 | Sebastian Kehl | 3,2 Mio. € / eigene Jugend |
| 2003 | Lewan Kobiaschwili | 2,5 Mio. € / ablösefrei |
| 2007 | Soumaila Coulibaly | 2 Mio. € / ablösefrei |
| 2007 | Youssef Mohamad | 1,5 Mio. € / ablösefrei |
| 2008 | Dennis Aogo | 1,3 Mio. € / eigene Jugend |
| 2008 | Karim Matmour | 2,6 Mio. € / ablösefrei |
| 2011 | Ömer Toprak | 3 Mio. € / eigene Jugend |
| 2012 | Papiss Demba Cissé | 12 Mio. € / 1,6 Mio. € |
| 2013 | Daniel Caligiuri | 4,5 Mio. € / eigene Jugend |
| 2014 | Oliver Baumann | 5,7 Mio. € / eigene Jugend |
| 2014 | Matthias Ginter | 10 Mio. € / eigene Jugend |
| 2015 | Oliver Sorg | 3,5 Mio. € / eigene Jugend |
| 2017 | Vincenzo Grifo | 6 Mio. € / 1,5 Mio. € |
| 2017 | Maximilian Philipp | 20 Mio. € / eigene Jugend |
| 2018 | Çağlar Söyüncü | 21 Mio. € / 7,9 Mio. € |
| 2020 | Robin Koch | 13 Mio. € / 4 Mio. € |
| 2020 | Luca Waldschmidt | 15 Mio. € / 5 Mio. € |
| 2020 | Alexander Schwolow | 7 Mio. € / 80.000. € |
| 2021 | Baptiste Santamaria | 14 Mio. € / 10 Mio. € |
| 2022 | Nico Schlotterbeck | 20 Mio. € / eigene Jugend |
| 2023 | Kevin Schade | 25 Mio. € / eigene Jugend |
| 2023 | Mark Flekken | 13 Mio. € / 2 Mio. € |
| 2024 | Kiliann Sildillia | 5,8 Mio. € / ablösefrei |
| 2025 | Ritsu Dōan | 21 Mio. € / 10,4 Mio. € |
| 2026 | Merlin Röhl | 25 Mio. € / 2,9 Mio. € |
| 2026 | Johan Manzambi | 60-70 Mio. € / eigene Jugend |
Kaderwert
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Die Marktwerte der Spieler ergeben in Summe den Kaderwert. Dieser hat sich beim SC in den letzten Jahrzehnten stetig gesteigert. Der Wert hat für den SC Freiburg zum einen die Bedeutung, dass er ein Gradmessern für den finanziellen und sportlichen Ist-Zustand ist. Zum anderen gibt er Hinweise auf mögliche Transfererlöse und zeigt ein stilles Vermögen des Clubs auf dem Transfermarkt an.[249][250][251] Des Weiteren ist er ein Hinweis auf die sportliche Wettbewerbsfähigkeit, da in der Bundesliga der Kaderwert langfristig mit dem Tabellenplatz korreliert. So bedeutete bisher ein stabiler Kaderwert über 200 Millionen Euro i. d. R. dauerhaft die Möglichkeit auf das gesicherte Mittelfeld oder Europa-League-Plätze.[252][253] Außerdem hat der Wert Auswirkung auf das Sponsoreninteresse, da er auch die Attraktivität und das Prestige des Clubs beschreibt. Und Talente nutzen die Freiburger Plattform, um den eigenen Marktwert zu steigern und den nächsten großen Karriereschritt zu ermöglichen.[254][255]
Wirtschaftliche Bedeutung des SC Freiburg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der SC Freiburg ist für die Stadt Freiburg ein enormer Wirtschaftsfaktor, der als Top-Steuerzahler kontinuierlich Gewerbesteuern in Millionenhöhe für die städtische Haushaltskasse generiert und als stabiler und krisensicherer Wirtschaftsmotor für die Region gilt.[256] Der Verein fungiert zudem als wichtigster Werbepartner und Konjunkturtreiber für lokale Unternehmen.[257] Der Werbewert des SC Freiburg für die Stadt Freiburg ist immens. Durch die dauerhafte Medienpräsenz fällt der Name der Stadt Freiburg ganzjährig und erzeugt nationale und internationale Sichtbarkeit. Freiburgs Stadtidentität (Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, hohe Lebensqualität) erzeugt ein gemeinsames Bild mit dem Markenimage des SC Freiburg, der Club gilt bundesweit als Sympathieträger[258] und erzeugt Standortvorteile für Tourismus und Wirtschaft.[259]
Fan- und Vereinskultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vereinsmitgliederentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Liste zeigt die Mitgliederentwicklung im Verein.
| Datum | Vereinsmitglieder |
|---|---|
| 1925 | über 1.000[203] |
| 2003 | 2.200[260] |
| 2009 | 2.644[261] |
| September 2010 | 3.044[261] |
| September 2011 | 4.040[262] |
| September 2012 | 4.885[263] |
| Juni 2013 | 6.000[264] |
| Oktober 2013 | 7.149[265] |
| Oktober 2014 | 8.200[266] |
| Oktober 2015 | 9.200[267] |
| Juli 2016 | 10.000[268] |
| August 2017 | 12.000[269] |
| Oktober 2017 | 14.000[270] |
| Dezember 2018 | 18.500[271] |
| Februar 2020 | 24.000[272] |
| August 2022 | 40.000[273] |
| Oktober 2022 | 46.000[274] |
| Februar 2023 | 50.000[275] |
| August 2023 | 60.000[276] |
| August 2024 | 70.000[277] |
| Oktober 2025 | 79.000[278] |
| Januar 2026 | 80.000[279] |
| Juni 2026 | 84.000[280] |
Vereinslieder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vor den Heimspielen des SC singen die Fans seit 1988 traditionell das Badnerlied, wie es inzwischen auch bei anderen badischen Fußballvereinen üblich ist.[281][282]
Der Fansong SC Freiburg vor! der Gruppe Fisherman’s Fall wurde 2009 zur Aufstiegshymne des SC Freiburg und wird seitdem vor jedem Heimspiel zusätzlich zum Badnerlied im Stadion gesungen. 2021 wurde ein Songvideo mit der Dragqueen Betty BBQ veröffentlicht, in welchem eine vielfältige Fußballlandschaft in Freiburg gezeigt wird.[283][284][285]
Bekannte Vereinslieder sind:
- Bloody Zischdig – Vollgas (1994 erster offizieller Fansong)[286]
- Red Button – Für uns immer vorn (1997)[287]
- Blister – Was auch geschieht (Gewinner des SC-Fansong-Wettbewerbs 2006)[288]
- Fisherman’s Fall – SC Freiburg vor! (2008, aktueller Fansong, wird vor jedem Heimspiel gesungen)[289]
Das wohl erste Vereinslied[290] des Sport-Clubs stammt aus den 1920er-Jahren. Der Text wurde von Karl Ketterer, einem SC-Spieler und Funktionär für Öffentlichkeitsarbeit, auf die Melodie Sind wir vereint zu guter Stunde von Georg Friedrich Hanitsch aus dem Jahr 1815 geschrieben.[291]
Stadion-Einlaufmusik ist:
Joker & the Thief[292] von Wolfmother aus dem Jahr 2005, das das Lied Rofo’s Theme[293] aus dem Jahre 1992 ablöste.[294] Der Song zum Torjubel ist I Will Survive in der Version der Hermes House Band.[295]
Stadionsprecher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Claus Köhn war bereits vor dem ersten Erstligaaufstieg und insgesamt 35 Jahre lang die Stimme des SC Freiburg. Er brachte 1988 das Badnerlied ins Stadion. Zuvor war Peter Steffe sechs Jahre lang Sprecher.[296][297] Im Sommer 2023 wechselte nach 606 geleiteten Heimspielen der Posten zu Julica Goldschmidt.[298][299] Wie vom Fanbeirat gefordert, ist ihr Moderationsstil im Stadion zurückhaltend und sachlich.[300][301][302] Das Anheizen soll den Fans im Stadion überlassen werden oder wie es Vereinsvorstand Achim Stocker bereits ihrem Vorgänger vorgegeben hat: "Claus, du machst das jetzt mal. Aber Stimmung machst du keine – die machen die Fans!"[303]
Stadionmoderator ist seit 2021 Stefan Mayer, der insbesondere die Interviews an der Seitenlinie führt.[304]
Fanclubs und Fangemeinschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Große Teile der Fanszene des SC Freiburg sind im Dachverband der Fanclubs, der „fg“ (Fangemeinschaft), und in der vom Verein unabhängigen „Supporters Crew Freiburg e. V.“ (SCFR – Interessengemeinschaft der aktiven Fans) organisiert. Die Supporters Crew verteilt zu den Heimspielen den Flyer „Fanblock aktuell“, der über die Fanszene in Freiburg, in Deutschland und über Veranstaltungen informiert. Die über 130 offiziellen Fanclubs sind über die Freiburg Fangemeinschaft e.V. abrufbar.[305]
Die ältesten Traditions-Fanclubs bildeten sich in den 1980er Jahren, wie z. B. die Adler, Torpedos, Bobbele und Knaddlys. Die inzwischen stimmungslautesten Ultragruppierungen bildeten sich in den 2010er Jahren wie Corrillo, Immer wieder Freiburg und Synthesia Ultras und werden auch als aktive Fanszene bezeichnet.[306][307]
Fangeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Vereinshistorie gab es prägende Ereignisse, die sowohl für den Verein als auch für die Fankultur starke Veränderungen bewirkten. Dies waren:
- der Aufstieg in die 2. Bundesliga 1978
- der Aufstieg in die 1. Bundesliga 1993 und
- der Umzug in das neue Stadion 2021.
Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga bildete sich ab Ende der 1970er Jahre auf den Stehplätzen eine überschaubare, aber treue Fanszene auf der unüberdachten Tribüne.

Anfänglich standen die Fans auf der Osttribüne, bevor sie später auf die Nord wechselten. Die Zuschauerzahlen im Dreisamstadion lagen bei 2000 bis 4000 Zuschauern. Die erste lose, aber treue Kerngruppe von Fans, die bei jedem Wetter hinter dem Tor stand und auch die Auswärtsfahrten antrat, wurde auch Freiburger Mob genannt und nahm das Underdog-Image des SC Freiburg an. Als eher linksliberale und alternativ gesonnene Gemeinschaft unterschieden sie sich von den in den 1980er Jahren in vielen deutschen Stadien aufkommenden Hooligan-Gruppen, bei denen es zu Gewalt und radikalen Vorfällen kam. Die ersten Fangruppen in dieser Zeit waren die „Wilden Jungs“, „Adler“ und „Torpedos“, die mit Zaunfahnen und Kutten das Bild prägten.[308][309][310][311]
Mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 1993 explodierte das Zuschauerinteresse, zahlreiche Fanclubs wurden gegründet, 1997 wurde die Freiburger Fangemeinschaft (fg) als Dachorganisation der Fanclubs gegründet.

Die Fankurve formierte sich fest auf der Nordtribüne des Dreisamstadions. Als reine Stehplatz-Tribüne bot sie nach mehreren Umbauten rund 6.000 Fans Platz und grenzte unmittelbar an den Spielfeldrand. Das tiefgezogene, flache Tribünendach unterstützte die Akustik. Ab 1999 professionalisierte sich die Kurve durch Gruppen wie die Natural Born Ultras und Choreografien hielten Einzug. 2005 wurde die Supporters Crew Freiburg (SCFR) als weiterer Fan-Dachverband gegründet. Der SC Freiburg war finanziell unter den schwächsten in der 1. Bundesliga und behielt das Underdog-Image. Er stieg viermal aus der Bundesliga ab (1997, 2002, 2005, 2015). Jedes Mal reagierte die Nordtribüne nicht mit gellenden Pfiffen oder Wutausbrüchen, sondern mit Applaus und Unterstützung. Dies stand sinnbildlich für die Treue der Freiburger Fanszene.[312][313][314][315] Diese Haltung der Fans beschwor Patrick Baier in seinen Abschiedsworten ans Stadion, als er als dienstältester Bundesliga-Co-Trainer verabschiedet wurde: „Bestimmte Dinge dürfen auf keinen Fall verloren gehen: ‚Bitte bewahren Sie sich ihre realistische Erwartungshaltung an diesen Klub, das ist lebenswichtig.‘“[316][317]
Im Oktober 2021 verließ die Profimannschaft das Dreisamstadion und zog in das größere Europa-Park Stadion um.

Im neuen Stadion besetzt die aktive Fankurve nicht mehr eine Nord-, sondern eine Südtribüne, die als reiner, einteiliger Stehplatzrang ca. 9.000 Fans aufnehmen kann. Durch die Größe und die steile Bauweise ohne Trennung zwischen Ober- und Unterrang bekamen Stimmung, Choreografien und Fahnenmeer eine noch stärkere Wirkung. Nachdem der Verein das Underdog-Image aufgrund des anhaltenden sportlichen und wirtschaftlichen Erfolgs allmählich abstreift, bewahrt sich die Freiburger Kurve jedoch weiterhin ihre Werte wie lautstarker Support, strikte Ablehnung von Diskriminierung, Einsatz für die Fanrechte und kritische Haltung gegenüber den Verbänden und gegenüber der Kommerzialisierung des Fußballs. Mit zahlreichen Protest- und Unterstützungsaktionen stehen sie für ihre Werte ein.[318][319][320][321][322][323][324][325]
Stadion-Choreografien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die von der aktiven Fanszene organisierten Choreografien der Freiburger Tribüne sind in ihrer Größenordnung eine logistische und finanzielle Kraftanstrengung, weil große Tribünenbilder, wie z. B. die zum 120-jährigen Vereinsjubiläum, schnell mehrere 10.000 Euro verschlingen. Deshalb greifen die Fangruppen auf einen Mix aus verschiedenen Einnahmequellen zurück. Die wichtigste Einnahmequelle sind die Stadionbesucher und Fans selbst. Bei Heimspielen sammeln die Ultrà-Gruppen Geld- und Pfandbecherspenden im Stadion ein.[326][327]
Zu den größten Choreos gehörten:
- März 2004 – „100 Jahre Sportclub“[328]
- Juli 2015 – „Der Dude verliert, der Dude gewinnt – Hauptsache das Spiel beginnt!“, Saisonauftakt-Choreo in der 2. Bundesliga nach dem Abstieg[329]
- September 2021 – „Danke Dreisamstadion“, 4-Tribünen-Choreo als Abschied ans Stadion[330]
- April 2022 – Streifen-Choreo auswärts mit 6000 Fans, DFB-Pokal-Halbfinale in Hamburg[331]
- Mai 2022 – „Einzigartiger Verein - So wie du soll Fußball sein!“ DFB-Pokalfinale in Berlin im Olympiastadion[332][333][334]
- September 2022 – „Zurück auf der Landkarte“, Comeback in Europa gegen Qarabag Agdam[335]
- März 2023 – „We all live in a red-white world and our friends are all aboard“, Achtelfinale Uefa-League gegen Juventus Turin[336]
- Mai 2024 – „120 Jahre SC Freiburg“, die Vereinshistorie[337]
- Mai 2024 – „Danke Christian – Einer von uns“, Abschied von Christian Streich[338]
- August 2024 – rot-weiß – erstes Saisonheimspiel[339]
- November 2024 – „Achim Stocker – Für immer in unserem Herzen, für immer der Verein“, Ehren-Choreo für Achim Stocker[340][341]
- Oktober 2025 – „Kein Weg zu weit“ im Europapokal gegen Utrecht[342][343]
- April 2026 – „Zu allem imstande“ im Europapokal gegen Celta Vigo[344]
- Mai 2026 – „SCF voran“, Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Braga[345]
Fan- und Vereinsfreundschaften und Rivalitäten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FFC
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Zwischen den Anhängern des in früheren Zeiten erfolgreicheren Ortskonkurrenten Freiburger FC (FFC) und denen des SC bestand lange eine Rivalität. Der 1907 zum Deutschen Meister gekürte FFC war der Klub der konservativen gehobenen Schichten der Universitätsstadt, der SC stand dagegen für die alte Arbeiterklasse und später für das links-alternative Studententum. Mit dem Abstieg des FFC im Jahr 1982 aus der 2. Bundesliga und dem steten Aufstieg des SC Freiburg bis in die Bundesliga verlor diese Rivalität an Bedeutung.
KSC
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Begegnungen zwischen dem Karlsruher SC und dem SC Freiburg werden häufig als „Badisches Derby“ bezeichnet. Die sich beinahe abwechselnden Auf- und Abstiege beider Vereine seit Ende der 1990er Jahre sorgten jedoch dafür, dass seit der letzten Begegnung in der Bundesliga am 31. Mai 1997 nur acht Partien in der 2. Bundesliga stattgefunden haben (zuletzt am 21. März 2016 in Freiburg, das Spiel endete 1:0). So kamen häufig positive Gefühle des Wiedersehens auf, eine echte Rivalität bildete sich nie. In diesem Zusammenhang wurde auch von „badischer Verbundenheit“ gesprochen.
VfB Stuttgart
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die mit Abstand größte Rivalität besteht jedoch zu den Anhängern des VfB Stuttgart. Diese Situation ist im Kontext der allgemeinen „Rivalität“ zwischen Badenern und Württembergern erklärbar.[346] Nachdem der KSC in der Saison 1997/98 abgestiegen und seitdem in nur zwei weiteren Spielzeiten in der Bundesliga präsent war, übernimmt der SC Freiburg für viele SC-Fans den Badener Part im Baden-Württemberg-Derby. Diese Spiele werden daher von vielen SC-Fans als die entscheidenden Derbys der Saison gesehen, während die Anhängerschaft des VfB Stuttgart die Begegnung nicht als Derby bezeichnet.[347] Allerdings wurden mit zunehmender Leistungsfähigkeit des SC Freiburg auch die Auseinandersetzungen beider Fangruppen intensiver.[348][349][350]
Nulldrei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fanfreundschaft zwischen den Ultras des SC Freiburg und des SV Babelsberg 03 (Potsdam) ist eine der engen und aktiven Verbindungen im deutschen Fußball. Als der SV Babelsberg 03 im Jahr 2018 vom Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) eine Geldstrafe aufgebrummt bekam, weil Babelsberg-Fans als Reaktion auf rechte Provokationen „Nazis raus“ gerufen hatten, zeigte die Freiburger Fanszene Solidarität mit der Kampagne „Nazis raus aus den Stadien“ und starteten Spendenaktionen um Geld zu sammeln, um die auferlegte Verbandsstrafe für die Potsdamer Freunde mitzufinanzieren.[351] Spielt der SC Freiburg im Osten Deutschlands (z. B. bei Union Berlin, Hertha BSC oder RB Leipzig), reisen traditionell große Gruppen von Babelsberg-Ultras an, um gemeinsam mit Corrillo u. a. im Freiburger Gästeblock zu stehen. Des Weiteren gibt es gemeinsame Zaunfahnen. Beim direkten Duell im DFB-Pokal, als der SC Freiburg im August 2016 in der ersten Runde des DFB-Pokals in Babelsberg antreten musste, wurde das Spiel zu einem riesigen, friedlichen Fanfest vor und nach den 90 Minuten. Die Fanlager verbindet die Abneigung gegen die Kommerzialisierung des Fußballs und die Abneigung gegen Rassismus.[352][353][354][355]
St. Pauli
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der FC St. Pauli hat das Freundschaftsspiel zur Stadioneröffnung des SC Freiburg im Oktober 2021 bestritten. Der SC Freiburg lud einen sportlich attraktiven und fan-nahen Gegner ein, der von der Vereinskultur und den Werten zum SC passt.[356][357] Verbindung schaffen Werte wie Soziale Verantwortung, gesellschaftliches Engagement und nachhaltige Fankultur sowie Auftreten gegen Rassismus, Sexismus, Diskriminierung und für ökologischen Nachhaltigkeit.[358][359][360] Die Vereinsführungspersonen sind gemeinsame Mitstreiter im DFL Präsidium. Leki als auch Göttlich verteidigen die deutsche 50+1-Regel, die festlegt, dass die Muttervereine immer die Stimmenmehrheit in den Fußballgesellschaften behalten müssen. Sie blockieren im DFL-Präsidium Versuche von Großinvestoren oder Ausnahmeklubs, diese Regelung aufzuweichen, setzen sich für den Erhalt der Anstoßzeiten ein und für eine gerechtere Verteilung von Fernseh- und UEFA-Geldern auf alle Bundesligavereine.[361][362][363][364][365] Pauli Geschäftsleiter Bornemann als auch Ex-Geschäftsleiter Rettig hatten jeweils ihren ersten Managerposten beim SC Freiburg. Auch die Fans der beiden Vereine pflegen gemeinsame Ansichten und Werte.[366][367][368][369]
Sonstige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den 1990er Jahren gab es eine Fanfreundschaft zwischen SC- und BVB-Fans, die jedoch nicht länger gepflegt wurde.[370] Am 34. Spieltag der Saison 2011/12 wurde sie vorübergehend aufgefrischt, als Freiburger und Dortmunder gemeinsam die Dortmunder Meisterschaft sowie den Freiburger Klassenerhalt feierten.[371] Des Weiteren bestand Anfang der 2010er Jahre eine Freundschaft zwischen den Fanclubs Aachen Ultras (Alemannia Aachen) und Wilde Jungs Freiburg (Ultras).
International gibt es Fanfreundschaften zu The Cove (Sydney FC). Diese Verbindung wird seit 2014 gepflegt.[372] Zum FC Nantes entstand während den Europapokalspielen 2022 eine Fannähe. Beim Rückspiel in Nantes wurde ein gemeinsamer Marsch zum Stadion, gemeinsame Aktionen und Pyrotechnik im Stadion ausgeführt sowie Blockfahnen ausgetauscht. Dies führte zu UEFA-Sanktionen.[373][374] Eine internationale Solidaritätsverbindung gibt es zu den Fans von von Al Ahly Kairo. Die Freiburger gedenken jährlich an den Tod von 74 Fans, die dort 2012 im Stadion ums Leben gekommen sind.[375][376]
Fanpolitik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fußballpolitisches Fan-Engagement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die aktive Fanszene setzt sich intensiv mit den fussballpolitischen Themen auseinander und setzt sich für ihre Standpunkte ein.
Proteste gab es zum Beispiel wegen:
- Zerstückelung der Spieltage durch die DFL (12-Minuten-Stimmungsboykott)[377][378]
- geplantem Aufweichen der 50+1-Regel und Bundesligavereine als Investorenmodelle[379]
- Verbot von Choreografien und Megafonen bei DFB-Pokalfinalspielen[380]
- geplantem Investorendeal bzw. Einstieg von Private-Equity-Investoren bei der DFL (Tennisball- und Schokomünzen-Proteste)[381][382]
- geplantem Sicherheitspaket der Innenminister und Verbände zur Einschränkung der Fanrechte[383][384]
- dem DFB-Videobeweis (VAR)[385][386]
- Diskriminierung, Rassismus und Sexismus auch im Stadionbereich (Banner, Aktionen und Meldesystem)[387]
- Annäherung von Sponsoren an rechte Parteien[388]
- Festhalten der Fans in Bussen (Stimmungsboykott Nizza)[389]
- massiv verschärfte Sicherheitsauflagen (Spielboykott gegen Tel-Aviv)[390][391]
Fanbeirat SC Freiburg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit Februar 2023 gibt es im Verein den Fanbeirat. Er dient als Gremium zur Kommunikation zwischen Fans und der Vereinsverwaltung.
Er soll einen strukturierten Dialog des Clubs mit seinen Fans ermöglichen und Perspektiven der Fans in Club-Entscheidungen einfließen lassen können.
Geplante Zusammensetzung: Aktive Fanszene (Ultras) und Supporters Crew (SCFR): 8 Sitze, Fanclubs und Fangemeinschaft (fg): 8 Sitze, Vertreter Sport-Club Freiburg und Vereinsrat: 5 Sitze
Themen sind zum Beispiel: Ticketing, Umlauferweiterung, Merchandising, Stadionmoderation, Programmgestaltung, Zaunerhöhungen vor dem Fanblock u. a.[392][393][394][395]
Fanprojekt Freiburg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anlaufstelle für Fans, die Unterstützung und Hilfe wünschen oder benötigen. Träger ist der Internationaler Bund (IB) der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.[396]
Vereinspolitik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fußballpolitisches Handeln
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Finanz- und Verwaltungsvorstand Leki ist Vizepräsident der DFL e.V. (neu: Bundesliga e.V.) sowie Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFL GmbH (neu: Bundesliga GmbH)[397][398][399] und somit auch einer der Vizepräsidenten beim DFB.[400][401] Als Vertreter des Sport-Clubs setzt sich Leki für den Erhalt der 50+1 Regel ein. Anstelle Gelder durch externe Vereins-Investoren einzunehmen, wie es bei einem Wegfall dieser Regel möglich wäre, wirbt er dafür, dass die aus der Champions-League-Vermarktung von der Uefa eingenommenen Gelder ausgewogener an die Startvereine in der Europa League und Conference League verteilt werden. Außerdem setzt er sich dafür ein, dass die Solidaritätszahlungen, die an Bundesliga-Vereine ausgezahlt werden, die nicht am Europacup teilnehmen, beziehungsweise in der 2. Liga spielen, erhöht werden müssen, um die Chancengleichheit und Spannung in der Bundesliga zu erhöhen.[402][403]
Sportvorstand Sayer ist seit 2016 Mitglied der Kommission „Fußball“ der Bundesliga e.V. (vormals: DFL).[404] Die Kommission befasst sich mit dem Wettbewerb und Regeln, der Nachwuchsförderung und der Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Profifußballs.[405]
Soziales Engagement und Nachhaltigkeit des SC Freiburg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Engagement des Vereins konzentriert sich auf die vier Bereiche – Bildung, Ökologie, Soziales und Breitensport. Im regelmäßigen Nachhaltigkeitsbericht des SC Freiburg gibt der Club Informationen über den Stand und hat die Klimaneutralität bis 2035 als Ziel gesetzt.[406] Folgende Projekte führt der SC durch bzw. unterstützt er:
FAIR ways Förderpreis (Gemeinnnützigkeit)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter dem Titel FAIR ways Förderpreis schüttet der SC Freiburg gemeinsam mit 15 Wirtschaftspartnern jährlich 100.000 Euro für gemeinnützige Institutionen und vorbildliche Projekte in der Region aus. Seit dem Start im Jahr 2012 bis 2026 wurden fast 900.000 Euro vergeben. Hierbei erhält jedes ausgewählte Projekt ein zweckgebundenes Preisgeld. Es gibt dabei Sonderpreise mit höherer Dotierung und exklusiver medialer Begleitung.[407][408]
Achim-Stocker-Stiftung (Jugend-Sportförderung)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Benannt nach dem langjährigen Vereinspräsidenten, fördert die Stiftung in Kooperation mit der Stadt Freiburg die regionale Jugend- und Nachwuchsarbeit. Zusammen mit dem dazugehörigen Förderverein flossen seit 2004 über 4,8 Millionen Euro in soziale Bildungs-, Erziehungs- und Sportprojekte.[409]
Sport-Quartiere (Kinder-Sozialarbeit)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dieses Projekt schafft für Kinder – unabhängig von ihren sozialen Voraussetzungen – einen barrierefreien Zugang zu Sport- und Bewegungsangeboten direkt in ihren Freiburger Stadtteilen.[410]
SC Freiburg für alle (Solidarität & Inklusion)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter diesem Leitgedanken setzt sich der Club aktiv gegen Diskriminierung ein und fördert die Vielfalt und Teilhabe im Stadion sowie im Vereinsleben.[411]
Fuchsbau (Schutz vor Gewalt)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der SC Freiburg schützt Betroffene von Sexismus, Diskriminierung und sexualisierter Gewalt im Stadion über das vereinseigene Schutzkonzept.[406][412]
SC-Schultour (Bildung)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Trainer der Freiburger Fußballschule besuchen Schulen in der Region. Sie vermitteln Kindern über spielerische Übungen Spaß an der Bewegung und Teambuildung.[413]
Lernort Stadion (Bildung)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein bundesweites Netzwerk, in dem der SC Freiburg aktiv politische Jugendbildung anbietet. Schulklassen verlegen ihren Unterricht dafür direkt in das Europa-Park Stadion.[414]
PFIFF (Inklusive Fußball-Förderung)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Kooperation mit der Caritas ermöglicht dieses Angebot regelmäßiges Fußballtraining für Menschen mit geistigen und seelischen Beeinträchtigungen.[415]
Freunde statt Fremde (Integration)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter diesem Dachbündnis laufen Integrationsprojekte. Ein wöchentliches Fußballtraining bringt geflüchtete Menschen und Einheimische auf dem Platz zusammen.[416]
Inklusionsspieltage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei Heimspielen setzt der Verein mit speziellen Angeboten, Audiodeskriptionen für Sehbehinderte und Barrierefreiheit ein Zeichen für maximale Teilhabe im Stadion.[417]
Heimspiel für die Wildnis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine langfristige Kooperation mit dem WWF Deutschland. Im Biosphärengebiet Schwarzwald wurde ein Erlebnispfad eingerichtet, um das Umweltbewusstsein von Kindern und Erwachsenen zu stärken.[418]
Klimaneutrale Anreise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Club unterstützt ökologisches Verhalten der Fans. Er fördert aktiv die Anreise mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr zum Stadion.[419]
Maskottchen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Füchsle[420], Schirmherr des Füchsle-Clubs und von Jugendfußballcamps[421][422], Herausgeber des Füchslemagazin
Fotogalerie und Filmdokumentation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fotogalerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Nordtribüne
- Nordtribüne
- Ehemaliger Trainer des SC Freiburg Christian Streich
- Spielszene zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FSV Mainz 05 (Saison 2013/14)
Filmdokumentationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mit langem Anlauf – 100 Jahre SC Freiburg; DVD, 37 min., hrsg. vom SC Freiburg
- Ist das schon Europa? – Saisonrückblick 2012/13; DVD, 68 min., hrsg. von Supporters Crew Freiburg e. V.
- "POKALFINALE: Freiburg-Fans bis zum Horizont" – Der SC Freiburg in seinem ersten Pokalfinale; 2022, Stream[423], 7 min., hrsg. von der Badischen Zeitung
Vereinsabteilungen Tennis und eSports
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tennisabteilung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1975 wurde auf Betreiben der Sport-Club Mitglieder Achim Stocker, Heinz Stoll und Bernd Ziegelbauer die Tennisabteilung des SC Freiburg gegründet. Die Abteilung hat einen eigenen Vorstand und eine eigene Kasse. Stand 2025 stellten die ca. 550 Mitglieder 17 Mannschaften bis hin zur dritthöchsten Spielklasse. Die Tennis- und die Fußballabteilung unterstützten sich je nach wirtschaftlicher Lage gegenseitig mit finanziellen Zuwendungen. So konnten auch finanzielle Notlagen der Fußballabteilung überwunden werden.
Die ersten Tennisplätze wurden nördlich des Dreisamstadion im Jahr 1975 erstellt. Als Clubheim diente eine gebraucht erworbene Holzbaracke. 1982 wurde ein neues Clubheim errichtet für die auf 5 Tennisplätze angewachsene Anlage.
1999 musste die Tennisanlage dem Ausbau der Nordtribüne des Dreisamstadions weichen. Die Abteilung zog deshalb auf die Anlage des Tennisvereins Rot-Weiß Freiburg e.V. auf dem Möslegelände um. 2009 wurde der Rot-Weiß Freiburg e.V. aufgelöst und dessen Mitglieder in die Tennisabteilung des SC Freiburg übernommen. Die Anlage verfügt über 8 Freiplätze, ein Clubheim und eine Zweifeld-Tennishalle.
2025 wurde unter den Abteilungsleitern Rolf Ziegelbauer und Hans Lehmann das 50-jährige Jubiläum gefeiert.[424][425]
Vereinsbereich eSports
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab der Spielzeit 2023/2024 wurden alle 36 Erst- und Zweitligisten der Fußball-Bundesliga angehalten, mit einem Team in der virtuellen Bundesliga an den Start zu gehen. Der Sport-Club hielt sich zuvor über Jahre aus dem eSport fern. Der Bereich eFootball wird beim SC Freiburg als eigener wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb geführt, da er aufgrund der aktuell noch nicht anerkannten Gemeinnützigkeit als Satzungszweck des Vereins noch nicht aufgenommen werden konnte.[426][427]
Der SC beschränkt sich dabei auf die Spieldisziplin des eFootball. Im April 2026 gab es den erster großer Titel im dritten Jahr der Teilnahme: Nassim „Nassada“ Dahman vom SC Freiburg hat das VBL Grand Final und damit die Deutsche Meisterschaft der Einzelspieler im eFootball gewonnen.[428]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gilles Mebes: Der SC Freiburg und der Ernst des Lebens. Belchen-Verlag, Freiburg 1999, ISBN 3-933483-18-2.
- Toni Nachbar, Otto Schnekenburger: SC Freiburg – Der lange Weg zum kurzen Pass. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2002, ISBN 3-89533-335-2.
- Sport-Club Freiburg (Hrsg.): Hundert Jahre 90 Minuten: Die Geschichte des SC Freiburg von 1904–2004. Dokumentation: Peter Martin. Freiburg 2004.
- Sport-Club Freiburg (Hrsg.): 25 Jahre Sport-Club Freiburg 1904–1929. Festschrift. Freiburg 1929.
- Robert Kauer (Hrsg.): Phänomen Freiburg 1 – Der Aufstieg. Freiburg 1993; Phänomen Freiburg 2 – Eine unendliche Geschichte. Freiburg 1994; Phänomen Freiburg 3 – Mitten in Europa. Freiburg 1995.
- Clemens Geißler: 111 Gründe, den SC Freiburg zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 2013.
- Elf Jahrzehnte SC Freiburg, 1904–2014, hrsg. vom SC Freiburg e. V., Freiburg 2014.
- Christoph Beutenmüller: SC Freiburg – Populäre Irrtümer und andere Wahrheiten. Klartext Verlag, Essen, 2022, ISBN 978-3-8375-2462-8.
- Robert Neisen, Andreas Lehmann: Spielball der Ideologie? : der SC Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Herder, Freiburg, Basel, Wien 2024, ISBN 978-3-451-07299-4.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Sascha Glunk: Gründungsdatum mit vielen Fragezeichen. In: scfreiburg.com. Sport-Club Freiburg e. V., archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2017; abgerufen am 11. Oktober 2019.
- 1 2 SC Freiburg in der Datenbank von kicker.de. Abgerufen am 31. Juli 2026.
- ↑ § 1 Abs. 5 der Satzung. (PDF) In: scfreiburg.com. Sport-Club Freiburg e. V., 13. Oktober 2021, abgerufen am 1. Juli 2022.
- ↑ David Weigend: SC-Freiburg-Archivar: "Das Gründungsdatum ist Interpretationssache". In: Badische Zeitung. 7. August 2024, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ fussballmuseum.de: Sigmund Günzburger, abgerufen am 30. Mai 2024
- ↑ Robert Neisen, Andreas Lehmann: Spielball der Ideologie? der SC Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Herder Verlag, Freiburg Basel Wien 2024, ISBN 978-3-451-07299-4.
- ↑ 1964–1978. SC Freiburg, abgerufen am 13. Juli 2026.
- 1 2 Robert Kauer: Manfred Brief: Der Mann, der den SC Freiburg in die zweite Liga führte. 13. Januar 2001, abgerufen am 3. November 2025.
- 1 2 Manfred Brief: Der Mann, der den SC Freiburg in die zweite Liga führte. In: Badische Zeitung. 13. Januar 2001, abgerufen am 3. November 2025.
- 1 2 3 Robin Steinmetz: 30 Jahre Aufstieg - Ein Jubiläum, das den SC Freiburg veränderte. In: S. W. R. Sport. 16. Mai 2023, abgerufen am 19. September 2026.
- ↑ Michael Dörfler: Wie der SC Freiburg 1993 den Bundesliga-Aufstieg schaffte – und alles veränderte. In: Badische Zeitung. 14. Juli 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Badische Zeitung: SC-Legende Uwe Waßmer schwärmt vom Hattrick gegen die Bayern. 1. April 2022, abgerufen am 18. September 2026.
- ↑ Uwe Rogowski: Uwe Wassmer hatte beim SC Freiburg eine erstaunliche Torquote - doch alle denken bei ihm nur an ein Spiel. In: Badische Zeitung. 11. März 2026, abgerufen am 18. September 2026.
- ↑ Blick Zurueck. In: Hattrick Sonderausgabe SC Freiburg 01/1995. Abgerufen am 26. September 2026 (englisch).
- ↑ Blick Zurueck. In: Hattrick Sonderausgabe SC Freiburg 01/1995. Abgerufen am 26. September 2026 (englisch).
- ↑ (k+) Wie aus der Freiburger Fohlenelf die Breisgau-Brasilianer wurden. In: kicker. 24. Oktober 2024 (kicker.de [abgerufen am 18. September 2026]).
- ↑ Robert Kauer: In Freiburg läuft alles nach Wunsch - eigentlich. In: Welt. 20. November 1999, abgerufen am 26. Dezember 2025.
- 1 2 Toni Nachbar: Andreas Rettig: "Damals war der Profi-Fußball nahbarer und bodenständiger". 6. August 2022, abgerufen am 25. Dezember 2025.
- 1 2 René Kübler: Zwischen Lust und Frust. In: Badische Zeitung. 22. Mai 2007.
- ↑ David Weigend: SC Freiburg vor 20 Jahren: Die letzte Saison unter Volker Finke war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. In: Badische Zeitung. 26. Juni 2026, abgerufen am 24. September 2026.
- ↑ Philipp Köster: (CLUB) Wie die Geschichte des SC Freiburg auch hätte laufen können: Strandkorb-Ehrenrunde für Volker Finke. In: 11FREUNDE. 9. April 2026, abgerufen am 24. September 2026.
- ↑ René Kübler: Die Woche der Wahrheit. In: Badische Zeitung. 22. Mai 2007.
- ↑ Josef Kelnberger: Das Schisma von Freiburg. 19. Mai 2010, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ Joachim Schwarzer: Finke verlässt Freiburg. In: 11FREUNDE. 14. Dezember 2006, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ Dirk Gieselmann: „Es kann nur einen geben“. In: 11FREUNDE. 28. Juni 2007, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ Uwe Rogowski: Zweite Liga: Finkes Abrechnung in Freiburg. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 27. Dezember 2025]).
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- ↑ Rüdiger Barth: Rosenkrieg im Paradies. 24. April 2007, abgerufen am 27. Dezember 2025.
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- ↑ Sascha: Fußballschule, Freiburg. In: 11km.de – Der Fußball-Reiseblog. 27. Dezember 2019, abgerufen am 3. November 2025.
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- ↑ Christoph Kiechlich: Nach dem Aufstieg war nur vor dem Abstieg. In: taz. 3. November 2009, abgerufen am 26. September 2026.
- ↑ Aus Achim Stockers Bauch heraus. In: Badische Zeitung. 13. Mai 2009, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ Klaus Schlütter: Fussball: Der SC Freiburg hat Volker Finke vergessen. In: Welt. Abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ mti: SC Freiburg: Präsident Stocker verstorben. In: Der Spiegel. 1. November 2009, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 3. November 2025]).
- ↑ Stimmen zum Tod Achim Stockers. In: Badische Zeitung. 1. November 2009, abgerufen am 3. November 2025.
- ↑ SC Freiburg: Sorg muss gehen. In: Frankfurter Rundschau. 29. Dezember 2011, abgerufen am 11. Oktober 2019.
- ↑ Papiss Demba Cissé wechselt zu Newcastle. In: scfreiburg.com. Sport-Club Freiburg e. V., 17. Januar 2012, abgerufen am 11. Oktober 2019.
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- ↑ Luca Baier: Taktik-Check: Deswegen ist der SC Freiburg so erfolgreich. In: Eurosport. Abgerufen am 21. September 2026.
- ↑ Teo Slehofer: Tactical Analysis: Christian Streich's Freiburg. In: Breaking The Lines. 29. März 2024, abgerufen am 21. September 2026 (englisch).
- ↑ SPORT BILD Fußball: Christian Streich über die Prozesse vom Jugendspieler zum Profi. 9. Dezember 2023, abgerufen am 21. September 2026.
- ↑ SWR Sport Fußball: 10 Jahre Streich: 10 Gründe, warum er ein HERO ist - DEIN SCF #EXTRA | SWR Sport. 28. Dezember 2021, abgerufen am 21. September 2026.
- ↑ Kruse: "Bin Streich heute noch dankbar". In: sport.de. Abgerufen am 21. September 2026.
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- ↑ Michael Dörfler: Plädoyer für die Zukunft. In: Badische Zeitung. 11. Mai 2013, abgerufen am 11. Oktober 2019.
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- 1 2 3 4 5 SC Freiburg: Oliver Leki und Jochen Saier nun im Vorstand. In: Badische Zeitung. 31. Oktober 2014, abgerufen am 25. Dezember 2025.
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- ↑ Achim Stocker wird posthum Ehrenvorsitzender des SC. SC Freiburg, abgerufen am 1. November 2025.
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- 1 2 Roth wird Individualtrainer der Profis. SC Freiburg, 24. Mai 2025, abgerufen am 24. Januar 2026.
- ↑ 1978 - Die Gunst der Stunde. In: SC Freiburg. Abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Badische Zeitung: SC Freiburg trauert um Ex-Torhüter Günter Wienhold. 21. September 2021, abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Badische Zeitung: Die Klasse von 1978. 23. August 2018, abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Heute vor 30 Jahren: SC Freiburg steigt erstmals in die Bundesliga auf. Abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Kapitän Coulibaly. Abgerufen am 28. August 2026.
- ↑ SC Freiburg - Kader 2005/2006. Abgerufen am 28. August 2026.
- ↑ Walke neuer Kapitän beim SC. In: Kicker. 1. August 2007, abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Butscher bleibt Freiburgs Kapitän. In: SPOX. Abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Mike Frantz - News. Abgerufen am 27. August 2026.
- ↑ Mannschaft bestätigt ihr Kapitäns-Trio. In: SC Freiburg. Abgerufen am 27. August 2026.
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