Office Killer
| Film | |
| Titel | Office Killer |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| LĂ€nge | 80Â Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Cindy Sherman |
| Drehbuch | Tom Kalin, Elise MacAdam |
| Produktion | Pamela Koffler, Christine Vachon |
| Musik | Evan Lurie |
| Kamera | Russell Lee Fine |
| Schnitt | Merril Stern |
| Besetzung | |
| |
Office Killer ist eine US-amerikanische Horrorkomödie. Das SpielfilmdebĂŒt von Cindy Sherman stammt aus dem Jahr 1997.[1]
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dorine Douglas arbeitet sehr lange nach Feierabend als ihr Computer abstĂŒrzt. Sie bittet den Kollegen Gary Michaels um Hilfe. Michaels bekommt bei dem Reparaturversuch einen Stromschlag und stirbt. Douglas fĂ€hrt seine Leiche im Kofferraum ihres Autos zu ihrem Haus, wo sie sie in den Keller bringt.
Douglas vergiftet spÀter ihre Kollegin Virginia Wingate, deren Leiche neben der von Michaels aufbewahrt wird. Zwei Pfadfinderinnen besuchen das Haus von Douglas, um GebÀck zu verkaufen. Die MÀdchen werden getötet, ihre Leichen in den Keller gebracht.
Douglas ĂŒbermittelt im Namen von Michaels an ihre BĂŒrokollegen Nachrichten, die vortĂ€uschen, dass der Mann noch lebt. Sie tötet drei weitere Menschen. Nach dem Tod ihrer Mutter steckt sie ihr Haus in Brand, zieht um und sucht einen neuen BĂŒrojob.
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Edward Guthmann verglich den Film in der San Francisco Chronicle vom 12. Dezember 1997 mit einem âGulaschâ. Der Film könne sich nicht entscheiden, ob er eine âBlutbadorgieâ (âslasher festâ), eine âSozialsatireâ oder eine âRachekomödieâ sein möchte. Barbara Sukowa spiele theatralisch; Molly Ringwald wirke, als ob sie in einer Teenagerkomödie spielen wĂŒrde; Jeanne Tripplehorn spiele, als ob ihr niemand gesagt hĂ€tte, der Film sei eine Komödie.[2]
Das Lexikon des internationalen Films schreibt: âDas makabre RegiedebĂŒt der FotokĂŒnstlerin Cindy Sherman parodiert Stilmittel des Slasher- und Horrorfilms, wobei weniger Spannung als groteske Komik erzeugt wird. Vor allem in der Farbgestaltung findet ihr fotografischer Inszenierungsstil eine FortfĂŒhrung, zugleich zollt sie ihrem Lieblingsgenre Tribut.â[1]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cindy Sherman wurde im Jahr 1997 fĂŒr den Goldenen Leoparden des Internationalen Filmfestivals von Locarno nominiert.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film wurde in Newark (New Jersey) gedreht.[3] Seine Weltpremiere fand am 12. August 1997 auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno statt; am 5. September 1997 wurde er auf dem Toronto Film Festival gezeigt.[4] Der Film spielte in den Kinos der USA knapp ĂŒber 37 Tsd. US-Dollar ein.[5]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Office Killer bei IMDb
- Office Killer bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Office Killer. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 1. Februar 2025.
- â Messy `Office Killer' Needs Some Work / Mishmash of styles dims black comedy. Archiviert vom am 24. Januar 2005; abgerufen am 7. Januar 2026.
- â Office Killer (1997) - Dreharbeiten und Produktion - IMDb. Abgerufen am 7. Januar 2026 (deutsch).
- â Office Killer (1997) - Informationen zur Veröffentlichung - IMDb. Abgerufen am 7. Januar 2026 (deutsch).
- â Office Killer. Good Fear Films, Good Machine, Kardana-Swinsky Films, 15. Juni 2000, abgerufen am 7. Januar 2026.