Akimoto (Klan)
Erscheinungsbild


Die Akimoto (japanisch ç§ć æ°, Akimoto-shi) waren eine Familie des japanischen Schwertadels (Buke), die sich von den Utsunomiya und durch diese von den Fujiwara ableitete. Mit einem Einkommen von 63.000 Koku gehörten die zuletzt in Tatebayashi (PrĂ€fektur Gumma) residierenden Akimoto zu den gröĂeren Fudai-DaimyĆ der Edo-Zeit.
Genealogie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um 1450 wurde die Familie nach ihrem Wohnsitz Akimoto in der Provinz Kazusa genannt.
- Nagatomo (é·æ; â 1628) diente erst den HĆjĆ. Nach dem Fall von Odawara schloss er sich Tokugawa Ieyasu an, der ihm Besitz in SĆsha (KĆzuke) gab und ihn im Jahre 1600 nach der Schlacht von Sekigahara zum DaimyĆ erhob.
- Yasutomo (æł°æ; 1580â1642), Sohn mit dem Ehrentitel Tajima no kami erhielt 1641 Yamura (Kai) mit 18.000 Koku.
- Takatomo (ćŹç„; 1647â1714), ein Sohn des Toda Tadamasa, wurde von Tomitomo Tomitomo (ćŻæ), der keine Nachkommen hatte, adoptiert. Er wurde 1704 nach Kawagoe (Musashi) mit 50.000 Koku versetzt. Seine Nachkommen residierten ab 1767 in Yamagata (Dewa) und dann von 1845 bis 1868 in Tatebayashi (KĆzuke) mit 63.000 Koku. Letzter DaimyĆ war
- Yukitomo (ćż æ), auch Hirotomo (瀌æ, 1848â1883). Nach 1868 Vizegraf.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Ausschnitt aus der Stadtteilkarte âDaimyo kojiâ von ca. 1850.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Edmond Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910. Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8.
- Sugai, Yasuo: Tatebayshi-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Tokoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604378-5.
- Miyaji, Saichiro (Hrsg.): Bakumatsu shoshu saigo-no hanshu-tachi. Higashinihon-hen. Jinbunsha, 1997. ISBN 978-4-7959-1905-1.