Bitterfelder Bernstein


Als Bitterfelder Bernstein wird ein Bernsteinvorkommen bezeichnet, das im Tagebau Goitzsche (Bitterfelder Braunkohlerevier, Sachsen-Anhalt)[1] durch den Abbau der Braunkohle freigelegt wurde und dadurch zeitweise bergbaulich genutzt werden konnte. Dieses Bernsteinvorkommen ist die zweitgröĂte BernsteinlagerstĂ€tte der Welt. Nach der Einstellung der Braunkohlenförderung im Jahre 1991 wurde mit der Sanierung begonnen und mit Beginn der Flutung des Tagebaurestloches musste im Jahre 1993 die Bernsteingewinnung eingestellt werden. Zusammen mit den sĂŒdöstlich und sĂŒdlich angrenzenden ehemaligen Tagebauen Seelhausen und HolzweiĂig wird dieses Gebiet âSanierungsgebiet Goitzscheâ genannt, es war ein Referenzstandort fĂŒr die Weltausstellung EXPO 2000. Das Restloch des Tagebaues Goitsche trĂ€gt jetzt den Namen GroĂer Goitzschesee. Der nördlichste Teil dieses Tagebausees mit dem verbliebenen Rest der BernsteinlagerstĂ€tte ist inzwischen allgemein als âBernsteinseeâ bekannt.
Entdeckung der Bernsteinvorkommen im Raum Bitterfeld
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Möglicherweise wurde bereits im 17. Jahrhundert Bernstein bei Bad Schmiedeberg, östlich von Bitterfeld, gefunden.[2][3] Eine eingehende Beschreibung des Bernsteinvorkommens von Bad Schmiedeberg erfolgte durch Johann Friedrich Henkel.[4] Nach weiteren Einzelfunden im ehemaligen Tagebau Golpa[5][6] wurden im Jahre 1957 aus dem Baufeld I sĂŒdlich der ehemaligen Ortslage Niemegk die ersten Funde aus dem Tagebau Goitsche gemeldet. Allerdings wurde der gefundene Bernstein irrtĂŒmlich als Retinit bezeichnet.[7] Erst im Jahre 1974 wurde der Bereich der BernsteinlagerstĂ€tte wieder angeschnitten, die freigelegten bernsteinfĂŒhrenden Schichten konnten nĂ€her untersucht werden und mit der Gewinnung wurde bereits im Jahre 1975 begonnen.[8] Die Entdeckung der BernsteinlagerstĂ€tte fĂŒhrte zu einer intensiven Suche im gesamten Raum Bitterfeld-Leipzig. Altersgleich mit der Bitterfelder LagerstĂ€tte sind eine Vielzahl von Einzelnachweisen sowie ein weiteres groĂes Vorkommen im Tagebaufeld Breitenfeld, siehe unteres Bild. AuĂerdem wurde eine BernsteinfĂŒhrung in wesentlich Ă€lteren Schichten nachgewiesen, sowohl im Zwischenmittel des Flözes Gröbers (unteres OligozĂ€n) als auch im Schluff unmittelbar unter dem Flöz Bruckdorf (oberes EozĂ€n), also etwa altersgleich mit der LagerstĂ€tte des Baltischen Bernsteins im Samland.[9] An eine Nutzung ist allerdings nicht zu denken, denn sie wĂ€ren nur im Zusammenhang mit dem Braunkohlenabbau gewinnbar und der ist nach 1990 im gesamten Revier eingestellt worden.
Entstehung der BernsteinlagerstÀtte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die durch den Braunkohlenabbau im Tagebau Goitsche auf einer FlĂ€che von 5 kmÂČ freigelegte und bis 10 m mĂ€chtige bernsteinfĂŒhrende Schichtenfolge des oberen OligozĂ€ns und des unteren MiozĂ€ns wurde umfassend exploriert.[8] Die Schichtenfolge wird unterlagert vom âBitterfelder Glimmersandâ und ĂŒberlagert vom âBitterfelder Hauptflözâ. Bernstein enthalten die zuoberst liegenden lagunĂ€ren âFriedersdorfer Schichtenâ und der basale âZöckeritzer Horizontâ, dazwischen lagert das geringmĂ€chtige eingelagerte autochthone Braunkohlenflöz Goitsche und ein mehrere Meter mĂ€chtiger Sand. Die Verbreitung der Schichtenfolge steht in engem Zusammenhang mit den Strukturen der BasisflĂ€che des Bitterfelder Hauptflözes, den sogenannten âLiegendrĂŒckenâ.[10] Zwei SW-NE streichende LiegendrĂŒcken sind Nehrungen, die wĂ€hrend HochstĂ€nden des Meeresspiegels von SĂŒdwesten nach Nordosten aufgeschĂŒttet wurden, sie bilden eine Altersabfolge von SĂŒdost nach Nordwest. Das eingelagerte Flöz Goitsche zeigt eine Meeresspiegelschwankung von etwa 15 m wĂ€hrend der Bildung der LagerstĂ€tte an. Die LiegendrĂŒcken im gesamten Raum Leipzig-Bitterfeld und der innere Aufbau des oberoligozĂ€nen Bitterfelder Glimmersandes gleichen denen der LagerstĂ€tte Bitterfeld. Eingelagerte autochthone Braunkohlenflöze belegen mindestens zehn Mal eine eustatische Meeresspiegelschwankung von 15 bis 20 m. Lieferant der Sedimente und des Bernsteins war ein in die Meeresbucht einmĂŒndender Fluss, der sogenannte âSĂ€chsische Bernsteinflussâ. Andere Autoren haben abweichende genetische Vorstellungen entwickelt.[11][12][13] Das betrifft vor allem die Genese der LiegendrĂŒcken im Raum zwischen Bitterfeld und Leipzig. Sie sollen nach dieser Vorstellung DĂŒnenzĂŒge auf einem durch einen einmĂŒndenden Fluss aufgeschĂŒtteten Flussdelta sein. AuĂerdem gibt es kontrĂ€re Ansichten zu den komplizierten LagerungsverhĂ€ltnissen der BernsteinlagerstĂ€tte und lange Zeit war auch die Herkunft des Bernsteins umstritten.
Vorm Bekanntwerden der BernsteinlagerstĂ€tte erschien gesichert, dass es sich bei den Einzelfunden im Raum Bitterfeld um umgelagerten Baltischen Bernstein handeln mĂŒsse. Diese Vorstellung verfestigte sich bei den PalĂ€ontologen nach dem massenhaften Anfall von Bernstein sogar noch, weil einige der im Bernstein als Inklusen gefundenen Tiergruppen mit denen im Baltischen Bernstein identisch sind.[14][15] Inzwischen gilt als gesichert, dass der Bitterfelder Bernstein nicht umgelagerter Baltischer Bernstein ist, die Diskussion darĂŒber hat aber auch unter den Geologen bis in die jĂŒngere Zeit angehalten.[16]
Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bitterfelder Succinit ist bekannt fĂŒr seinen besonderen Reichtum an tierischen Inklusen. Dies ist aber sicher auf den glĂŒcklichen Umstand zurĂŒckzufĂŒhren, dass von allen bei der Bernsteinverarbeitung anfallenden Inklusen die wissenschaftlich wertvollen StĂŒcke selektiert und der musealen Sammlung im Museum fĂŒr Naturkunde (Berlin) zugefĂŒhrt werden konnten. Dadurch war es möglich, innerhalb weniger Jahre eine reichhaltige Kollektion zusammenzutragen. Von Schumann & Wendt[17][18] wurde eine Zahl von mehr als 10.000 StĂŒck angegeben und Funde aus mehr als 150 Familien aufgelistet, darunter mindestens 22 neue Arten. SchĂ€tzungsweise sind in einer Tonne Succinit der Bitterfelder LagerstĂ€tte etwa 4.500 tierische Inklusen enthalten.[19] Eine Zusammenstellung der tierischen und pflanzlichen Organismen, die im Bitterfelder Bernstein sowie in anderen Bernsteinvorkommen gefunden wurden, haben GĂŒnter und Brigitte Krumbiegel[20] publiziert.
Der Bernsteinwald
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bernstein kann nur in einem Wald gebildet worden sein. Nach der Rekonstruktion der palĂ€ogeographischen VerhĂ€ltnisse stand der Wald mit den harzerzeugenden BĂ€umen sehr wahrscheinlich in einem Flusstal westlich von Leipzig.[21] Andere Autoren vermuten als Bildungsort einen Sumpfwald auf dem durch den Fluss aufgeschĂŒtteten Flussdelta.[22] Die substanzielle IdentitĂ€t der in Bitterfeld dominierenden Bernsteinart Succinit, siehe oberes Bild, mit dem baltischen Succinit ist insbesondere durch die gleichen Eigenschaften bei der Verarbeitung zu Bernsteinschmuck und sehr frĂŒh auch durch infrarotspektroskopische Untersuchungen gesichert worden. Durch Sorg & Krebs[23] wurden aber mit der Pyrolyse-Gaschromatographie Unterschiede zwischen dem Bitterfelder und dem baltischen Succinit festgestellt. Auch bei der technischen KlĂ€rung des Succinit wurde ĂŒber ein unterschiedliches Verhalten bei höheren Temperaturen berichtet. Diese Unterschiede sind noch nicht nĂ€her untersucht worden. Möglicherweise ist die Herkunftspflanze des Succinit nicht eine einzelne Art, sondern eine Gattung. Die Erzeugerpflanze des Succinit ist immer noch nicht gefunden. Lange Zeit dominierte die Annahme einer Abstammung von der Konifere Pinus succinifera (GĂPPERT 1845) CONWENTZ 1890,[24] In neuerer Zeit wurden Araucarien[25][26] sowie Cedrus und Pseudolarix in Betracht gezogen. Nach Beobachtungen am Bitterfelder Succinit war das Ausgangsharz nicht hydrophob wie die rezenten Koniferenharze, sondern es hatte eher die Konsistenz einer latexĂ€hnlichen Emulsion. Neben dem dominierenden Succinit sind bisher aus der Bitterfelder LagerstĂ€tte weitere 19 Bernsteinarten bekannt geworden, davon sind Glessit, Gedanit, Beckerit und Stantienit bereits vom Baltischen Bernstein bekannt. Neu sind die bisher nur in Bitterfeld gefundenen Goitschit, Durglessit, Bitterfeldit, Pseudostantienit sowie 11 noch nicht mit Namen gekennzeichnete fossile Harze, siehe die Bildergalerie.[27][19]
Abbau und Verarbeitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch die Entdeckung und schnellstmögliche Nutzung der BernsteinlagerstĂ€tte wurde der damalige VEB Ostseeschmuck Ribnitz-Damgarten aus einer misslichen Lage befreit. Die Lieferungen von Rohbernstein aus der Sowjetunion, aus dem Bernsteintagebau Jantarny, waren so stark zurĂŒckgegangen, dass die Herstellung von Bernsteinschmuck insgesamt in Gefahr war. Die Meldung der Auffindung des Bernsteinvorkommens[8] im Mai 1974 löste eine hektische Betriebsamkeit aus und fĂŒr die schwerfĂ€llige Planwirtschaft untypisch lag ein Jahr spĂ€ter bereits der Nachweis der AbbauwĂŒrdigkeit vor. Es musste weiter improvisiert werden, damit noch im Jahr 1975 mehr als eine Tonne Rohbernstein fĂŒr die Verarbeitung zur VerfĂŒgung stand. Wie von anderen Autoren[28][29] beschrieben, wurden auf der Grundlage der entwickelten Methoden bei der geologischen Erkundung in den Jahren 1976 bis 1980 auf der Tagebausohle eine Pilotanlage und weitere zwei Aufbereitungsanlagen fĂŒr die Gewinnung des Bernsteins eingerichtet. Insgesamt wurden 408 Tonnen Rohbernstein gewonnen, die maximale Jahresleistung betrug 50 Tonnen. Der Abbau erfolgte, als Nebenprodukt der Braunkohleförderung, durch den VEB Braunkohlenkombinat Bitterfeld (BKK). Der Bernstein wurde im damaligen VEB Ostseeschmuck (Nachfolgebetrieb: Ostsee-Schmuck GmbH) in Ribnitz-Damgarten zu Schmuck verarbeitet. Mit Beginn der Flutung des sanierten Tagebaurestlochs wurde im Jahre 1993 die Bernsteingewinnung eingestellt. Als geologischer Restvorrat standen im Jahre 1991 noch 950 Tonnen gewinnbarer Bernstein in den BĂŒchern. Durch die Abflachung der Endböschungen wurden erhebliche Mengen blockiert, sodass nur noch 700 Tonnen im 25 m tiefen Wasser des Restlochs fĂŒr einen Abbau zur VerfĂŒgung stehen. Ob eine Wiederaufnahme der Gewinnung möglich ist, wurde 2015 untersucht.[30][31]
Dies fĂŒhrte im Herbst 2016 dann zur Wiederaufnahme des Abbaus durch die Goitzsche Bernstein GmbH.[32] Dazu wurde eine fast 100 m lange Förderanlage mit Schwimmbagger auf dem Goitzschesee errichtet. Pro Jahr wird etwa eine Tonne Bernstein gefördert. Damit handelt es sich um das weltweit gröĂte Unterwasserabbaugebiet fĂŒr Bernstein. Der gewonnene Bernstein wird als Rohmaterial, poliert oder zu Schmuck verarbeitet verkauft.[33] Inklusen werden ebenfalls zum Kauf angeboten.
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jason A. Dunlop: Bitterfeld Amber. In: David Penney (Hrsg.): Biodiversity of Fossils in Amber from the Major World Deposits. Siri Scientific Press, Manchester 2010, ISBN 978-0-9558636-4-6, Kap. 4.
- Carsten Gröhn: Bernstein-Abenteuer Bitterfeld. Books on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-1580-0.
- Ivo Rappsilber: Bitterfelder Bernstein. Ampyx Verlag, Halle (Saale) 2022, ISBN 978-3-932795-49-7.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bernstein aus der Kohlegrube - der Schatz von Bitterfeld, MDR Dokumentation 2024
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Gerhard Liehmann (Hrsg.): Chronik des Braunkohlenbergbaues im Revier Bitterfeld: Technik und Kulturgeschichte in zwei Jahrhunderten. 1. Auflage. Bitterfelder Bergleute e. V., Bitterfeld 1998, DNBÂ 95921464X.
- â Barbara Kosmowska-Ceranowicz, GĂŒnter Krumbiegel: Geologie und Geschichte des Bitterfelder Bernsteins und anderer fossiler Harze. In: Hallesches Jahrbuch fĂŒr Geowissenschaften. Band 14. Haack, 1989, ISBN 3-7301-0835-2, ISSN 0138-3647, S. 1â25.
- â Ivo Rappsilber: Neue Fakten zur Entdeckung des Bitterfelder Bernsteins. In: III. Bitterfelder Bernsteinkolloquium (= ExkursionsfĂŒhrer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften. Nr. 249). Mecke, Duderstadt 2013, ISBN 978-3-86944-094-1, S. 16â23.
- â Johann Friedrich Henkel: Von dem gegrabenen Bernstein in ChurfĂŒrstenthum Sachsen. In: Kleine Minerologische und Chymische Schrifften. Friedrich Hekel, Dresden / Leipzig 1744, OCLC 23633026, S. 539â553 (Volltext in der Google-Buchsuche).
- â Otto von Linstow: Die geologischen VerhĂ€ltnisse von Bitterfeld und Umgebung (Carbon, Porphyr, Kaolinisierungsprozess, TertiĂ€r, QuartĂ€r). In: Neues Jahrbuch fĂŒr Mineralogie, Geologie und PalĂ€ontologie. 33. Beilageband. Schweizerbart, 1912, ISSN 0934-7585, S. 754â830.
- â G. Hasenknopf, W. Fuchs, W. Gothan: Ăber fossile Harze der Grube Golpa bei Bitterfeld. In: Braunkohle â Zeitschrift fĂŒr Gewinnung und Verwertung der Braunkohle. Band 32, Nr. 19, 1933, ZDB-ID 500017-8, S. 309â315, 326â329.
- â Manfred SĂŒĂ: Feinstratigraphische Untersuchungen zur Deutung der Flözgenese im Gebiet der Tagebaue Goitsche, HolzweiĂig, âFreiheitâ I und âFreiheitâ IV des Bitterfelder Reviers. In: Freiberger Forschungshefte Reihe C. Nr. 37, 1957, ISSN 0071-9404, S. 109â182.
- 1 2 3 Roland Fuhrmann: Entstehung, Entdeckung und Erkundung der BernsteinlagerstĂ€tte Bitterfeld. In: Bitterfelder Bernstein â LagerstĂ€tte, Rohstoff, Folgenutzung (= ExkursionsfĂŒhrer und Veröffentlichungen der Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften e. V. Nr. 224). GGW, 2005, DNB 975966863, ZDB-ID 2830701-X, S. 25â37 (PDF).
- â Roland Fuhrmann: Die BernsteinlagerstĂ€tte Bitterfeld, nur ein Höhepunkt des Vorkommens von Bernstein (Succinit) im TertiĂ€r Mitteldeutschlands. In: Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften. Band 156, Nr. 4. Schweizerbart, 2005, ISSN 1860-1804, S. 517â530, doi:10.1127/1860-1804/2005/0156-0517.
- â Roland Fuhrmann: Der Bitterfelder Bernstein â seine Herkunft und Genese. In: Mauritiana. Band 20, Nr. 2, 2008, ISSN 0233-173X, S. 207â228 (PDF).
- â Roland Wimmer, Gerda Standke, Horst Blumenstengel, Frank W. Junge, Jochen Rascher: Altes und Neues zur Geologie der Region Bitterfeld. In: Bitterfelder Bernstein â LagerstĂ€tte, Rohstoff, Folgenutzung (= ExkursionsfĂŒhrer und Veröffentlichungen der Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften e. V. Nr. 224). GGW, 2005, DNB 975966863, ZDB-ID 2830701-X, S. 12â16.
- â Roland Wimmer, Lothar Pester, Lothar EiĂmann: Das bernsteinfĂŒhrende TertiĂ€r zwischen Leipzig und Bitterfeld. In: Mauritiana. Band 19, Nr. 3, 2006, ISSN 0233-173X, S. 373â421.
- â Gerda Standke, Roland Wimmer, Jochen Rascher: Zur Geologie im Raum Bitterfeld. In: Bitterfelder HeimatblĂ€tter. Sonderheft 2007, 2007, ISSN 0232-8585, S. 5â20.
- â Wolfgang Weitschat: Zur Altersstellung des âBitterfelder Bernsteinsâ. In: Arbeitskreis PalĂ€ontologie Hannover. Band 25, Nr. 6, 1997, ISSN 0177-2147, S. 175â184 (ap-h.de [PDF]).
- â Wolfgang Weitschat: Bitterfelder und Baltischer Bernstein aus palĂ€oklimatischer und palĂ€ontologischer Sicht. In: II. Bitterfelder Bernsteinkolloquium (= ExkursionsfĂŒhrer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften. Nr. 236). Mecke, Duderstadt 2008, ISBN 978-3-936617-86-3, S. 88â97.
- â Gerda Standke: Bitterfelder Bernstein gleich Baltischer Bernstein? â Eine geologische Raum-Zeit-Betrachtung und genetische Schlussfolgerungen. In: II. Bitterfelder Bernsteinkolloquium (= ExkursionsfĂŒhrer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften. Nr. 236). Mecke, Duderstadt 2008, ISBN 978-3-936617-86-3, S. 11â33.
- â Hubert Schumann, Hella Wendt: Zur Kenntnis der tierischen Inklusen des SĂ€chsischen Bernsteins. In: Deutsche Entomologische Zeitschrift. Band 36, Nr. 1/3, 1989, ISSN 1435-1951, S. 33â44, doi:10.1002/mmnd.19890360105.
- â Hubert Schumann, Hella Wendt: EinschlĂŒsse im Bernstein und ihre wissenschaftliche Bedeutung. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Reihe Mathematik/Naturwissenschaften. Band 38, Nr. 4, 1989, ISSN 0863-0631, S. 398â406.
- 1 2 Roland Fuhrmann: Die Bitterfelder Bernsteinarten. In: Mauritiana. Band 21, 2010, ISSN 0233-173X, S. 13â58 (PDF).
- â GĂŒnter Krumbiegel, Brigitte Krumbiegel: Pflanzliche und tierische Organismen im Bernstein â Biologische Indikatoren der Erdgeschichte. In: Michael Ganzelewski, Rainer Slotta (Hrsg.): Bernstein â TrĂ€nen der Götter. Deutsches Bergbau-Museum, Bochum 1996, ISBN 3-921533-57-0, S. 47â58.
- â Roland Fuhrmann: Der Bernsteinwald im TertiĂ€r Mitteldeutschlands â Auewald versus Sumpfwald. In: Mauritiana. Band 22, 2011, ISSN 0233-173X, S. 61â76.
- â Roland Wimmer, Lothar Pester, Lothar EiĂmann: Geologie der Bitterfelder BernsteinlagerstĂ€tte unter BerĂŒcksichtigung neuer Erkenntnisse. In: II. Bitterfelder Bernsteinkolloquium (= ExkursionsfĂŒhrer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Geowissenschaften. Nr. 236). Mecke, Duderstadt 2008, ISBN 978-3-936617-86-3, S. 34â45.
- â M. Sorg, B. Krebs: Zur Anwendung der Pyrolyse-Gaschromatographie auf vergleichende chemische Untersuchungen fossiler Harze. In: Zeitschrift fĂŒr Angewandte Geologie. Band 32, Nr. 3, 1986, ISSN 0044-2259, S. 76â77.
- â Hugo Wilhelm Conwentz: Monographie der baltischen BernsteinbĂ€ume. Commissions-Verlag W. Engelmann in Leipzig, Danzig 1890 (151 Seiten, 18 Tafeln, archive.org).
- â Jean H. Langenheim: Amber: A Botanical Inquiry. In: Science. Band 163, Nr. 3872. Washington 1969, S. 1157â1169, doi:10.1126/science.163.3872.1157.
- â Christoph LĂŒhr: Charakterisierung und Klassifikation von fossilen Harzen. Duisburg 2004, urn:nbn:de:hbz:464-duett-12162004-0924313 (Dissertation, FakultĂ€t fĂŒr Naturwissenschaften der UniversitĂ€t Duisburg-Essen).
- â Roland Fuhrmann, Rolf Borsdorf: Die Bernsteinarten des UntermiozĂ€ns von Bitterfeld. In: Zeitschrift fĂŒr Angewandte Geologie. Band 32, Nr. 12, 1986, ISSN 0044-2259, S. 309â316 (PDF).
- â Gerhard Liehmann: Der Braunkohlenbergbau Goitsche bei Bitterfeld und die Bernsteingewinnung. In: Michael Ganzelewski, Rainer Slotta (Hrsg.): Bernstein â TrĂ€nen der Götter. Deutsches Bergbau-Museum, Bochum 1996, ISBN 3-921533-57-0, S. 101â114.
- â Gisela Ziegler, Gerhard Liehmann: Gewinnung und Verwertung von Bitterfelder Bernstein. In: Bitterfelder HeimatblĂ€tter. Sonderheft 2007, 2007, ISSN 0232-8585, S. 33â42.
- â GoldgrĂ€berstimmung an der Goitzsche: Bernstein in Bitterfeld. Mitteldeutsche Zeitung, 19. MĂ€rz 2015, abgerufen am 1. April 2017.
- â Sachsen-Anhalt: Bernstein-Rausch in Bitterfeld. Deutschlandfunk, 27. April 2015, abgerufen am 1. April 2017.
- â Arbeitskreis Bernstein: Bitterfelder Bernstein. Abgerufen am 29. Januar 2023.
- â Bernstein Manufaktur. Goitzsche Bernstein GmbH & Co. KG, abgerufen am 29. Januar 2023.