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Bremer Tageszeitungen

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Weser-Kurier Mediengruppe
Bremer Tageszeitungen AG
Beschreibung Zeitungen
Verlag Bremer Tageszeitungen AG (Deutschland)
Hauptsitz Bremen
Erstausgabe 7. Januar 1743 (Bremer Nachrichten)
19. September 1945 (Weser-Kurier)
GrĂŒnder Hans Hackmack
Erscheinungsweise tÀglich
Verkaufte Auflage 87.214 Exemplare
(IVW 2/2026, Mo–Sa)
Reichweite 0,391 Mio. Leser
(MA 2019 II)
Chefredakteur Benjamin Piel
Weblink weser-kurier.de
Artikelarchiv 1945 ff.
Das Pressehaus in der Martinistraße in Bremen.

Die Bremer Tageszeitungen AG (BTAG) als Verlag der Weser-Kurier Mediengruppe (Eigenschreibweise WESER-KURIER) publiziert verschiedene Regionalzeitungen in der Stadt Bremen und im niedersĂ€chsischen Umland (Bremen umzu). Hierzu gehören vor allem die Tageszeitung Weser-Kurier mit den Kopfausgaben Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten, die in Bremen und dem Umland erscheinen. Hinzu kommen einige Regional- bzw. Lokalbeilagen. Die verkaufte Auflage betrĂ€gt 87.214 Exemplare, ein Minus von 56,8 Prozent seit 1998.[1] EigentĂŒmer des 1945 gegrĂŒndeten Verlags sind je zur HĂ€lfte die Familie Hackmack und Christian GĂŒssow, ein Enkel von Hermann Rudolf Meyer.

Bremer Nachrichten (BN)

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Zeitungslogo der Bremer Nachrichten
Die erste Ausgabe der Bremer Nachrichten vom 7. Januar 1743

Die Bremer Nachrichten ist dem Titel nach die viertĂ€lteste noch erscheinende Tageszeitung in Deutschland. Durch die Fusion der Verlage F. Pörtner (Die Norddeutsche) aus Bremen-Nord und C. SchĂŒnemann (Bremer Nachrichten) im Oktober 1971, die dann beide Tageszeitungen gemeinsam herausbrachten, konnte sich die wirtschaftliche Situation nicht stabilisieren. Am 6. September 1974 wurden beide Titel vom Weser-Kurier ĂŒbernommen. Die Norddeutsche wurde ab dem 31. MĂ€rz 1979 die Regionalausgabe von Weser-Kurier und Bremer Nachrichten. Die Bremer Nachrichten verloren seit den 1980er Jahren nach und nach ihre EigenstĂ€ndigkeit als Tageszeitung in Bremen. Der gemeinsame Anzeigenteil unter dem Titel „Bremer Anzeigenblock“ fĂŒr den Weser-Kurier und die Bremer Nachrichten existierte bereits zu der Zeit, als die Bremer Nachrichten noch im SchĂŒnemann-Verlag erschienen. Eine eigene Lokalredaktion blieb bis Ende der 1980er Jahre erhalten. Heute sind beide Zeitungen inhaltlich völlig identisch – sie unterscheiden sich nur noch im Namen.[2]

Weser-Kurier (WK)

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Zeitungslogo des Weser-Kurier
Markenlogo der Weser-Kurier Mediengruppe
Bremer Stadtsiegel – Das Siegel zeigt auf einer Bank sitzend links den Kaiser Karl mit Zepter und Reichsapfel und rechts den Heiligen Petrus mit Schwert und SchlĂŒssel. Das Siegel wurde von 1366 bis 1834 verwendet und findet sich seit der Erstausgabe vom 19. September 1945 im Kopf der Titelseite des Weser-Kurier

Hans Hackmack erhielt 1945 von der MilitĂ€rregierung der amerikanischen Besatzungszone die Lizenz zur Herausgabe einer Zeitung, die den Namen Weser-Kurier erhielt. Sie gehörte damit nach dem Zweiten Weltkrieg zu den ersten Lizenzzeitungen im besetzten Deutschland und erschien vierseitig zum ersten Mal am 19. September 1945. Sie kostete 20 Pfennig und war mit einer Auflage von 150.000 Exemplaren mittwochs und sonnabends erhĂ€ltlich. Die Bremer Nachrichten durften erst 1949 erscheinen; den Vorsprung des WK konnten sie nicht mehr wettmachen. Der redaktionelle Inhalt wurde 1945/46 von der US-MilitĂ€rregierung kontrolliert, bald aber arbeitete die Redaktion unabhĂ€ngig. 1946 wurde die Weser-Kurier GmbH gegrĂŒndet. Der Weser-Kurier trat als ĂŒberparteiliche Zeitung auf, mit einer zunĂ€chst sozial-liberalen AusprĂ€gung.

Als LizenztrĂ€ger und Herausgeber der Zeitung kamen 1947 der Kommunist und Kaufmann Eberhard Peters (der 1948 ausschied) und der parteilose, aber der CDU nahestehende Felix von Eckardt hinzu. Hackmack blieb jedoch die treibende Kraft des Verlages. Der Schriftsteller Manfred Hausmann war von 1945 bis 1952 Feuilleton-Chef des Weser-Kurier. Mitte 1947 konnte durch eine bessere Papierversorgung der WK wöchentlich dreimal erscheinen. 1949 wurde die Zeitung im Lohndruck vom SchĂŒnemann-Verlag gedruckt. Ab September 1949 erschien die Zeitung werktĂ€glich. Eckardt war bis Februar 1952 beim Weser-Kurier auch als Chefredakteur tĂ€tig, bis er 1952 die Leitung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Bonn ĂŒbernahm.

1952 wurde der bereits fĂŒr die Weser-Kurier GmbH tĂ€tige Kaufmann Hermann Rudolf Meyer Mitgesellschafter und erwarb 1956 weitere Anteile von Hans Hackmack, so dass beide den Verlag paritĂ€tisch besaßen. Meyers Einfluss erweiterte sich danach deutlich. Hackmack schied, nachdem er zunehmend schwerhöriger wurde, 1960 aus der GeschĂ€ftsfĂŒhrung aus.

1956 wurde das neue Verlags- und Pressehaus errichtet und 1957 bezogen. Der WK wurde zum ersten Mal auf einer eigenen Hochdruckmaschine gedruckt. 1970 entstand das Druckhaus in Woltmershausen. ZusĂ€tzliche niedersĂ€chsische Regionalausgaben wurden herausgegeben. 1971 wurde die Mehrheit des Osterholzer Kreisblatt aus Osterholz-Scharmbeck durch den Weser-Kurier von der Verlegerfamilie Saade[3] ĂŒbernommen.

Der Verlag Weser-Kurier GmbH ĂŒbernahm im September 1974 die Bremer Nachrichten, die eine eigene Redaktion behielt. Die Zeitung Die Norddeutsche vom Verlag SchĂŒnemann & Pörtner wurde mit dem Nord-Kurier vom Weser-Kurier fusioniert. Die WĂŒmme-Zeitung wurde mit dem Lilienthaler Kurier verschmolzen.

1977 kam es nach der Tarifrunde zu einem dreiwöchigen Streik vom 3.–22. Juni. Der Streik richtete sich gegen KĂŒrzung der Verdienste. Das Unternehmen wollte Tariferhöhungen auf ĂŒbertarifliche Effektivverdienste anrechnen. Der Arbeitskampf war erfolgreich.[4]

1981 wurde die Bremer Tageszeitungen AG gegrĂŒndet; die Weser-Kurier GmbH war HauptaktionĂ€r. 1982 begann die Umstellung auf ein rechnergestĂŒtztes Textsystem (RTS). 1983 erschien erstmals der Kurier am Sonntag und das Bleisatzverfahren wurde abgeschafft. Mit dem Fortschritt in der technischen Entwicklung erhielten auch Redakteure Zugang zur elektronischen Textverarbeitung, und die Zahl der Schriftsetzer wurde verringert. Durch weitere Rationalisierung nahmen die ArbeitsplĂ€tze im technischen Bereich (Schriftsetzer, Drucker usw.) bis 2008 von 254 auf rund 70 ab.

Geschichte der Regionalausgaben

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Anfang der 1970er Jahre verstĂ€rkte der Weser-Kurier die Berichterstattung ĂŒber das Bremer Umland. Durch spezielle Seiten und Beilagen im Weser-Kurier bekamen die Leser Informationen aus ihrer Heimat-Region. Es begann zuerst mit der Bezirksausgabe Weser-Kurier Tageszeitung fĂŒr Bremen-Nord. Diese Zeitung hatte im lokalen Bereich einen Schwerpunkt fĂŒr die nördlichen Stadtteile von Bremen – Burglesum, Vegesack und Blumenthal. Erweiterungen ins Bremer Umland folgten. Des Weiteren wurden der SĂŒdkreis-Kurier und der Delmenhorster Kurier als beiliegende Regionalausgaben veröffentlicht.

Der Nord-Kurier erschien unter diesem Namen von 1971 bis 1979. Ab 1979 wurde der Nord-Kurier eingestellt und die Die Norddeutsche die Regionalausgabe des Weser-Kurier.

Der SĂŒdkreis-Kurier deckte als Regionalausgabe die Berichterstattung fĂŒr die sĂŒd- und sĂŒdwestlichen Gebiete um Bremen ab. Die Verdener Nachrichten wurden die Regionalausgabe fĂŒr den Landkreis Verden.

Vom Verlag zum Medienunternehmen

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In den 1980er Jahren wurde das Medium Bildschirmtext fĂŒr das AnzeigengeschĂ€ft eingesetzt, mangels Nachfrage jedoch nach einigen Jahren wieder eingestellt.

1997 richtete der Weser-Kurier eine Homepage im Internet ein. Die BTAG und die Nordwest-Zeitung aus Oldenburg wurden gleichberechtigte Gesellschafter beim regionalen Internetportal NORDWEST.NET. Aus dem NORDWEST.NET entwickelte sich eMedienservice Nord GmbH. Das Unternehmen arbeitet mit ca. 30 Mitarbeitern als redaktionell unabhĂ€ngige und ĂŒberparteiliche Nachrichtenagentur fĂŒr Nordwest-Deutschland. Neben aktueller Berichterstattung in Wort und Bild erstellt emsn vollstĂ€ndige Seiten oder ganze Journale sowohl fĂŒr die Print- als auch fĂŒr die Online-Nutzung.

2000 grĂŒndeten die Bremer Tageszeitungen AG und die Oldenburger Nordwest-Zeitung aus den jeweiligen IT-Abteilungen die MSP Medien Systempartner GmbH &Co. KG. Sie bietet an ihren Standorten Bremen und Oldenburg mit ĂŒber 50 Mitarbeitern IT-Dienstleistungen fĂŒr den Medienbereich an.

2001 wurde ein neues Kundenzentrum im Pressehaus eröffnet und die wöchentliche Jugendseite zoom eingefĂŒhrt.

2006 wurde die Berichterstattung der Regionalausgabe Delmenhorster Kurier vom Dienstleister Pressedienst Nord ĂŒbernommen[5] und 2007 die Berichterstattung der Regionalausgaben Regionale Rundschau und Syker Kurier.[6] 2013 ĂŒbernahm er auch die Berichterstattung der Regionalausgaben Achimer Kurier und Verdener Nachrichten[7] und 2015 die Berichterstattung der Regionalausgaben Osterholzer Kreisblatt und WĂŒmme-Zeitung.[8]

Im September 2008 erwarb die Bremer Tageszeitungen AG 21,6 Prozent der Anteile am Fernsehsender center.tv Bremen, der am 5. September 2007 gestartet worden war.[9] Am 31. Mai 2013 wurde der Sendebetrieb eingestellt.[10]

Im April 2013 wurden die PlĂ€ne zum Abbau von bis zu 110 ArbeitsplĂ€tzen bekannt, etwa ein Drittel der Belegschaft der Bremer Tageszeitungen AG. 54 Stellen sollten durch die Schließung des Kundenservices und der Druckvorstufe wegfallen. Im Druckhaus und in der kaufmĂ€nnischen Abteilung sollten bis zu 40 Stellen gestrichen werden und in der Redaktion bis zu 20 Stellen.[7]

Der Weser-Kurier bezog ab Juni 2015 ĂŒberregionale Inhalte von der DuMont Hauptstadtredaktion[11] und bezieht seit Oktober 2018 welche vom RedaktionsNetzwerk Deutschland.[12] Weitere ĂŒberregionale Inhalte werden seit 2019 vom Tagesspiegel bezogen[13] und von 2021 bis Oktober 2022 von Anja Maier vom Berliner JournalistenbĂŒro Die Korrespondenten.[14]

Im August 2017 wurde die App Mein Werder gestartet und die Berichterstattung ĂŒber Werder Bremen an die Redaktion der App ausgelagert.[15] Die App wurde im Juli 2019 in WK Flutlicht umbenannt und zum 1. Oktober 2020 eingestellt.[16] Im Januar 2021 legten der Weser-Kurier und die Kreiszeitung ihre Berichterstattung ĂŒber Werder Bremen in der Deichstube GmbH zusammen.[17]

Am 19. Juni 2018 startete die Bremer Tageszeitungen AG zusammen mit Nextbike in Bremen das Fahrradverleihsystem WK-Bike.[18] Im Oktober 2021 wurde bekanntgegeben, dass das System ab April 2022 auch in Oldenburg verfĂŒgbar sein wird.[19] Seit etwa 2023 hat WK-Bike seinen Fuhrpark stark ausgedĂŒnnt, indem das Unternehmen defekte RĂ€der teils monatelang am Straßenrand stehenließ, statt sie zu reparieren. Der Grund dafĂŒr war nach Ansicht der „tageszeitung“ (taz) vermutlich eine Verunsicherung des Unternehmens durch das Vorhaben der rot-grĂŒn-roten Bremer Koalition, ein öffentliches Bikesharing-System einzufĂŒhren, wodurch WK-Bike möglicherweise Konkurrenz bekommen hĂ€tte.[20]

Im Dezember 2020 wurde das verlagseigene Druckhaus im Stadtteil Woltmershausen geschlossen.[21] Seitdem werden die Zeitungen im Druckhaus Delmenhorst gedruckt, das dem Unternehmer Gerhard Tapken gehört.[22]

Seit Mitte 2021 gibt es einen neuen Internetauftritt www.weser-kurier.de. FĂŒr viele Inhalte ist ein Digital-Abonnement erforderlich.

Am 25. September 2022 erschien der Kurier am Sonntag zum letzten Mal. Der Verlag hat die Einstellung der siebten Ausgabe mit wirtschaftlichen ErwĂ€gungen begrĂŒndet. Der Weser-Kurier war der letzte Regionalzeitungsverlag in Deutschland, der eine Sonntagsausgabe herausgegeben hat. Am Sonnabend erscheint seitdem eine große Wochenendausgabe von Weser-Kurier, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten. Sie enthĂ€lt viele Inhalte der Sonntagsausgabe, u. a. die wöchentliche Karikatur von Til Mette.

Der Verlag gibt drei Hauptausgaben (Weser-Kurier, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten), sieben Regionalausgaben, fĂŒnf Stadtteilausgaben, ein Anzeigenblatt (Kurier der Woche) und das Newsportal weser-kurier.de heraus.[23]

Im Online-Archiv stehen mehr als drei Millionen Seiten ĂŒber das Internet fĂŒr registrierte Kunden zur VerfĂŒgung. Das Archiv beginnt mit den ersten Ausgaben, deren Seiten eingescannt und nur als Rastergrafiken dargestellt, jedoch im Volltext durchsucht werden können.

  • Der Weser-Kurier ist die auflagenstĂ€rkste Zeitung des Verlages.
  • Die Bremer Nachrichten unterscheiden sich von der inhaltlich identischen Schwesterzeitung Weser-Kurier nur noch durch ihren Namen auf der Titelseite.[2]
  • Die Verdener Nachrichten in Verden (Aller) erscheinen als Kopfausgabe mit eigenem Titel und nicht als Beilage, enthalten aber den gleichen Mantelteil.

ErgÀnzend dazu:

  • Die fĂŒnf Stadtteil-Kuriere an jedem Montag und Donnerstag als stadtteilspezifischen Beilage: Darin finden Themen fĂŒr den einzelnen Stadtteil Platz. Zudem sollen die lokalen Stadtausgaben ein redaktionelles Anzeigenumfeld fĂŒr den nur stadtteilgebundenen Handel und Gewerbe darstellen.
  • Der Kurier am Sonntag erschien seit 1983 bis zum 25. September 2022 als gemeinsame Ausgabe der Hauptausgaben (Vertrieb an die Abonnenten).[24]

Regionalausgaben

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Werktags einschließlich samstags erscheinen außerdem folgende sieben Regional- bzw. Lokalausgaben als Bestandteil der Hauptausgaben:

Weser-Kurier Plus

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Seit dem 1. August 2011 hat die Bremer Tageszeitungen AG ihre digitalen Produkte unter Weser-Kurier Plus zusammengefasst. Dazu gehören ePaper, Apps fĂŒr verschiedene EndgerĂ€te, m.weser-kurier.de und das digitale Zeitungsarchiv (sĂ€mtliche Ausgaben ab 1945). HierfĂŒr wurde ein neues Preismodell entwickelt, bei dem auch ein rein digitales Abo möglich ist, wĂ€hrend dies zuvor nur in Verbindung mit der Papierausgabe möglich war.

Delmenhorster Kreisblatt

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Schon 2005 wurde das Delmenhorster Kreisblatt Teil des Bremer Anzeigenblocks. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf den redaktionellen Bereich, indem die Bremer Tageszeitungen den Mantelteil fĂŒr das Kreisblatt lieferten. Seit Juli 2011 fertigt die Redaktion des Delmenhorster Kreisblatts den Mantel wieder selber, die Zusammenarbeit mit dem Weser-Kurier wurde eingestellt.[25] Damit unterscheiden sich die Zeitungen in Delmenhorst wieder; der Weser-Kurier als Autorenzeitung und das Kreisblatt als Agenturzeitung mit Heimatschwerpunkt.

Delmenhorst gilt auch in einem anderen Bereich als „Testlabor“ des Bremer Verlages. Die Lokalredaktion der Regionalausgabe Delmenhorster Kurier wurde 2006 aufgelöst. Stattdessen wurden Redakteure eines externen Unternehmens im Rahmen der ArbeitnehmerĂŒberlassung eingesetzt. Von Gewerkschaftsseite wurde diese Konstruktion als Tarifflucht betrachtet. Auch weitere redaktionelle Dienstleistungen hatte der Verlag ausgegliedert. Zu KĂŒndigungen von Redakteuren kam es durch die Umstrukturierungen nicht. Die betroffenen Lokalredakteure wurden in anderen Abteilungen des Hauses eingesetzt.[26]

Auflage und Reichweite

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Die verkaufte Auflage der beiden gemeinsam ausgewiesenen Tageszeitungen Weser-Kurier und Bremer Nachrichten betrĂ€gt 87.214 Exemplare.[27] In den vergangenen Jahren haben die beiden BlĂ€tter erheblich an Auflage eingebĂŒĂŸt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 4,9 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 7,8 % abgenommen.[28] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 88,9 Prozent.

Werbung fĂŒr den Weser-Kurier
Entwicklung der verkauften Auflage[29]
050.000100.000150.000200.000250.000199820032008201320182023Exemplare

Seit 2006 bemĂŒht sich der Verlag, etwa durch die Ausgabe einer „AboCard“, Verluste im TageszeitungsgeschĂ€ft durch andere Einnahmequellen auszugleichen. StĂ€rkeres Marketing soll mehr Leser gewinnen. Durch Kooperationen mit Umland-BlĂ€ttern will der Verlag seine Zeitungen fĂŒr die Werbewirtschaft attraktiv halten. Seit dem 1. Januar 2007 ist daher die ĂŒber die Kreiszeitung Syke zur Ippen-Gruppe gehörige Rotenburger Kreiszeitung Teil des „Bremer Anzeigenblocks“. Diese Anzeigenkombination hat nun eine verkaufte Auflage von 93.990 Exemplaren.[30] Im Einzelverkauf unternimmt der Verlag seit Mitte 2007 verstĂ€rkt werbliche und vertriebliche Anstrengungen, indem z. B. Zeitungsverkaufsstellen mit Außenwerbung des Weser-Kurier versehen werden.

Nach der Media-Analyse MA Pressemedien II 2009 der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse haben Weser-Kurier und Bremer Nachrichten in Bremen eine Reichweite von 63,1 %. Damit werden Weser-Kurier und Bremer Nachrichten von tĂ€glich 263.000 Bremern gelesen. Dies ist mit großem Abstand der Spitzenplatz unter den deutschen Großstadtzeitungen (Hannoversche Allgemeine Zeitung/Neue Presse in Hannover: 56 %, WAZ in Essen: 53,2 %, Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung in Stuttgart: 51,8 %, Rheinische Post in DĂŒsseldorf: 40,3 %, Hamburger Abendblatt in Hamburg: 31,8 %, Frankfurter Neue Presse/FAZ in Frankfurt: 22,3 %, Berliner Zeitung/Berliner Morgenpost/Der Tagesspiegel zusammen in Berlin: 35,3 %). Insgesamt hatte der Bremer Anzeigenblock laut MA Pressemedien II 2009 510.000 Leser und damit eine Reichweite von 54,9 % im Verbreitungsgebiet. Im Vergleich dazu erreichte im Jahre 2008 die Neue OsnabrĂŒcker Zeitung 442.000 Leser (MA 2008).

Verlagsleitung und Chefredakteure

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Verlagsleitung und Aufsichtsrat

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Der Verlag Bremer Tageszeitungen AG wird vom Alleinvorstand David Koopmann gefĂŒhrt. Das Vorstandsmitglied Florian Kranefuß musste im Dezember 2009 nach zweijĂ€hriger TĂ€tigkeit sein Vorstandsamt aufgeben. Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Hackmack aus einer der beiden EigentĂŒmerfamilien (Hackmack und Meyer) wurde nach rund 14 Jahren am 25. April 2013 vom Aufsichtsrat abberufen. Das Unternehmen kam damit einem Gerichtsurteil zuvor, das am 26. April 2013 feststellte, dass Hackmack zu Unrecht im Amt war.[31] HierĂŒber hatte die Familie Meyer vier Jahre lang vor verschiedenen Gerichten geklagt. Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass die Vorstandsmitglieder Eric Dauphin und Jan Leßmann zum 31. Dezember 2018 das Verlagshaus verlassen werden.[32] Seit dem 1. Januar 2019 waren Moritz Döbler und David Koopmann gleichberechtigte VorstĂ€nde der Bremer Tageszeitungen AG. Am 26. August 2019 wurde veröffentlicht, dass Moritz Döbler zum 1. Januar 2020 als Chefredakteur zur Rheinischen Post wechselt. David Koopmann ist seit dem 1. September 2019 Alleinvorstand der Bremer Tageszeitungen AG. Der Vertrag von David Koopmann endete am 31. Dezember 2025.[33]

LangjĂ€hriger GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Weser-Kurier GmbH war Herbert C. Ordemann, zuletzt noch bis 2007 im Aufsichtsrat der BTAG. Er hatte David Koopmann als Marketing-Chef vorĂŒbergehend entlassen.[34]

Aufsichtsratsvorsitzender war bis Dezember 2009 der Rechtsanwalt Uwe Woywod, der zuvor GeschĂ€ftsfĂŒhrer gewesen war.[35] Mit ihm traten im Dezember 2009 zwei weitere Aufsichtsratsmitglieder, darunter auch der Ex-Sparkassenchef JĂŒrgen Oltmann, wegen erheblicher Spannungen zurĂŒck.[36] Dem Aufsichtsrat gehören seit Juni 2024 Bernhard GĂ€tjen, Christian GĂŒssow, Stephan Marzen, Andreas MĂŒller, Markus Ruppe und Ulrich Hackmack an.

Bis 2008 gab es fĂŒr den Weser-Kurier und die Bremer Nachrichten selbstĂ€ndige Chefredakteure oder ein Chefredaktionskollegium. Seit MĂ€rz 2008 wurden die Redaktionen des Weser-Kuriers, der Bremer Nachrichten und der Verdener Nachrichten in Personalunion von einem Chefredakteur geleitet – seit Januar 2014 von einer Doppelspitze: Die wegen ihres FĂŒhrungsstils umstrittene Chefredakteurin Silke Hellwig wurde nach Angaben der Zeitschrift „journalist“ damals „weitgehend entmachtet“. Der BTAG-Vorstand habe ihr mit Peter Bauer einen zweiten, kommissarischen Chef an die Seite gestellt. Er ĂŒbernahm die presserechtliche Verantwortung und betreute das TagesgeschĂ€ft. Hellwig sollte sich nach Angaben der BTAG „vor allem publizistischen Aufgaben widmen“.[37] Am 15. Januar 2015 wurde Peter Bauer durch Moritz Döbler abgelöst, bis dahin GeschĂ€ftsfĂŒhrender Redakteur beim Berliner „Tagesspiegel“. Seit dem 1. September 2019 war Silke Hellwig alleinige Chefredakteurin. Ab Januar 2025 hat Silke Hellwig zusammen mit Benjamin Piel eine Doppelspitze in der Chefredaktion gebildet. Zum 30. MĂ€rz 2026 ist sie in den Ruhestand gegangen und Benjamin Piel hat die Chefredaktion ĂŒbernommen.[38]

Chefredakteure der Bremer Nachrichten (1838–2008)

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  • Abraham Schlichte, ab 1. Januar 1838
  • Justus Finger, ab 1. Juli 1874
  • Georg Kunoth, vom 20. Mai 1899 bis 4. April 1927
  • Fritz Reineck, vom 1. April 1927 bis 31. Mai 1937
  • Erich Beck, ab 1. Juni 1937
  • Walter Gong, vom 20. September 1949 bis 28. Oktober 1951
  • Adolf Wolfard, vom 29. Oktober 1951 bis 30. November 1951 (bis zu seiner Ermordung[39])
  • Fritz Reineck, vom 7. Dezember 1951 bis 3. Februar 1954
  • Hans-Joachim Kausch, vom 4. Februar 1954 bis 31. Dezember 1956
  • Wilhelm Schmalfeldt, vom 1. Januar 1957 bis 31. Dezember 1958
  • Heinz Winkler, vom 1. Januar 1959 bis 31. Dezember 1963
  • Walter Steinhage, vom 1. Januar 1964 bis 31. MĂ€rz 1971
  • Hans Wolfgang Engelmann, vom 1. April 1971 bis 16. Juli 1976
  • Hans Joachim Groß, vom 1. MĂ€rz 1975 bis zum 2. MĂ€rz 1977
  • Hilmar Börsing, vom 2. MĂ€rz 1977 bis 31. Dezember 1978
  • JĂŒrgen FrĂ€nzel, vom 1. Januar 1979 bis 1. Februar 1981
  • Helge Ehler, vom 3. April 1979 bis 5. Oktober 1982
  • Volker Weise, vom 6. Oktober 1982 bis 31. Oktober 1987 und vom 1. MĂ€rz 2008 bis 31. Januar 2009
  • Dietrich Ide, vom 6. Oktober 1982 bis 28. Februar 2008 (als letzter eigenstĂ€ndiger Chefredakteur der Bremer Nachrichten)

Chefredakteure des Weser-Kuriers (1945–2008)

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  • Hans Hackmack, vom 19. September 1945 bis 31. Mai 1955
  • Felix von Eckardt, vom 19. September 1945 bis 1. Februar 1952
  • Otto Bothe, vom 1. Februar 1952 bis 25. November 1963
  • Karl Bachler, vom 26. November 1963 bis 31. Dezember 1970
  • Wolfgang Heyen, vom 1. Januar 1971 bis 31. Januar 1972
  • Unbesetzt vom 1. Februar 1972 bis 2. August 1973

Chefredaktionskollegium

  • Wolfgang Oelrich, vom 3. August 1973 bis 1. April 1974
  • Walter Tempelmann, vom 3. August 1973 bis 15. MĂ€rz 1978
  • Hilmar Börsing, vom 27. Februar 1975 bis 28. Februar 1977
  • Werner Schmidt, vom 16. Juni 1976 bis 15. MĂ€rz 1978
  • JĂŒrgen Bettmann, vom 16. Juni 1976 bis 15. MĂ€rz 1978

Redaktionsdirektor:

  • Hans-Joachim Groß, vom 16. MĂ€rz 1978 bis 6. November 1979

Chefredaktionskollegium:

  • Walter Tempelmann, vom 7. November 1979 bis 31. Dezember 1979
  • Heinz Nolte, vom 15. August 1979 bis 18. August 1985
  • Gebhard Hillmer, vom 2. Januar 1980 bis 3. Februar 1983
  • Werner Schmidt, vom 7. November 1979 bis 31. MĂ€rz 1990
  • JĂŒrgen Bettmann, vom 7. November 1979 bis 31. Dezember 1997
  • Volker Weise, vom 4. November 1987 bis 31. Dezember 1997

Chefredakteure

  • Volker Weise, vom 2. Januar 1998 bis 31. Januar 2009 (ab 1. MĂ€rz 2008 auch fĂŒr die Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten)

Chefredakteure von Weser-Kurier, Bremer Nachrichten und Verdener Nachrichten (ab 2008)

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Auszeichnung Veltins Lokalsportpreis

2010 fĂŒr Ruth Gerbracht, Weser-Kurier

  • European Newspaper Award
    • 2010 fĂŒr Christina Kuhaupt
    • 2010 fĂŒr Stefan Dammann
  • German Paralympic Media Award 2010 fĂŒr Arno Schupp
  • Reportagepreis des Netzwerkes Junge Journalisten 2010 fĂŒr Miriam Keilbach
  • Journalistenpreis des Presseklubs Bremerhaven-Unterweser 2010 fĂŒr Maren Beneke
  • Medienpreis Mittelstand – Print Regional 2012 fĂŒr Krischan Förster
  • Weser-Kurier
  • Eintrag des Weser-Kurier auf der Seite des Bundesverbandes deutscher Zeitungsverleger (Memento vom 28. Dezember 2010 im Internet Archive)
  • KEK-Mediendatenbank: Eintrag zu Bremer Tageszeitungen AG. In: kek-online.de. Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich, MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Mai 2014;.
  • Eckhard Stengel: Zeitungslandschaft: Schleichender Tod. In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 22. August 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. August 2010; (ĂŒber den schleichenden Tod der traditionsreichen Bremer Nachrichten und das Zusammengehen mit dem Weser-Kurier).

Einzelnachweise

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  1. ↑ laut IVW (Details auf ivw.de)
  2. 1 2 Eckhard Stengel: Schleichender Tod (Memento vom 13. Januar 2013 im Internet Archive). In: fr-online.de, 22. August 2010 – ErlĂ€uterung der GrĂŒnde, die Zeitung unter beiden Namen weiter zu produzieren.
  3. ↑ Heiner Saade – teufelsmoor.eu. Abgerufen am 1. November 2021 (deutsch).
  4. ↑ Weser-Kurier und Bremer Nachrichten: Dreiwöchiger Streik gegen KĂŒrzung der Verdienste, O.Jacobi/W. MĂŒller-Jentsch/E. Schmidt (Hrsg.): Gewerkschaftspolitik in der Krise – Kritisches Gewerkschaftsjahrbuch 1977/78, Rotbuch Verlag, Berlin 1978, S. 135–150.
  5. ↑ Weser Kurier intern: Bauer nach Delmenhorst taz.de, 18. Juli 2006.
  6. ↑ Hurra, wir haben die Redaktion verkauft taz.de, 5. November 2007.
  7. 1 2 „Weser Kurier“ soll bis zu 110 Stellen streichen spiegel.de, 24. April 2013.
  8. ↑ Ausgliederung statt Integration taz.de, 16. Dezember 2015.
  9. ↑ „Weser-Kurier“ kauft sich bei Center.tv ein wuv.de, 24. September 2008.
  10. ↑ Center.tv stellt Betrieb ein – mehr Teleshopping als Ersatz digitalfernsehen.de, 30. Mai 2013.
  11. ↑ Weser Kurier holt sich Hauptstadt-Inhalte kĂŒnftig von DuMont meedia.de, 22. Mai 2015.
  12. ↑ Weser-Kurier-Verleger einigen sich auf neuen Vorstand: das Weihnachtswunder von Bremen meedia.de, 19. Dezember 2018.
  13. ↑ Offizielle BestĂ€tigung: Moritz Döbler verlĂ€sst den „Weser-Kurier“ und geht zur „Rheinischen Post“ meedia.de, 27. August 2019.
  14. ↑ Ex-taz-FĂŒhrungskraft: Anja Maier berichtet fĂŒr den Weser-Kurier aus der Hauptstadt kress.de, 12. Oktober 2020.
  15. ↑ Alles ĂŒber den SV Werder Bremen in einer App wuv.de, 18. August 2017.
  16. ↑ Digitalisierung killt Journalismus taz.de, 24. November 2020.
  17. ↑ Gemeinsame Werder-Berichterstattung: Weser-Kurier und Kreiszeitung sind jetzt ein Team kress.de, 6. Januar 2021.
  18. ↑ Zeitung sattelt um taz.de, 29. Juni 2018.
  19. ↑ WK-Bike ab FrĂŒhjahr 2022 in Oldenburg weser-kurier.de, 29. Oktober 2021.
  20. ↑ Eckhard Stengel: Bremer Leihradsystem „WK-Bike“: „Weser-Kurier“ fĂ€hrt auf Verschleiß. In: Die Tageszeitung: taz. 23. Mai 2024, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 23. Mai 2024]).
  21. ↑ Der Weser-Kurier schließt seine Druckerei und vergibt den Druckauftrag nach Delmenhorst meedia.de, 22. November 2019.
  22. ↑ Der Weser-Kurier wird jetzt in Delmenhorst gedruckt weser-kurier.de, 1. Dezember 2020.
  23. ↑ WESER-KURIER – Nachrichten aus Bremen und Niedersachsen. Abgerufen am 7. Januar 2018.
  24. ↑ butenunbinnen.de: Bremer "Kurier am Sonntag" zum letzten Mal erschienen abgerufen am 20. Mai 2023.
  25. ↑ Henning Bleyl: Kleines Blatt ganz groß. In: taz. 10. Dezember 2010, abgerufen am 12. November 2019.
  26. ↑ B. Hellmers, J.-P. Hein: Verleger in Bremen. Hurra, wir haben die Redaktion verkauft. In: taz. 15. November 2007, abgerufen am 1. Februar 2009.
  27. ↑ laut IVW, zweites Quartal 2026, Mo–Sa
  28. ↑ laut IVW (online)
  29. ↑ laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
  30. ↑ laut IVW, zweites Quartal 2026, Mo–Sa
  31. ↑ Gericht zwingt Weser Kurier-Chef zum RĂŒckzug. Weser Kurier-Chef Hackmack muss abtreten (Memento vom 30. April 2013 im Internet Archive). In: meedia.de, 26. April 2013.
  32. ↑ Meedia – Weser-Kurier droht FĂŒhrungsvakuum. Abgerufen am 26. November 2018.
  33. ↑ Sebastian Manz: Weser-Kurier ohne Vorstand: Betriebsrat warnt vor fehlender FĂŒhrung. In: Tagesschau. 20. Dezember 2025, abgerufen am 8. Januar 2026.
  34. ↑ https://taz.de/Revolution-beim-Weser-Kurier/!279022
  35. ↑ https://taz.de/Bremer-Anzeiger-zieht-zum-Weser-Kurier/!670854
  36. ↑ Weser-Report. 13. Dezember 2009, S. 1.
  37. ↑ Eckhard Stengel: BTAG. Durchatmen in Bremen (Memento vom 5. MĂ€rz 2014 im Webarchiv archive.today). In: journalist.de, 28. Februar 2014, abgerufen am 23. Juli 2015.
  38. 1 2 Chefredakteurin Silke Hellwig geht in den Ruhestand. Weser-Kurier, 1. April 2026, abgerufen am 19. April 2026.
  39. ↑ Ist was passiert? In: Der Spiegel. Nr. 49, 1951, S. 5 (online – Bericht ĂŒber tödliches Attentat auf Wolfard).