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Armor Lux

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Bonneterie D’Armor
Rechtsform Société par actions simplifiée
GrĂŒndung 1938
Sitz Quimper
Leitung Jean-Guy Le Floch
Mitarbeiterzahl 550
Umsatz 90 Millionen Euro (2018)[1]
Branche Kleidung
Website www.armorlux.com
Stand: 2023
LadengeschÀft von Armor Lux in Carhaix, 2019

Armor Lux (bretonisch armor ‚KĂŒste‘; lateinisch lux ‚Licht‘; Homophon zu französisch luxe ‚Luxus‘) ist eine Marke fĂŒr Bekleidung des Unternehmens Bonneterie D’Armor SAS mit Sitz in Quimper.[2]

Das Unternehmen wurde 1938[3] von dem Deutschschweizer Walter Hubacher[3] als Fabrik fĂŒr Trikotagen gegrĂŒndet. 1993 wurde es von Jean-Guy Le Floch ĂŒbernommen. Hauptprodukt und Markenzeichen des Unternehmens sind traditionell Fischer- oder Matrosenhemden (MariniĂšres): Langarmshirts aus elastischer Baumwolle (Interlock) mit maritimen Streifen in Blau und Weiß und U-Boot-Ausschnitt. Armor Lux fertigt in der Bretagne sowie außerhalb Europas, etwa in Tunesien und Marokko.

Jean-Guy Le Floch (links), Michel Jossic (Mitte) und Michel Gueguen (rechts) in einem LadengeschÀft von Armor Lux, 2019

Der Jahresumsatz betrug 2014 rund 95 Mio. Euro (2013: 100 Mio. €). Etwa 90 % des Umsatzes werden durch VerkĂ€ufe im Inland erzielt.[4] Mit Stand 2015 produzierte das Unternehmen 40 % seiner Kollektionen in drei Werken in Frankreich, davon etwa die HĂ€lfte an zwei Produktionsstandorten in Quimper.[5] 2015 beschĂ€ftigte Armor Lux 550 Mitarbeiter und hatte weltweit ĂŒber 60 unternehmenseigene GeschĂ€fte.[6] Die Produkte werden in diesen sowie in KaufhĂ€usern vertrieben.[4]

Seit Mitte der 1990er Jahre ist das Unternehmen auch im Bereich der Arbeitskleidung tÀtig und hat seit dem Jahr 2004 unter anderem die französische Post, die nationale Polizei, die Region Bretagne und die Pariser FlughÀfen mit Arbeitskleidung ausgestattet.[5][7] Ab 2014 lieferte es auch die Uniformen der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF.[8]

Commons: Armor-Lux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ E-commerce : les clĂ©s pour se lancer. In: bpifrance.fr. 3. Mai 2019, abgerufen am 8. Dezember 2023 (französisch).
  2. ↑ Mentions lĂ©gales. In: armorlux.com. Abgerufen am 8. Dezember 2023.
  3. 1 2 Philippe Gloaguen et al.: Le Routard – Le guide de la visite d’entreprise. Nr. 79/0425/0. Hachette Livre, Vanves 2016, ISBN 978-2-01-323703-1, S. 71 (französisch).
  4. 1 2 Bonneterie d’Armor: Company Information. In: Bloomberg Business. Abgerufen am 9. Oktober 2015 (englisch).
  5. 1 2 Armor Lux non grata à la région Bretagne. In: Libération. 28. Juni 2015, abgerufen am 9. Oktober 2015 (französisch).
  6. ↑ Kennzahlen. In: armorlux.com. Armor Lux, 2016, archiviert vom Original am 16. April 2016; abgerufen am 8. Dezember 2023.
  7. ↑ Renaud Toffier: Made in France : Armor Lux. In: Le Journal du Dimanche. 22. Juli 2012, archiviert vom Original am 20. November 2015; abgerufen am 9. Oktober 2015 (französisch).
  8. ↑ Les agents de la SNCF s’habillent dĂ©sormais en Armor Lux. In: Le Figaro. 18. Dezember 2014, abgerufen am 9. Oktober 2015 (französisch).