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Frouville

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Frouville
Frouville (Frankreich)
Frouville (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Île-de-France
DĂ©partement (Nr.) Val-d’Oise (95)
Arrondissement Pontoise
Kanton Saint-Ouen-l’Aumîne
Gemeindeverband Sausseron Impressionnistes
Koordinaten 49° 9â€Č N, 2° 9â€Č OKoordinaten: 49° 9â€Č N, 2° 9â€Č O
Höhe 39–126 m
FlĂ€che 7,60 kmÂČ
Einwohner 347 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 46 Einw./kmÂČ
Postleitzahl 95690
INSEE-Code
Website Frouville

Frouville – Église Saint-Martin

Frouville ist ein Ort und eine nordfranzösische Gemeinde mit 347 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im DĂ©partement Val-d’Oise in der Region Île-de-France (Frankreich). Die Gemeinde besteht aus mehreren Weilern (wie Messelan) und Einzelgehöften.

Der Ort Frouville liegt in einer Höhe von ca. 50 mÂ ĂŒ. d. M. ca. 44 km (Fahrtstrecke) nordwestlich von Paris in der Landschaft des Vexin nahe der Grenze zur Normandie. Die Stadt Pontoise ist nur etwa 13 km in nordöstlicher Richtung entfernt. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vexin français.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr180018511901195419992013
Einwohner462435248280373369

Der BevölkerungsrĂŒckgang in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts ist auf die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft zurĂŒckzufĂŒhren. Wegen der NĂ€he zum Großraum Paris sind die Bevölkerungszahlen seit den 1990er Jahren wieder angestiegen.

In frĂŒheren Jahrhunderten lebten die Einwohner als Selbstversorger vom Ertrag ihrer Felder und GĂ€rten; auch Viehzucht wurde in geringem Umfang betrieben. Landwirtschaft und Kleinhandel spielen auch heute noch die grĂ¶ĂŸte Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde. Einige HĂ€user sind als FerienhĂ€user (gĂźtes) ausgewiesen.

Im Mittelalter gehörte die Pfarrei von Frouville zu Beaumont, danach zu Clermont und zum Bistum Beauvais, bei welchem es bis zur Französischen Revolution verblieb.

SehenswĂŒrdigkeiten

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Kirchenschiff nach Osten
  • Von der alten romanischen Pfarrkirche Saint-Martin ist nur noch der Glockenturm auf der SĂŒdseite erhalten; die ĂŒbrigen Bauteile wurden im gotischen Stil in den Jahren 1220 bis 1240 hinzugefĂŒgt – die spĂ€tgotische SĂŒdapsis entstand noch spĂ€ter (um 1300). Nur die Ostteile der Kirche sind eingewölbt; das Kirchenschiff und die beiden Seitenschiffe haben hingegen hölzerne DachstĂŒhle, die in den Seitenschiffen jedoch verkleidet und verputzt sind. Beachtenswert und ungewöhnlich sind der StĂŒtzenwechsel im Langhaus und die Rundfenster in der Hochschiffswand. Der Kirchenbau ist seit dem Jahr 1925 als Monument historique anerkannt.[1] Einige AusstattungsgegenstĂ€nde (Grabplatten, Figuren etc.) aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sind gesondert geschĂŒtzt[2]
  • Das als Gartenbauschule genutzte ChĂąteau de Saint-Cyran ist etwa 500 m vom Ort entfernt. Der aus dem 17. Jahrhundert stammende Bau wurde um 1880 komplett restauriert und teilweise neugestaltet; er steht seit dem Jahr 1978 unter Denkmalschutz.[3]
  • Ein ehemaliger Gutshof (ferme) aus dem 18./19. Jahrhundert ist ebenfalls seit dem Jahr 1977 denkmalgeschĂŒtzt.[4]
  • Die Reste eines Waschhauses (lavoir) stehen am Ortsrand.
  • Ein Calvaire steht am nördlichen Ortseingang.
Messelan
  • Im Weiler Messelan steht ein ebenfalls Waschhaus inmitten des Ortes.
  • Die ehemals zu einer Commanderie des Templerordens gehörende Scheune (ferme) von Messelan birgt noch einen gewölbten Saal aus dem 13. Jahrhundert; die ĂŒbrigen GebĂ€ude stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der Bautenkomplex steht seit dem Jahr 1980 unter Denkmalschutz.[5]
  • Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise. Flohic Éditions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 886–890.
Commons: Frouville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Église Saint-Martin, Frouville in der Base MĂ©rimĂ©e des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. ↑ Mobilier de l'Ă©glise paroissiale Saint-Martin, Frouville in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. ↑ ChĂąteau de Saint-Cyran, Frouville in der Base MĂ©rimĂ©e des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. ↑ Ferme, Frouville in der Base MĂ©rimĂ©e des französischen Kulturministeriums (französisch)
  5. ↑ Ferme de Messelan, Frouville in der Base MĂ©rimĂ©e des französischen Kulturministeriums (französisch)