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Max Maldacker

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Max Maldacker (* 26. Februar 1955 in Schramberg) ist ein pensionierter deutscher Diplomat. Er war von Juli 2017 bis zur Pensionierung deutscher Generalkonsul in Lyon. Seit April 2021 vertritt er die deutsch-französische Handelskammer in der Region Auvergne-RhĂŽne-Alpes und schreibt eine monatliche Kolumne fĂŒr das Wirtschaftsmagazin „Acteurs du franco-allemand“.

Nach dem Abitur im Jahr 1974 leistete er seinen Wehrdienst. Von 1976 bis 1982 studierte er Geschichte in TĂŒbingen, Wien, Paris, Venedig und Bonn.

Von 1983 bis 1985 absolvierte er seine AttachĂ©ausbildung in Bonn. Danach arbeitete er dort ein Jahr im Referat fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit. Es folgte ein erster Auslandsposten im deutschen Generalkonsulat in Chicago. Von 1986 bis 1989 arbeitete er als stellvertretender Missionschef an der Botschaft in Dhaka (Bangladesch). ZurĂŒck in Bonn wurde er persönlicher Referent des Koordinators fĂŒr deutsch-französische Beziehungen, Gerhard Stoltenberg. An der StĂ€ndigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EuropĂ€ischen Union in BrĂŒssel war er von 1995 bis 1999 als Referent mit der ZustĂ€ndigkeit fĂŒr das EuropĂ€ische Parlament eingesetzt. Anschließend folgte eine TĂ€tigkeit im Bundestag als europapolitischer Referent sowie von 2002 bis 2006 als politischer Referent an der Botschaft in London.

WĂ€hrend der deutschen RatsprĂ€sidentschaft in der EU war Max Maldacker Protokollreferent an der Vertretung in BrĂŒssel und kehrte danach als Leiter des UNESCO-Referats nach Berlin zurĂŒck.[1] 2007 machte die Staatsministerin im AuswĂ€rtigen Amt, Cornelia Pieper, ihn zu ihrem BĂŒroleiter.[2] Von 2013 bis 2016 war er Gesandter und Leiter der Presseabteilung an der Botschaft Paris. Von 2016 bis 2017 war er diplomatischer Berater bei der OECD in Paris, bis er im Juli 2017 Generalkonsul in Lyon wurde; am 30. Juli 2020 wurde er in dieser Funktion von Thomas Pröpstl abgelöst.

Max Maldacker ist mit einer Belgierin verheiratet und hat drei Kinder. Er spricht Französisch, Englisch, Italienisch und NiederlĂ€ndisch. Außerdem wurde er zum Chevalier de l’Ordre National des Arts et des Lettres und zum Freeman of the City of London ernannt.

Er setzt sich zudem fĂŒr eine enge Zusammenarbeit auf dem deutsch-französischen Arbeitsmarkt ein.[3] Er ist ferner Lehrbeauftragter fĂŒr Internationale Beziehungen an der UniversitĂ© Catholique de Lyon.[4]

Einzelnachweise

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  1. ↑ AuswĂ€rtiges Amt: AuswĂ€rtiges Amt – Generalkonsul Max Maldacker. In: Seitentitel. (diplo.de [abgerufen am 24. September 2018]).
  2. ↑ Lieberknecht zu Besuch im polnischen Honorarkonsulat in Weimar. In: TLZ. (tlz.de [abgerufen am 24. September 2018]).
  3. ↑ Teilnehmer diskutieren beim Dollenberg-Dialog ĂŒber Macron. In: Nachrichten der Ortenau – Offenburger Tageblatt. (bo.de [abgerufen am 24. September 2018]).
  4. ↑ Les coulisses de la diplomatie internationale. In: UCLy. Abgerufen am 13. September 2025 (französisch).