Heartwork
| Heartwork | ||||
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| Studioalbum von Carcass | ||||
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Veröffent- |
Oktober 1993 | |||
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Aufnahme |
Mai bis Juni 1993 | |||
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Titel (Anzahl) |
10 | |||
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41min 55s | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Parr Street Studios | |||
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Heartwork ist das vierte Studioalbum der britischen Extrem-Metal-Band Carcass. Es war das erste Album, das sich in den offiziellen Albumcharts ihres Heimatlandes platzieren konnte, wo es Platz 67 erreichte.[1]
HintergrĂŒnde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Musiker gingen bereits mit der MaĂgabe an die Aufnahmen heran, dass das Album aufgrund des melodiebetonten Songwritings ihnen den endgĂŒltigen kommerziellen Durchbruch und möglicherweise einen Vertrag bei einem Majorlabel einbringen könnte.[2] TatsĂ€chlich liefen bereits Verhandlungen zwischen Earache Records und Columbia Records ĂŒber einen Exklusivvertrag fĂŒr Nordamerika, was die Gruppe als zusĂ€tzlichen Ansporn betrachtete. Im Mai 1993 ging Carcass in die renommierten Parr Street Studios in Liverpool, um bis Juni unter Leitung des Produzenten Colin Richardson das Album aufzunehmen. Bereits wĂ€hrend der Aufnahmen kam es zu Spannungen innerhalb der Band, die den Gitarristen Michael Amott dazu bewogen, unmittelbar nach Ende des Studioaufenthalts Carcass zu verlassen.[3] Das Album erschien im Oktober 1993 ĂŒber Earache Records in Europa und im Januar 1994 ĂŒber Columbia Records in Nordamerika. Die kommerziellen Erwartungen wurden nicht erfĂŒllt, in GroĂbritannien erreichte das Album lediglich Platz 67 der Album-Charts, in den USA notierte es auf Platz 23 der Top Heatseekers, konnte aber die Billboard 200 nicht erreichen. WĂ€hrend die Band den Misserfolg auf mangelnde UnterstĂŒtzung durch Earache Records zurĂŒckfĂŒhrte, machte Earache die Band dafĂŒr verantwortlich, denn diese habe durch die ungewöhnlich hohe Einnahmenbeteiligung von 50 % dem Label nicht genug finanzielle Mittel gelassen, um den kommerziellen Erfolg durch Veröffentlichung einer Single fördern zu können.[4]
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Johnny Loftus von Allmusic nennt das Album mit seiner Mischung aus Melodie und der fĂŒr Carcass typischen âAnti-Musikâ den Durchbruch der Grindcore-Pioniere. Das Webzine The Metal Observer bezeichnet das Album als groĂen Schritt in der musikalischen Entwicklung von Carcass, sowohl die abstoĂenden Artworks als auch die âpathologischen Texteâ gehörten der Vergangenheit an. Der Rezensent sieht die Musik als âeine Art Death Metalâ, aber zugleich melodiöser und eingĂ€ngiger als die VorgĂ€ngeralben. Einzig die Produktion des Albums wird als âzu weichâ bezeichnet, was vermutlich dem kommerziellen Anspruch des Albums gerecht werden sollte.[5] FĂŒr Sam Warren von Tartarean Desire ist Heartwork das absolute MeisterstĂŒck von Carcass, es habe im Death Metal MaĂstĂ€be gesetzt, die kaum eine andere Band je erreichen könne. Er lobt die gelungene Kombination aus Songwriting, eingĂ€ngigen Melodien, rauem Gesang und âmesserscharfem Schlagzeugspielâ und meint, dass jeder Metal-Fan dieses Album besitzen mĂŒsse.[6]
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Buried Dreams â 3:59
- Carnal Forge â 3:55
- No Love Lost â 3:23
- Heartwork â 4:33
- Embodiment â 5:37
- This Mortal Coil â 3:50
- Arbeit Macht Fleisch â 4:22
- Blind Bleeding the Blind â 4:56
- Doctrinal Expletives â 3:39
- Death Certificate â 3:36
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Carcass in den britischen Charts
- â Albert Mudrian: Choosing Death: Die unglaubliche Geschichte von Death Metal & Grindcore. I.P. Verlag Jeske und Mader, 2006, ISBN 978-3-931624-35-4, S. 169.
- â Mudrian: Choosing Death, S. 170.
- â Mudrian: Choosing Death, S. 185.
- â Luca: Carcass - Heartwork. The Metal Observer, archiviert vom am 1. MĂ€rz 2006; abgerufen am 15. April 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- â Sam Warren: REVIEW: Carcass - Heartwork. Tartarean Desire, abgerufen am 15. April 2011 (englisch).