Waidring
Waidring | ||
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| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Kitzbühel | |
| Kfz-Kennzeichen: | KB | |
| Fläche: | 63,75 km² | |
| Koordinaten: | 47° 35′ N, 12° 34′ O | |
| Höhe: | 778 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.089 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6384 | |
| Vorwahl: | 05353 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 04 19 | |
| NUTS-Region | AT335 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Dorfstraße 9 6384 Waidring | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Georg Hochfilzer (Wir für Waidring) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2022) (13 Mitglieder) |
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| Lage von Waidring im Bezirk Kitzbühel | ||
Waidring im Sommer | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Waidring ist eine Gemeinde mit 2089 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) und ein Dorf im österreichischen Bundesland Tirol am Fuße der Loferer Steinberge und der Steinplatte. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk und Bezirk Kitzbühel.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft liegt am Dreiländereck mit Bayern und Salzburg, im Strubtal (Loferbach/Haselbach). Bei Waidring befindet sich eine Talwasserscheide, das Tal setzt sich als Wald bis ins Leukental nach Erpfendorf fort (Innerwaldbach).
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsteile sind Alpbachsiedlung, Auergasse, Berger, Brennhütte, Durchkaseralm, Enthgrieß, Geppenbühel, Hausergasse, Unterwasser, Strub, Rettenmoos, Haselbach, Hausstatt, Kranebittbauer, Mühlausiedlung, Mühltal, Reiterdörfl, Schöttl, Schredergasse, Sonnwendstraße, Steinplatte und Winkl.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kössen | Reit im Winkl |
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| Kirchdorf in Tirol | Lofer (ZE) | |
| Sankt Ulrich am Pillersee |
Geschichte
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In einer Traditionsnotiz des Stifts St. Peter in Salzburg von ca. 1143–1147 wird Waidring als Waitheringin (‚Siedlung des Waitheri‘) erstmals urkundlich erwähnt.[1] Um das Jahr 1266/67 kauften die Brüder des Salzburger Erzbischofs Friedrich von Walchen Güter in Waidring. Die barocke Pfarrkirche, die vermutlich zwei Vorgängerbauten hatte, wurde 1764 geweiht. Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 lagen die Grundherrschaft bei den Walchen aus dem Pinzgau. Landesherrschaftlich gehört Waidring seit 1504 zu Tirol.
Während des fünften Koalitionskriegs wurde Waidring, nach der Niederlage der Tiroler am Pass Strub, am 11. und 12. Mai 1809 von bayerischen Truppen geplündert. Kirchlich gehörte Waidring zum Bistum Chiemsee, bis es 1817 zur Erzdiözese Salzburg kam. Im Jahre 1821 gab es im Gemeindegebiet 108 Häuser, und für 1834 sind 762 Einwohner belegt.
Im Mai 1945 wurde der nationalsozialistische Publizist Julius Streicher nach einer Anzeige aus der Bevölkerung durch Soldaten der US Army in Waidring festgenommen.[2]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- Pass Strub, Ruine und Kapelle an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg (auf Salzburger Seite, im Gemeindegebiet von Lofer)
- Katholische Pfarrkirche Waidring Hll. Vitus und Nikolaus
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tourismus: Waidring bildet mit den Gemeinden Fieberbrunn, Hochfilzen, St. Jakob im Haus und St. Ulrich am Pillersee den Tourismusverband Pillerseetal.
- Waidring ist ein Ausgangspunkt für Wanderer und Skifahrer auf die Steinplatte und das Pillerseetal.
Verkehr
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Durch das Gemeindegebiet verläuft die Umfahrungsstraße der Loferer Straße B 178, die mit dem Kleinen Deutsches Eck eine bedeutende Ost-West-Verbindung Österreichs ist.
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