Neriunaq
Erscheinungsbild
| Neriunaq (NeriunaÄž) | |||||
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| Kommune | Kommuneqarfik Sermersooq | ||||
| Distrikt | Nuuk | ||||
| Einwohner | 5 (2013) | ||||
| Siedlungsstatus | SchÀfersiedlung | ||||
| Demonym | Neriunarmiut (Plural; Singular mit -mioq/-miu) | ||||
| Postleitzahl | 3900 | ||||
| Zeitzone | UTC-2 | ||||
| Koordinaten | 64° 27âČ 2âłÂ N, 50° 19âČ 35âłÂ W | ||||
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Neriunaq [] (nach alter Rechtschreibung NeriunaĞ) ist eine grönlÀndische SchÀfersiedlung im Distrikt Nuuk in der Kommuneqarfik Sermersooq.
Lage
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Neriunaq liegt am Ende des Kapisillit Kangerluat. Auf der gegenĂŒberliegenden Fjordseite liegt Kapisillit.[1]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]An der Stelle von Neriunaq befand sich frĂŒher der Wohnplatz Illorsuit. 1937 zogen neun Personen an diese Stelle und zwölf Personen etwas weiter sĂŒdlich, wo heute Neriunaq liegt. 1941 wurden fĂŒnfzehn Einwohner in Illorsuit und siebzehn in Neriunaq. Ab 1943 wurden beide WohnplĂ€tze zusammen als Neriunaq gezĂ€hlt. 1947 lebten 52 Menschen dort, 1950 schon 74 und im Jahr darauf 85. Im selben Jahr wurde in Neriunaq eine Schule errichtet. Dennoch sank die Einwohnerzahl in den nĂ€chsten Jahren stark und 1960 lebten nur noch sechzehn Personen in Neriunaq, 1965 waren es nur noch acht. 1966 wurde die Schule geschlossen. 1968 hatte Neriunaq elf Einwohner, darunter ein SchafzĂŒchter, und 1970 neun.[2][3] 1983 verlieĂ der letzte Bewohner den Ort. Seit 1992 wird Neriunaq als SchĂ€fersiedlung genutzt, wobei es sich um die mit Abstand nördlichste SchĂ€fersiedlung Grönlands handelt und die einzige auĂerhalb der Kommune Kujalleq.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um 1980 herum hatte Neriunaq etwa zwei Bewohner. AnschlieĂend war die Siedlung mehrere Jahre unbewohnt. Heute leben wieder etwa fĂŒnf bis sieben Menschen hier. Einwohnerzahlen der SchĂ€fersiedlungen sind letztmals fĂŒr 2013 bekannt. Neriunaq wird statistisch unter âFarmen bei Kapisillitâ gefĂŒhrt.[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Neriunaq â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Nunat Aqqi. Karte ĂŒber die vom GrönlĂ€ndischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. Oqaasileriffik.
- â Jens Christian Madsen: Udsteder og bopladser i GrĂžnland 1901â2000. Atuagkat, 2009, ISBN 978-87-90133-76-4, S. 79.
- â Pie Barfod: Neriunaq. In: Niels Nielsen, Peter Skautrup, Christian Vibe (Hrsg.): GrĂžnland (= Trap Danmark. Femte Udgave. Band XIV). G. E. C. Gads Forlag, 1970, ISBN 87-12-88316-6, S. 461â462.
- â GrĂžnlands Statistik (Hrsg.): Lokaliteter i GrĂžnland. 22. Januar 2013 (Online [PDF]).


