Hanau-Wolfgang
Wolfgang Stadt Hanau | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 7′ N, 8° 58′ O |
| Höhe: | 108 m ü. NHN |
| Fläche: | 19,18 km²[1] |
| Einwohner: | 8316 (31. Dez. 2023)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 434 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 |
| Eingemeindet nach: | Großauheim |
| Postleitzahl: | 63457 |
| Vorwahl: | 06181 |

Wolfgang ist ein Stadtteil der Stadt Hanau im Bundesland Hessen. Er liegt am östlichen Rand der Stadt und zählt etwa 8.300 Einwohner.

Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mittelalter und frühe Neuzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Anfänge Wolfgangs gehen auf das Jahr 1468 zurück, als mitten im Bulau-Wald eine Kapelle zu Ehren des heiligen Wolfgang von Regensburg errichtet wurde. Aus der Kapelle entstand um 1490 das Servitenkloster St. Wolfgang, das im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde. Damit endete die erst kurze Geschichte Wolfgangs für fast 200 Jahre.
In den Jahren 1635/36 ließ der kaiserliche General Lamboy während der Belagerung der Festung Hanau im Dreißigjährigen Krieg in der heutigen Gemarkung von Wolfgang eine Belagerungsschanze errichten. Geringe Reste davon sind als flacher Erdhügel noch auf einem Grünstreifen an der Ecke Schanzenstraße/August-Bebel-Straße erhalten.[3]
1715 ließ Graf Johann Reinhard III. von Hanau in der Nähe der Ruine des ehemaligen Klosters St. Wolfgang das Jagdhaus Hanau errichten, das 1868 zur Oberförsterei erhoben wurde, das heutige Hessische Forstamt Wolfgang. 1838 wählte Clemens Brentano die Klosterruine als Schauplatz für sein Märchen Gockel, Hinkel und Gackeleia.
Zwischen 1839 und 1861 befand sich in der Lehrhöfer Heide auf dem Gelände der späteren Argonner-Kaserne das Hochgericht Hanau.
Pulverfabrik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1880 wurde die
