FeenhÀnde
| Film | |
| Titel | FeenhÀnde |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1917 |
| LĂ€nge | 60Â Minuten |
| Stab | |
| Regie | Rudolf Biebrach |
| Drehbuch | Robert Wiene nach der Vorlage von EugĂšne Scribe |
| Produktion | Oskar Messter |
| Musik | Giuseppe Becce |
| Kamera | Karl Freund |
| Besetzung | |
| |
FeenhÀnde ist ein deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1917 mit Henny Porten in einer Doppelrolle.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]GrĂ€fin Helene entstammt verarmtem Adel und wird von ihrer GroĂfamilie Föhrwald durchgefĂŒttert. Als sich eines Tages der junge Georg, ein naher Verwandter, mehr fĂŒr sie zu interessieren beginnt als es der Familienrat gutheiĂt, wird ihr beschieden, dass sie das wohlige Heim zu verlassen habe. Um ein Auskommen zu haben, soll sie als Gesellschafterin an eine noble Familie nach Schweden weitervermittelt werden. FĂŒr GrĂ€fin Helene ist dieser Rauswurf zugleich eine Art Weckruf: Sie beschlieĂt nunmehr, endlich ihr Leben in die eigenen HĂ€nde zu nehmen und sich selbstĂ€ndig zu machen. Unter dem Pseudonym Marie Madeleine macht Helene eine Karriere als Modistin.
Helene kann sogar ihrer Ziehfamilie Föhrwald etwas zurĂŒckgeben, als sie die Konzession fĂŒr einen Eisenbahnstreckenverlauf erlangen kann, der ĂŒber das Land des Onkels fĂŒhren soll, was diesem viel Geld einbringen wĂŒrde. In den groĂen Deal ist der deutlich Ă€ltere FĂŒrst Gisberti involviert. Dieser macht ihr einen Heiratsantrag, nachdem weitere Verwicklungen Helene alias Marie Madeleines Engagement diese vorĂŒbergehend in ein schiefes Licht gerĂŒckt hatten. Familie Föhrwald, die Helene lange falsch eingeschĂ€tzt hatte, muss nunmehr Abbitte leisten. Jetzt erkennt auch Georg seine tiefe Liebe zu ihr und schnappt Helene dem FĂŒrsten unter der Nase weg. Beide feiern Verlobung.
Produktionsnotizen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die LĂ€nge des im Herbst 1916 im Messter-Film-Atelier, BlĂŒcherstraĂe 32, gedrehten Films betrug bei der Neuzensur im Mai 1921 1226 Meter auf drei Akte. Die UrauffĂŒhrung fand am 26. Januar 1917 statt.
Die Bauten stammen von Ludwig Kainer.
Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Paimannâs Filmlisten ist zu lesen: âStoff sehr gut, Spiel, Photos und Szenerie ausgezeichnet.â[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- FeenhÀnde bei filmportal.de
- FeenhÀnde bei IMDb
- FeenhÀnde bei The German Early Cinema Database, DCH Cologne.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â FeenhĂ€nde in Paimannâs Filmlisten ( vom 13. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)