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Supreme Snowboarding

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Supreme Snowboarding
Entwickler Housemarque
Publisher Infogrames
Veröffentlichung 1999
Plattform Windows, Game Boy Color
Genre Sportsimulation
Thematik Snowboard
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus und Tastatur, Gamepad
Medium CD-ROM, Steckmodul
Sprache Mehrsprachig
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
USK ab 0 freigegeben
PEGI
PEGI ab 3 Jahren empfohlen
PEGI ab 3 Jahren empfohlen

Supreme Snowboarding (in den USA Boarder Zone) ist ein Computerspiel aus dem Jahr 1999. In dem von Housemarque entwickelten und Infogrames veröffentlichten Windows-Spiel geht es um den Wintersport mit Snowboards. Das Spiel dreht sich um Rennen und das AusfĂŒhren von Tricks. Es erschien auch ein gleichnamiges Spiel fĂŒr Game Boy Color.

Das Spiel umfasst 9 Strecken in drei verschiedenen Szenarien (Gebirge, Wald, Dorf). Der Spieler kann aus 6 Charakteren und 10 Snowboards mit unterschiedlichen Werten wĂ€hlen und 16 verschiedene Tricks ausfĂŒhren. Dabei gibt es die Wettbewerbe Rennen, Half Pipe und Air.[1] In Rennen geht es darum, möglichst schnell das Ziel zu erreichen, wĂ€hrend in der Halfpipe Tricks fĂŒr hohe Punktzahlen erforderlich sind. Bei der „Big Air Competition“ sind einzelne große SprĂŒnge gefragt, die schwerer zu landen sind.[2] Insgesamt stehen drei Ligen zur Auswahl.[1] Daneben können im Trainingslager die eigenen FĂ€higkeiten verbessert werden.[3]

Entwickelt wurde Supreme Snowboarding vom finnischen Studio Housemarque.[4] Publisher ist Infogrames.[3] Das Spiel erschien 1999 fĂŒr PC, wobei ursprĂŒnglich auch eine Portierung fĂŒr Sega Dreamcast geplant war, die allerdings eingestellt wurde.[5][6] Stattdessen entwickelte Housemarque den Nachfolger namens Transworld Snowboarding fĂŒr die Xbox, der 2002 erschien.[7] In den Vereinigten Staaten wurde Supreme Snowboarding unter dem Namen Boarder Zone veröffentlicht.[8] Eine Game-Boy-Color-Version des Titels wurde von Software Creations entwickelt.[9]

Wertungsspiegel
PublikationWertung
GameStar77 %[10]
IGN8/10[11]
PC Action82 %[2]
PC Games84 %[3]
PC Joker77 %[4]
PC Player77 %[1]
Metawertungen
GameRankings74,8 %[12]

Der Wertungsschnitt von knapp 75 % bei GameRankings deutet auf tendenziell positive Rezensionen hin.[12] Der Tester von GameStar empfand das Spiel als zu schwer und riet Einsteigern davon ab. Lob gab es fĂŒr Grafik, Steuerung und die atmosphĂ€rische Umsetzung der Fun-Sportart.[10]

„Das derzeit beste Snowboardspiel am PC.“

– Gunnar Lott: GameStar[10]

Auch PC Action sah das Spiel im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie Trickstyle klar im Vorteil[2] und PC Games bezeichnete es als die neue Referenz im Bereich Wintersport.[3] Der PC-Games-Tester lobte Steuerung und Fahrverhalten ebenso wie Grafik und Sound. Lediglich die schmucklosen Punktetabellen trĂŒbten die AtmosphĂ€re.[3] Im Test von PC Player wurden Steuerung und GeschwindigkeitsgefĂŒhl gelobt, aber der hohe Schwierigkeitsgrad und ein seltsamer Grafikaufbau kritisiert.[1] IGN kam zu dem Schluss, dass Supreme Snowboarding seine Höhen und Tiefen habe, aber jede Menge Spaß mache. Es eigne sich besonders fĂŒr kurze Spielrunden und weniger fĂŒr lange Sitzungen.[11]

Der Game-Boy-Color-Ableger stand bei GameRankings aufgrund einer einzigen Wertung des Magazins Nintendo Power auf 60 %.[13] IGN bewertete das Handheld-Spiel mit sieben von zehn Punkten.[14]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Udo Hoffmann: Supreme Snowboarding. In: PC Player. Nr. 1/2000, Januar 2000, S. 138 (archive.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  2. 1 2 3 Christian Bigge: HimmelsstĂŒrmer. In: PC Action. Nr. 01/2000, Januar 2000, S. 152–153 (archive.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  3. 1 2 3 4 5 Thomas Borovskis: Bretter, die die Welt bedeuten. In: PC Games. Nr. 1/2000, Januar 2000, S. 132–133 (archive.org [abgerufen am 3. September 2026]).
  4. 1 2 Richard Löwenstein: Supreme Snowboarding. In: PC Joker. Nr. 1/2000, Januar 2000, S. 86 (kultboy.com [abgerufen am 3. September 2026]).
  5. ↑ Matthias Regge: Die 6 besten Snowboard-Games aller Zeiten. In: Red Bull. 11. Dezember 2020, abgerufen am 1. September 2026.
  6. ↑ Jeremy Dunham: Boarder Zone Wipes Out. In: IGN. 28. Juli 2000, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  7. ↑ Gillen McAllister: Housemarque Interview – Furmins. In: Gamereactor.eu. 29. November 2011, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  8. ↑ Brandon Justice: Infogrames Supreme Snowboarding Gets a Name Change. In: IGN. 6. August 1999, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  9. ↑ Craig Harris: Boarder Zone. In: IGN. 28. September 1999, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  10. 1 2 3 Gunnar Lott: Freie Fahrt fĂŒr freie Boarder – Supreme Snowboarding. In: GameStar. Nr. 1/2000, Januar 2000, S. 142 (gamestar.de [PDF; abgerufen am 3. September 2026]).
  11. 1 2 Tal Blevins: Boarder Zone. In: IGN. 11. MÀrz 2000, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  12. 1 2 Boarder Zone. (PC). In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  13. ↑ Boarder Zone. (Game Boy Color). In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 3. September 2026 (englisch).
  14. ↑ Craig Harris: Boarder Zone. In: IGN. 13. Januar 2000, abgerufen am 3. September 2026 (englisch).