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Christian Hege (Journalist)

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Christian Hege (* 20. Dezember 1869 in Bonfeld; † 13. September 1943 in EichstĂ€tt) war ein deutscher mennonitischer Journalist und Historiker.

Von 1890 bis 1893 studierte Hege in MĂŒnchen Geschichte und Ökonomie und arbeitete anschließend als Wirtschaftsredakteur bei den Frankfurter Nachrichten. Zwei Jahre nach Annahme der Redakteursstelle heiratete Hege Christine Fellmann, die spĂ€ter ebenfalls als mennonitische Historikerin auftreten sollte.[1]

Bereits als Student schrieb Hege erste Artikel fĂŒr mennonitische Zeitschriften. Mit der historischen Schrift Die TĂ€ufer in der Kurpfalz gab Hege 1908 schließlich sein erstes Buch heraus. 1925 entdeckte Hege in ZĂŒrich die verloren geglaubte Vermahnung des TĂ€ufers Pilgram Marpeck, in welcher Marbeck gegen die spiritualistischen EinflĂŒsse Kaspar Schwenckfelds auftrat. Zusammen mit Christian Neff war Hege auch einer der Initiatoren bei der GrĂŒndung des Mennonitischen Geschichtsvereins 1933 in Berlin, dem Hege bis zu seinem Tod als Finanzbeauftragter und Redakteur der Mennonitischen GeschichtsblĂ€tter verbunden blieb. Im Jahr 1935 erschien Ein RĂŒckblick auf 400 Jahre mennonitischer Geschichte. Von besonderer Bedeutung blieb jedoch vor allem seine Arbeit als Mitherausgeber und Redakteur des Mennonitischen Lexikons. Hege verfasste selber eine große Zahl an Artikeln. Einen Schwerpunkt bildete hierbei die frĂŒhe tĂ€uferisch-mennonitische Geschichte.

Hege starb 1943 im bayerischen EichstĂ€tt, in das er kurz zuvor vor den Bomben des Zweiten Weltkrieges geflohen war. Hege lebte ansonsten sein ganzes Leben in Frankfurt am Main. Von seinen vier Kindern ĂŒberlebte ihn allein seine Tochter Adele.

Werke (Auswahl)

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  • Die TĂ€ufer in der Kurpfalz, Frankfurt a. M., 1908
  • Ein RĂŒckblick auf 400 Jahre mennonitischer Geschichte, Karlsruhe 1935
  • Mennonitisches Lexikon (hrsg. gemeinsam mit Christian Neff)

Einzelnachweise

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  1. ↑ Helmut Funck: Christine Hege. In: Mennonitisches Lexikon. Band 5 (MennLex 5).