Barningham Moor
Die bronzezeitlichen Felsritzungen und der âSteinkreis von How Tallonâ liegen im Barningham Moor sĂŒdlich von Barnard Castle, sĂŒdwestlich von Durham im County Durham im Nordosten von England.

Zentrale Zone
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Diese Zone liegt auf einem erhöhten Plateau des Wash Beck. Der auffĂ€lligste Stein wurde im Jahr 2006 von Richard Stroud im Osten der Zone entdeckt und zeigt eine komplexe Anordnung von Cup-and-Ring-Markierungen. Viele der SchĂ€lchen (englisch cups) werden von konzentrischen Ringen umgeben und viele Motive sind durch Rillen miteinander verbunden, von denen einige mehrere SchĂ€lchen verknĂŒpfen und umschlieĂen. Weil dieses Denkmal so lange bedeckt gelegen hat, waren die Ritzungen vor der Witterung geschĂŒtzt und es ist sogar möglich, einzelne Pick-Markierungen zu erkennen.
- 20 m nordwestlich liegt ein mit Àhnlichen Motiven, aber deutlich sparsamer markierter Stein.
- Der dritte, stark erodierte Stein befindet sich in der NĂ€he eines Nord-SĂŒd verlaufenden Weges ĂŒber das Moor. Seine flache Ritzung zeigt ein SchĂ€lchen, das von drei kaum zu erkennenden Ringen umgeben ist. Neben den Ringen liegen zwei weitere SchĂ€lchen.
- Der vierte Stein liegt auf der westlichen Seite des Wash Beck. Das deutlichste Motiv ist ein SchÀlchen mit drei Ringen auf der Unterseite des Steins. Ein SchÀlchen mit einem Ringpaar und vier weitere SchÀlchen mit einzelnen Ringen, zusammen mit einigen verstreuten SchÀlchen befinden sich oben. Drei der Motive sind durch Rillen verbunden.
- Auf einem weiteren Stein gibt es 30â40 SchĂ€lchen von denen aber einige natĂŒrlich sein können.
Nordwestareal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dieser aufrechte Stein steht nahe dem Knoll Gill. Ein tieferes SchĂ€lchen, aus dem eine Rille ĂŒber den Felsen verlĂ€uft, wird von vier erodierten Ringen umgeben. Entlang der Kante verlĂ€uft eine Reihe von fĂŒnf SchĂ€lchen, aus denen bei zweien ebenfalls Rillen laufen.
- Ein kleiner pyramidenförmiger Stein hat vier ausgeprÀgte SchÀlchen, die jeweils von einem Ring umgeben sind. Drei Ringe haben Rinnen, die bis zum Boden laufen.
- Ein flacher Felsen am westlichen Rand des Moores ist als âThe Stangâ bekannt. Schwer erkennbare Rillen, die Zonen umrahmen, liegen neben dem zentralen Bereich, der aus sieben SchĂ€lchen besteht, wĂ€hrend ein Abschnitt unter der Grasnarbe mehrere SchĂ€lchen und ein gut erhaltenes SchĂ€lchen-Ring Design zeigt.
- Der sichtbare Bereich des vierten Steins zeigt eine AnhĂ€ufung von SchĂ€lchen. Die begrĂŒnte FlĂ€che zeigt eine Rinne, die durch fĂŒnf SchĂ€lchen verlĂ€uft. Ein sechstes wird nicht erreicht.
SĂŒdareal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Steine dieses Bereichs ragen kaum aus dem Boden und zeigen beinahe ausschlieĂlich SchĂ€lchen (vier bis 17), von denen viele durch Rillen verbunden sind.
SĂŒdwestareal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ein SchĂ€lchen mit drei Ringen ist auf dem groĂen Felsblock sichtbar, der am steilen Osthang der Osmaril Gill liegt.
- Das groĂe und sehr tiefe SchĂ€lchen des zweiten Steins scheint kĂŒnstlich zu sein und hat groĂe Ăhnlichkeit mit den bei Bullauns anzutreffenden Vertiefungen. Es konnte fĂŒr die Aufnahme von FlĂŒssigkeiten bestimmt gewesen sein. Daneben liegt ein SchĂ€lchen mit einem konzentrischen Ringpaar, wĂ€hrend eine gestaffelte Reihe von drei SchĂ€lchen von einzelnen Ringen umgeben ist.
- Der dritte Stein liegt ungefĂ€hr 100 m sĂŒdlich vom How Tallon Kreis und ist einseitig mit stĂ€rker erodierten SchĂ€lchen, Ringen und Rinnen ĂŒberzogen.
How Tallon
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kreis hat rund 13 m Durchmesser und besteht aus sieben erodierten Sandsteinblöcken. Einige sind etwa einen halben Meter hoch, wĂ€hrend andere kaum aus dem kurzen Gras reichen. Einige Steine könnte deutlich gröĂer sein, aber aufgrund der Absenkung des Kalksteins sind sie eingesunken. Die Position des Kreises, am Ende der Osmaril Gill (Schlucht), kann angesichts der groĂe Zahl von Felsritzungen auf dem Moor kein Zufall sein. Es könnte sein, dass der Kreis ein Burnt Mound den Zugang zum Moor prĂ€gte.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stan Beckensall, Tim Laurie: Prehistoric Rock Art of County Durham, Swaledale and Wensleydale. County Durham Books, Durham 1998, ISBN 1-897585-45-4.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Beschreibung engl. Skizzen und Bilder des Zentralbereichs
- Beschreibung engl. Skizzen und Bilder des Zentralbereichs
- Beschreibung engl. Skizzen und Bilder des SĂŒdbereichs
- Beschreibung engl. Skizzen und Bilder des SĂŒdwestbereichs
- Beschreibung engl. Skizzen und Bilder des Steinkreises
Koordinaten: 54° 39âČ 37,7âłÂ N, 1° 50âČ 19,5âłÂ W