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Swiss Irontrail

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Davos, Startort von T201, T121, T41 und D21 sowie Endpunkt aller Strecken des Swiss Irontrail

Der Swiss Irontrail (SIT) ist ein 2012 ins Leben gerufener Traillauf im Schweizer Kanton GraubĂŒnden. Hauptbewerb ist seit 2015 ein Ultramarathon (T201) von 200,3 km LĂ€nge mit Start und Ziel in Davos. Daneben werden zwei weitere UltramarathonlĂ€ufe (T121 und T91), ein Berg-Marathon (T41) sowie zwei Berg-Halbmarathons (A21 und D21) ausgetragen. Die an der Veranstaltung beteiligten Destinationen sind Davos, Arosa, Savognin und Engadin-St. Moritz.

Der Lauf wurde von den Veranstaltern des Swiss Alpine Marathon ins Leben gerufen und ist bis dato der lÀngste und anspruchsvollste Ultramarathon in den Alpen.

Die Fuorcla Surlej (2755 mÂ ĂŒ. M.) mit ihrem Ausblick auf die Berninagruppe ist der Kulminationspunkt des T201
  • Der T121 ist eine verkĂŒrzte Variante des T201 (ohne die Schlaufe BergĂŒn–Engadin–Savognin), ebenfalls mit Start und Ziel in Davos Platz. Das Zeitlimit betrĂ€gt 40 Stunden.
  • Der T91 ist eine verkĂŒrzte Variante des T121 mit Start in BergĂŒn und Ziel in Davos Platz. Das Zeitlimit betrĂ€gt 34,75 Stunden.
  • Der T41 ist ein Berg-Marathon von Davos Platz nach Arosa und zurĂŒck. Die Strecke verlĂ€uft via Schatzalp, Stafelalp, Maienfelder Furgga, Arosa, Medergen, SapĂŒn Jatz, Strelapass. Das Zeitlimit betrĂ€gt 16 Stunden.
  • Der D21 ist ein Berg-Halbmarathon mit Start und Ziel in Davos Platz. Die Hiking-Strecke verlĂ€uft via Schatzalp, Stafelalp, Chörbsch Horn, LatschĂŒelfurgga, Strelapass. Das Zeitlimit betrĂ€gt 9,5 Stunden.
  • Der A21 ist ein Berg-Halbmarathon mit Start in Arosa und Ziel in Davos Platz. Die Hiking-Strecke folgt dem Trassee des T41. Das Zeitlimit betrĂ€gt 13,5 Stunden.

LÀnge und Höhenmeter der Strecken

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  • T201: 200,3 km + 11'440 m / – 11'440 m
  • T121: 124,7 km + 6'990 m / – 6'990 m
  • T91: 90,3 km + 5'420 m / – 5'240 m
  • T41: 42,3 km + 2'290 m / – 2'290 m
  • D21: 23,7 km + 1'270 m / – 1'270 m
  • A21: 18,6 km + 1'060 m / – 1'250 m

Streckenrekorde

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In BergĂŒn startet der T91

Infolge erheblicher StreckenÀnderungen sind die Sieger- bzw. Rekordzeiten nur bedingt vergleichbar.

T201

  • MĂ€nner: 34:20:34 h, Ramon Casanovas (SUI), 2015
  • Frauen: 34:53:36 h, Andrea Huser (SUI), 2015

T141 (bis 2014)

  • MĂ€nner: 19:54:03 h, Matthias Dippacher (GER), 2013
  • Frauen: 30:00:34 h, Arianna Regis (SUI), 2014

T121 (seit 2015)

  • MĂ€nner: 18:14:53 h, Jimmy Pellegrini (ITA), 2015
  • Frauen: 23:31:10 h, Lada Zrzavecka (CZE), 2015

T91 (seit 2015)

  • MĂ€nner: 13:32:34 h, Csaba NĂ©meth (HUN), 2015
  • Frauen: 16:35:39 h, IldikĂł Wermescher (GER), 2015

T81 (bis 2014)

  • MĂ€nner: 11:47:30 h, Yan Balduchelli (SUI), 2013
  • Frauen: 12:11:19 h, IldikĂł Wermescher (GER), 2013

T41

  • MĂ€nner: 4:23:39 h, Gion Andrea Bundi (SUI), 2014
  • Frauen: 5:41:25 h, NoĂ©mi Thommen (SUI), 2015

D21 (seit 2015)

  • MĂ€nner: 2:15:13 h, Stefan Sulser (SUI), 2015
  • Frauen: 2:46:32 h, Vera Nina Schneebeli (SUI), 2015

A21 (2014: T21)

  • MĂ€nner: 2:04:55 h, Andrin Thöny (SUI), 2015
  • Frauen: 2:20:29 h, Jorien Delhez (SUI), 2015
In Savognin fĂŒhren T201, T121 und T91 vorbei
Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
4. Sep. 2015 Ramon Casanovas  Schweiz 34:20:34 Andrea Huser  Schweiz 34:53:36
14. Aug. 2014 Thomas Ernst  Schweiz 38:54:15 Denise Zimmermann  Schweiz 38:15:54
11. Aug. 2013 Andreas Allwang  Deutschland 38:14:57 Giuliana Arrigioni  Italien 43:29:22

T141 (bis 2014)

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Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
14. Aug. 2014 Marco Gazzola  Schweiz 22:33:18 Arianna Regis  Schweiz 30:00:34
11. Aug. 2013 Matthias Dippacher  Deutschland 19:54:03 Jeannette Odermatt  Schweiz 26:39:56

T121 (seit 2015)

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Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
4. Sep. 2015 Jimmy Pellegrini  Italien 18:14:53 Lada Zrzavecka  Tschechien 23:31:10

T91 (seit 2015)

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Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
4. Sep. 2015 Csaba Németh  Ungarn 13:32:34 Ildikó Wermescher  Deutschland 16:35:39
Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
14. Aug. 2014 Jay Aldous  Italien 12:29:20 Brigitte Eggerling  Schweiz 14:25:01
11. Aug. 2013 Yan Balduchelli  Schweiz 11:47:30 Ildikó Wermescher  Deutschland 12:11:19
Der Obersee in Arosa: Ausgangspunkt des A21
Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
4. Sep. 2015 Daniel Bolt  Schweiz 4:25:17 Noémi Thommen  Schweiz 5:41:25
14. Aug. 2014 Gion Andrea Bundi  Schweiz 4:23:39 Simone Philipp
& IldikĂł Wermescher
 Deutschland
&  Deutschland
6:10:54
11. Aug. 2013 Bernhard Hug  Schweiz 5:59:13 Helen Bonsor  Vereinigtes Königreich 6:18:17

D21 (seit 2015)

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Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
4. Sep. 2015 Stefan Sulser  Schweiz 2:15:13 Vera Nina Schneebeli  Schweiz 2:46:32

A21 (2014: T21)

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Datum MĂ€nner Nation Zeit (h) Frauen Nation Zeit (h)
4. Sep. 2015 Andrin Thöny  Schweiz 2:04:55 Jorien Delhez  Schweiz 2:20:29
14. Aug. 2014 Martin Guess  Vereinigte Staaten 2:07:27 Lena Kropf  Schweiz 2:44:59
Jahr T201 T141 T121 T91 T81 T41 D21 A21 Total
2015 93 n/a 66 58 n/a 174 327 97 815
2014 70 28 n/a n/a 115 147 n/a 177 537
2013 36 39 n/a n/a 59 81 n/a n/a 215

Austragung 2015

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FĂŒr die Austragung 2015 wurden T141 und T81 gestrichen und die drei neuen Strecken T121, T91 und D21 ins Programm aufgenommen. Der T21 wurde in A21 umbenannt.

Austragung 2014

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Auch die Erfahrungen von 2013 fĂŒhrten zu Änderungen in der Streckenanlage und der Organisation. 2014 wurde der T201 erstmals als Rundkurs Davos–Davos durchgefĂŒhrt. Infolge diverser RĂŒfen im Val Bever verlief die Strecke zwischen Crap Alv und Samedan 2014 ĂŒber den Albulapass, Alp Proliebas und Samedan. Dies hatte eine MehrlĂ€nge von 4,1 km und eine Minderhöhe von 600 m zur Folge. Denise Zimmermann lief im T201 nicht nur einen neuen Streckenrekord bei den Damen, sondern errang auch den Tagessieg vor allen teilnehmenden MĂ€nnern.

In Samedan startete der T141
  • Der T141 war eine verkĂŒrzte Variante des T201 mit Start in Samedan und Ziel in Davos Platz. Das Zeitlimit betrug 54 Stunden. Es wurden maximal 400 LĂ€ufer zugelassen. Teilnahmeberechtigung ab 18 Jahren.
  • Der T81 war eine weiter verkĂŒrzte Variante mit Start in Savognin und Ziel in Davos Platz. Das Zeitlimit betrug 43,5 Stunden. Es gab keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Teilnahmeberechtigung ab 18 Jahren.
  • Der T41 war ein Berg-Marathon mit Start in Lenzerheide und Ziel in Davos Platz. Die Strecke folgte dem Trassee der lĂ€ngeren Bewerbe. Das Zeitlimit betrug 20,5 Stunden. Es gab keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Teilnahmeberechtigung ab 12 Jahren.
  • Der T21 war ein Berg-Halbmarathon mit Start in Arosa und Ziel in Davos Platz. Die Strecke folgte der Trasse der lĂ€ngeren Bewerbe. Das Zeitlimit betrug 19,5 Stunden. Es gab keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Teilnahmeberechtigung ab 12 Jahren.

LÀnge und Höhenmeter der Strecken 2014

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  • T201: 201,8 km + 11'480 m / – 11'480 m
  • T141: 145,8 km + 8'220 m / – 8'370 m
  • T81: 88,1 km + 5'010 m / – 4'630 m
  • T41: 42,7 km + 2'600 m / – 2'510 m
  • T21: 21,1 km + 1'140 m / – 1'330 m

Austragung 2013

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Das Jahr 2013 sah zum bislang letzten Mal eine Austragung, bei der sich Start und Ziel des T201 nicht in Davos befanden. Es standen wie 2012 vier Distanzen im Programm, wobei der T71 durch den T81 und der T21 durch den T41 abgelöst wurde.

Bis 2013 war der Start des T201 in Pontresina.
  • Der T41 war ein verlĂ€ngerter Berg-Marathon, der sich grossteils im Schanfigg zwischen Lenzerheide und Davos abspielte: Lenzerheide – Churer Joch – Furgglis – Carmenna – Weisshorn – Arosa – Medergen – SapĂŒn – Strelapass – Davos Platz. Das Zeitlimit betrug 26 Stunden. Es gab keine Begrenzung der Teilnehmerzahl.

LÀnge und Höhenmeter der Strecken 2013

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  • T201: 201,4 km + 11'150 m / – 11'400 m
  • T141: 134,7 km + 7'650 m / – 7'800 m
  • T81: 82,7 km + 5'060 m / – 4'670 m
  • T41: 48,2 km + 2'930 m / – 2'850 m

Die Erstaustragung 2012 verlief wetterbedingt nicht erfolgreich. Nachdem der Start des T201 verschoben und die Strecke schliesslich auf 154 km verkĂŒrzt wurde, mussten T201 und T141 in der Nacht vom 6. zum 7. Juli abgebrochen werden. Rund 520 LĂ€ufer waren davon betroffen. Im Zuge dessen wurden T71 und T21 ebenfalls abgesagt. Zum Zeitpunkt des Rennabbruchs fĂŒhrte bei den Damen Denise Zimmermann und bei den Herren Marco Gazzola. In der Folge wurden sowohl die Entscheidung des Veranstalters als auch gewisse organisatorische Bereiche, wie etwa die Ausschilderung der Strecke, teilweise kritisiert.[1]

Der Übergang beim Piz Nair auf 3022 mÂ ĂŒ. M. bei km 81 markierte 2012 das Dach von T201 und T141
  • Der T141 stellte im Wesentlichen eine verkĂŒrzte Variante des T201 dar: Pontresina – St. Moritz – Piz Nair – Fuorcla Crap Alv – BergĂŒn – Pass digls Orgels – Savognin – Ziteil – Tiefencastel – Lenzerheide – Parpaner Rothorn – Gredigs FĂŒrggli – Arosa – Weisshorn – Carmenna – Farurfurgga – Churer Joch – Quaderwiese Chur. Das Zeitlimit betrug 43 Stunden. Es waren maximal 500 LĂ€ufer zugelassen.
  • Der T71 mit Start und Ziel in Chur sollte sich im Gegensatz zu den beiden lĂ€ngeren LĂ€ufen hauptsĂ€chlich im Bezirk Plessur abspielen. Die vorgesehene Strecke verlief von Chur – Malixer Alp – Churwalden – Lenzerheide – Parpaner Rothorn – Gredigs FĂŒrggli – Arosa – Weisshorn – Carmenna – Farurfurgga – Churer Joch – Quaderwiese Chur. Das Zeitlimit war 32 Stunden. Es gab keine Begrenzung der Teilnehmerzahl.
  • Der T21 wĂ€re ein Berg-Halbmarathon im Schanfigg zwischen Arosa und Chur gewesen: Schulhaus Arosa – Weisshorn – Carmenna – Farurfurgga – Churer Joch – Quaderwiese Chur. Das Zeitlimit betrug 29,5 Stunden. Es gab keine Begrenzung der Teilnehmerzahl.

LÀnge und Höhenmeter der Strecken 2012

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  • T201: 201,1 km + 10'750 m / – 11'975 m
  • T141: 135,8 km + 7'930 m / – 9'155 m
  • T71: 66,3 km + 4'830 m / – 4'830 m
  • T21: 24,9 km + 1'860 m / – 3'020 m

Einzelnachweise

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  1. ↑ Anita Fuchs: Nasskalte Witterung vermiest Premiere des Swiss Irontrail. Marathon4you.com, 7. Juli 2012, abgerufen am 5. Juni 2012.