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FeenhÀnde

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Film
Titel FeenhÀnde
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1917
LÀnge 60 Minuten
Stab
Regie Rudolf Biebrach
Drehbuch Robert Wiene nach der Vorlage von EugĂšne Scribe
Produktion Oskar Messter
Musik Giuseppe Becce
Kamera Karl Freund
Besetzung

FeenhÀnde ist ein deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1917 mit Henny Porten in einer Doppelrolle.

GrĂ€fin Helene entstammt verarmtem Adel und wird von ihrer Großfamilie Föhrwald durchgefĂŒttert. Als sich eines Tages der junge Georg, ein naher Verwandter, mehr fĂŒr sie zu interessieren beginnt als es der Familienrat gutheißt, wird ihr beschieden, dass sie das wohlige Heim zu verlassen habe. Um ein Auskommen zu haben, soll sie als Gesellschafterin an eine noble Familie nach Schweden weitervermittelt werden. FĂŒr GrĂ€fin Helene ist dieser Rauswurf zugleich eine Art Weckruf: Sie beschließt nunmehr, endlich ihr Leben in die eigenen HĂ€nde zu nehmen und sich selbstĂ€ndig zu machen. Unter dem Pseudonym Marie Madeleine macht Helene eine Karriere als Modistin.

Helene kann sogar ihrer Ziehfamilie Föhrwald etwas zurĂŒckgeben, als sie die Konzession fĂŒr einen Eisenbahnstreckenverlauf erlangen kann, der ĂŒber das Land des Onkels fĂŒhren soll, was diesem viel Geld einbringen wĂŒrde. In den großen Deal ist der deutlich Ă€ltere FĂŒrst Gisberti involviert. Dieser macht ihr einen Heiratsantrag, nachdem weitere Verwicklungen Helene alias Marie Madeleines Engagement diese vorĂŒbergehend in ein schiefes Licht gerĂŒckt hatten. Familie Föhrwald, die Helene lange falsch eingeschĂ€tzt hatte, muss nunmehr Abbitte leisten. Jetzt erkennt auch Georg seine tiefe Liebe zu ihr und schnappt Helene dem FĂŒrsten unter der Nase weg. Beide feiern Verlobung.

Produktionsnotizen

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Die LĂ€nge des im Herbst 1916 im Messter-Film-Atelier, BlĂŒcherstraße 32, gedrehten Films betrug bei der Neuzensur im Mai 1921 1226 Meter auf drei Akte. Die UrauffĂŒhrung fand am 26. Januar 1917 statt.

Die Bauten stammen von Ludwig Kainer.

In Paimann’s Filmlisten ist zu lesen: „Stoff sehr gut, Spiel, Photos und Szenerie ausgezeichnet.“[1]

Einzelnachweise

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  1. ↑ FeenhĂ€nde in Paimann’s Filmlisten (Memento vom 13. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)