Zum Inhalt springen

Disfazilitation

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Disfazilitation (Synonym Inhibition,[1] Bahnungsminderung[2]) beschreibt in der Neurophysiologie den Vorgang der UnterdrĂŒckung einer tonischen Exzitation einer Nervenzelle.

Tierversuche zeigten, dass nach einer lĂ€nger als 200 ms dauernden Hyperpolarisation kortikaler Nervenzellen dem inhibitorischen postsynaptischen Potential auch eine Disfazilitation folgt. Es wird postuliert, dass die Hemmung von Zwischenneuronen dafĂŒr verantwortlich ist.[2]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ F. Kol: Die Basalganglien (Memento vom 27. Januar 2004 im Internet Archive) lrz-muenchen.de, 2004; abgerufen am 31. Januar 2008.
  2. 1 2 J. Vieth et al.: Evozierte Enthemmung und Bahnungsminderung in corticalen Nervenzellen. In: European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 5/06; doi:10.1007/BF02401385