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Fritz Bechtold

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Fritz Bechtold (* 15. Januar 1901 in Trostberg; † 26. Februar 1961 in Roth) war ein deutscher Bergsteiger.

Als Student trat Bechtold 1921 der Sektion Bayerland des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins in MĂŒnchen bei. SpĂ€ter war er als Ingenieur in Trostberg tĂ€tig, nach seiner Heirat wohnte er in Roth, wo er Sektionsvorsitzender der Sektion Roth des Deutschen Alpenvereins von 1952 bis 1961 war.

Im Zweiten Weltkrieg kÀmpfte er im HochgebirgsjÀgerbataillon unter Paul Bauer im Kaukasus, unter anderem am Elbrus.

Bechtold ist einer der GrĂŒnder der Deutschen Himalaja-Stiftung, deren Vorsitz er auch innehatte.

Ab 1920 fĂŒhrte Berchtold zusammen mit Willy Merkl Erstbegehungen, vor allem in den Chiemgauer Alpen, Berchtesgadener Alpen, Loferer Steinbergen und Dolomiten, durch.

Ebenfalls mit Merkl gelangen ihm auf der Deutschen Kaukasus-Kundfahrt 1929 acht Erstbesteigungen, darunter zwei FĂŒnftausender.

Bechtold war Teilnehmer an der Deutsch-Amerikanischen Himalaya-Expedition 1932, Deutschen Nanga-Parbat-Expedition 1934, Bergungsexpedition zur Deutschen Nanga-Parbat-Expedition 1937 und Deutschen Nanga-Parbat-Expedition 1938.