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GPS II

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Der kleine GPS-EmpfĂ€nger GPS II von Garmin (Schweiz/USA) war um 1995 das erste GPS-HandgerĂ€t, das schon einige Funktionen zur Kartendarstellung von eingemessenen Wegpunkten hatte. Auf dem Display konnte man die zurĂŒckgelegte (sowie die weitere geplante) Wegstrecke auch in verschiedenen MaßstĂ€ben ansehen.

Garmin GPS II, erster MiniaturempfÀnger mit Kartenfunktionen am Display. Hier bei der Suche nach GPS-Satelliten.

Als einer der ersten miniaturisierten Outdoor-EmpfÀnger hatte er bereits einen 12-Kanal-EmpfÀnger und war daher nach dem Einschalten schon wenigen Sekunden betriebsbereit. Er konnte gleichzeitig bis zu 8 Satelliten empfangen und schaltete sich automatisch auf jene mit den besten Schnittbedingungen der Standlinien ein. Bei pfleglicher Behandlung sind solche GerÀte bis heute (siehe Foto von 2015) einsatzbereit, können allerdings die technologisch neuesten GPS-Satelliten nicht mehr empfangen.

Trotz beschrĂ€nkter Ortungsgenauigkeit von etwa ±50m (Selective Availability, pseudozufĂ€lliges Rauschen bis Mai 2000) wurde der EmpfĂ€nger frĂŒhzeitig an einigen Hochschulen in geodĂ€tisch-geotechnischen Projekten eingesetzt, etwa an der TU MĂŒnchen und der TU Wien. Letztere hielt mehrere Anwenderkurse fĂŒr Geologen und Geotechniker, wĂ€hrend fĂŒr geodĂ€tische Anwendungen mit dem GPS II die QGPS-Methode fĂŒr Differenz-Ortungen auf einige Meter genau entwickelt wurde. Durch neuere EmpfĂ€nger und die regionalen GPS-Dienste wurde die Meter-Genauigkeit ab etwa 2000 auch fĂŒr einen grĂ¶ĂŸeren Kreis von Anwendern verfĂŒgbar.

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