Hurlacher Heide
âHurlacher Heideâ im Landschaftsschutzgebiet âLechtal-Nordâ
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Hurlacher Heide mit Informationstafeln | ||
| Lage | Hurlach, Kreis Landsberg am Lech, Oberbayern, Bayern, Deutschland | |
| FlÀche | 4,34 ha | |
| Kennung | LSG-00419.01 | |
| Natura-2000-ID | DE-7631-372 | |
| Geographische Lage | 48° 7âČ N, 10° 51âČ O | |
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| Meereshöhe | von 566 m bis 577 m | |
| Einrichtungsdatum | 12. November 1987 | |
| Verwaltung | Kreis Landsberg am Lech; Pflege durch die Kreisgruppe Landsberg des Bund Naturschutz in Bayern | |
Bei der Hurlacher Heide handelt es sich um eine HalbtrockenrasenflĂ€che in unmittelbarer LechnĂ€he. GrundeigentĂŒmer ist die Marktgemeinde Kaufering. Die bedrohte Magerrasenvegetation verdankt ihre Entstehung den eiszeitlichen Schwemmschottermassen des Lechs und des Lechgletschers. Von Mai bis Juli dĂŒrfen die HeideflĂ€chen nur auf den gekennzeichneten Wegen betreten werden â es gilt ein eingeschrĂ€nktes Betretungsrecht.[1] Im Schutzgebiet befindet sich der KZ-Friedhof Kaufering.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Hurlacher Heide liegt zwischen Augsburg und Landsberg am Lech an der Lechstaustufe 18 und ist dort in einem auwaldartigen Uferbereich eingebettet. Im Norden grenzt das Schutzgebiet an den Lech, der dort eine Schleife macht. Im Osten schlieĂt der mit Wald flankierte KZ-Friedhof an. Das Areal wird wiederum vom Deich des Stausees mit der darauf liegenden ZufahrtsstraĂe zum Laufwasserkraftwerk Kaufering begrenzt. Im SĂŒden endet die Heide ebenfalls an einem Waldstreifen, der durch die StraĂe von der ehemaligen BundesstraĂe 17 zum Parkplatz eingefasst wird. Der Auwald an der westlichen Grenze folgt dem Lech flussabwĂ€rts gen Norden.
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Heidegebiet liegt im eingegrabenen und tiefliegenden Lechfeld. Es ist umgeben von ca. 15 m hohen HĂ€ngen des ehemaligen Lechbettes. Auf der MagerrasenflĂ€che finden sich zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund des kalkigen Lechschotters im Untergrund siedeln kalkholde Pflanzen, darunter auch geschĂŒtzte Orchideen. Die Hurlacher Heide zĂ€hlt zum Kerngebiet der Lechheiden, einem Ăberbegriff fĂŒr zahlreiche Trockenrasen auf 160 km entlang des Lechs. Infolge des geplanten Biotopverbundes, eine Initiative von "Lebensraum Lechtal", soll sich ihre FlĂ€che in naher Zukunft vergröĂern, da sie mit naheliegenden TrockenhĂ€ngen verbunden werden soll. Im lechnahen Bereich des unter Naturschutz stehenden Gebietes befindet sich eine in Regeneration befindliche Schotterheide. Solche stark besonnten Standorte sind die bevorzugte Heimat der hier vorkommenden Schlingnatter.
- Fliegen-Ragwurz
Ophrys insectifera - Schweizer Moosfarn
Selaginella helvetica
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Landratsamt Landsberg am Lech: Verordnung ĂŒber die befristete BeschrĂ€nkung und Regelung des Betretungsrechts in der âHurlacher Heideâ in der Gemarkung und Gemeinde Kaufering. (PDF; 369 kB) 14. Mai 2007, abgerufen am 15. Januar 2014.

