Kinnkette

Eine Kinnkette verbindet die aus dem Pferdemaul herausragenden beiden Enden des Gebisses unter der Kinngrube des Pferdes miteinander.
Bei Gebissen mit AnzĂŒgen wird dadurch der ZĂŒgelzug ĂŒber die AnzĂŒge auf das GebissstĂŒck und damit auf Zunge und Laden des Pferdes ĂŒbertragen. Kinnketten mĂŒssen eine ausreichende Breite aufweisen und flach am Kinn des Pferdes anliegen, andernfalls sind sie als TierquĂ€lerei verboten, da der ZĂŒgelzug je nach LĂ€nge der AnzĂŒge und Breite der Kette ausreichen wĂŒrde, den Kiefer des Pferdes zu brechen. HĂŒllen aus Gummi oder Leder können den Druck auf die Kinngrube gleichmĂ€Ăiger machen, allerdings nicht die insgesamt vorhandene Quetsch- oder Zangenwirkung zwischen MundstĂŒck und Kette verringern. Eine mildere Wirkung haben Kinnriemen aus Leder oder Kordel, die aus diesem Grund allerdings keine so prĂ€zise Einwirkung ermöglichen und wegen AuslĂ€ngung öfter getauscht werden mĂŒssen.[1]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Kandare richtig verschnallen: So geht's, Ramona Lienhop, Reiter Revue International, 24. Oktober 2018