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Offener Kanal

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Ein Offener Kanal bezeichnet einen Hörfunk- oder Fernsehsender, dessen Programm BĂŒrger gestalten und verantworten. Die Offenen KanĂ€le gehören meist als nichtkommerzieller Lokalfunk zum Bereich der BĂŒrgermedien. In einigen LĂ€ndern gibt es die Bezeichnung BĂŒrgerfunk bzw. BĂŒrgerrundfunk, die aber im deutschsprachigen Raum nicht flĂ€chendeckend synonym fĂŒr den Offenen Kanal ist (z. B. in Nordrhein-Westfalen ein völlig unabhĂ€ngiges Modell zur BĂŒrgerbeteiligung bezeichnet).

Die jeweilige Landesmedienanstalt stellt in Deutschland die erforderliche Infrastruktur, Produktionstechnik, RĂ€umlichkeiten und passende Bildungsangebote meist kostenfrei oder gegen ein geringes Nutzungsentgelt oder UnkostenbeitrĂ€ge zur VerfĂŒgung. Ziel des Systems der Offenen KanĂ€le ist es, die Rundfunklandschaft aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk um eine dritte SĂ€ule der Medienvielfalt zu ergĂ€nzen. In Deutschland tragen die Landesmedienanstalten und/oder örtliche TrĂ€gervereine die Kosten, somit werden diese teilweise aus RundfunkgebĂŒhren finanziert.[1]

Da Fernsehtechnik erschwinglicher geworden ist, können viele ehrenamtliche BĂŒrgergruppen und Amateurfilmer ihre BeitrĂ€ge heute komplett selbstĂ€ndig produzieren. Sie nutzen die nicht-kommerziellen Offenen KanĂ€le als zusĂ€tzlichen Verbreitungsweg und finanzieren ihre Redaktionsarbeit eigenstĂ€ndig.

Die QualitĂ€t der Programme und damit die gesellschaftliche Akzeptanz unterscheidet sich je nach Sender. Daher wird derzeit in vielen deutschen BundeslĂ€ndern die Struktur der Offenen KanĂ€le stĂ€rker an die Aufgabenbereiche lokaler Berichterstattung sowie Aus- und Fortbildung angepasst. Die örtlichen TrĂ€ger erhalten hĂ€ufig mehr Freiheiten, um die ausgestrahlten Inhalte stĂ€rker zu strukturieren und ein attraktives BĂŒrgerprogramm zu gestalten. Mehrere Offene KanĂ€le senden sowohl ein Radio- als auch ein Fernsehprogramm, einige sind entweder nur im Radio oder nur im Fernsehen zu empfangen.

Im Ausland gibt es beispielsweise in Luxemburg, DĂ€nemark, Australien, SĂŒdkorea, Brasilien, Fidschi und Belgien Offene KanĂ€le.

Offene KanĂ€le entstanden in Deutschland im Zusammenhang mit der EinfĂŒhrung privat-kommerziellen Rundfunks ab 1984 und als Gegenbild dazu. Ausgangspunkt der durch die Expertenkommission Offener Kanal getragenen Diskussion seit Ende der 1970er Jahre sind die Erfahrungen mit Public Access Channels in den USA. Der Name „Offener Kanal“ wurde von einem nichtkommerziellen lokalen Fernsehsender in Wil (Schweiz) ĂŒbernommen.

Als Graswurzelbewegung entstanden Offene KanĂ€le auch als Folge der „Entdeckung“ des Begriffs Medienkompetenz. So sollten die BĂŒrger selbst wissen, wie Rundfunkmedien funktionieren und mit eigenen Sendungen zur Meinungsvielfalt beitragen. In einigen deutschen BundeslĂ€ndern gab es Bestrebungen, die Offenen KanĂ€le abzuschaffen und durch privatwirtschaftliche Ausbildungssender zu ersetzen. So wurde der Offene Kanal im Saarland im MĂ€rz 2002 eingestellt, in Hamburg wurde der dortige Offene Kanal durch das die an die Hamburg Media School angeschlossene TIDE GmbH mit einem Radio- (Tide 96.0) und einem Fernsehprogramm (Tide TV) ersetzt. Auch die BundeslĂ€nder Baden-WĂŒrttemberg, Sachsen und Bayern haben keine Offenen KanĂ€le.

In Bayern gibt es im klassischen Sinne keine Offenen KanĂ€le (BĂŒrgerfernsehen/BĂŒrgerradio), wie sie in anderen BundeslĂ€ndern existieren. Stattdessen setzt Bayern auf ein System aus privaten Lokalfernseh- und Hörfunkprogrammen sowie von der BLM geförderte BĂŒrgermedienprojekte.

Situation der BĂŒrgermedien in Bayern:

  • Lokalsender: Es gibt eine Vielzahl lokaler Fernseh- und Radiosender, die aus der Region fĂŒr die Region berichten.
  • BĂŒrgermedienprojekte: Die Bayerische Landeszentrale fĂŒr neue Medien (BLM) fördert Projekte, bei denen BĂŒrger Medieninhalte gestalten können, jedoch nicht in der Form von klassischen Offenen KanĂ€len.
  • Alternative Formen: Anstelle von Offenen KanĂ€len existieren in Bayern Projekte wie AusbildungskanĂ€le oder Beteiligungsformate bei Lokalradios.

In Deutschland gab es Ende 2015 im Fernsehen 46 Offene KanĂ€le. Viele öffentliche KanĂ€le senden inzwischen auch auf dem 2005 gegrĂŒndeten Videoportal Youtube.

Zugangsberechtigte Nutzergruppen

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Nicht jeder der Offenen KanĂ€le Deutschlands steht allen BĂŒrgern offen, dies ist lediglich bei den offenen KanĂ€len in Berlin und in Sachsen-Anhalt der Fall. Die Offenen KanĂ€le in Nordrhein-Westfalen,[2] Schleswig-Holstein,[3] Rheinland-Pfalz[4] und Mecklenburg-Vorpommern[5] sind nur Nutzern mit Wohnsitz im jeweiligen Bundesland zugĂ€nglich. In Hessen ist der Zugang auf Bewohner des Sendegebietes des jeweiligen Offenen KanĂ€le beschrĂ€nkt.[6] Gleiches gilt fĂŒr ThĂŒringen.[7] Rheinland-Pfalz hat nach Änderung des Landesmediengesetzes 2005 den Zugang zur Technik auf Bewohner des Sendegebietes des jeweiligen Offenen Kanals beschrĂ€nkt. In einzelnen Offenen KanĂ€len werden Ausnahmen zugelassen. In Bremen können neben den Einwohnern des Bundeslandes auch Bewohner der umliegenden niedersĂ€chsischen Gemeinden, in denen das Programm empfangen werden kann, als Nutzer zugelassen werden.[8]

Teilweise werden auch die als Uni-TV betriebenen AusbildungskanÀle an den UniversitÀten als Offene KanÀle aufgefasst, wobei die Nutzergruppe hier auf die Studenten beschrÀnkt ist und das Offene Prinzip damit verlassen wird.

Offene KanÀle in Deutschland

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Berlin (Fernsehen und Radio)

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In Berlin sendet der Offene Kanal seit August 1985. Seit Mai 2009 firmiert er unter dem Namen Alex Offener Kanal Berlin. Alex ist ein partizipativer BĂŒrgersender der Region Berlin-Brandenburg mit offenem Zugang, der am 27. Mai 2009 aus dem Offenen Kanal Berlin (OKB) hervorgegangen ist. Alex ist eine trimediale Plattform, die sowohl im Fernsehen als auch im Radio sendet. Im Internet ist Alex eine Plattform fĂŒr beide Medien mit einer umfangreichen Mediathek. Ein Livestream steht fĂŒr beide Medien zur VerfĂŒgung.

Das Fernsehprogramm wird in Teilen des Berliner Kabelnetzes auf dem Sonderkanal 8 verbreitet. Das Radio wird seit 2003 neben der Kabelfrequenz 92,60 MHz am Nachmittag auch ĂŒber die Antennenfrequenz 97,2 MHz ausgestrahlt. Alex ist eine Einrichtung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und wird aus RundfunkgebĂŒhren finanziert.

Bremen (Fernsehen und Radio)

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Die Offenen KanĂ€le wurden im Zuge der Änderung des Landesmediengesetzes im Jahr 2005 um die Eigenschaften eines BĂŒrgerrundfunks ergĂ€nzt und entsprechend umbenannt.

In Bremen gab es bis zum 1. April 2008 drei Offene KanÀle:

Im Zuge der Neuordnung der BĂŒrgerrundfunksender im Lande Bremen zum 1. April 2008 firmieren diese drei Sender, zusammen mit dem BĂŒrgerrundfunk WesermĂŒndung Nordenham, unter dem gemeinsamen Namen:

Hamburg (Fernsehen und Radio)

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Der Offene Kanal in Hamburg mit Sitz in der Stresemannstraße in Hamburg-Altona wurde im Juli 2003 durch den nichtkommerziellen BĂŒrger- und Ausbildungskanal Tide ersetzt. Tide nahm am 1. April 2004 den regulĂ€ren Sendebetrieb auf. Zwar ist auch Tide bĂŒrgeroffen, allerdings: Beim Offenen Kanal hatte jeder BĂŒrger das Recht auf Ausstrahlung in eigener Sendeverantwortung. Das Recht nahm ihm das Hamburger Landesmediengesetz vom 2. Juli 2003. Vielmehr ist bei Tide ein Chefredakteur fĂŒr die Sendungen verantwortlich und hat somit prinzipiell inhaltliche Kontrolle ĂŒber die Sendungen.

Die oppositionelle SPD sprach von einer „staatlichen Sanktion gegen ein öffentliches Rundfunkangebot“[9] und kritisiert ĂŒberdies, dass sowohl Tide als teilweise auch dessen TrĂ€ger, die Hamburg Media School, aus RundfunkgebĂŒhren finanziert werden.

Zur Sicherstellung eines technischen Mindeststandard senden Neueinsteiger zunĂ€chst auf weniger prominenten SendeplĂ€tzen in einem Testprogramm namens „Elbe-Seiten-Kanal“.

Geschichte der Offenen KanÀle in Hessen

Im Jahre 1990, ein Jahr nach GrĂŒndung und Einrichtung der Hessischen Landesanstalt fĂŒr privaten Rundfunk (LPR Hessen), beschĂ€ftigte sich das Entscheidungsgremium in mehreren Sitzungen mit der Frage, ob und wie Offene KanĂ€le in Hessen einzurichten seien. Im FrĂŒhjahr 1991 standen die Konditionen fest: In unmittelbarer Nachbarschaft zur LPR Hessen, die ihren Sitz in Kassel hat, sollte ein Offener Kanal ausschließlich im Fernsehen als auf drei Jahre befristetes Pilotprojekt entstehen. Aufgrund der Erfahrungen, die in diesem Projekt gesammelt und ausgewertet wĂŒrden, ließe sich nach Ablauf der Pilotphase ĂŒber das weitere Vorgehen entscheiden.

Mit dieser Maßgabe nahm der Offene Kanal Kassel im mittlerweile zum KulturBahnhof avancierten alten Hauptbahnhof am 1. Juni 1992 seinen Sendebetrieb auf. Schon einige Monate zuvor hatte er seine TĂŒren fĂŒr die nutzungsberechtigte Bevölkerung in Kassel und sieben Umlandgemeinden geöffnet, um Beratung, Information, Kurse und Technikausleihe anzubieten.

Die positiven Resonanzen auf die Angebote des Offenen Kanals, sowie das hohe Interesse der Bevölkerung, fĂŒhrten dazu, dass die Versammlung der LPR Hessen im September 1994 die Kasseler Pilotphase als abgeschlossen betrachtete und den Offenen Kanal dauerhaft etablierte. Gleichzeitig wurde beschlossen, im Jahr 1995 und den folgenden Jahren entsprechend der verfĂŒgbaren Haushaltsmittel Mittel fĂŒr weitere Offene KanĂ€le bereitzustellen. In der Folgezeit wurden Offene KanĂ€le in Gießen, Offenbach/Frankfurt am Main und Fulda eingerichtet.

Die Namenserweiterung im Januar 2006 zu „Medienprojektzentren Offener Kanal“ durch die LPR Hessen verdeutlichte, wie sich die Arbeitsbereiche in den Einrichtungen verlagert hatten. Neben dem als „Offener Kanal“ bekannten BĂŒrgerfernsehen sind im Laufe der letzten Jahre durch eine Vielzahl von medienpĂ€dagogischen Angeboten „Medienprojektzentren“ entstanden, die beide Aspekte unter einem Dach vereinen:

Die lokale bzw. regionale Fernsehproduktion fĂŒr die Allgemeinheit mit dem Ziel, möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen die Gelegenheit – und die dafĂŒr notwendige UnterstĂŒtzung – zu geben, eigene FernsehbeitrĂ€ge zu produzieren und zu verbreiten. Ein Schwerpunktangebot besteht dabei in der medienpĂ€dagogisch begleiteten Projektarbeit, die vorrangig darauf abzielt, Medienkompetenz an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren zu vermitteln.

In Hessen gibt es folgende Medienprojektzentren Offener Kanal, die seit 2009 auch ĂŒberregional im jeweiligen analogen bzw. digitalen Kabelnetz senden. Sie bieten lokale Informationen und begleitende Projektarbeit zur Vermittlung von Medienkompetenz:[10]

Mecklenburg-Vorpommern

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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen Offenen Kanal im Kabelnetz mit einem Außenstudio:

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen Offenen Kanal mit zwei Außenstudios.

NB-Radiotreff 88,0 (Neubrandenburg) mit Außenstudios in Greifswald mit dem Sender radio 98eins durch den Verein „radio 98eins e. V.“ und in Malchin mit der Welle Kummerower See gestĂŒtzt durch den Verein „dfb e. V.“.

Außerdem gibt es eine NKL-Ă€hnliche Rundfunkstation: LOHRO (Rostock)

Die Offenen KanĂ€le Niedersachsens wurden im April 2002 zusammen mit den nichtkommerziellen Lokalradios in die neue Kategorie BĂŒrgerrundfunk ĂŒberfĂŒhrt. Zu ihnen gehören:

Nordrhein-Westfalen

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In Nordrhein-Westfalen deckt seit 2009 der Lehr- und Lernsender[15] nrwision den Bereich BĂŒrgerfernsehen ab – gefördert von der Landesanstalt fĂŒr Medien Nordrhein-Westfalen. Der landesweite Ausbildungs- und Erprobungskanal wird vom Institut fĂŒr Journalistik der Technischen UniversitĂ€t Dortmund entwickelt und betrieben – unter der Leitung vom ehemaligen ZDF-Moderator Michael Steinbrecher. Den Großteil des Programms – aktuell rund 80 Prozent – steuern BĂŒrgerredaktionen und engagierte Amateurfilmer bei, die teilweise noch mit UnterstĂŒtzung von ehemaligen Offenen KanĂ€len produzieren (s. u.) Zudem beteiligen sich zahlreiche Lehrredaktionen in Nordrhein-Westfalen, die an UniversitĂ€ten, Fachhochschulen und Berufskollegs entstanden sind, sowie Einrichtungen der professionellen Medienausbildung.

nrwision sendet landesweit und unverschlĂŒsselt im digitalen Kabelnetz via Unitymedia, NetCologne und NetAachen sowie per Livestream im Internet. Außerdem sind alle Produktionen zeitlich unbegrenzt in der Mediathek des Lehr- und Lernsenders abrufbar. Erstmals in der Geschichte des BĂŒrgerfernsehens in NRW vereint eine Plattform alle Sendungen, Filme und BeitrĂ€ge von Programmzulieferern aus ganz Nordrhein-Westfalen. ZusĂ€tzlich zur Ausstrahlung bietet der Lehr- und Lernsender eine persönliche Beratung und Einzelfeedback zu Produktionen durch eine studentische Programmredaktion an, die das komplette Programm sichtet, zusammenstellt und bewirbt.

Nordrhein-Westfalen war nach Rheinland-Pfalz das zweite Bundesland, in dem ein Offener Kanal auf Sendung ging: Im Jahr 1985 startete der Offene Kanal Dortmund (anfangs vom WDR, ab 1988 als Verein, ab 2004 floriantv). Es gab die folgenden Sender im jeweiligen Kabelnetz:

Auf Vorschlag der LfM NRW hatte die Medienkommission NRW 2008 beschlossen, die Förderung der Offenen KanĂ€le in Nordrhein-Westfalen grundlegend zu Ă€ndern – zugunsten des Pilotprojekts Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen in NRW.[17] Diese Entscheidung wurde von der LfM durch diverse Punkte aus der sogenannten „Volpers-Studie“[18] begrĂŒndet, die die LfM selbst in Auftrag gegeben hatte. Laut der Autoren wurden „die Entwicklungspotentiale des BĂŒrgerfernsehens als sehr gering eingeschĂ€tzt“. Da die Offenen KanĂ€le aber vor allem im Kontext Medienausbildung eine relevante Rolle spielten, entstand der Vorschlag eines landesweiten Lehr- und Lernsenders. Nach einer dreijĂ€hrigen Pilotphase hat die Medienkommission NRW nrwision als erfolgreiches Modell in den Regelbetrieb ĂŒberfĂŒhrt.[19]

Statt wie bisher die Offenen KanĂ€le vor allem mit einer Sockelfinanzierung zu unterstĂŒtzen, werden seitdem im Bereich BĂŒrgermedien gezielte Qualifizierungsmaßnahmen gefördert (lt. Landesmediengesetz NRW[20]). Ohne konstante finanzielle Grundlage und eigene Senderlizenz produzieren heute noch Kanal 21 in Bielefeld, das Ausbildungsfernsehen Marl, open.web.tv in MĂŒnster und der Offene Kanal LĂŒdenscheid. Sie sind in erster Linie auf Spenden und Projektgelder angewiesen und strahlen ihre Sendungen und BeitrĂ€ge seit 2009 bei nrwision aus.

In Nordrhein-Westfalen gibt es keine Offenen RadiokanĂ€le, sondern BĂŒrgerfunk.

Rheinland-Pfalz (Fernsehen)

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Rheinland-Pfalz ist das „Ursprungsland“ der Offenen KanĂ€le. Alleine hier gab es zeitweise bis zu 25 Einrichtungen. Der erste Offene Kanal Deutschlands ging am 1. Januar 1984 in Ludwigshafen am Rhein auf Sendung.

Die Offenen KanĂ€le in Rheinland-Pfalz werden meist von drei Gruppen getragen: Die notwendige Produktions- und Sendetechnik stellt grĂ¶ĂŸtenteils die Medienanstalt Rheinland-Pfalz bereit. Die Gemeinde ĂŒberlĂ€sst in der Regel kostenfrei die RĂ€ume, und der jeweilige TrĂ€gerverein gewĂ€hrleistet durch seine (ehrenamtlichen) Mitarbeiter den Betrieb vor Ort.

In Rheinland-Pfalz wurde die Ausrichtung der Offenen KanĂ€le nach einer Novellierung des Landesmediengesetzes im April 2005 auf die zwei SĂ€ulen „Lokales“ und „Bildung“ geĂ€ndert. Auch wurde die VerknĂŒpfung mit weiteren regionalen Partnern durch Medienkompetenznetzwerke verstĂ€rkt.

Zur Bereinigung der Kabelnetzstrukturen und zur Erhöhung der Reichweite des BĂŒrgerrundfunks in Rheinland-Pfalz bei gleichzeitiger Kostensenkung wurden seit 1. Juni 2007 mehrere kleinere Sender in grĂ¶ĂŸeren Kabelinseln zusammengefĂŒhrt. Im Zuge der Digitalisierung der Kabelnetze erfolgten 2012 weitere ZusammenschlĂŒsse von Sendern. In diesem Zusammenhang wurde fĂŒr alle rheinland-pfĂ€lzischen Fernsehsender der Offenen KanĂ€le die digitale Verbreitung realisiert. Seither werden alle Sender simulcast (also digital und analog gleichzeitig) verbreitet.

Folgende BĂŒrgerrundfunksender sind im jeweiligen Kabelnetz empfangbar:

Anm.: * = keine eigene Kabelfrequenz – Kanalpartagierung mit einem anderen BĂŒrgerrundfunksender

Sachsen-Anhalt (Fernsehen)

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In Sachsen-Anhalt gibt es folgende Offenen FernsehkanÀle im jeweiligen Kabelnetz:[21]

Schleswig-Holstein

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Die Offenen KanĂ€le in Schleswig-Holstein sollen aus AkzeptanzgrĂŒnden in der nĂ€chsten Zeit umstrukturiert und die Aufgabenbereiche Fortbildung und lokale Berichterstattung verstĂ€rkt werden. Auch eine Umbenennung von „Offener Kanal Stadtname“ zu „Stadtname TV“ oder „Stadtname FM“ ist aus diesem Grunde geplant und wurde in Kiel, LĂŒbeck und Heide („WestkĂŒste FM“) bereits umgesetzt.

Die einzelnen Niederlassungen in den verschiedenen StĂ€dten gehören zur Anstalt öffentlichen Rechts namens „OKSH“ (Offener Kanal Schleswig-Holstein), die neben der Bereitstellung der Infrastruktur fĂŒr den sog. BĂŒrgerfunk auch im Bereich der Medienkompetenzförderung Landesmittel verteilt (2023 waren es insgesamt 570.000 €[22]) sowie eigene Angebote durchfĂŒhrt und koordiniert (z. B. Medienkompetenzfestival). Die Aufgaben sowie (finanziellen) Rahmenbedingungen des Offenen Kanals Schleswig-Holstein sind in einem Landesgesetz („OK-Gesetz“) festgeschrieben.[23]

In Schleswig-Holstein gibt es folgende Offenen KanÀle im jeweiligen Kabelnetz:

In Schleswig-Holstein gibt es die folgenden Offenen KanÀle:

Jeder dieser Sender verfĂŒgt ĂŒber mehrere kleinere Aussenstudios, die es BĂŒrgern im Sendegebiet ermöglichen auch in ihrem Heimatort Sendungen zu gestalten, ohne das eigentliche Funkhaus aufzusuchen.

In ThĂŒringen gab/gibt es folgende Offenen KanĂ€le im jeweiligen Kabelnetz:

  • Offener Kanal Eichsfeld (Leinefelde), geschlossen von der Landesmedienanstalt
  • SRB Offener Kanal Saalfeld-Rudolstadt (Saalfeld): Fernsehen nur noch eingeschrĂ€nkt

In ThĂŒringen gibt es die folgenden BĂŒrgermedien:

In ThĂŒringen gibt es neben den Offenen KanĂ€len noch weitere Formen von BĂŒrgermedien, unter anderem nichtkommerzielle Lokalradios (NKL). Entsprechend Landesmediengesetz existieren NKL da, wo ein Offener Kanal Radio prĂ€sent ist. Dies ist in Erfurt und Weimar der Fall, wo sich Radio F.R.E.I. bzw. Radio Lotte die Frequenz mit dem Offenen Kanal Radio Funkwerk teilen. Zwischen dem Offenen Kanal und NKL bestehen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. In zukĂŒnftiger Entwicklung ist eher davon auszugehen, dass sich ein NKL mehr dem Offenen Kanal als umgekehrt annĂ€hert. WĂ€hrend in den Offenen KanĂ€len einige Grundelemente ĂŒberholungsbedĂŒrftig sind, unterliegt das NKL einem Programmauftrag. Somit hat und bietet ein Offener Kanal erheblich mehr Entfaltungsmöglichkeiten und Freiheitsgrade als ein NKL. Dies entspricht den Anforderungen unserer heutigen Mediengesellschaft deutlich besser. Vergleichbar ist dies auch bei einigen privaten, aber auch öffentlich-rechtlichen Programmanbietern zu erkennen. Diese beziehen den Konsumenten und Rezipienten immer aktiver in das Programm ein. Damit befindet er sich fast in der Rolle eines Nutzers, was wiederum dem Grundgedanken der Offenen KanĂ€le entspricht.

Offene KanĂ€le in Österreich

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Die InitialzĂŒndung fĂŒr Offene KanĂ€le in Österreich erfolgte im Rahmen eines Symposions im Rahmen des Kulturfestivals „Steirischer Herbst“ unter dem Titel „Publikum macht Programm“ mit Robert Jungk im Jahre 1975.

Dabei wurden zukĂŒnftige Entwicklungen des Mediums Fernsehen diskutiert. Zwei Richtungen kristallisierten sich dabei heraus, eine KĂŒnstlergruppe (Peter Noever, Valie Export, Peter Weibel, Richard Kriesche u. a.), die Offene KanĂ€le als Kunstplattform sehen wollte, und eine Gruppe, die das Medium Fernsehen BĂŒrgergruppen als Kommunikationsplattform zur VerfĂŒgung stellen wollte (Gruppe Grund 100 – mit Dominique Belloir-Verbizh, Rainer Verbizh und Ernst Kopper, die Grazer Peter Hueber, Irmtraud und Herbert Prepeluh sowie Till Römer – Berlin).

Wollte man anfĂ€nglich noch ein gemeinsames Konzept verfolgen – Schaffung von freien Medienzentren in allen LandeshauptstĂ€dten –, wurde diese Bestrebung vom Bund nicht gefördert, und es wurden schließlich einzelne Pilotprojekte zur Förderung eingereicht. Anfang 1976 kam vom Bundesministerium fĂŒr Unterricht und Kunst (Minister Fred Sinowatz) und dem Land Burgenland die Förderung fĂŒr das Projekt „Lokales Fernsehen Burgenland“ fĂŒr die Dauer von sechs Monaten. Im Mattersburger Kulturzentrum wurde ein Videostudio eingerichtet, das jedem offenstand (Betreuerteam Dominique Belloir-Verbizh, Rainer Verbizh, Leo Kellermann, Gerhard Weiss, Irmtraud Prepeluh und Herbert Prepeluh).

Nach Abschluss des Pilotprojekts im Burgenland ĂŒbersiedelte ein Teil des Arbeitsteams nach Graz. Das achtmonatige Projekt „Lokales Fernsehen Steiermark“ unter fortgesetzter Förderung vom Bund und zusĂ€tzlicher UnterstĂŒtzung der SteiermĂ€rkischen Landesregierung, der Stadt Graz und der Gemeinde Radkersburg konnte beginnen. Zugleich wurde der gemeinnĂŒtzige Verein „Videoinitiative Graz“ von Peter Hueber und Herbert Prepeluh gegrĂŒndet, und im Rahmen des Projekts wurde ein fĂŒr alle zugĂ€ngliches Videostudio eröffnet. Schulen, KĂŒnstlergruppen, BĂŒrgerinitiativen, Randgruppen, aber auch Einzelpersonen stand dieses Studio praktisch rund um die Uhr zur VerfĂŒgung. BeitrĂ€ge wurden auf öffentlichen PlĂ€tzen und in GasthĂ€usern prĂ€sentiert und sorgten fĂŒr rege öffentliche Diskussionen und fĂŒr weitere Videoproduktionen.

Die Videoinitiative Graz fĂŒhrte in den Jahren von 1977 bis 1981 das offene Medienstudio in Graz fort; weiters wurden zusĂ€tzliche partizipatorische Medienprojekte mit öffentlicher UnterstĂŒtzung und wechselnden Projektteams durchgefĂŒhrt, so das Projekt „Arbeiter machen Fernsehen“ 1979 in MĂŒrzzuschlag und Knittelfeld (Peter Hueber, Herbert Prepeluh, Hans Kronberger, Sepp Auer und GĂŒnther Dick) oder die Dokumentation zum Ersten Österreichischen Schriftstellerkongreß 1981 in Wien (von Walter Grond).

Peter Hueber wurde in den Jahren 1982 und 1983 zu mehreren Tagungen nach Deutschland eingeladen, um bei „WerkstĂ€tten Offener Kanal“ auf Einladung der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung in Bonn (Christian Longolius) ĂŒber die Erfahrungen seiner Gruppe zu berichten. Die Arbeiten der Video Initiative Graz wurden dabei als Modellprojekte fĂŒr die deutschen Offene KanĂ€le beurteilt.

Man ging Ende der 1970er Jahre davon aus, dass Offene KanĂ€le in Österreich rascher realisiert werden als in Deutschland. Vergleiche dazu die Arbeit, die Garleff Zacharias-Langhans im Auftrag der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung Bonn erstellte: BĂŒrgermedium Video: Ein Bericht ĂŒber alternative Medienarbeit (Berlin: Volker Spiess, 1977). Doch die weitere Realisierung wurde in Österreich verzögert.

Zwar startete 1984 die Video Initiative Graz einen weiteren Versuch mit einem Offenen Kanal. Im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Wissenschaft und Forschung testete man in Salzburg ein „Offenes Studio: Vorversuch Offener Kanal“. Die Videoinitiative Graz konnte ihre Pionierarbeit mit Offenen KanĂ€len in der Folge aufgrund mangelnder finanzieller UnterstĂŒtzung allerdings nicht mehr fortsetzen.

1997 starteten BĂŒrger in Eigeninitiative ihr Wohnpark TV in Wien–Alt Erlaa, das seither laufend betrieben wird.

Seit 1998 werden im Rahmen der Medienwerkstatt Linz, einer Einrichtung der Volkshochschule, der Arbeiterkammer und der Stadt Linz, Fernseh- und Radiosendungen in Form eines Offenen Kanals produziert. Die Radiosendungen werden auf Radio Oberösterreich und FRO gesendet, die Fernsehsendung Einblick wird tÀglich im Kabelnetz der Liwest auf dem Sonderkanal o8 S gesendet und alle zwei Wochen gewechselt.

Im Januar 2000 wurde der Arbeitskreis Offene KanĂ€le Österreich durch eine Gruppe von Medienwissenschaftern gegrĂŒndet, um Informations- und Forschungsarbeit zu leisten und Offene FernsehkanĂ€le in Österreich dauerhaft zu etablieren.

Im Juni 2003 organisierte der Arbeitskreis Offene KanĂ€le Österreich eine Podiumsdiskussion „Zur Bedeutung Offener FernsehkanĂ€le fĂŒr Österreich“[24] in der Urania (Wien). An der Veranstaltung nahmen Mediensprecher der vier Parlamentsparteien und Medienexperten teil. Die Veranstaltung gab wichtige Impulse fĂŒr die Realisierung eines Offenen Fernsehkanals in Wien.

Die Podiumsdiskussion fĂŒhrte im November 2003 zur GrĂŒndung der Plattform Offener Kanal Wien, die als Verband der Produktionsgruppen und Interessenvertretung fungieren soll. Rund 60 Gruppen bereiteten Redaktionen fĂŒr einen Offenen Kanal Wien vor.

In der oberösterreichischen Gemeinde Engerwitzdorf wurde ein Gemeindesender unter dem Namen Buntes Fernsehen Engerwitzdorf im Sommer 2004 in Form eines Offenen Kanals gestartet. Initiator ist die Telekom Austria.

In Wien ging ein Community-Sender unter dem Namen Okto am 28. November 2005 auf Sendung. In Linz startete am 22. Juni 2010 Dorf-TV via DVB-T im Zentralraum Oberösterreichs als nicht kommerzieller regionaler Sender und in Salzburg im Februar 2012 das Freie Fernsehen FS1.

Offene KanÀle in Luxemburg

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In Luxemburg existierte in den Jahren 2003–2024 ein landesweiter privatwirtschaftlicher Fernsehsender .dok.[25] Dieser wurde auf Luxemburgisch auch als „offener Kanal“ bezeichnet; im Unterschied zu den namensverwandten nichtkommerziellen Sendern in Deutschland und Österreich stellte er Sendezeit jedoch nur gegen Entgelte bereit.

  • Gabriele Hooffacker (Hrsg.): BĂŒrgermedien, neue Medien, Medienalternativen: 10 Jahre Alternativer Medienpreis. Hooffacker, MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-9805604-5-0.

Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. ↑ Die offenen KanĂ€le in Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein erhalten z. B. je rund 1 % der vom ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice vereinnahmten RundfunkgebĂŒhren
  2. ↑ Nutzungsregelung bei nrwision, Abs. 2.
  3. ↑ OK-Satzung Schleswig-Holstein, § 2 Abs. 1.
  4. ↑ Satzung der Landeszentrale fĂŒr Medien und Kommunikation fĂŒr Offene KanĂ€le in Rheinland-Pfalz (OK-Satzung) vom 27. Juni 2005, § 5 Abs. 2
  5. ↑ Satzung der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern (LRZ) zur Gestaltung, DurchfĂŒhrung und Finanzierung der Offenen KanĂ€le in Mecklenburg-Vorpommern", § 3 Abs. 1.
  6. ↑ Satzung der Hessischen Landesanstalt fĂŒr privaten Rundfunk (LPR Hessen) ĂŒber die Nutzung Offener KanĂ€le (OK-Satzung), § 4 Abs. 1.
  7. ↑ siehe ThĂŒringer Landesmediengesetz, § 36 Abs. 1.
  8. ↑ Satzung der Bremischen Landesmedienanstalt, § 2 Abs. 1.
  9. ↑ SPD-Landesorganisation Hamburg, Medien in Hamburg: Positionspapier zum Standort der Medienwirtschaft vom 5. MĂ€rz 2005, S. 7.
  10. ↑ Medienprojektzentren. In: LPR Hessen. Abgerufen am 12. Februar 2023.
  11. ↑ h1-BeitrĂ€ge TOP 10 (Memento vom 22. MĂ€rz 2008 im Internet Archive)
  12. ↑ LBM, Landesverband BĂŒrgermedien e. V. Niedersachsen
  13. ↑ Norddeutsche Kooperation (NOKO BĂŒrgermedien)
  14. ↑ Rundbrief. Film & MedienbĂŒro Niedersachsen, 5. Mai 1999, abgerufen am 2. Januar 2025.
  15. ↑ Satzung der Landesanstalt fĂŒr Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ĂŒber die Ausgestaltung und Organisation des Lehr- und Lernsenders (Satzung BĂŒrgerfernsehen) vom 15. Juli 2011 mit Wirkung vom 11. Februar 2015 (GV. NRW. 2015 S. 211).
  16. ↑ i284.photobucket.com
  17. ↑ Konzept Landesweiter AEK NRW (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive)
  18. ↑ BĂŒrgerfernsehen in Nordrhein-Westfalen von Helmut Volpers und Petra Werner
  19. ↑ Auf in den Regelbetrieb. (Memento vom 20. Juli 2012 im Internet Archive) nrwision.de, 16. September 2011.
  20. ↑ Landesmediengesetz NRW (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive)
  21. ↑ Offene KanĂ€le und nichtkommerzielle Lokalradios in Sachsen-Anhalt. In: Offene KanĂ€le. Medienanstalt Sachsen-Anhalt, 2022. Auf Medienanstalt-Sachsen-Anhalt.de, abgerufen am 23. Dezember 2022.
  22. ↑ Landesregierung Schleswig-Holstein: Mehr Geld fĂŒr die Medienkompetenz. In: Schleswig-Holstein.de. 8. April 2023, abgerufen am 3. MĂ€rz 2024.
  23. ↑ Gesetz ĂŒber die Errichtung einer Anstalt öffentlichen Rechts „Offener Kanal Schleswig-Holstein“ (OK-Gesetz). In: Landesrecht Schleswig-Holstein (Justiz Online – Juris). Abgerufen am 3. MĂ€rz 2024.
  24. ↑ „Zur Bedeutung Offener FernsehkanĂ€le fĂŒr Österreich“ (Memento vom 25. August 2011 im Internet Archive)
  25. ↑ Der Offene Kanal schließt. 3. Februar 2025, abgerufen am 3. Februar 2025.