elexiko
herablassend
Lesartenübergreifende Angaben

 Orthografie

Normgerechte Schreibung:herablassend 
Worttrennung:he|r|ab|las|send

 Grammatik- und Kookkurrenzprofil

Grammatische Angaben:verbformen.de
Kookurrenzprofil:suche ...

  Verteilung im elexiko-Korpus

Zahl der Quellen:22(von 31)
Zahl der Jahrgänge:25(von 63)
Frequenzschicht:VI(501–1.000 mal belegt)

 Belege (automatisch ausgewählt)

Schriftsprachlich aus dem elexiko-Korpus:
Fischer ließ sich von der gestochenen Diktion des Dr. Walde überzeugen, den er zwar nicht mochte, aber in den Verhandlungen über die Mitbestimmung der Redakteure als harten Gegner schätzen gelernt hatte. wollte Fischer dem einstigen Kontrahenten vor lauter Befangenheit keine Bitte abschlagen? oder wollten die Herren vom sechsten Stock der Redaktion einmal zeigen, wie man es machen muß? wie herablassend, ja geringschätzig sie auf die Journalisten herabblickten! als man Hensmann die Aussage eines Chefredakteurs vorhält, entfährt es ihm: "das habe ich gehört, aber er ist Journalist!" (H85/QZ1.15808 Die Zeit, 11.01.1985, Nr. 3, Jg. 40, S. 05. - Sachgebiet: Politik; Janßen, Karl-Heinz: Keine Skrupel in der Chefetage)
ie Erwartung könnte also täuschen, die Frankfurter Messe widerlege die Fehlanzeige des Sevilla-Pavillons zu unseren Gunsten, auch wenn es die Deutschen - ausgerechnet die Deutschen in ihrer Schweiz-Verklärung - besser wissen wollen; für sie existiert sie immer noch, ihre Schweiz von gestern. Sie werden nicht ganz begreifen, warum Autorinnen und Autoren aus der Schweiz so sehr daran liegt, dass es ihr Land nicht gibt. Sie werden diesen Satz sogar für pfiffig halten und uns damit ködern, dass er sich in unserem Mund ja selbst widerlege. Leider nützt uns die schalkhafte und vielleicht sogar richtige Vermutung, dass viele Autoren aus der Schweiz stille Patrioten sind, gar nichts, auch wenn sie nicht herablassend gemeint ist. Sie dürfen nichts geschenkt nehmen, nicht einmal eine nationale Identität. (E96/AUG.20694 Züricher Tagesanzeiger, [Tageszeitung], 30.08.1996, Nr. 27, S. 2. - Originalressort: Hintergrund; VON ADOLF MUSCHG: Jeder Text ein Sonderfall, [Bericht])
"Mir macht das alles viel Spaß. Leider kann ich meinen Mund nicht immer halten", sagt sie. Einmal hat sie einen Kunden samt dreckiger Wäsche rausgeworfen. Er war herablassend, das lässt sich eine Frau Froriep nicht bieten. Aber sie kann auch sanft sein. (HMP07/MAR.01996 Hamburger Morgenpost, 17.03.2007, S. 12; Die freche Helene - Königin vom Grindel)