Blasensandstein
Als Blasensandstein wird eine etwa 20 bis 23 Meter mĂ€chtige Gesteinsschicht bezeichnet, die aus rotbraunen bis weiĂgrauen, fein- bis mittelkörnigen Sandsteinen besteht, die sich mit zwischengeschalteten roten, grĂŒnen und violetten Lettenlagen aufbaut. Namengebend sind die blasenartigen HohlrĂ€ume im Sandstein, die durch Herauswitterung von Tonnestern und dolomitischen Bestandteilen entstanden.[1]
Geologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Blasensandstein ist die unterste Gesteinsschicht des Sandsteinkeupers zwischen den Lehrbergtonen aus dem Gipskeuper und dem Coburger Sandstein. Er ist ĂŒber 200 Millionen Jahre alt, also aus dem Erdmittelalter (Mesozoikum), genauer aus der Formation der Trias. Der Sandsteinkeuper bildet mit dem darunter liegenden Gipskeuper den sogenannten mittleren Keuper.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Quelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Skizze der Gesteinsabfolgen im Muschelkalk, Keuper und Jura der Oberforstdirektion Ansbach
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Abbildung eines Aufschlusses des Blasensandsteins auf lfu.bayern.de (PDF; 167Â kB)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â angewandte geologie.gol.uni-erlangen.de: Geologischer Ăberblick, abgerufen am 13. Oktober 2012