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Fettfraß

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Fettfraß bezeichnet ein Schadensbild in PrĂ€paraten von zoologischen Sammlungen.

Fettfraß schĂ€digt Felle von Tieren durch die sich zu FettsĂ€uren zersetzenden Fettreste im Fell so weit, dass deren Kollagenfasern durch sĂ€urekatalysierte Hydrolyse zersetzt werden. Als Folge werden die Felle brĂŒchig und zerfallen schließlich. Insbesondere fehlerhaftes Gerben verursacht dieses Problem, wenn zu viel Fett im Leder verbleibt. Biologische Fette können im Gegensatz zu Mineralöl- oder Silikonöl-basierten Schmierstoffen ranzig werden, was unter anderem zur Bildung der FettsĂ€uren fĂŒhrt. PrĂ€paratoren können diese SchĂ€den durch Extraktion der Fette mit organischen Lösungsmitteln beheben. Erneutes Einfetten mit synthetischem Lederfett schließt sich an.

Weitere Schadensbilder an Leder, HĂ€uten und Fellen

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