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hamlet_X

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

hamlet_X ist ein intermediales Kunstprojekt von Herbert Fritsch.

Initiator von hamlet_X ist Herbert Fritsch, ehemaliger Schauspieler an der VolksbĂŒhne Berlin. Seit 2000 arbeitet er in unterschiedlichen Konstellationen und unter Einbeziehung verschiedener kĂŒnstlerischer Medien und Ausdrucksformen an hamlet_X. Ausgangspunkt ist der Hamlet-Stoff.

ErzĂ€hlt und erlebbar gemacht werden soll mit Hilfe eines spezifischen Konzeptes narrativer Struktur und Ästhetik von Fritsch die höchst aktuelle Geschichte des jungen heimkehrenden Mannes, der im Widerstreit mit seinen GefĂŒhlen die MachtverhĂ€ltnisse am heimischen Hof und somit in seiner Familie durchschauen muss. Hamlet ist Stellvertreter fĂŒr alle und jeden, denn der staunende Blick auf die Welt, das Misstrauen, die EnttĂ€uschung, das Spiel mit der Macht, das Ringen um Freundschaft und Liebe ereilt einen jeden.

Fritsch zerlegt den Shakespeareschen Textes in 111 Teile. Jeder dieser Teile steht fĂŒr Fritsch als eigenstĂ€ndiges Kurzdrama fĂŒr sich. Der gesamte Text / Stoff wird durch die Umsetzung der Teile in Kunst-Kurzfilmen nicht-linear neu konstruiert. ErgĂ€nzt wird der Hamlet-Stoff durch Geschichten und HintergrĂŒnde, fĂŒr die virtuelle Figuren (wie beispielsweise dem Koch, dem Chauffeur oder GynĂ€kologen am Hof) herangezogen werden. Diese Figuren tauchen in den so genannten Referenzfilmen auf. Insgesamt werden also 222 Filme produziert werden.

Die Zahlensymbolik spielt fĂŒr Fritsch eine große Rolle. Die 11 und die 111 sind immer wieder strukturgebend in den Formaten und Produkten von hamlet_X und Herbert Fritsch.

hamlet_X_Produkte // hamlet_X_Formate

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hamlet_X // Interpolierte Fressen, Verlag Theater der Zeit, 2006, Berlin.

Theater im Buch von Sabrina Zwach und Herbert Fritsch.

DVD

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Insgesamt existieren 55 Filme. Die erste Riege deutscher Schauspieler und Schauspielerinnen stellen die Besetzung.

BĂŒhnenformat, dessen integraler Bestandteil die PrĂ€sentation immer anderer hamlet_X_Filme ist und das eine Überlagerung der Ebenen: „Über hamlet_X“, „Über Hamlet“, „Über Hamlet Rezeption“ und „Über alles was uns Spaß macht“ darstellt. Entwickelt erstmals fĂŒr das ZĂŒrcher Theater Spektakel. (Performance: Herbert Fritsch, Georg Tschurtschenthaler und Sabrina Zwach).

Verschiedene Installationen wurden mittlerweile realisiert wie beispielsweise im Prater der VolksbĂŒhne Berlin oder im Rahmen der RuhrTriennale 2006 („hamlet_X // Klassenfahrt mit Milch“). Die Installationen sind jeweils auf den Ort und den PrĂ€sentationskontext zugeschnitten und verdeutlichen die interdisziplinĂ€re und genreĂŒbergreifende Denk- und Arbeitsweise von Fritsch aufs deutlichste. Bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen 2009 waren, neben weiteren Werken von Herbert Fritsch, alle bisher entstandenen 55 Kurzfilme in einer Installation zu sehen.[1]

Einzelnachweise

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  1. ↑ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)