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Gesenk

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Gesenk
Untergesenk fĂŒr einen Löffel
Unter- und Obergesenk fĂŒr einen Löffel

Gesenke sind Werkzeuge zur umformenden Bearbeitung, welche die KavitĂ€t (Negativform) wenigstens eines Teils des WerkstĂŒcks enthalten.

Gesenkschmieden

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Als Gesenk wird beim Gesenkschmieden ein Umformwerkzeug in Gestalt einer mindestens zweiteiligen Hohlform aus warmfestem Werkzeugstahl verstanden. Gesenke werden beim Schmieden unter mechanischen SchmiedehÀmmern wie LufthÀmmer bzw. Schmiedepressen (hydraulische Presse) benutzt, traditionell auch durch den Kunstschmied z. B. durch einen Vorschlaghammer.

Die benötigte Geometrie des SchmiedestĂŒcks wird in Form einer geteilten Gravur in die beiden HĂ€lften des Gesenkes eingebracht. Die genaue Form dieser Gravur ergibt sich aus der Form des zu schmiedenden Teils, dem Materialfluss, dem entstehenden Grat am SchmiedestĂŒck und anderen technologischen Erfordernissen.

Stand der Technik ist die vorherige Simulation des Schmiedevorganges mit Hilfe einer Simulationssoftware, um mögliche Fließfehler (z. B. Überfaltungen im Material) oder UnterfĂŒllungen direkt bei der Gestaltung der Gravuren des Gesenkes zu erkennen und zu verhindern.

Die Fertigung des Gesenkes erfolgt auf modernen CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen (HSC-FrÀsmaschinen oder Funkenerodiermaschinen).

Beim Biegen eines Blechteils auf einer Gesenkbiegepresse wird das WerkstĂŒck in das V-förmige Gesenk gepresst. Eine genaue Beschreibung der Verfahrensvarianten ist im Artikel Biegen enthalten.