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Reinhold Hoppe

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Reinhold Ernst Eduard Hoppe (* 18. November 1816 in Naumburg (Saale); † 9. Juni 1900 in Berlin)[1] war ein deutscher Mathematiker.

Hoppe studierte ab 1838 in Kiel, Greifswald und Berlin und lehrte nach der LehramtsprĂŒfung 1842 an den Gymnasien in Greifswald, Keilhau und Schwarzburg-Rudolstadt. 1849 kam er an das Köllnische Realgymnasium in Berlin. 1850 wurde er in Halle promoviert und nach der Habilitation an der UniversitĂ€t Berlin[2] 1854 war er zusĂ€tzlich Privatdozent in Berlin. 1858 ging er an das Gymnasium in Glogau, war ab 1859 Privatdozent in Berlin und ab 1871 Titularprofessor an der UniversitĂ€t Berlin.

Ab 1872 war er Redakteur der Zeitschrift Archiv fĂŒr Mathematik und Physik. Er war GrĂŒndungsmitglied der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Im Jahr 1890 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewĂ€hlt.[3]

  • Lehrbuch der Analytischen Geometrie, 2 Teile, Leipzig 1880, 1890
  • Lehrbuch der Differentialrechnung und Reihentheorie mit strenger BegrĂŒndung der Infinitesimalrechnung, Berlin 1865
  • Tafeln zur dreissigstelligen logarithmischen Rechnung, Leipzig, 1876

Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. ↑ Lebensdaten nach Michael Toeppel (Hrsg.), Mitgliedergesamtverzeichnis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 1890-1990, MĂŒnchen 1991
  2. ↑ Reinhold Hoppe im Mathematics Genealogy Project (englisch)
  3. ↑ Mitgliedseintrag von Reinhold Hoppe bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 14. Juli 2022.