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Pepton

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Pepton ist ein Gemisch aus Peptiden und AminosĂ€uren, das durch Hydrolyse durch das Enzym Pepsin oder chemisch durch SĂ€uren aus tierischen oder pflanzlichen Proteinen hergestellt wird.[1] Peptone besitzen nur eine geringe MolekĂŒlmasse, wodurch sie nicht durch Salz ausgefĂ€llt werden oder verklumpen („agglutinieren“). Dadurch bleiben sie gelöst und können zum Beispiel in flĂŒssigen (Peptonbouillon) oder festen NĂ€hrmedien (beispielsweise im Casein-Soja-Pepton-Agar) fĂŒr Bakterien oder Hefen eingesetzt werden.

Tryptisch verdaute Proteine (mittels Trypsin) werden analog als Trypton bezeichnet und dienen Ă€hnlichen Zwecken, etwa zur Herstellung von LysogeniebrĂŒhe (englisch lysogeny broth, LB) fĂŒr das Wachstum von E. coli und anderen Mikroorganismen.[2]

CasaminosÀuren

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CasaminosĂ€uren sind eine Mischung sehr kurzer Peptide und AminosĂ€uren, die Ă€hnlich durch saure Hydrolyse von Casein gewonnen werden. Sie werden (Ă€hnlich wie Trypton) normalerweise in mikrobiellen Wachstumsmedien verwendet. Sie enthalten alle essenziellen AminosĂ€uren mit Ausnahme von Tryptophan, das bei der Verdauung mit Schwefel- oder SalzsĂ€ure zerstört wird.[3] CasaminosĂ€uren Ă€hneln Trypton, bestehen aber ĂŒberwiegend aus freien AminosĂ€uren, wĂ€hrend in Trypton die Oligopeptide ĂŒberwiegen.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Peptone. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. Dezember 2008; abgerufen am 4. November 2014.
  2. ↑ Indole Test. American Society for Microbiology, 8. Dezember 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Dezember 2013; abgerufen am 18. April 2025.
  3. ↑ J. Howard Mueller, Everett R. Johnson: Acid Hydrolysates of Casein to Replace Peptone in the Preparation of Bacteriological Media. In: Journal of Immunology. Band 40, Nr. 1, 1. Januar 1941, ISSN 1550-6606, S. 33–38 (jimmunol.org).