Eurocity




Der Eurocity, von den beteiligten Eisenbahnunternehmen meist EuroCity mit Binnenmajuskel geschrieben, abgekĂŒrzt EC, ist eine hochklassige Zuggattung fĂŒr ReisezĂŒge des internationalen Schienenpersonenfernverkehrs in Europa im Geschwindigkeitsbereich bis 200 km/h.
Geschichte
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EinfĂŒhrung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachdem die 1957 eingefĂŒhrte Zuggattung Trans-Europ-Express (TEE), die nur die erste Wagenklasse fĂŒhrte, auf Dauer nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war, beschloss die vom 16. bis 25. September 1986 in Augsburg tagende EuropĂ€ische Reisezugfahrplankonferenz (EFK), die verbliebenen TEE-ZĂŒge aufzugeben und in eine neu zu schaffende europĂ€ische Zuggattung fĂŒr QualitĂ€tszĂŒge mit beiden Klassen zu integrieren.[1] Das Komfortniveau in der ersten Klasse sollte dabei vergleichbar sein, auch mehrere andere QualitĂ€tsmerkmale wurden ĂŒbernommen. Daraufhin fĂŒhrten zum Beginn des Sommerfahrplans am 31. Mai 1987 die Staatsbahnen von 13 europĂ€ischen Staaten, darunter â mit Ausnahme von Griechenland, Irland und Portugal â fast alle der damals zwölf LĂ€nder der EuropĂ€ischen Gemeinschaft (EG) sowie Norwegen, Ăsterreich, Schweden und die Schweiz gemeinsam und zeitgleich den Eurocity ein. Zum Start verbanden 69 Zugpaare 200 StĂ€dte,[2] wobei GroĂbritannien â wie schon zuvor beim TEE-System â nur durch Anschlussverbindungen via FĂ€hre ab dem Bahnhof Ostende einbezogen war, auf der Insel selbst fuhr nie ein Eurocity. DarĂŒber hinaus fuhren EC-ZĂŒge von Beginn an durch Liechtenstein, dort allerdings ohne Halt.
Der Eurocity, im deutschen und österreichischen Kursbuch seinerzeit als europĂ€ischer QualitĂ€tszug bezeichnet, ersetzte dabei nicht nur TEE-ZĂŒge, die letztlich erst 1995 vollstĂ€ndig abgeschafft wurden, sondern teilweise auch grenzĂŒberschreitende Intercity-ZĂŒge (IC) und SchnellzĂŒge (D). In Deutschland löste er zudem auch Fern-Express-ZĂŒge (FD) ab, in Ăsterreich ExpresszĂŒge (Ex). In Deutschland war der Eurocity von Beginn an zuschlagpflichtig, hierbei waren â analog zum deutschen Intercity â in beiden Klassen pauschal 6,00 D-Mark, spĂ€ter 3,60 Euro, zu entrichten. In Ăsterreich wiederum war nur die erste Klasse zuschlagpflichtig, hierfĂŒr verlangten die ĂBB anfangs 40 Ăsterreichische Schilling. In beiden LĂ€ndern schloss der Aufpreis auf Wunsch auch die Platzreservierung mit ein. Bei der Deutschen Bahn wurde der Zuschlag erst mit EinfĂŒhrung des Preis- und Erlösmanagement Personenverkehr (PEP) im Dezember 2002 relationsabhĂ€ngig in den Fahrpreis integriert. Anders als noch beim TEE besteht beim Eurocity jedoch keine Reservierungspflicht mehr.
1987 waren acht EC-Zugpaare NachtzĂŒge mit zusĂ€tzlichen Schlaf- und Liegewagen, die es zuvor weder im TEE- noch im internationalen Intercity-Netz gab. Aus diesem sogenannten EC-Nacht ging schlieĂlich zum Fahrplanwechsel am 23. Mai 1993 die neue Zuggattung EuroNight (EN) hervor. Abgesehen davon verkehrten auch nach 1987 noch internationale Intercity-ZĂŒge. Teilweise, wie beispielsweise in Deutschland, liefen EC und IC in einem gemeinsamen Taktverkehr.
Erweiterung nach Ostmitteleuropa
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Parallel zum Fall des Eisernen Vorhangs und dem Zerfall des Ostblocks fĂŒhrten auch etliche Bahngesellschaften des ehemaligen Rats fĂŒr gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) ebenfalls Eurocity-ZĂŒge ein. Zuvor wurde dort bereits die 1986 eingefĂŒhrte Zuggattung Interexpress (IEx) angeboten, die bis 1991 existierte. Den Anfang machte am 29. Mai 1988 Ungarn, als der 1979 eingefĂŒhrte Schnellzug LehĂĄr von Wien nach Budapest und zurĂŒck in einen Eurocity umgewandelt wurde. Ab 2. Juni 1991 betrieb schlieĂlich auch die, trotz Wiedervereinigung noch bis Ende 1993 existierende, Deutsche Reichsbahn (DR) EC-ZĂŒge. Damals wurden der EC 54/55 Gustave Eiffel ĂŒber Frankfurt (Main) hinaus bis Leipzig und der EC 56/57 Heinrich Heine bis Dresden verlĂ€ngert. Das sanierungsbedĂŒrftige DR-Netz erlaubte den EC-ZĂŒgen zwar damals noch keine wesentlich schnelleren Reisezeiten gegenĂŒber den zuvor fahrenden SchnellzĂŒgen, jedoch boten sie aufgrund des moderneren Wagenmaterials einen höheren Fahrkomfort.[3] Ebenfalls am 2. Juni 1991 wurden mit dem Mimara Kroatien und Slowenien sowie mit dem AntonĂn DvoĆĂĄk die damals noch existierende Tschechoslowakei gemeinsam in das EC-Netz integriert. Damit erhöhte sich die Zahl der Eurocity-Zugpaare 1991 von 76 auf 102.[4] Die EinfĂŒhrung des Mimara wurde dabei noch von der 1991 aufgelösten Jugoslovenske Ćœeleznice (JĆœ) vorbereitet, die hierfĂŒr ihre ersten klimatisierten Wagen ĂŒberhaupt beschaffte.
In spĂ€teren Jahren kamen in Ostmitteleuropa noch Polen (1992 mit dem Berolina), die Slowakei (1993 mit dem Hungaria) sowie Serbien (2010 mit dem Avala) hinzu, in Westeuropa auĂerdem das FĂŒrstentum Monaco mit dem Bahnhof Monaco-Monte-Carlo. Abgesehen davon existieren durchgehende ZuglĂ€ufe nach RumĂ€nien und in die Ukraine, wobei diese von der CÄile Ferate RomĂąne (CFR) als InterRegio (IR) beziehungsweise InterRegio Night (IRN) und von der Ukrsalisnyzja als Schnellzug (Đš) klassifiziert werden. DarĂŒber hinaus bediente PKP Intercity zeitweise den bereits in Belarus gelegenen Grenzbahnhof Brest-Zentralny, diese Relation ist aus politischen GrĂŒnden jedoch eingestellt.
Weitere Entwicklung in Westeuropa
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Bau von Schnellfahrstrecken begann in Westeuropa bereits in den 1990er Jahren die sukzessive Ablösung des Eurocity durch nationale HochgeschwindigkeitszĂŒge. So verkehrte etwa der deutsche Intercity-Express (ICE) schon 1992 erstmals grenzĂŒberschreitend in die Schweiz, ab 1998 nach Ăsterreich, ab 2000 in die Niederlande, ab 2002 nach Belgien und ab 2007 schlieĂlich auch nach Frankreich.[5] Im Gegenzug ĂŒbernahm auch der französische TGV diverse Relationen in die NachbarlĂ€nder Frankreichs vom Eurocity, ebenso der Thalys auf den Strecken von Paris ĂŒber BrĂŒssel und Aachen nach Köln oder Amsterdam. Auf der Achse Deutschland-Schweiz-Italien wiederum ersetzte ab 1998 der Cisalpino (CIS) viele EC-ZĂŒge. Im Verkehr von und nach Ăsterreich kamen ab 2008 zunehmend Railjet-ZĂŒge (RJ) zum Einsatz, von und nach Tschechien ab 2024 ComfortJet-ZĂŒge.
Wie schon seinerzeit beim TEE wurden auch beim EC nachtrĂ€glich BinnenzĂŒge eingefĂŒhrt. Diese Entwicklung begann 1996, als die ĂBB ihre bis dahin höchste Zuggattung SuperCity (SC) abschafften. Daraufhin verkehrte der Paradezug Wiener Philharmoniker von Innsbruck nach Wien und zurĂŒck vorĂŒbergehend als EC. Er fuhr zwar im Rahmen des Korridorverkehrs ĂŒber die Rosenheimer Schleife, bediente in Deutschland jedoch keine Station. SpĂ€ter kreierten die ĂBB fĂŒr solche ZuglĂ€ufe die nationale Untergattung ĂBB-EuroCity (OEC), die von 2001 bis 2011 existierte.
Die Deutsche Bahn wiederum fĂŒhrte im Dezember 2017 die nationale Zuggattung EuroCity-Express (ECE) ein, womit Eurocity-ZĂŒge aus und in die Schweiz in Deutschland tariflich nicht mehr dem Intercity, sondern dem Intercity-Express gleichgestellt sind. Eine weitere Neuschöpfung war schon 2009 der sogenannte DB-ĂBB Eurocity im Verkehr von Deutschland ĂŒber Ăsterreich nach Italien, der bis Juni 2026 existierte. An diesen ZĂŒgen war die italienische Staatsbahn Trenitalia wirtschaftlich nicht mehr beteiligt, das heiĂt DB und ĂBB verkehrten sĂŒdlich des Bahnhofs Brenner in Konkurrenz zu dieser. Die Nederlandse Spoorwegen und die Nationale Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen fĂŒhrten im Dezember 2024 die neue Untergattung Eurocity Direct (ECD) ĂŒber die HSL Zuid ein, die weniger Zwischenhalte bedient als ein herkömmlicher EC.
QualitÀtskriterien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit EinfĂŒhrung des Eurocity-Verkehrs wurden fĂŒr alle beteiligten Bahnen einheitliche QualitĂ€tskriterien eingefĂŒhrt, die vom Internationalen Eisenbahnverband (UIC) auch ĂŒberwacht wurden:
- GrenzĂŒberschreitender Zuglauf,
- Klimatisierte Wagen in beiden Wagenklassen,
- Blockzugbildung,
- VerstĂ€rkte Reinigung in den Abgangsbahnhöfen sowie Unterwegsreinigung bei ZuglĂ€ufen von mehr als fĂŒnf Stunden,
- Halt nur in wichtigen Bahnhöfen,
- Haltezeit maximal fĂŒnf Minuten, aus betrieblichen GrĂŒnden ausnahmsweise bis zu 15Â Minuten beziehungsweise bis 1989 bis zu 20Â Minuten,
- Grenzkontrollen wÀhrend der Fahrt,
- nur kurze Aufenthalte in Grenzbahnhöfen,
- Bewirtschaftung mit einem FrĂŒhstĂŒcksservice zwischen 7:00 und 9:00 Uhr sowie einer Hauptmahlzeit zwischen 11:30 und 14:30 Uhr bzw. 18:30 und 21:30 Uhr im Speisewagen, einem Barwagen oder in der ersten Klasse am Sitzplatz, die Speisekarten mĂŒssen mindestens zweisprachig gestaltet sein,
- Mehrsprachige Ansagen sowie Zugbegleitpersonal mit Kenntnissen in mindestens zwei Sprachen, darunter Deutsch, Englisch oder Französisch,
- Mittlere Reisegeschwindigkeit, einschlieĂlich aller Aufenthalte, mindestens 90 km/h (mit Ausnahme von Gebirgsbahnen und ZuglĂ€ufen mit EisenbahnfĂ€hren),
- Besondere PĂŒnktlichkeitskriterien, hĂ€ufig unpĂŒnktliche ZĂŒge können die Zuggattung Eurocity verlieren,
- Jedes Zugpaar trÀgt einen Namen, der sich touristisch, kulturell oder historisch auf den europÀischen Charakter bezieht,
- Nur Tagesverkehr, das heiĂt Abfahrt nach 6:00 Uhr, Ankunft vor 24:00 Uhr,
- Keine Kurswagen, FlĂŒgelungen sowie Bahnpost- oder GepĂ€ckverladung
- Verwendung von Mehrsystemfahrzeugen zur Vermeidung von Lokomotivwechseln an Grenzen
Diese Kriterien werden mittlerweile von den verschiedenen Bahngesellschaften teils unterschiedlich interpretiert. So widerspricht beispielsweise der Einsatz von Eurocity-ZĂŒgen im nationalen Binnenverkehr dem ursprĂŒnglichen Konzept, ebenso der Zuggattungswechsel an der Grenze. Andere Gesellschaften wiederum verwendeten in der zweiten Klasse ĂŒbergangsweise auch Wagen der zweiten Klasse ohne Klimaanlage, so beispielsweise die Deutsche Bahn ehemalige Interregio-Wagen. Teilweise werden, statt eines vollwertigen Speisewagens, nur Buffetabteile oder nur kleine Imbisse von einer mobilen Minibar angeboten. DB Fernverkehr schaffte ab 2003 die meisten Zugnamen ab, lediglich bei den Eurocity-ZuglĂ€ufen von und nach Ăsterreich, Polen und Tschechien wurden sie beibehalten. Die ursprĂŒnglich beim Eurocity nicht mögliche Fahrradmitnahme wurde, dem Zeitgeist entsprechend, ab den 1990er Jahren sukzessive auf vielen Verbindungen eingefĂŒhrt. Die ĂBB setzen hierzu auch HalbgepĂ€ckwagen ein, bei denen die Be- und Entladung der RĂ€der â analog zum frĂŒheren Ladeschaffner â ausschlieĂlich durch das Zugbegleitpersonal erfolgt.

Die Stiftung Warentest wertete vom 23. September bis zum 31. Oktober 2007 (ohne Streiktage), zwischen 6:00 und 24:00 Uhr, die Ankunftszeiten von Eurocity-ZĂŒgen an ihren Endbahnhöfen in zehn deutschen GroĂstĂ€dten aus. Von 1582 untersuchten ZĂŒgen waren 48 Prozent vier oder mehr Minuten verspĂ€tet.[6] Die Deutsche Bahn wies das Ergebnis der Erhebung zurĂŒck und sprach von einer GesamtpĂŒnktlichkeit im Personenverkehr von âdeutlich ĂŒber 90 Prozentâ im Jahr 2007, ohne konkretere Zahlen zu nennen.[7]
Fahrzeugmaterial
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Das Eurocity-Wagenmaterial weist ĂŒberwiegend folgende Merkmale auf:
- RIC-fÀhig
- Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
- Abteile mit sechs PlÀtzen in der ersten und zweiten Klasse, AbteillÀnge circa 2,3 Meter in der ersten bzw. 1,9 Meter in der zweiten Klasse
- GroĂraumwagen mit Sitzteiler 2+1 in der ersten bzw. 2+2 in der zweiten Klasse
Die ÄeskĂ© drĂĄhy (ÄD) und die Magyar Ăllamvasutak (MĂV), teilweise auch die ĂBB-Personenverkehr sowie die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben speziell fĂŒr Eurocity-ZĂŒge neue Wagen beschafft, darunter beispielsweise auch die SBB-Panoramawagen. Die HĆœ PutniÄki prijevoz (HĆœPP) und SĆœ-PotniĆĄki promet setzen heute Eurocity-Wagen ein, die noch von der Jugoslovenske Ćœeleznice (JĆœ) vor deren Aufteilung fĂŒr Eurocity-ZĂŒge beschafft wurden. Die meisten anderen am Eurocity-System teilnehmenden Bahnen verwenden hierfĂŒr die gleichen Wagentypen wie fĂŒr andere hochwertige FernzĂŒge. Ein Beispiel fĂŒr Wagen, die diese Kriterien bereits vor EinfĂŒhrung des Eurocity erfĂŒllten, sind die Eurofima-Wagen mehrerer europĂ€ischer Bahnen.
Mitunter wurden und werden in Eurocity-ZĂŒgen auch Ă€ltere Wagen eingesetzt, die den QualitĂ€tskriterien nicht immer entsprechen. Die Ă€ltesten jemals eingesetzten Eurocity-Wagen waren Speisewagen der Compagnie Internationale des Wagons-Lits, die 1955 aus kriegsbeschĂ€digten Altbauwagen der 1920er Jahre entstanden sind und 1985 â inzwischen Eigentum der NMBS/SNCB â mit originaler Inneneinrichtung und Anstrich in orange-lichtgrauer Eurofima-C1-Lackierung aufgearbeitet wurden. Diese liefen noch bis Mitte der 1990er Jahre in den Eurocity-ZĂŒgen Vauban und Iris.
Mitte der 1990er Jahre wurden auf der Eurocity-Verbindung ZĂŒrichâMĂŒnchen, in Ermangelung moderner Speisewagen und im Widerspruch zu den QualitĂ€tskriterien, 50-jĂ€hrige Inlands-Leichtstahlspeisewagen eingesetzt.[8]
Einige Bahnen setzen auch TriebzĂŒge als Eurocity ein. Ein Beispiel dafĂŒr sind die MF der Danske Statsbaner (DSB) auf der Strecke HamburgâKopenhagen, die wiederum 2025 von der Talgo-Baureihe DSB EC abgelöst werden. Auch die ĂBB-Reihe 4010 und die RABe-TriebzĂŒge der SBB wurden in der Vergangenheit als Eurocity eingesetzt. Die TGV zwischen Frankreich und der Schweiz liefen zunĂ€chst als Eurocity, heute als Lyria. Ab dem Fahrplanwechsel 2010 verkehrten die ehemaligen Cisalpino-ZĂŒge auch als Eurocity.
Oftmals ist eine Umstellung des Fahrzeugmaterials mit einer Ănderung der Zuggattung verbunden. Die Relationen mit SBB-TriebzĂŒgen Astoro sowie Giruno nach Deutschland laufen innerhalb Deutschlands in Anlehnung an den ICE als ECE (EuroCity-Express).[9] Ebenso verhĂ€lt es sich bei den Talgo-Einheiten der DSB, die ebenfalls in diese Kategorie fallen.[10] Internationale Verbindungen, welche auf Railjet- oder ComfortJet-Garnituren umgestellt wurden, verkehren in allen durchfahrenen LĂ€ndern als Zuggattung RJ.[11][12][13]
Ein weiterer Sonderfall war der Catalan Talgo GenfâBarcelona, ein ehemaliger TEE, der mit einem Talgo III RD von 1968, mit Spurwechsel an der französisch-spanischen Grenze, betrieben wurde. SpĂ€ter wurde der Zuglauf auf MontpellierâBarcelona verkĂŒrzt, der Zug lief danach nicht mehr als EC, sondern unter der Bezeichnung Talgo, auĂerdem wurde der Mare Nostrum von Montpellier nach Cartagena eingefĂŒhrt, der mit einer moderneren Talgo-Pendular-Garnitur betrieben wurde. Die NachtzĂŒge Paris-Madrid-Talgo und Barcelona-Talgo wurden Ende der 1980er Jahre als EC-Nacht betrieben. Der Einsatz der grenzĂŒberschreitenden Talgos endete 2010 mit der Eröffnung einer normalspurigen Schnellfahrstrecke nach Spanien.
Design
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anders als noch beim TEE legten die beteiligten Bahngesellschaften fĂŒr den Eurocity kein eigenstĂ€ndiges AuĂendesign mehr fest. Lediglich Deutschland und Polen einigten sich fĂŒr den Berlin-Warszawa-Express auf eine weiĂe Lackierung mit blauem LĂ€ngsstreifen. Zudem kreierten die Schweizerischen Bundesbahnen fĂŒr ihr EC-Rollmaterial ab 1988 eine eigenstĂ€ndige Lackierungsvariante in zwei Graustufen und weiĂen LĂ€ngsstreifen, teilweise ergĂ€nzt um einen Eurocity-Schriftzug. Seit 2021 werden die EC-Wagen der SBB farblich den modernisierten EW IV angeglichen. Seit 2024 werden ETR 610 der Trenitalia auf ein grĂŒn-weiĂes EC-Farbschema mit schwarzem Fensterband und roten TĂŒren umlackiert. Ebenfalls seit 2024 fahren belgische I11-Wagen zwischen BrĂŒssel und Rotterdam mit einem EC-Schriftzug.
- Polnischer Wagen im Design des Berlin-Warszawa-Express, 2009
- RABe-Triebzug der SBB mit Eurocity-Schriftzug, zuzĂŒglich altem TEE-Emblem an der Front, 1992
- FĂŒr den EC-Verkehr beschaffter SBB-Panoramawagen im entsprechenden Design, 2003
- Belgischer Wagen mit Eurocity-Schriftzug, 2025
- Trenitalia ETR 610 im EC-Design, 2026
Cisalpino
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Im Sommer 2004 ĂŒbergaben die SBB und die Trenitalia den Betrieb ihrer gemeinsamen Intercitys Canaletto (ZĂŒrich â Venezia Santa Lucia) und Cinque Terre (Schaffhausen/ZĂŒrich â La Spezia) ihrer gemeinsamen Tochterfirma Cisalpino AG, welche nebst den TriebzĂŒgen neu auch ZĂŒge mit konventionellem Wagenmaterial fĂŒhrten. WĂ€hrend die TriebzĂŒge weiterhin unter dem Namen Cisalpino liefen, erhielten die konventionellen ZĂŒge den Status eines Eurocity. FĂŒr diese beiden ZĂŒge wurde extra SBB-Wagenmaterial in Cisalpino-Farben umlackiert.
Zum Fahrplanwechsel 2005 ĂŒbernahm die Cisalpino alle grenzĂŒberschreitenden Verbindungen SchweizâItalien auf den Relationen GenfâItalien, BaselâLötschbergâItalien und ZĂŒrichâItalien. Die Cisalpino-ZĂŒge verkehrten weiterhin unter dem Namen der Betreibergesellschaft. Jeder Zug erhielt einen Namen (EC Cisalpino âŠ). Im Zuge wurde die Intercity-Verbindung Riviera dei Fiori BaselâGotthardâMilano CentraleâNizza eingestellt und stattdessen als EC Cisalpino San Marco nach Venedig gefĂŒhrt. Nach Mailand verkehrten gewisse dieser ZĂŒge weiter nach Venedig oder Livorno.
2008 wurde auf der EC/IC-Betrieb am Gotthard auf InterCity-NeigezĂŒge und Cisalpino umgestellt. Die Eurocitys BaselâLötschbergâItalien und GenfâItalien wurden ebenfalls alle zu Cisalpinos. Die Verbindungen BaselâGotthardâItalien wurden auf eine reduziert, welche ab Sommer 2009 verkehren sollte, aus allen anderen wurden ICN. Alle Verbindungen bis auf GenfâVenedig wurden nach Milano Centrale gekappt. Auch auf der Lötschberg- und der Simplon-Achse werden fĂŒr den Betrieb nach Italien nur noch Cisalpino-ZĂŒge verwendet, alle ĂŒbrigen enden spĂ€testens in Brig. Aufgrund der technischen Probleme mit den Alstom ETR 610 wurden die ZuglĂ€ufe meistens in Domodossola oder Lugano getrennt. Der geplante Zuglauf BaselâGotthardâItalien konnte nicht verwirklicht werden, da die ETR 610 am Gotthard nicht zugelassen sind.
Im Dezember 2009 lösten die SBB und die Trenitalia die Cisalpino AG auf. Fortan verkehrten alle vormaligen Cisalpino-ZĂŒge als Eurocity. Die TriebzĂŒge wurden unter den ehemaligen Cisalpino-EigentĂŒmern aufgeteilt und verrichteten weiterhin den Eurocity-Betrieb.[14]
Seit Dezember 2017 werden ETR610-LĂ€ufe nach Frankfurt verlĂ€ngert und tragen innerhalb Deutschlands die Bezeichnung EuroCity-Express (ECE), im Dezember 2020 folgte die Linie MĂŒnchenâZĂŒrich.
Liste der Eurocity-ZĂŒge Stand 14. Juni 2026
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Name | Relation | Rollmaterial |
|---|---|---|---|
| EC 4 | Basel SBB â Frankfurt (Main) â Hamburg Hbf (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB RABe 501 | |
| EC 5 | Hamburg Dammtor â Frankfurt (Main) â Basel SBB (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB RABe 501 | |
| EC 8 | Basel SBB â Frankfurt (Main) â Hamburg Hbf (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB RABe 501 | |
| EC 9 | Hamburg Dammtor â Frankfurt (Main) â Basel SBB (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB RABe 501 | |
| EC 10 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | TI ETR 610 | |
| EC 11 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C | SBB RABe 501 | |
| EC 12/13 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 14/15 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 16 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 19 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C | TI ETR 610 | |
| EC 20 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | TI ETR 610 | |
| EC 21 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C | SBB RABe 501 | |
| EC 23 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C | SBB RABe 501 | |
| EC 24/25 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 26/27 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 28 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 29 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C | TI ETR 610 | |
| EC 30 | Firenze SMN â Bologna â Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 31 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C â Verona PN â Venezia SL | SBB RABe 501 | |
| EC 36 | Venezia SL â Verona PN â Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 37 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C â Bologna â Firenze SMN | SBB RABe 501 | |
| EC 38/39 | Ljubljana â Jesenice â Villach (in Ăsterreich als Schnellzug) | SĆœ 510 | |
| EC 40 | Milano C â Brig â GenĂšve | SBB ETR 610 | |
| EC 40/41 | Berlin-Warszawa-Express | Warszawa Wschodnia â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 41 | GenĂšve â Brig â Milano C â Verona â Venezia SL | SBB ETR 610 | |
| EC 42/43 | Milano C â Brig â GenĂšve | TI ETR 610 | |
| EC 42/43 | Berlin-Warszawa-Express | Warszawa Wschodnia â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 44 | Milano C â Brig â GenĂšve | TI ETR 610 | |
| EC 44/45 | Berlin-Warszawa-Express | Warszawa Wschodnia â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 45 | GenĂšve â Brig â Milano C | SBB ETR 610 | |
| EC 46 | Venezia SL â Milano C â Brig â GenĂšve | SBB ETR 610 | |
| EC 46/47 | Berlin-Warszawa-Express | Warszawa Wschodnia â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 48/49 | Berlin-Warszawa-Express | Warszawa Wschodnia â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 54/55 | Odra | KrakĂłw GĆ. â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 56/57 | Wawel | PrzemyĆl GĆ â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 58/59 | Galicja | PrzemyĆl GĆ â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 70/71 | Emona | Ljubljana â Graz â Wien | ĂBB, SĆœ |
| EC 78/79 | Croatia | Zagreb â Graz â Wien | ĂBB |
| EC 94/95 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 96/97 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 98/99 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 100/101 | Moravia | Wien â Ostrava â Katowice | PKP IC |
| EC 102/103 | Polonia | Wien â Ostrava â Katowice â Warschau | PKP IC |
| EC 106/107 | Sobieski | Wien â Ostrava â Katowice â Warschau â Gdynia | PKP IC |
| EC 114 | Mimara | Villach â Salzburg â MĂŒnchen | ĂBB |
| EC 114/115 | Cracovia | PrzemyĆl â KrakĂłw â Katowice â Ostrava â Prag | ÄD |
| EC 115 | Mimara | MĂŒnchen â Salzburg â Villach â Ljubljana â Zagreb | ĂBB |
| EC 116/117 | Silesia | Warschau â Katowice â Ostrava â Prag | ÄD |
| EC 120/121 | ValaĆĄskĂœ expres | PĂșchov â Prag | ÄD, ZSSK |
| EC 123 | ZĂŒrich â Lugano â Milano C | SBB RABe 501 | |
| EC 124/125 | ValaĆĄskĂœ expres | PĂșchov â Prag | ÄD, ZSSK |
| EC 126 | Milano C â Lugano â ZĂŒrich | SBB RABe 501 | |
| EC 126/127 | ValaĆĄskĂœ expres | PĂșchov â Prag | ÄD, ZSSK |
| EC 128/129 | ValaĆĄskĂœ expres | PĂșchov â Prag | ÄD, ZSSK |
| EC 130/131 | BĂĄthory | Budapest-Nyugati â Bratislava â Ostrava â Katowice â Warschau | MĂV-START |
| EC 132/133 | Saxonia | WrocĆaw GĆ. â WÄgliniec â Leipzig Hbf | PKP IC |
| EC 134/135 | Via Regia | WrocĆaw GĆ. â WÄgliniec â Leipzig Hbf | PKP IC |
| EC 140 | HortobĂĄgy | NyĂregyhĂĄza â Debrecen â Budapest-Keleti â Wien | MĂV-START |
| EC 141 | CsĂĄrdĂĄs | Wien â Budapest-Keleti | MĂV-START |
| EC 141/142 | Ostravan | Praha â Ćœilina | ÄD, ZSSK |
| EC 142 | Liszt Ferenc / Franz Liszt | Budapest-Keleti â Wien | MĂV-START |
| EC 142/143 | Domodossola â Brig â Sion â Montreux â Lausanne â GenĂšve | TI ETR 610 | |
| EC 143 | Tisza | Wien â Budapest-Kelenföld â Debrecen â Tschop â Uschhorod (Zug fĂŒhrt bis Debrecen Kurswagen nach Baia Mare) | ĂBB, MĂV-START |
| EC 144 | CsĂĄrdĂĄs | Budapest-Keleti â Wien | MĂV-START |
| EC 144 | Milano C â Stresa â Domodossola â Brig â Sion â Montreux â Lausanne â GenĂšve | TI ETR 610 | |
| EC 144 | Ostravan | Ćœilina â Ostrava â Prag | ÄD |
| EC 145 | Ostravan | Prag â Ostrava â Ćœilina | ÄD, ZSSK |
| EC 145 | Franz Liszt / Liszt Ferenc | Wien â Budapest-Keleti | ĂBB |
| EC 146 | Tisza | Uschhorod â Tschop â Debrecen â Budapest-Kelenföld â Wien (Zug fĂŒhrt ab Debrecen Kurswagen aus Baia Mare) | ĂBB, MĂV-START |
| EC 146 | Milano C â Stresa â Domodossola â Brig â Sion â Montreux â Lausanne â GenĂšve | SBB ETR 610 | |
| EC 147/148 | Franz LehĂĄr / LehĂĄr Ferenc | Wien â Budapest-Keleti | MĂV-START |
| EC 149 | HortobĂĄgy | Wien â Budapest-Keleti â Debrecen â NyĂregyhĂĄza | MĂV-START |
| EC 150/151 | Milano C â Lugano â Luzern â Basel â Karlsruhe â Frankfurt (Main) (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB RABe 501 | |
| EC 163/164 | Transalpin | ZĂŒrich â Innsbruck â Graz | SBB |
| EC 173/178 | Basel â Lugano â Milano C | SBB RABe 501 | |
| EC 182 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 184 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 186/187 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 188/189 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 190/191 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 190/191 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 192/193 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 192/193 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 194/195 | HernĂĄd / HornĂĄd | Budapest-Keleti â KoĆĄice | MĂV-START, ZSSK |
| EC 196/197 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 198/199 | MĂŒnchen â ZĂŒrich (in Deutschland als EuroCity-Express) | SBB ETR 610 | |
| EC 202/203 | Danubius | Wien â Ostrava â Krakau | PKP IC |
| EC 204/205 | Prater | Wien â Ostrava â Krakau | PKP IC |
| EC 206/207 | Porta Moravica | Graz â Ostrava â Krakau | ÄD, ĂBB |
| EC 210/211 | Sava | Vincovci â Zagreb â Ljubljana â Villach | HĆœPP, SĆœ |
| EC 212/213 | Blauer Enzian | Klagenfurt â Salzburg â MĂŒnchen | ĂBB |
| EC 214 | Mimara | Zagreb â Ljubljana â Villach | ĂBB |
| EC 220/221 | ValaĆĄskĂœ expres | Ćœilina â Prag | ÄD, ZSSK |
| EC 222/223 | ValaĆĄskĂœ expres | Ćœilina â Prag | ÄD, ZSSK |
| EC 230/231 | Gedania | Gdynia GĆ. â GdaĆsk GĆ. â Bydgoszcz GĆ. â PoznaĆ GĆ. â Rzepin â Frankfurt (Oder) â Berlin Hbf | PKP IC |
| EC 246/247 | Berlin-Warszawa-Express | Warschau â Berlin | PKP IC |
| EC 248/249 | Berlin-Warszawa-Express | Warschau â Berlin | PKP IC |
| EC 260/261 | Baltic Express | Prag â Gdynia | ÄD, PKP IC |
| EC 262/263 | Baltic Express | Prag â Gdynia | ÄD, PKP IC |
| EC 262/263 | Baltic Express | Prag â Gdynia | ÄD, PKP IC |
| EC 278/279 | Metropolitan | Budapest-Nyugati â Bratislava â Prag | ZSSK |
| EC 280/281 | Metropolitan | Budapest-Nyugati â Bratislava â Prag | ZSSK |
| EC 282/283 | Metropolitan SlovenskĂĄ strela | NovĂ© ZĂĄmky â Bratislava â Praha | ZSSK |
| EC 290 | Lindau-Reutin â Bregenz â ZĂŒrich | SBB ETR 610 | |
| EC 296/299 | Slovan | Bratislava â Prag | ÄD |
| EC 301/306 | ZĂŒrich â Lugano â Milano â Verona â Venezia SL | SBB RABe 501 | |
| EC 330/331 | JiĆŸnĂ expres | Prag â ÄeskĂ© BudÄjovice â Linz | ÄD |
| EC 332/333 | JiĆŸnĂ expres | Prag â ÄeskĂ© BudÄjovice â Linz | ÄD |
| EC 334/335 | JiĆŸnĂ expres | Prag â ÄeskĂ© BudÄjovice â Linz | ÄD |
| EC 336/337 | JiĆŸnĂ expres | Prag â ÄeskĂ© BudÄjovice â Linz | ÄD |
| EC 340 | Semmelweis IgnĂĄc | Budapest-Keleti â Wien | ĂBB |
| EC 341 | Semmelweis IgnĂĄc | Wien â Budapest-Keleti | MĂV-START |
| EC 342/343 | BartĂłk BĂ©la | Budapest-Keleti â Wien | MĂV-START |
| EC 346/347 | Dacia | BucureÈti Nord â Szolnok â Budapest-Kelenföld â Wien (Zug fĂŒhrt Schlaf- und Liegewagen, ab Szolnok Kurswagen von/nach Uschhorod und Kyjiw, in RumĂ€nien als IRN, in Ăsterreich als Schnellzug) | CFR, ĂBB, UZ |
| EC 350/351 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 352/353 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 354/355 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 356/357 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 358/359 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 360/361 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 362/363 | BavorskĂœ expres | Praha-VysoÄany â Furth im Wald â MĂŒnchen (in Deutschland als Regional-Express) | ÄD, alex |
| EC 392/393 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 394/395 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 396/397 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 398/399 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 430/431 | Ursa | PrzemyĆl GĆ â Frankfurt (Oder) â Berlin-Charlottenburg | PKP IC |
| EC 458/459 | Canopus | Prag â Leipzig â Erfurt â Frankfurt (Main) Hbf (fĂŒhrt Schlaf- und Sitzwagen nach und von ZĂŒrich HB) | ÄD |
| EC 460/461 | Baltic Express | Prag â Gdynia | ÄD, PKP IC |
| EC 462/463 | KĂĄlmĂĄn Imre | Budapest â Wien â Salzburg (fĂŒhrt Schlaf-, Liege- und Sitzwagen nach und von Stuttgart und ZĂŒrich) | MĂV-START |
| EC 686/687 | Szamos / SomeÈ | (Wien â Budapest-Kelenföld â) Debrecen â Baia Mare (in RumĂ€nien als Interregio) | MĂV-START |
| EC 1172/1173 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1174/1175 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1191 | KĂžbenhavn H â Odense â Padborg â Hamburg Hbf (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1172/1173 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1193/1194 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1196 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1198/1199 | Hamburg Hbf â Padborg â Odense â KĂžbenhavn H (in Deutschland als EuroCity-Express) | DSB EC | |
| EC 1210/1213 | Wien â Simbach am Inn â MĂŒnchen | ĂBB | |
| EC 1216/1217 | Wien â Simbach am Inn â MĂŒnchen | ĂBB | |
| EC 1218/1219 | Wien â Simbach am Inn â MĂŒnchen | ĂBB | |
| EC 1260/1267 | Advent | Budapest-Keleti â GyĆr â Hegyeshalom â Wien | MĂV-START |
| EC 9211/9212 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9215/9216 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9219/9220 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9223/9224 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9227/9228 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9231/9232 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9235/9236 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9239/9240 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9243/9244 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9247/9248 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9251/9252 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9255/9256 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9259/9260 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9263/9264 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9267/9268 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB | |
| EC 9271/9272 | BrĂŒssel â Rotterdam | NMBS/SNCB |
UnfÀlle
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- Am 8. August 2008 kam es beim EC 108 Comenius von Krakau nach Prag gegen 10:45 Uhr bei StudĂ©nka (Bezirk NovĂœ JiÄĂn) im Nordosten Tschechiens zu einem schweren Unfall mit acht Toten und 35 verletzten Reisenden, als kurz vor der Zugdurchfahrt eine in Reparatur befindliche AutobahnbrĂŒcke auf die Gleise stĂŒrzte, der Zug in die TrĂŒmmer der BrĂŒcke prallte und entgleiste.[15] Der LokfĂŒhrer konnte noch eine Schnellbremsung aus der Reisegeschwindigkeit von ĂŒber 130 km/h einleiten. Er ĂŒberlebte durch FlĂŒchten in den Maschinenraum der Lok.
- Am 1. August 2014 kam es beim EC 216 von Graz nach SaarbrĂŒcken gegen 20:51 Uhr im Mannheimer Hauptbahnhof zu einer Flankenfahrt mit einem GĂŒterzug (siehe Eisenbahnunfall von Mannheim). Dabei entgleisten fĂŒnf Waggons des Personenzugs, zwei davon kippten um. 35 Personen wurden verletzt, vierzehn davon mussten in KrankenhĂ€usern behandelt werden.[16]
- Der gleiche Zug war am 12. Februar 2018 in den Eisenbahnunfall von Niklasdorf in Ăsterreich verwickelt. Das Ăberfahren eines haltzeigenden Signals durch einen S-Bahn-Zug fĂŒhrte zu einem ZusammenstoĂ mit EC 216, bei dem das Dach mehrerer EC-Wagen aufgerissen wurde. Ein Fahrgast kam ums Leben, 31 wurden verletzt.[17][18]
Trivia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ab 1991 in den österreichischen FernzĂŒgen ausliegende ĂBB-Kundenzeitschrift hieĂ ebenfalls eurocity. Das Reisemagazin wurde 2011 in onrail umbenannt und schlieĂlich 2016 eingestellt.[19][20]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jean-Pierre Malaspina, Martin Brandt: Die EuroCity-ZĂŒge, Teil 1: 1987â1993. 1. Auflage. Verlagsgruppe Bahn, FĂŒrstenfeldbruck 2019, ISBN 978-3-8375-2233-4.
- Jean-Pierre Malaspina, Martin Brandt: Die EuroCity-ZĂŒge, Teil 2: 1993â2020. 1. Auflage. GeraMond, MĂŒnchen 2021, ISBN 978-3-96453-292-3.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ICE/IC Liniennetz 2025 der Deutschen Bahn AG (PDF; 534Â KB)
- Auflistung aller in Deutschland fahrenden Eurocity-ZĂŒge ab 1987
- Wagenreihung mit Bildern von der tschechischen Seite vagonWEB
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â TRANS EUROP EXPRESS â komfortabel und schnell unterwegs auf tee-classics.ch, abgerufen am 7. Juni 2026
- â Malaspina/Brandt, S. 20
- â EuroCity 1991/92 auf fernbahn.de, abgerufen am 6. Juni 2026
- â JahresrĂŒckblick 1991 der Deutschen Bundesbahn. In: Die Bundesbahn, Jg. 68, Heft 1, Januar 1992, ISSN 0007-5876, S. 43.
- â Der ICE wird international auf deutschebahn.com, abgerufen am 11. Juni 2026
- â Stiftung Warentest: Wie pĂŒnktlich fahren die ZĂŒge wirklich?. In: test, 2/2008, ISSN 0040-3946, S. 78â82.
- â Deutsche Bahn AG: PĂŒnktlichkeit der Deutschen Bahn auf hohem Niveau ( vom 2. Februar 2008 im Internet Archive). Presseinformation vom 24. Januar 2008
- â Karl Emmenegger: Die Leichtstahlwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (Normalspur), 1997, ISBN 3-7230-0236-6. Hintergrund: Weil die Leichtstahlwagen neben den RIC-Speisewagen, die zu dieser Zeit groĂteils wegen technischen Problem nicht eingesetzt werden konnten, die einzigen SBB-Speisewagen waren, die mit der Stromfrequenz von 22,5 Hertz der DB-Baureihe 218 kompatibel waren, mussten diese eingesetzt werden. In der Folge dieses Problems wurden bei vier EW-VI-Speisewagen die Stromversorgung angepasst, so dass heute diese eingesetzt werden können.
- â Der Giruno kommt: Frankfurt (Main)âZĂŒrich mit neuem Fahrzeug. 10. Juni 2024, abgerufen am 4. Februar 2026.
- â Kooperation mit DĂ€nischer Staatsbahn: Neue ZĂŒge zwischen Hamburg und Kopenhagen. Abgerufen am 4. Februar 2026 (deutsch).
- â Neuer Railjet fĂŒr neues Reiseerlebnis ĂŒber den Brenner. In: presse-oebbe.at. 5. April 2024, abgerufen am 4. Februar 2026.
- â New ComfortJet trains on the PragueâBudapest route. In: railwaypro.com. 2. Dezember 2025, abgerufen am 4. Februar 2026 (englisch).
- â Slowakei/Tschechien/Ungarn: Vorstellung des ComfortJet auf der Strecke Praha â Bratislava â Budapest. In: lok-report.de. 3. Dezember 2025, abgerufen am 4. Februar 2026.
- â Cisalpino wird aufgelöst ( vom 8. Januar 2018 im Internet Archive)
- â Zug rast gegen BrĂŒcke. ( vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive) netzeitung.de, 8. August 2008.
- â GĂŒterzug rammt EC â Dutzende Verletzte nach ZugunglĂŒck in Mannheim. In: faz.net, 1. August 2014, abgerufen am 7. Januar 2018.
- â Daniel WĂŒstenberg: Ăsterreich: Frau stirbt bei Unfall mit deutschem Eurocity-Zug. In: Panorama âș Weltgeschehen. Stern, 12. Februar 2018. Auf Stern.de, abgerufen am 5. Mai 2022.
- â Zahl der Verletzten bei ZugunglĂŒck in Steiermark stieg auf 27. In: derStandard.at, 13. Februar 2018, abgerufen am 18. November 2018.
- â Aus âeurocityâ wird âonrailâ auf horizont.at, abgerufen am 9. Juni 2026
- â Das ĂBB-Reisemagazin onrail wurde eingestellt! auf travelbusiness.at, abgerufen am 9. Juni 2026


