Nussecke

Eine Nussecke ist ein FeingebĂ€ck aus einem MĂŒrbeteigboden, einer Lage KonfitĂŒre oder Makronenmasse und als oberster Schicht einer Röstmasse aus NĂŒssen.[1] Die GebĂ€ckstĂŒcke werden nach dem Backen in Dreiecke geschnitten und an den RĂ€ndern oder Ecken mit KuvertĂŒre ĂŒberzogen. Ein Ă€hnliches GebĂ€ck mit Mandeln anstelle von NĂŒssen ist unter dem Namen Mandelschnitte gelĂ€ufig.
Der SchlagersĂ€nger Guildo Horn hat seine angebliche Vorliebe fĂŒr Nussecken nach dem Rezept seiner Mutter zum Teil seines öffentlich gepflegten Images gemacht. Dadurch fand dieses GebĂ€ck insbesondere wĂ€hrend der Teilnahme Horns am Eurovision Song Contest 1998 breitere Aufmerksamkeit.[2]
Die weltgröĂte Nussecke wurde am 17. Dezember 2010 in Koblenz am Deutschen Eck von der BĂ€ckerinnung Rhein-Mosel-Eifel zusammengesetzt. Das Backwerk hatte eine GröĂe von 5,6 auf 5,7 auf 9 Meter und wog 450 Kilogramm. Dies wurde von einem Richter fĂŒr das Guinness-Buch der Rekorde bestĂ€tigt.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Claus SchĂŒnemann, GĂŒnter Treu: Technologie der Backwarenherstellung. Fachkundliches Lehrbuch fĂŒr BĂ€cker und BĂ€ckerinnen. 10. Auflage. Gildebuchverlag, Alfeld (Leine) 2009, ISBN 978-3-7734-0150-2, S. 337 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- â Barbara Supp: Der Meister des Meisters. In: Spiegel Nr. 10, 1998 (Archiv)
- â SWR Nachrichten, 18. Dezember 2010