God Dethroned
| God Dethroned | |
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Party.San Metal Open Air 2017 (vorn v. l. n. r.: Mike Ferguson, Henri Sattler, Jeroen Pomper; hinten am Schlagzeug: Michiel van der Plicht) God Dethroned auf dem | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Death Metal |
| GrĂŒndung | 1990, 1996(?), 2015 |
| Auflösung | 1993(?), 2012 |
| Website | goddethroned.com |
| GrĂŒndungsmitglieder | |
| Henri Sattler | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Henri âT.S.Kâ Sattler |
Gitarre | Dave Meester |
| Jeroen Pomper | |
| Frank Schilperoort | |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gitarre | Oscar Carre |
Gitarre | Jens van der Valk |
Bass | Marco Arends |
Bass | Beef |
Schlagzeug | Ariën Van Weesenbeek |
Schlagzeug | Jens van der Valk |
Schlagzeug | Tony Laureano |
Gitarre | Isaac Delahaye |
Schlagzeug | Roel Sanders |
Gitarre | Susan Gerl |
Gitarre | Danny Tunker |
Bass | Henk âHenkeâ Zinger |
Gitarre | Mike Ferguson |
Schlagzeug | Michiel van der Pflicht |
God Dethroned (englisch âentthronter Gottâ) ist eine Death-Metal-Band aus den Niederlanden mit sehr wechselhafter Historie. Einzige Konstante ist ihr GrĂŒnder, SĂ€nger und Gitarrist Henri Sattler. Die Band hat seit ihrer ersten GrĂŒndung 1990 insgesamt 14 Studio-Alben (Stand 2026) veröffentlicht, die fast alle bei Metal Blade Records erschienen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]God Dethroned wurde 1990 vom damals 20-jĂ€hrigen[1] Henri Sattler gegrĂŒndet. Nach einer Demoaufnahme veröffentlichten sie 1992 ihr DebĂŒtalbum The Christhunt. Nach Problemen mit den ĂŒbrigen Bandmitgliedern und dem Plattenlabel löste Sattler die Band auf. Sattler grĂŒndete 1994 die Thrash-Metal-Band Ministry of Terror, verlieĂ sie jedoch nach der Aufnahme des Albums Fall of Life und einer Europa-Tournee wieder und grĂŒndete God Dethroned mit anderen Mitgliedern neu. Nach der Veröffentlichung von The Grand Grimoire 1997 folgten erfolgreiche Tourneen unter anderem mit Cannibal Corpse, Morbid Angel, Immortal und Marduk und Auftritte auf groĂen Open Airs, wie dem Dynamo, dem Wacken und dem Summer Breeze.

In den Jahren 1999, 2000 und 2001 wurden die Alben Bloody Blasphemy, The Ancient Ones und Ravenous veröffentlicht. Nach zahlreichen Tourneen durch Europa und Amerika folgte 2003 ihr sechstes Album mit dem Titel Into the Lungs of Hell, mit dem ihnen der weltweite Durchbruch gelang. Im Sommer 2004 wurde God Dethroned fĂŒr zahlreiche Festivals gebucht. Sie spielten unter anderen wieder auf dem Summer Breeze, dem With Full Force und am Vienna Metal Fest. Im Herbst 2004 veröffentlichte die Band das Album The Lair of the White Worm. Vor Beginn der Aufnahmen stieĂen Isaac Delahaye (Gitarre) und Henk Zinger (Bass) zur Band. 2006 folgte The Toxic Touch, ein Album, das Sattler rĂŒckblickend als âexperimentellâ bezeichnete und an dem er nach eigenen Angaben wegen der schweren Krankheit seines Vaters einen unverhĂ€ltnismĂ€Ăig geringen Anteil hatte.[1] Am 18. Oktober 2008 spielte Isaac Delahaye sein letztes Konzert mit God Dethroned auf dem Rekwi Festival und wechselte Anfang 2009 zu der niederlĂ€ndischen Symphonic-Metal-Band Epica.
Im gleichen Jahr wurde Passiondale, das erste von drei Konzeptalben[1] ĂŒber den Ersten Weltkrieg, unter Mitwirkung von Roel Sanders (Schlagzeug), der Bereits bei The Grand Grimoire mit von der Partie war, und Susan Gerl (Gitarre) veröffentlicht. Ende 2010 erfolgte die Veröffentlichung des Passiondale-Nachfolgers Under the Sign of the Iron Cross mit Michiel van der Plicht (Schlagzeug) und Danny Tunker (Gitarre) als neuen Bandmitgliedern.[2]
Am 14. Februar 2011 teilte Sattler ĂŒber den Blog der MySpace-Seite der Band mit, dass 2011 âdas letzte Jahrâ der Band sein werde und dass es Zeit sei, sich âneuen Herausforderungenâ zu stellen.[3] Der letzte Auftritt vor der erneuten Auflösung der Band fand schlieĂlich am 26. Januar 2012 bei der 70000 Tons of Metal-Kreuzfahrt statt.
Aus dem Ende wurde jedoch nur eine Pause. Die âReunionâ erfolgte mit der Teilnahme an der 2015er-Auflage von 70000 Tons...[4][5] FĂŒr die Zeit danach kĂŒndigte Sattler an, dass der Kern der Band ânur aus Michiel und mir bestehenâ und sie wahrscheinlich lediglich âeine kleine Auswahl an Showsâ statt Auftritten an jedem Wochenende spielen wĂŒrden.[4] Am 5. Mai 2017 schlossen God Dethroned ihre Weltkriegstrilogie mit der Veröffentlichung des Albums The World Ablaze ab.[6] Als weitere Bandmitglieder wirkten Mike Ferguson (Gitarre) und Jeroen Pomper (Bass) an diesem Werk mit.[7]
Am 7. Februar 2020 erschien das bislang jĂŒngste Studio-Album Illuminati, das sie inhaltlich âwieder zurĂŒck auf die dunkle Seiteâ bringt, mit Themen wie Religion, Freimaurertum und Okkultismus, und das Sattler als das âbislang vielseitigste Albumâ der Band beschreibt.[8][9] An Illuminati waren neben Sattler und van der Plicht ebenfalls wieder Jeroen Pomper und Mike Ferguson beteiligt sowie Dave Meester, der, wie van der Plicht, vormals bei Apophys spielte und den noch vor Fertigstellung des Albums scheidenden Ferguson an der Gitarre ersetzte.[8]
2021 gab Schlagzeuger Michiel van der Pflicht seinen Ausstieg bekannt, um sich auf seine Arbeit als unabhÀngiger Musiker zu konzentrieren.[10] Er wurde durch Frank Schilperoort ersetzt.[11]
Aktuelles Line-up
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Live auf dem With Full Force 2018
- SĂ€nger und Gitarrist
Henri Sattler - Gitarrist
Mike Ferguson (bis 2019) - Bassist
Jeroen Pomper - Schlagzeuger
Michiel Van Der Plicht
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Chartplatzierungen ErklÀrung der Daten | ||||||||||||
| Alben[12] | ||||||||||||
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- 1992 â The Christhunt (Shark Records)
- 1997 â The Grand Grimoire (Metal Blade Records)
- 1998 â The Christhunt (Wiederveröffentlichung mit neuem Cover, Cold Blood Industries)
- 1999 â Bloody Blasphemy (Metal Blade Records)
- 2000 â The Ancient Ones (Cold Blood Industries)
- 2001 â Ravenous (Metal Blade Records)
- 2003 â Into the Lungs of Hell (Metal Blade Records)
- 2004 â The Lair of the White Worm (Metal Blade Records)
- 2006 â The Toxic Touch (Metal Blade Records)
- 2009 â Passiondale (Metal Blade Records)
- 2010 â Under the Sign of the Iron Cross (Metal Blade Records)
- 2017 â The World Ablaze (Metal Blade Records)
- 2020 â Illuminati (Metal Blade Records)
- 2024 â The Judas Paradox (Reigning Phoenix Music)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 DÄnuÈ IvÄnescu: God Dethroned â Good news on the western front. ( vom 12. August 2011 im Internet Archive) Interview mit Henri Sattler auf carteadenisip.ro (Cartea de Nisip [dt. Schmirgelpapier] â ein ehemaliges rumĂ€nisches Metal-Magazin), Januar 2009
- â God Dethroned mit neuem Album und neuer Besetzung. In: bloodchamber.de. 20. September 2010, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 10. Februar 2015; abgerufen am 10. Februar 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- â Henri Sattler: The Final Year. ( vom 7. Juni 2011 im Internet Archive) Eintrag im God Dethronedâs Blog auf MySpace.com
- 1 2 Patrick Olbrich: God Dethroned â Reunion in 70000 Tonnen. Metal.de News, 30. Juli 2014, abgerufen am 4. August 2017
- â God Dethroned Returned On The 70,000 Tons Of Metal Cruise. In: Skulls n Bones. 30. Januar 2015, abgerufen am 10. Februar 2015.
- â Katrin Riedl: God Dethroned â The World Ablaze. metal-hammer.de, 5. Mai 2017, abgerufen am 4. August 2017
- â God Dethroned kĂŒndigen neues Album âThe World Ablazeâ fĂŒr den 5. Mai an! Pressemitteilung auf metalblade.com (Metal Blade Records), 9. Februar 2017, abgerufen am 5. August 2017
- 1 2 Joe Divita: God Dethroned announce Illuminati album, share title track. loudwire.com, 13. Dezember 2019
- â Petra Schurer: God Dethroned â Illuminati. metal-hammer.de, 7. Februar 2020
- â Michiel van der Plicht verlĂ€sst God Dethroned. Abgerufen am 26. Januar 2022.
- â Metalfan.nl: Nieuwe drummer voor God Dethroned. Abgerufen am 26. Januar 2022 (niederlĂ€ndisch).
- â Chartquellen: Deutschland

