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Eurocity

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EuroCity-Logo in blau und gold, den Farben der Europaflagge
Eurocity 217 bei Pfarrwerfen, 2016
Zuglaufschild des Transalpin
Fallblattanzeige in Chur, 2014

Der Eurocity, von den beteiligten Eisenbahnunternehmen meist EuroCity mit Binnenmajuskel geschrieben, abgekĂŒrzt EC, ist eine hochklassige Zuggattung fĂŒr ReisezĂŒge des internationalen Schienenpersonenfernverkehrs in Europa im Geschwindigkeitsbereich bis 200 km/h.

Eurocity-Logo der Deutschen Bundesbahn zwischen 1987 und 1991
EC/IC-Zuschlag der Deutschen Bundesbahn, 1991

Nachdem die 1957 eingefĂŒhrte Zuggattung Trans-Europ-Express (TEE), die nur die erste Wagenklasse fĂŒhrte, auf Dauer nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war, beschloss die vom 16. bis 25. September 1986 in Augsburg tagende EuropĂ€ische Reisezugfahrplankonferenz (EFK), die verbliebenen TEE-ZĂŒge aufzugeben und in eine neu zu schaffende europĂ€ische Zuggattung fĂŒr QualitĂ€tszĂŒge mit beiden Klassen zu integrieren.[1] Das Komfortniveau in der ersten Klasse sollte dabei vergleichbar sein, auch mehrere andere QualitĂ€tsmerkmale wurden ĂŒbernommen. Daraufhin fĂŒhrten zum Beginn des Sommerfahrplans am 31. Mai 1987 die Staatsbahnen von 13 europĂ€ischen Staaten, darunter – mit Ausnahme von Griechenland, Irland und Portugal – fast alle der damals zwölf LĂ€nder der EuropĂ€ischen Gemeinschaft (EG) sowie Norwegen, Österreich, Schweden und die Schweiz gemeinsam und zeitgleich den Eurocity ein. Zum Start verbanden 69 Zugpaare 200 StĂ€dte,[2] wobei Großbritannien – wie schon zuvor beim TEE-System – nur durch Anschlussverbindungen via FĂ€hre ab dem Bahnhof Ostende einbezogen war, auf der Insel selbst fuhr nie ein Eurocity. DarĂŒber hinaus fuhren EC-ZĂŒge von Beginn an durch Liechtenstein, dort allerdings ohne Halt.

Der Eurocity, im deutschen und österreichischen Kursbuch seinerzeit als europĂ€ischer QualitĂ€tszug bezeichnet, ersetzte dabei nicht nur TEE-ZĂŒge, die letztlich erst 1995 vollstĂ€ndig abgeschafft wurden, sondern teilweise auch grenzĂŒberschreitende Intercity-ZĂŒge (IC) und SchnellzĂŒge (D). In Deutschland löste er zudem auch Fern-Express-ZĂŒge (FD) ab, in Österreich ExpresszĂŒge (Ex). In Deutschland war der Eurocity von Beginn an zuschlagpflichtig, hierbei waren – analog zum deutschen Intercity – in beiden Klassen pauschal 6,00 D-Mark, spĂ€ter 3,60 Euro, zu entrichten. In Österreich wiederum war nur die erste Klasse zuschlagpflichtig, hierfĂŒr verlangten die ÖBB anfangs 40 Österreichische Schilling. In beiden LĂ€ndern schloss der Aufpreis auf Wunsch auch die Platzreservierung mit ein. Bei der Deutschen Bahn wurde der Zuschlag erst mit EinfĂŒhrung des Preis- und Erlösmanagement Personenverkehr (PEP) im Dezember 2002 relationsabhĂ€ngig in den Fahrpreis integriert. Anders als noch beim TEE besteht beim Eurocity jedoch keine Reservierungspflicht mehr.

1987 waren acht EC-Zugpaare NachtzĂŒge mit zusĂ€tzlichen Schlaf- und Liegewagen, die es zuvor weder im TEE- noch im internationalen Intercity-Netz gab. Aus diesem sogenannten EC-Nacht ging schließlich zum Fahrplanwechsel am 23. Mai 1993 die neue Zuggattung EuroNight (EN) hervor. Abgesehen davon verkehrten auch nach 1987 noch internationale Intercity-ZĂŒge. Teilweise, wie beispielsweise in Deutschland, liefen EC und IC in einem gemeinsamen Taktverkehr.

Erweiterung nach Ostmitteleuropa

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Der erste Eurocity in die Tschecho­slowakei, der AntonĂ­n Dvoƙák, kurz nach seiner EinfĂŒhrung beim Lokomotivwechsel im Bahnhof Bƙeclav, Juli 1991. Die ČSD-Lokomotive der Baureihe 363 ist entsprechend betafelt

Parallel zum Fall des Eisernen Vorhangs und dem Zerfall des Ostblocks fĂŒhrten auch etliche Bahngesellschaften des ehemaligen Rats fĂŒr gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) ebenfalls Eurocity-ZĂŒge ein. Zuvor wurde dort bereits die 1986 eingefĂŒhrte Zuggattung Interexpress (IEx) angeboten, die bis 1991 existierte. Den Anfang machte am 29. Mai 1988 Ungarn, als der 1979 eingefĂŒhrte Schnellzug LehĂĄr von Wien nach Budapest und zurĂŒck in einen Eurocity umgewandelt wurde. Ab 2. Juni 1991 betrieb schließlich auch die, trotz Wiedervereinigung noch bis Ende 1993 existierende, Deutsche Reichsbahn (DR) EC-ZĂŒge. Damals wurden der EC 54/55 Gustave Eiffel ĂŒber Frankfurt (Main) hinaus bis Leipzig und der EC 56/57 Heinrich Heine bis Dresden verlĂ€ngert. Das sanierungsbedĂŒrftige DR-Netz erlaubte den EC-ZĂŒgen zwar damals noch keine wesentlich schnelleren Reisezeiten gegenĂŒber den zuvor fahrenden SchnellzĂŒgen, jedoch boten sie aufgrund des moderneren Wagenmaterials einen höheren Fahrkomfort.[3] Ebenfalls am 2. Juni 1991 wurden mit dem Mimara Kroatien und Slowenien sowie mit dem AntonĂ­n Dvoƙák die damals noch existierende Tschechoslowakei gemeinsam in das EC-Netz integriert. Damit erhöhte sich die Zahl der Eurocity-Zugpaare 1991 von 76 auf 102.[4] Die EinfĂŒhrung des Mimara wurde dabei noch von der 1991 aufgelösten Jugoslovenske Ćœeleznice (JĆœ) vorbereitet, die hierfĂŒr ihre ersten klimatisierten Wagen ĂŒberhaupt beschaffte.

In spĂ€teren Jahren kamen in Ostmitteleuropa noch Polen (1992 mit dem Berolina), die Slowakei (1993 mit dem Hungaria) sowie Serbien (2010 mit dem Avala) hinzu, in Westeuropa außerdem das FĂŒrstentum Monaco mit dem Bahnhof Monaco-Monte-Carlo. Abgesehen davon existieren durchgehende ZuglĂ€ufe nach RumĂ€nien und in die Ukraine, wobei diese von der Căile Ferate RomĂąne (CFR) als InterRegio (IR) beziehungsweise InterRegio Night (IRN) und von der Ukrsalisnyzja als Schnellzug (Đš) klassifiziert werden. DarĂŒber hinaus bediente PKP Intercity zeitweise den bereits in Belarus gelegenen Grenzbahnhof Brest-Zentralny, diese Relation ist aus politischen GrĂŒnden jedoch eingestellt.

Weitere Entwicklung in Westeuropa

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Nach dem Bau von Schnellfahrstrecken begann in Westeuropa bereits in den 1990er Jahren die sukzessive Ablösung des Eurocity durch nationale HochgeschwindigkeitszĂŒge. So verkehrte etwa der deutsche Intercity-Express (ICE) schon 1992 erstmals grenzĂŒberschreitend in die Schweiz, ab 1998 nach Österreich, ab 2000 in die Niederlande, ab 2002 nach Belgien und ab 2007 schließlich auch nach Frankreich.[5] Im Gegenzug ĂŒbernahm auch der französische TGV diverse Relationen in die NachbarlĂ€nder Frankreichs vom Eurocity, ebenso der Thalys auf den Strecken von Paris ĂŒber BrĂŒssel und Aachen nach Köln oder Amsterdam. Auf der Achse Deutschland-Schweiz-Italien wiederum ersetzte ab 1998 der Cisalpino (CIS) viele EC-ZĂŒge. Im Verkehr von und nach Österreich kamen ab 2008 zunehmend Railjet-ZĂŒge (RJ) zum Einsatz, von und nach Tschechien ab 2024 ComfortJet-ZĂŒge.

Wie schon seinerzeit beim TEE wurden auch beim EC nachtrĂ€glich BinnenzĂŒge eingefĂŒhrt. Diese Entwicklung begann 1996, als die ÖBB ihre bis dahin höchste Zuggattung SuperCity (SC) abschafften. Daraufhin verkehrte der Paradezug Wiener Philharmoniker von Innsbruck nach Wien und zurĂŒck vorĂŒbergehend als EC. Er fuhr zwar im Rahmen des Korridorverkehrs ĂŒber die Rosenheimer Schleife, bediente in Deutschland jedoch keine Station. SpĂ€ter kreierten die ÖBB fĂŒr solche ZuglĂ€ufe die nationale Untergattung ÖBB-EuroCity (OEC), die von 2001 bis 2011 existierte.

Die Deutsche Bahn wiederum fĂŒhrte im Dezember 2017 die nationale Zuggattung EuroCity-Express (ECE) ein, womit Eurocity-ZĂŒge aus und in die Schweiz in Deutschland tariflich nicht mehr dem Intercity, sondern dem Intercity-Express gleichgestellt sind. Eine weitere Neuschöpfung war schon 2009 der sogenannte DB-ÖBB Eurocity im Verkehr von Deutschland ĂŒber Österreich nach Italien, der bis Juni 2026 existierte. An diesen ZĂŒgen war die italienische Staatsbahn Trenitalia wirtschaftlich nicht mehr beteiligt, das heißt DB und ÖBB verkehrten sĂŒdlich des Bahnhofs Brenner in Konkurrenz zu dieser. Die Nederlandse Spoorwegen und die Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen fĂŒhrten im Dezember 2024 die neue Untergattung Eurocity Direct (ECD) ĂŒber die HSL Zuid ein, die weniger Zwischenhalte bedient als ein herkömmlicher EC.

QualitÀtskriterien

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Mit EinfĂŒhrung des Eurocity-Verkehrs wurden fĂŒr alle beteiligten Bahnen einheitliche QualitĂ€tskriterien eingefĂŒhrt, die vom Internationalen Eisenbahnverband (UIC) auch ĂŒberwacht wurden:

  • GrenzĂŒberschreitender Zuglauf,
  • Klimatisierte Wagen in beiden Wagenklassen,
  • Blockzugbildung,
  • VerstĂ€rkte Reinigung in den Abgangsbahnhöfen sowie Unterwegsreinigung bei ZuglĂ€ufen von mehr als fĂŒnf Stunden,
  • Halt nur in wichtigen Bahnhöfen,
  • Haltezeit maximal fĂŒnf Minuten, aus betrieblichen GrĂŒnden ausnahmsweise bis zu 15 Minuten beziehungsweise bis 1989 bis zu 20 Minuten,
  • Grenzkontrollen wĂ€hrend der Fahrt,
  • nur kurze Aufenthalte in Grenzbahnhöfen,
  • Bewirtschaftung mit einem FrĂŒhstĂŒcksservice zwischen 7:00 und 9:00 Uhr sowie einer Hauptmahlzeit zwischen 11:30 und 14:30 Uhr bzw. 18:30 und 21:30 Uhr im Speisewagen, einem Barwagen oder in der ersten Klasse am Sitzplatz, die Speisekarten mĂŒssen mindestens zweisprachig gestaltet sein,
  • Mehrsprachige Ansagen sowie Zugbegleitpersonal mit Kenntnissen in mindestens zwei Sprachen, darunter Deutsch, Englisch oder Französisch,
  • Mittlere Reisegeschwindigkeit, einschließlich aller Aufenthalte, mindestens 90 km/h (mit Ausnahme von Gebirgsbahnen und ZuglĂ€ufen mit EisenbahnfĂ€hren),
  • Besondere PĂŒnktlichkeitskriterien, hĂ€ufig unpĂŒnktliche ZĂŒge können die Zuggattung Eurocity verlieren,
  • Jedes Zugpaar trĂ€gt einen Namen, der sich touristisch, kulturell oder historisch auf den europĂ€ischen Charakter bezieht,
  • Nur Tagesverkehr, das heißt Abfahrt nach 6:00 Uhr, Ankunft vor 24:00 Uhr,
  • Keine Kurswagen, FlĂŒgelungen sowie Bahnpost- oder GepĂ€ckverladung
  • Verwendung von Mehrsystemfahrzeugen zur Vermeidung von Lokomotivwechseln an Grenzen

Diese Kriterien werden mittlerweile von den verschiedenen Bahngesellschaften teils unterschiedlich interpretiert. So widerspricht beispielsweise der Einsatz von Eurocity-ZĂŒgen im nationalen Binnenverkehr dem ursprĂŒnglichen Konzept, ebenso der Zuggattungswechsel an der Grenze. Andere Gesellschaften wiederum verwendeten in der zweiten Klasse ĂŒbergangsweise auch Wagen der zweiten Klasse ohne Klimaanlage, so beispielsweise die Deutsche Bahn ehemalige Interregio-Wagen. Teilweise werden, statt eines vollwertigen Speisewagens, nur Buffetabteile oder nur kleine Imbisse von einer mobilen Minibar angeboten. DB Fernverkehr schaffte ab 2003 die meisten Zugnamen ab, lediglich bei den Eurocity-ZuglĂ€ufen von und nach Österreich, Polen und Tschechien wurden sie beibehalten. Die ursprĂŒnglich beim Eurocity nicht mögliche Fahrradmitnahme wurde, dem Zeitgeist entsprechend, ab den 1990er Jahren sukzessive auf vielen Verbindungen eingefĂŒhrt. Die ÖBB setzen hierzu auch HalbgepĂ€ckwagen ein, bei denen die Be- und Entladung der RĂ€der – analog zum frĂŒheren Ladeschaffner – ausschließlich durch das Zugbegleitpersonal erfolgt.

Eurocity 174 Prag – Hamburg-Altona, 2021

Die Stiftung Warentest wertete vom 23. September bis zum 31. Oktober 2007 (ohne Streiktage), zwischen 6:00 und 24:00 Uhr, die Ankunftszeiten von Eurocity-ZĂŒgen an ihren Endbahnhöfen in zehn deutschen GroßstĂ€dten aus. Von 1582 untersuchten ZĂŒgen waren 48 Prozent vier oder mehr Minuten verspĂ€tet.[6] Die Deutsche Bahn wies das Ergebnis der Erhebung zurĂŒck und sprach von einer GesamtpĂŒnktlichkeit im Personenverkehr von „deutlich ĂŒber 90 Prozent“ im Jahr 2007, ohne konkretere Zahlen zu nennen.[7]

Fahrzeugmaterial

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Eurocity 370 Prag–Aarhus mit Lokomotive der Baureihe 371 und Eurocity-Wagen der ČeskĂ© drĂĄhy, 2005
MF der DĂ€nischen Staatsbahnen im Einsatz auf der Vogelfluglinie Hamburg–LĂŒbeck–Kopenhagen, 2005
Tschechischer Eurocity-Großraumwagen, 2018

Das Eurocity-Wagenmaterial weist ĂŒberwiegend folgende Merkmale auf:

  • RIC-fĂ€hig
  • Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
  • Abteile mit sechs PlĂ€tzen in der ersten und zweiten Klasse, AbteillĂ€nge circa 2,3 Meter in der ersten bzw. 1,9 Meter in der zweiten Klasse
  • Großraumwagen mit Sitzteiler 2+1 in der ersten bzw. 2+2 in der zweiten Klasse

Die ČeskĂ© drĂĄhy (ČD) und die Magyar Államvasutak (MÁV), teilweise auch die ÖBB-Personenverkehr sowie die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben speziell fĂŒr Eurocity-ZĂŒge neue Wagen beschafft, darunter beispielsweise auch die SBB-Panoramawagen. Die HĆœ Putnički prijevoz (HĆœPP) und SĆœ-PotniĆĄki promet setzen heute Eurocity-Wagen ein, die noch von der Jugoslovenske Ćœeleznice (JĆœ) vor deren Aufteilung fĂŒr Eurocity-ZĂŒge beschafft wurden. Die meisten anderen am Eurocity-System teilnehmenden Bahnen verwenden hierfĂŒr die gleichen Wagentypen wie fĂŒr andere hochwertige FernzĂŒge. Ein Beispiel fĂŒr Wagen, die diese Kriterien bereits vor EinfĂŒhrung des Eurocity erfĂŒllten, sind die Eurofima-Wagen mehrerer europĂ€ischer Bahnen.

Mitunter wurden und werden in Eurocity-ZĂŒgen auch Ă€ltere Wagen eingesetzt, die den QualitĂ€tskriterien nicht immer entsprechen. Die Ă€ltesten jemals eingesetzten Eurocity-Wagen waren Speisewagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits, die 1955 aus kriegsbeschĂ€digten Altbauwagen der 1920er Jahre entstanden sind und 1985 – inzwischen Eigentum der NMBS/SNCB – mit originaler Inneneinrichtung und Anstrich in orange-lichtgrauer Eurofima-C1-Lackierung aufgearbeitet wurden. Diese liefen noch bis Mitte der 1990er Jahre in den Eurocity-ZĂŒgen Vauban und Iris.

Mitte der 1990er Jahre wurden auf der Eurocity-Verbindung ZĂŒrich–MĂŒnchen, in Ermangelung moderner Speisewagen und im Widerspruch zu den QualitĂ€tskriterien, 50-jĂ€hrige Inlands-Leichtstahlspeisewagen eingesetzt.[8]

Einige Bahnen setzen auch TriebzĂŒge als Eurocity ein. Ein Beispiel dafĂŒr sind die MF der Danske Statsbaner (DSB) auf der Strecke Hamburg–Kopenhagen, die wiederum 2025 von der Talgo-Baureihe DSB EC abgelöst werden. Auch die ÖBB-Reihe 4010 und die RABe-TriebzĂŒge der SBB wurden in der Vergangenheit als Eurocity eingesetzt. Die TGV zwischen Frankreich und der Schweiz liefen zunĂ€chst als Eurocity, heute als Lyria. Ab dem Fahrplanwechsel 2010 verkehrten die ehemaligen Cisalpino-ZĂŒge auch als Eurocity.

Oftmals ist eine Umstellung des Fahrzeugmaterials mit einer Änderung der Zuggattung verbunden. Die Relationen mit SBB-TriebzĂŒgen Astoro sowie Giruno nach Deutschland laufen innerhalb Deutschlands in Anlehnung an den ICE als ECE (EuroCity-Express).[9] Ebenso verhĂ€lt es sich bei den Talgo-Einheiten der DSB, die ebenfalls in diese Kategorie fallen.[10] Internationale Verbindungen, welche auf Railjet- oder ComfortJet-Garnituren umgestellt wurden, verkehren in allen durchfahrenen LĂ€ndern als Zuggattung RJ.[11][12][13]

Ein weiterer Sonderfall war der Catalan Talgo Genf–Barcelona, ein ehemaliger TEE, der mit einem Talgo III RD von 1968, mit Spurwechsel an der französisch-spanischen Grenze, betrieben wurde. SpĂ€ter wurde der Zuglauf auf Montpellier–Barcelona verkĂŒrzt, der Zug lief danach nicht mehr als EC, sondern unter der Bezeichnung Talgo, außerdem wurde der Mare Nostrum von Montpellier nach Cartagena eingefĂŒhrt, der mit einer moderneren Talgo-Pendular-Garnitur betrieben wurde. Die NachtzĂŒge Paris-Madrid-Talgo und Barcelona-Talgo wurden Ende der 1980er Jahre als EC-Nacht betrieben. Der Einsatz der grenzĂŒberschreitenden Talgos endete 2010 mit der Eröffnung einer normalspurigen Schnellfahrstrecke nach Spanien.

Anders als noch beim TEE legten die beteiligten Bahngesellschaften fĂŒr den Eurocity kein eigenstĂ€ndiges Außendesign mehr fest. Lediglich Deutschland und Polen einigten sich fĂŒr den Berlin-Warszawa-Express auf eine weiße Lackierung mit blauem LĂ€ngsstreifen. Zudem kreierten die Schweizerischen Bundesbahnen fĂŒr ihr EC-Rollmaterial ab 1988 eine eigenstĂ€ndige Lackierungsvariante in zwei Graustufen und weißen LĂ€ngsstreifen, teilweise ergĂ€nzt um einen Eurocity-Schriftzug. Seit 2021 werden die EC-Wagen der SBB farblich den modernisierten EW IV angeglichen. Seit 2024 werden ETR 610 der Trenitalia auf ein grĂŒn-weißes EC-Farbschema mit schwarzem Fensterband und roten TĂŒren umlackiert. Ebenfalls seit 2024 fahren belgische I11-Wagen zwischen BrĂŒssel und Rotterdam mit einem EC-Schriftzug.

Ein Alstom ETR 610 der SBB als EC 37, 2011

Im Sommer 2004 ĂŒbergaben die SBB und die Trenitalia den Betrieb ihrer gemeinsamen Intercitys Canaletto (ZĂŒrich – Venezia Santa Lucia) und Cinque Terre (Schaffhausen/ZĂŒrich – La Spezia) ihrer gemeinsamen Tochterfirma Cisalpino AG, welche nebst den TriebzĂŒgen neu auch ZĂŒge mit konventionellem Wagenmaterial fĂŒhrten. WĂ€hrend die TriebzĂŒge weiterhin unter dem Namen Cisalpino liefen, erhielten die konventionellen ZĂŒge den Status eines Eurocity. FĂŒr diese beiden ZĂŒge wurde extra SBB-Wagenmaterial in Cisalpino-Farben umlackiert.

Zum Fahrplanwechsel 2005 ĂŒbernahm die Cisalpino alle grenzĂŒberschreitenden Verbindungen Schweiz–Italien auf den Relationen Genf–Italien, Basel–Lötschberg–Italien und ZĂŒrich–Italien. Die Cisalpino-ZĂŒge verkehrten weiterhin unter dem Namen der Betreibergesellschaft. Jeder Zug erhielt einen Namen (EC Cisalpino 
). Im Zuge wurde die Intercity-Verbindung Riviera dei Fiori Basel–Gotthard–Milano Centrale–Nizza eingestellt und stattdessen als EC Cisalpino San Marco nach Venedig gefĂŒhrt. Nach Mailand verkehrten gewisse dieser ZĂŒge weiter nach Venedig oder Livorno.

2008 wurde auf der EC/IC-Betrieb am Gotthard auf InterCity-NeigezĂŒge und Cisalpino umgestellt. Die Eurocitys Basel–Lötschberg–Italien und Genf–Italien wurden ebenfalls alle zu Cisalpinos. Die Verbindungen Basel–Gotthard–Italien wurden auf eine reduziert, welche ab Sommer 2009 verkehren sollte, aus allen anderen wurden ICN. Alle Verbindungen bis auf Genf–Venedig wurden nach Milano Centrale gekappt. Auch auf der Lötschberg- und der Simplon-Achse werden fĂŒr den Betrieb nach Italien nur noch Cisalpino-ZĂŒge verwendet, alle ĂŒbrigen enden spĂ€testens in Brig. Aufgrund der technischen Probleme mit den Alstom ETR 610 wurden die ZuglĂ€ufe meistens in Domodossola oder Lugano getrennt. Der geplante Zuglauf Basel–Gotthard–Italien konnte nicht verwirklicht werden, da die ETR 610 am Gotthard nicht zugelassen sind.

Im Dezember 2009 lösten die SBB und die Trenitalia die Cisalpino AG auf. Fortan verkehrten alle vormaligen Cisalpino-ZĂŒge als Eurocity. Die TriebzĂŒge wurden unter den ehemaligen Cisalpino-EigentĂŒmern aufgeteilt und verrichteten weiterhin den Eurocity-Betrieb.[14]

Seit Dezember 2017 werden ETR610-LĂ€ufe nach Frankfurt verlĂ€ngert und tragen innerhalb Deutschlands die Bezeichnung EuroCity-Express (ECE), im Dezember 2020 folgte die Linie MĂŒnchen–ZĂŒrich.

Liste der Eurocity-ZĂŒge Stand 14. Juni 2026

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Eurocity-Netz am 31. Mai 1987
47 TageszĂŒge (GrĂŒn), 8 NachtzĂŒge (Blau), 9 TGV (Orange)
Eurocity-Netz 2010
keine NachtzĂŒge mehr, TGV nicht mehr als EC
Liniennetz der Eurocity im östlichen Mitteleuropa (circa 2008)
Nr. Name Relation Rollmaterial
EC 4 Basel SBB → Frankfurt (Main) → Hamburg Hbf (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB RABe 501
EC 5 Hamburg Dammtor → Frankfurt (Main) → Basel SBB (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB RABe 501
EC 8 Basel SBB → Frankfurt (Main) → Hamburg Hbf (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB RABe 501
EC 9 Hamburg Dammtor → Frankfurt (Main) → Basel SBB (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB RABe 501
EC 10 Milano C → Lugano → ZĂŒrich TI ETR 610
EC 11 ZĂŒrich → Lugano → Milano C SBB RABe 501
EC 12/13 Milano C ↔ Lugano ↔ ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 14/15 Milano C ↔ Lugano ↔ ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 16 Milano C → Lugano → ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 19 ZĂŒrich → Lugano → Milano C TI ETR 610
EC 20 Milano C → Lugano → ZĂŒrich TI ETR 610
EC 21 ZĂŒrich → Lugano → Milano C SBB RABe 501
EC 23 ZĂŒrich → Lugano → Milano C SBB RABe 501
EC 24/25 Milano C ↔ Lugano ↔ ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 26/27 Milano C ↔ Lugano ↔ ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 28 Milano C → Lugano → ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 29 ZĂŒrich → Lugano → Milano C TI ETR 610
EC 30 Firenze SMN → Bologna → Milano C → Lugano → ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 31 ZĂŒrich → Lugano → Milano C → Verona PN → Venezia SL SBB RABe 501
EC 36 Venezia SL → Verona PN → Milano C → Lugano → ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 37 ZĂŒrich → Lugano → Milano C → Bologna → Firenze SMN SBB RABe 501
EC 38/39 Ljubljana ↔ Jesenice ↔ Villach (in Österreich als Schnellzug) SĆœ 510
EC 40 Milano C → Brig → Genùve SBB ETR 610
EC 40/41 Berlin-Warszawa-Express Warszawa Wschodnia ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 41 Genùve → Brig → Milano C → Verona → Venezia SL SBB ETR 610
EC 42/43 Milano C ↔ Brig ↔ Genùve TI ETR 610
EC 42/43 Berlin-Warszawa-Express Warszawa Wschodnia ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 44 Milano C → Brig → Genùve TI ETR 610
EC 44/45 Berlin-Warszawa-Express Warszawa Wschodnia ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 45 Genùve → Brig → Milano C SBB ETR 610
EC 46 Venezia SL → Milano C → Brig → Genùve SBB ETR 610
EC 46/47 Berlin-Warszawa-Express Warszawa Wschodnia ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 48/49 Berlin-Warszawa-Express Warszawa Wschodnia ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 54/55 Odra Kraków GƂ. ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 56/57 Wawel Przemyƛl GƂ ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 58/59 Galicja Przemyƛl GƂ ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 70/71 Emona Ljubljana ↔ Graz ↔ Wien ÖBB, SĆœ
EC 78/79 Croatia Zagreb ↔ Graz ↔ Wien ÖBB
EC 94/95 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 96/97 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 98/99 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 100/101 Moravia Wien ↔ Ostrava ↔ Katowice PKP IC
EC 102/103 Polonia Wien ↔ Ostrava ↔ Katowice ↔ Warschau PKP IC
EC 106/107 Sobieski Wien ↔ Ostrava ↔ Katowice ↔ Warschau ↔ Gdynia PKP IC
EC 114 Mimara Villach → Salzburg → MĂŒnchen ÖBB
EC 114/115 Cracovia Przemyƛl ↔ Kraków ↔ Katowice ↔ Ostrava ↔ Prag ČD
EC 115 Mimara MĂŒnchen → Salzburg → Villach → Ljubljana → Zagreb ÖBB
EC 116/117 Silesia Warschau ↔ Katowice ↔ Ostrava ↔ Prag ČD
EC 120/121 ValaĆĄskĂœ expres PĂșchov ↔ Prag ČD, ZSSK
EC 123 ZĂŒrich → Lugano → Milano C SBB RABe 501
EC 124/125 ValaĆĄskĂœ expres PĂșchov ↔ Prag ČD, ZSSK
EC 126 Milano C → Lugano → ZĂŒrich SBB RABe 501
EC 126/127 ValaĆĄskĂœ expres PĂșchov ↔ Prag ČD, ZSSK
EC 128/129 ValaĆĄskĂœ expres PĂșchov ↔ Prag ČD, ZSSK
EC 130/131 Báthory Budapest-Nyugati ↔ Bratislava ↔ Ostrava ↔ Katowice ↔ Warschau MÁV-START
EC 132/133 Saxonia WrocƂaw GƂ. ↔ Węgliniec ↔ Leipzig Hbf PKP IC
EC 134/135 Via Regia WrocƂaw GƂ. ↔ Węgliniec ↔ Leipzig Hbf PKP IC
EC 140 Hortobágy Nyíregyháza → Debrecen → Budapest-Keleti → Wien MÁV-START
EC 141 Csárdás Wien → Budapest-Keleti MÁV-START
EC 141/142 Ostravan Praha ↔ Ćœilina ČD, ZSSK
EC 142 Liszt Ferenc / Franz Liszt Budapest-Keleti → Wien MÁV-START
EC 142/143 Domodossola ↔ Brig ↔ Sion ↔ Montreux ↔ Lausanne ↔ Genùve TI ETR 610
EC 143 Tisza Wien → Budapest-Kelenföld → Debrecen → Tschop → Uschhorod (Zug fĂŒhrt bis Debrecen Kurswagen nach Baia Mare) ÖBB, MÁV-START
EC 144 Csárdás Budapest-Keleti → Wien MÁV-START
EC 144 Milano C → Stresa → Domodossola → Brig → Sion → Montreux → Lausanne → Genùve TI ETR 610
EC 144 Ostravan Ćœilina → Ostrava → Prag ČD
EC 145 Ostravan Prag → Ostrava → Ćœilina ČD, ZSSK
EC 145 Franz Liszt / Liszt Ferenc Wien → Budapest-Keleti ÖBB
EC 146 Tisza Uschhorod → Tschop → Debrecen → Budapest-Kelenföld → Wien (Zug fĂŒhrt ab Debrecen Kurswagen aus Baia Mare) ÖBB, MÁV-START
EC 146 Milano C → Stresa → Domodossola → Brig → Sion → Montreux → Lausanne → Genùve SBB ETR 610
EC 147/148 Franz Lehár / Lehár Ferenc Wien ↔ Budapest-Keleti MÁV-START
EC 149 Hortobágy Wien → Budapest-Keleti → Debrecen → Nyíregyháza MÁV-START
EC 150/151 Milano C ↔ Lugano ↔ Luzern ↔ Basel ↔ Karlsruhe ↔ Frankfurt (Main) (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB RABe 501
EC 163/164 Transalpin ZĂŒrich ↔ Innsbruck ↔ Graz SBB
EC 173/178 Basel ↔ Lugano ↔ Milano C SBB RABe 501
EC 182 Hernád / Hornád Budapest-Keleti → Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 184 Hernád / Hornád Budapest-Keleti → Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 186/187 Hernád / Hornád Budapest-Keleti ↔ Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 188/189 Hernád / Hornád Budapest-Keleti ↔ Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 190/191 Hernád / Hornád Budapest-Keleti ↔ Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 190/191 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 192/193 Hernád / Hornád Budapest-Keleti ↔ Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 192/193 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 194/195 Hernád / Hornád Budapest-Keleti ↔ Koơice MÁV-START, ZSSK
EC 196/197 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 198/199 MĂŒnchen ↔ ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) SBB ETR 610
EC 202/203 Danubius Wien ↔ Ostrava ↔ Krakau PKP IC
EC 204/205 Prater Wien ↔ Ostrava ↔ Krakau PKP IC
EC 206/207 Porta Moravica Graz ↔ Ostrava ↔ Krakau ČD, ÖBB
EC 210/211 Sava Vincovci ↔ Zagreb ↔ Ljubljana ↔ Villach HĆœPP, SĆœ
EC 212/213 Blauer Enzian Klagenfurt ↔ Salzburg ↔ MĂŒnchen ÖBB
EC 214 Mimara Zagreb → Ljubljana → Villach ÖBB
EC 220/221 ValaĆĄskĂœ expres Ćœilina ↔ Prag ČD, ZSSK
EC 222/223 ValaĆĄskĂœ expres Ćœilina ↔ Prag ČD, ZSSK
EC 230/231 Gedania Gdynia GƂ. ↔ GdaƄsk GƂ. ↔ Bydgoszcz GƂ. ↔ PoznaƄ GƂ. ↔ Rzepin ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin Hbf PKP IC
EC 246/247 Berlin-Warszawa-Express Warschau ↔ Berlin PKP IC
EC 248/249 Berlin-Warszawa-Express Warschau ↔ Berlin PKP IC
EC 260/261 Baltic Express Prag ↔ Gdynia ČD, PKP IC
EC 262/263 Baltic Express Prag ↔ Gdynia ČD, PKP IC
EC 262/263 Baltic Express Prag ↔ Gdynia ČD, PKP IC
EC 278/279 Metropolitan Budapest-Nyugati ↔ Bratislava ↔ Prag ZSSK
EC 280/281 Metropolitan Budapest-Nyugati ↔ Bratislava ↔ Prag ZSSK
EC 282/283 Metropolitan SlovenskĂĄ strela NovĂ© ZĂĄmky ↔ Bratislava ↔ Praha ZSSK
EC 290 Lindau-Reutin → Bregenz → ZĂŒrich SBB ETR 610
EC 296/299 Slovan Bratislava ↔ Prag ČD
EC 301/306 ZĂŒrich ↔ Lugano ↔ Milano ↔ Verona ↔ Venezia SL SBB RABe 501
EC 330/331 JiĆŸnĂ­ expres Prag ↔ ČeskĂ© Budějovice ↔ Linz ČD
EC 332/333 JiĆŸnĂ­ expres Prag ↔ ČeskĂ© Budějovice ↔ Linz ČD
EC 334/335 JiĆŸnĂ­ expres Prag ↔ ČeskĂ© Budějovice ↔ Linz ČD
EC 336/337 JiĆŸnĂ­ expres Prag ↔ ČeskĂ© Budějovice ↔ Linz ČD
EC 340 Semmelweis Ignác Budapest-Keleti → Wien ÖBB
EC 341 Semmelweis Ignác Wien → Budapest-Keleti MÁV-START
EC 342/343 BartĂłk BĂ©la Budapest-Keleti ↔ Wien MÁV-START
EC 346/347 Dacia București Nord ↔ Szolnok ↔ Budapest-Kelenföld ↔ Wien (Zug fĂŒhrt Schlaf- und Liegewagen, ab Szolnok Kurswagen von/nach Uschhorod und Kyjiw, in RumĂ€nien als IRN, in Österreich als Schnellzug) CFR, ÖBB, UZ
EC 350/351 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 352/353 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 354/355 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 356/357 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 358/359 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 360/361 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 362/363 BavorskĂœ expres Praha-Vysočany ↔ Furth im Wald ↔ MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) ČD, alex
EC 392/393 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 394/395 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 396/397 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 398/399 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 430/431 Ursa Przemyƛl GƂ ↔ Frankfurt (Oder) ↔ Berlin-Charlottenburg PKP IC
EC 458/459 Canopus Prag ↔ Leipzig ↔ Erfurt ↔ Frankfurt (Main) Hbf (fĂŒhrt Schlaf- und Sitzwagen nach und von ZĂŒrich HB) ČD
EC 460/461 Baltic Express Prag ↔ Gdynia ČD, PKP IC
EC 462/463 KĂĄlmĂĄn Imre Budapest ↔ Wien ↔ Salzburg (fĂŒhrt Schlaf-, Liege- und Sitzwagen nach und von Stuttgart und ZĂŒrich) MÁV-START
EC 686/687 Szamos / Someș (Wien ↔ Budapest-Kelenföld ↔) Debrecen ↔ Baia Mare (in RumĂ€nien als Interregio) MÁV-START
EC 1172/1173 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1174/1175 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1191 Kþbenhavn H → Odense → Padborg → Hamburg Hbf (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1172/1173 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1193/1194 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1196 Hamburg Hbf → Padborg → Odense → Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1198/1199 Hamburg Hbf ↔ Padborg ↔ Odense ↔ Kþbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) DSB EC
EC 1210/1213 Wien ↔ Simbach am Inn ↔ MĂŒnchen ÖBB
EC 1216/1217 Wien ↔ Simbach am Inn ↔ MĂŒnchen ÖBB
EC 1218/1219 Wien ↔ Simbach am Inn ↔ MĂŒnchen ÖBB
EC 1260/1267 Advent Budapest-Keleti ↔ GyƑr ↔ Hegyeshalom ↔ Wien MÁV-START
EC 9211/9212 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9215/9216 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9219/9220 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9223/9224 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9227/9228 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9231/9232 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9235/9236 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9239/9240 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9243/9244 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9247/9248 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9251/9252 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9255/9256 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9259/9260 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9263/9264 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9267/9268 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
EC 9271/9272 BrĂŒssel ↔ Rotterdam NMBS/SNCB
Der am 1. August 2014 durch eine Flankenfahrt eines GĂŒterzugs verunglĂŒckte Eurocity 216 im Mannheimer Hauptbahnhof: FĂŒnf Wagen des Zuges entgleisten, zwei davon fielen um.
  • Am 8. August 2008 kam es beim EC 108 Comenius von Krakau nach Prag gegen 10:45 Uhr bei StudĂ©nka (Bezirk NovĂœ Jičín) im Nordosten Tschechiens zu einem schweren Unfall mit acht Toten und 35 verletzten Reisenden, als kurz vor der Zugdurchfahrt eine in Reparatur befindliche AutobahnbrĂŒcke auf die Gleise stĂŒrzte, der Zug in die TrĂŒmmer der BrĂŒcke prallte und entgleiste.[15] Der LokfĂŒhrer konnte noch eine Schnellbremsung aus der Reisegeschwindigkeit von ĂŒber 130 km/h einleiten. Er ĂŒberlebte durch FlĂŒchten in den Maschinenraum der Lok.
  • Am 1. August 2014 kam es beim EC 216 von Graz nach SaarbrĂŒcken gegen 20:51 Uhr im Mannheimer Hauptbahnhof zu einer Flankenfahrt mit einem GĂŒterzug (siehe Eisenbahnunfall von Mannheim). Dabei entgleisten fĂŒnf Waggons des Personenzugs, zwei davon kippten um. 35 Personen wurden verletzt, vierzehn davon mussten in KrankenhĂ€usern behandelt werden.[16]
  • Der gleiche Zug war am 12. Februar 2018 in den Eisenbahnunfall von Niklasdorf in Österreich verwickelt. Das Überfahren eines haltzeigenden Signals durch einen S-Bahn-Zug fĂŒhrte zu einem Zusammenstoß mit EC 216, bei dem das Dach mehrerer EC-Wagen aufgerissen wurde. Ein Fahrgast kam ums Leben, 31 wurden verletzt.[17][18]

Die ab 1991 in den österreichischen FernzĂŒgen ausliegende ÖBB-Kundenzeitschrift hieß ebenfalls eurocity. Das Reisemagazin wurde 2011 in onrail umbenannt und schließlich 2016 eingestellt.[19][20]

  • Jean-Pierre Malaspina, Martin Brandt: Die EuroCity-ZĂŒge, Teil 1: 1987–1993. 1. Auflage. Verlagsgruppe Bahn, FĂŒrstenfeldbruck 2019, ISBN 978-3-8375-2233-4.
  • Jean-Pierre Malaspina, Martin Brandt: Die EuroCity-ZĂŒge, Teil 2: 1993–2020. 1. Auflage. GeraMond, MĂŒnchen 2021, ISBN 978-3-96453-292-3.
Commons: Eurocity – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ TRANS EUROP EXPRESS – komfortabel und schnell unterwegs auf tee-classics.ch, abgerufen am 7. Juni 2026
  2. ↑ Malaspina/Brandt, S. 20
  3. ↑ EuroCity 1991/92 auf fernbahn.de, abgerufen am 6. Juni 2026
  4. ↑ JahresrĂŒckblick 1991 der Deutschen Bundesbahn. In: Die Bundesbahn, Jg. 68, Heft 1, Januar 1992, ISSN 0007-5876, S. 43.
  5. ↑ Der ICE wird international auf deutschebahn.com, abgerufen am 11. Juni 2026
  6. ↑ Stiftung Warentest: Wie pĂŒnktlich fahren die ZĂŒge wirklich?. In: test, 2/2008, ISSN 0040-3946, S. 78–82.
  7. ↑ Deutsche Bahn AG: PĂŒnktlichkeit der Deutschen Bahn auf hohem Niveau (Memento vom 2. Februar 2008 im Internet Archive). Presseinformation vom 24. Januar 2008
  8. ↑ Karl Emmenegger: Die Leichtstahlwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (Normalspur), 1997, ISBN 3-7230-0236-6. Hintergrund: Weil die Leichtstahlwagen neben den RIC-Speisewagen, die zu dieser Zeit großteils wegen technischen Problem nicht eingesetzt werden konnten, die einzigen SBB-Speisewagen waren, die mit der Stromfrequenz von 22,5 Hertz der DB-Baureihe 218 kompatibel waren, mussten diese eingesetzt werden. In der Folge dieses Problems wurden bei vier EW-VI-Speisewagen die Stromversorgung angepasst, so dass heute diese eingesetzt werden können.
  9. ↑ Der Giruno kommt: Frankfurt (Main)–ZĂŒrich mit neuem Fahrzeug. 10. Juni 2024, abgerufen am 4. Februar 2026.
  10. ↑ Kooperation mit DĂ€nischer Staatsbahn: Neue ZĂŒge zwischen Hamburg und Kopenhagen. Abgerufen am 4. Februar 2026 (deutsch).
  11. ↑ Neuer Railjet fĂŒr neues Reiseerlebnis ĂŒber den Brenner. In: presse-oebbe.at. 5. April 2024, abgerufen am 4. Februar 2026.
  12. ↑ New ComfortJet trains on the Prague–Budapest route. In: railwaypro.com. 2. Dezember 2025, abgerufen am 4. Februar 2026 (englisch).
  13. ↑ Slowakei/Tschechien/Ungarn: Vorstellung des ComfortJet auf der Strecke Praha – Bratislava – Budapest. In: lok-report.de. 3. Dezember 2025, abgerufen am 4. Februar 2026.
  14. ↑ Cisalpino wird aufgelöst (Memento vom 8. Januar 2018 im Internet Archive)
  15. ↑ Zug rast gegen BrĂŒcke. (Memento vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive) netzeitung.de, 8. August 2008.
  16. ↑ GĂŒterzug rammt EC – Dutzende Verletzte nach ZugunglĂŒck in Mannheim. In: faz.net, 1. August 2014, abgerufen am 7. Januar 2018.
  17. ↑ Daniel WĂŒstenberg: Österreich: Frau stirbt bei Unfall mit deutschem Eurocity-Zug. In: Panorama â€ș Weltgeschehen. Stern, 12. Februar 2018. Auf Stern.de, abgerufen am 5. Mai 2022.
  18. ↑ Zahl der Verletzten bei ZugunglĂŒck in Steiermark stieg auf 27. In: derStandard.at, 13. Februar 2018, abgerufen am 18. November 2018.
  19. ↑ Aus „eurocity“ wird „onrail“ auf horizont.at, abgerufen am 9. Juni 2026
  20. ↑ Das ÖBB-Reisemagazin onrail wurde eingestellt! auf travelbusiness.at, abgerufen am 9. Juni 2026