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Jo Ritzen

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Jo Ritzen (1986)

Jozef Marie Mathias „Jo“ Ritzen (* 3. Oktober 1945 in Heerlen) ist ein niederlĂ€ndischer Ökonom und sozialdemokratischer Politiker. Von 2003 bis Februar 2011 war er PrĂ€sident der UniversitĂ€t Maastricht.

Leben und Wirken

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Ritzen besuchte ab 1963 das Bernardinus College in Heerlen. Im Jahre 1970 erhielt er von der Technische Hogeschool Delft (heute Technische UniversitĂ€t Delft) ein Diplom in Physik. Anschließend promovierte er an der Erasmus-UniversitĂ€t in Rotterdam mit einer Arbeit ĂŒber den Zusammenhang von Bildung, Wirtschaftswachstum, und Einkommensverteilung.

Bevor er in die Politik kam, arbeitete Ritzen unter anderem an der Erasmus-UniversitÀt Rotterdam, der Katholischen UniversitÀt Nimwegen (heute Radboud-UniversitÀt Nimwegen) und an der University of California, Berkeley.

1989 wurde er unter MinisterprĂ€sident Ruud Lubbers Minister fĂŒr Bildung, Kultur und Wissenschaft. Dieses Amt fĂŒhrte er auch nach 1994 fort, als Wim Kok MinisterprĂ€sident wurde. Zwischen Juli und August 1994 hatte er auch fĂŒr kurze Zeit den Posten des Gesundheitsministers unter Ruud Lubbers inne.

Als Minister fĂŒhrte er 1990 die OVCard ein, die es niederlĂ€ndischen Studenten ermöglicht öffentliche Verkehrsmittel kostenlos zu nutzen. Zudem reformierte er gegen den anfĂ€nglichen Widerstand studentischer und universitĂ€rer Organisationen die Studienfinanzierung – ein Schritt der heute auf breite Zustimmung stĂ¶ĂŸt.

Nach dem Ende der Regierung Kok im Jahr 1998 wurde er einer der 30 VizeprÀsidenten der Weltbank.

2003 folge er einem Ruf der UniversitÀt Maastricht. Als PrÀsident hat er der UniversitÀt Internationalisierung und innovative Lehre und Forschung zum Ziel gesetzt.

Commons: Jo Ritzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien