Otterup
| Otterup | ||||
|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Syddanmark | |||
| Kommune (seit 2007): | Nordfyns | |||
| Kommune/Amt: (bis Ende 2006) | Otterup Kommune Fyns Amt | |||
| Sogn: | Otterup Sogn | |||
| Koordinaten: | 55° 31âČ N, 10° 24âČ O | |||
| Einwohner: (2026) | 5.264 | |||
| FlĂ€che: | 3,98 kmÂČ | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1.323 Einwohner je kmÂČ | |||
| Höhe: | 9 m.o.h. | |||
| Postleitzahl: | 5450 Otterup | |||
Otterup Kirke | ||||
Otterup ist eine dĂ€nische Kleinstadt mit 5264 Einwohnern (1. Januar 2026) im Norden der Insel FĂŒnen (dĂ€n. Fyn).[1] Bis 2007 fungierte sie als Verwaltungssitz der ehemaligen Otterup Kommune.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Otterup, der bevölkerungsreichste Ort in der Nordfyns Kommune, liegt in der Kirchspielgemeinde Otterup Sogn. Etwa 5 km westlich der KĂŒste zum Odense Fjord befindet sich die Kleinstadt im Ostteil der Kommune (Luftlinie) ungefĂ€hr 9,5 km nordöstlich von SĂžndersĂž, 14 km nördlich der Innenstadt von DĂ€nemarks drittgröĂter Stadt Odense und 20 km ostsĂŒdöstlich des Hafenortes und Kommunalverwaltungssitzes Bogense.
Das Siedlungsgebiet von Otterup erstreckt sich auf einer Höhe von etwa 4 bis 10 m.o.h. in flachem Terrain.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1840 | 554 |
| 1921 | 921 |
| 1950 | 1432 |
| 1970 | 2673 |
| 2006 | 4613 |
| Quellen:[2][3] | |
Otterup wurde erstmals erwÀhnt im Jahre 1427 unter dem Namen Ottorp.[2]
Als gröĂter Ort und Kirchdorf war es Zentrum der Kirchspielgemeinde und wuchs Mitte des 19. Jahrhunderts mit der benachbarten Siedlung Hjorslev zusammen.
Westlich des damaligen Ortskerns wurde 1882 ein Bahnhof gebaut und Otterup mit der durch die Nordfynske Jernbane errichteten Bahnstrecke OdenseâBogense (Bogensebanen) an das Schienennetz angebunden. Am 15. Dezember 1911 erfolgte die Eröffnung einer Nebenstrecke der Nordvestfyenske Jernbane, der Bahnstrecke BrenderupâBogense von Brenderup nach Bogense. Dies förderte Wachstum und die Ausbreitung des Siedlungsgebietes in westliche Richtung. Rund um den Bahnhof siedelten sich vor allem in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts Fabriken, Logistikfirmen und LagerstĂ€tten an.
1966 verlor Otterup seine Bedeutung als sogenannter âBahnhofsortâ (dĂ€n. stationsby) aufgrund der SchlieĂung der Bahnstrecke. Im selben Jahr wurde die Kleinstadt das Verwaltungszentrum der neu geschaffenen Otterup Kommune, deren Einrichtung der Verwaltungsreform von 1970 vorausging.[3] In den 1970er-Jahren entwickelte sich Otterup zum gröĂten Ort in NordfĂŒnen und im SĂŒden der Stadt entwickelte sich ein Gewerbegebiet, unter anderem geprĂ€gt durch groĂe GewĂ€chshĂ€user eines GĂ€rtnereibetriebes.[4]
Anfang 2007, mit einer weiteren Verwaltungsreform, wurde die Otterup Kommune ein Teil der neuen Nordfyns Kommune und Otterup verlor den Status als Hauptsitz der Administration. Das Rathaus des Ortes ist weiterhin in Verwendung, seit 2007 als AuĂenstelle der Kommunalverwaltung.
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Otterup Kirke liegt nordöstlich des Ortskerns von Otterup. Errichtet wurde sie in der romanischen Epoche, also zur hochmittelalterlichen Zeit aus Granitquadern. Das Material des Altarraums und eines Teils des Kirchenschiffs stammen aus dieser Zeit. Im SpĂ€tmittelalter, in gotischer Zeit wurde das GebĂ€ude mit den vorhandenen Baustoffen umgebaut. Auch ein Kirchturm aus Backstein wurde auf der Westseite ergĂ€nzt. Die Kirche verdankt das weiĂe Aussehen ihrem Anstrich mit Kalkfarbe, welcher typisch fĂŒr dĂ€nische Kirchen ist.[5][6]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 30. Juni 1882 wurde der Bahnhof eröffnet. Beide Strecken wurde am 31. MÀrz 1966 aufgrund von sinkenden Fahrgastzahlen und wirtschaftlichen Problemen eingestellt. Das von N. P. C. HolsÞe errichtete BahnhofsgebÀude wurde im Jahre 1968 abgerissen. Auf dem GelÀnde wurde ein neues Rathaus gebaut.[7][8]
Otterup ist durch die LandstraĂe SekundĂŠrrute 162 an das StraĂennetz angebunden, welche in Nord-SĂŒd-Richtung durch den Ort verlĂ€uft und Odense mit Bogense verbindet.
RegelmĂ€Ăige Linienbusverbindungen bestehen nach Odense.[9] Der nĂ€chste internationale Flughafen liegt in Billund auf dem Festland.
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Leif Davidsen (* 1950), Schriftsteller
- Patrick Banggaard (* 1949), ehemaliger FuĂballspieler
Fotogalerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Landgut Nislevgaard am Ortsrand (heute eine Efterskole)
- Rathaus in Otterup
- Otterup Museum
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Statistikbanken. In: statistikbanken.dk. Abgerufen am 10. Mai 2025 (dĂ€nisch).
- 1 2 Otterup sogn. In: Trap 5. Abgerufen am 15. Mai 2025 (dÀnisch).
- 1 2 Jens à ge S. Pedersen: Otterups historie. In: Trap Danmark. 11. MÀrz 2022, abgerufen am 15. Mai 2025 (dÀnisch).
- â Eigil Christiansen, Birgit Eggert: Otterup. 11. MĂ€rz 2022, abgerufen am 15. Mai 2025 (dĂ€nisch).
- â Otterup Kirke. Abgerufen am 15. Mai 2025 (dĂ€nisch).
- â Frida Aagesen: Otterup Kirke. 3. Oktober 2024, abgerufen am 15. Mai 2025 (dĂ€nisch).
- â danskejernbaner.dk: Otterup Station. In: danskejernbaner.dk. 11. Mai 2023, abgerufen am 15. Mai 2025 (dĂ€nisch).
- â danskejernbaner.dk: OdenseâBogense. In: danskejernbaner.dk. 29. Oktober 2024, abgerufen am 15. Mai 2025 (dĂ€nisch).
- â Rejseplanen. In: Afgange fra Banepl. Otterup (Nordfyn Kommune). Rejseplanen A/S, abgerufen am 15. Mai 2025 (dĂ€nisch).
