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Mittelmeertief

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(Weitergeleitet von Adriatief)
Genuatief, 7. Oktober 1996: „Ein subtropischer Tiefdruckwirbel (Zyklone) steuert feuchtwarme Luftmassen des Mittelmeerraumes von SĂŒdwest gegen Mittelitalien und SĂŒdost gegen die Alpen. Im Bild sind Spanien (links oben), Algerien (links unten) und Tunesien (unten Mitte) wenig bewölkt.“
Zugstraßen der barometrischen Minima (Tiefdruck-Trajektorien) nach W. J. v. Bebber:
Va mit den Fortsetzungen
Vb Richtung Nordost,
Vc Richtung Ost und
(kaum sichtbar) Vd Richtung SĂŒdost

Ein Mittelmeertief ist ein Tiefdruckgebiet im Mittelmeerraum. Je nach Lage des Kerns wird es auch Balearentief, Genuatief oder Adriatief genannt.

Eine Vb-Wetterlage (gesprochen: „FĂŒnf-B-Wetterlage“, V = römisch 5) ist durch die Zugbahn eines Tiefdruckgebietes von Italien ĂŒber die Poebene oder Nordadria hinweg nordostwĂ€rts gekennzeichnet. Die als „Vb“ bekannte Zugbahn wurde von Wilhelm Jacob van Bebber 1891 deklariert und mit dieser Notation in das System der Großwetterlagen integriert. Der Begriff der Vb-Großwetterlage wird heute noch verwendet, weil die modernere deutsche Großwettertypologie nach Hess/Brezowsky die Aktionszentren des Mittelmeerraumes unzulĂ€nglich berĂŒcksichtigt.

Mit Va wurde nach Bebber die Zugbahn Biskaya–Spanien/Frankreich–Ligurien bezeichnet (vgl. Grafik). Eine Vc-Wetterlage entspricht einem Adriatief, das nach Osten Richtung Balkan abzieht und dort zu einem Balkantief wird. Eine Vd-Wetterlage bezeichnet ein nach SĂŒdosten abziehendes System. Die Bezeichnungen Va, Vc und Vd sind in der heutigen Meteorologie allerdings nicht mehr gebrĂ€uchlich.

Das Vb/a-Tief entsteht durch einen Kaltluftvorstoß ĂŒber Frankreich in das westliche Mittelmeer, hĂ€ufig in Verbindung mit einer Nordwestwetterlage, mit Bildung eines Tiefs im westlichen Mittelmeerraum, oder durch einen von England oder der Biskaya (Biscayatief) ĂŒber Frankreich sĂŒdwĂ€rts geschobenen Tiefkern (Va), der sĂŒdlich der Alpen weiterzieht.

Liegt der Aktionskern ĂŒber dem Mittelmeerraum, gleiten die dortigen feuchtwarmen oder ĂŒber der Sahara ĂŒberhitzten Luftmassen auf der (östlichen) Vorderseite des Tiefdruckgebietes auf die in Zentraleuropa der nördlicheren Zonen am Boden liegende Kaltluft auf (Aufgleiten von SĂŒdost). Weil eine sĂŒdliche Strömung mit hohen Lufttemperaturen viel Feuchtigkeit transportieren kann, fĂŒhrt dies zu teils langanhaltenden Niederschlagsphasen, die in Staubereichen an den Alpen und höheren Mittelgebirgen auch recht ergiebig sein können (StauniederschlĂ€ge) und HochwĂ€sser oder abnorme Schneemengen mit Lawinengefahr verursachen. Im Raum des östlichen Mittelmeeres wird trockene, warme Saharaluft gegen SĂŒdosteuropa gesteuert und fĂŒhrt dort zu ĂŒbersteigerter WĂ€rme, das Windereignis wird Scirocco (Jugo) genannt: Vor der Frontlinie des heranziehenden Mittelmeertiefs können sich Saharastaub-Ereignisse bis auf Mitteleuropa ausweiten. Nördlich der Alpen begleiten abnormale Föhnereignisse die Mittelmeertiefs, wenn die NiederschlĂ€ge an der AlpensĂŒdseite abregnen.

Typologie der Mittelmeertiefs

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Zugbahn des Orkans Klaus 24. Januar 2009 – typische Va-Trajektorie mit untypischem Starkwindereignis

Das Mittelmeertief gehört zu den klassischen Aktionszentren des europÀischen Wettergeschehens.[1]

Die EntstehungsfÀlle der Mittelmeertiefs sind:

Im östlichen Mittelmeer, das auf allen Seiten von Gebirgen gegen Strömungen abgeriegelt ist (nur gegen Ostsahara und Rotes-Meer-Region ist es offen), bilden sich keine Tiefkerne mehr.

Die V-Wetterlage wird in ihrer FrĂŒhphase meist allgemein Mittelmeertief genannt:

  • Ein Balearentief liegt im westlichen Mittelmeerraum im Raum der Balearen. Es kann auch eine Zeitlang stationĂ€r bleiben und sorgt dann besonders im Herbst fĂŒr die NiederschlĂ€ge im Nordosten Spaniens, besonders in Katalonien, und dem französischen Midi.[3]
  • Ein Genuatief im eigentlichen Sinne ist eine Sonderform, die sich, mit Tiefdruckkern im Golf von Genua, zuerst am Apennin und dann im Alpenbogen verhĂ€ngt und ĂŒber dem Piemont, dem Wallis und den West- und SĂŒdalpen abregnet oder -schneit, bei starkem Föhn in den Nordalpen. Hauptbetroffen ist dann die Poebene bis in die AlpentĂ€ler vom Aostatal, die oberitalienischen Seen, SĂŒdtirol bis in das Klagenfurter Becken, bei Überschlagen ĂŒber den Alpenhauptkamm auch das Tessin oder das Oberrheingebiet.
  • Ein Adriatief, das also ĂŒber den Apennin an die Adria gesprungen ist oder sich erst dort bildet, folgt im Allgemeinen der klassischen Zugbahn nordost- (Vb), ost- (Vc) oder sĂŒdostwĂ€rts (Vd).

Mittelmeertiefs bilden nicht unbedingt eine ostwÀrts abziehende Bahn aus, sondern können auch im Raum um Italien herum zerfallen.

Besonders die Endphasen der Vb/c-Lagen pumpen ĂŒber lĂ€ngeren Zeitraum große Feuchtigkeitsmengen nach Mitteleuropa:

  • Osteuropatief: Bei der Vb-Trajektorie handelt es sich um die einzige Zugbahn von SĂŒdwest nach Nordost durch das Wiener Becken ĂŒber Mitteleuropa, sie fĂŒhrt typischerweise zu schweren StauniederschlĂ€gen an Ostalpen, Karpaten und Erzgebirge und Überschwemmungen in den Einzugsgebieten von Donau, Elbe und auch Rhein.
  • Balkantief: Vc-Kerne ziehen langsam ĂŒber die Gebirge der Balkanhalbinsel und fĂŒhren zu Extremereignissen im mittleren und unteren Donauraum (Donau-Theiß-Gebiet in Ungarn, bis RumĂ€nien).

Das moderne Österreichische Wetterlagen-Schema der ZAMG unterscheidet

  • die FrĂŒhphasen (also Va nach Bebber) als Tief ĂŒber dem westlichen Mittelmeer (TwM)
  • die Entscheidungsphase der weiteren Zugbahn Tief sĂŒdlich der Alpen (TS)
  • im engeren Sinne Tief auf der Zugstraße Adria – Polen (Vb)
  • und fĂŒr die Vc/d-Routen Tief im SĂŒdwesten Europas (TSW)

Dabei hat sich aus der Typologie Bebbers in der heutigen Meteorologie nur der Begriff FĂŒnf-B als Spezialfall etabliert.

Vb-Lagen treten gewöhnlich vom FrĂŒhjahr bis in den Herbst auf, können aber prinzipiell zu jeder Jahreszeit vorkommen und gehören mit nur einigen wenigen Ereignissen pro Jahr zu den selteneren Großwetterlagen Europas (JĂ€hrlichkeit ca. 2,3[4]). Die klimatologische Ursache fĂŒr diese Ereignisse liegt in der geographischen Breite, in der die Aktionszentren vom Atlantik her Europa erreichen: Wenn sie etwa auf Höhe des Alpenbogens oder sĂŒdlich davon eintreffen, können sie bei tendenziell sĂŒdweisender Frontalzone die Mittelmeer-Route davon einschlagen. Diese globale Wettersituation bleibt manchmal auch ĂŒber etliche Wochen in etwa gleich, sodass dann auch ganze Serien von Mittelmeertiefs auftreten. Aufgrund der eintretenden BodensĂ€ttigung fĂŒhrt das zu einer ganzen Serie von HochwĂ€ssern oder bei Schneemassenereignissen durch starken Anstieg der Schneehöhen ohne Setzung und Verbindung zu großrĂ€umigen hochlawinösen Lagen.

Einfluss des Klimawandels auf Vb

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Die Adria-/Vb-Tiefs wurden erstmals 2014 in einer umfassenden Studie zu Zugbahnen niederschlagsrelevanter Tiefs ĂŒber Mitteleuropa fĂŒr den Zeitraum 1950–2010 in einem Katalog erfasst und ausgewertet (Weather Patterns, Cyclone Tracks and related precipitation Extremes, WETRAX; ZAMG und UniversitĂ€t Augsburg).[5] Prognosemodelle sehen eine Abnahme von sommerlichen Mittelmeertiefs gegenĂŒber Atlantiktiefs fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte, aber eine Zunahme herausragender Extrema mit Vb-Charakteristik.[6] Durch die erwartete ErwĂ€rmung des zukĂŒnftigen Klimas wird prognostiziert, dass die JĂ€hrlichkeit der Vb-Zyklone abnehmen wird. Der RĂŒckgang der Vb-Zyklone könnte dabei durch die Verlagerung der Zyklonenspur ĂŒber Europa nach Norden verursacht werden. Modellierungen haben gezeigt, dass NiederschlĂ€ge der zukĂŒnftigen Vb-Zyklonen die östlichen KĂŒsten des Mittelmeers stĂ€rker, den Alpenraum hingegen weniger beeinflussen könnten als derzeitige Vb-Zyklone.[7]

Charakteristika

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StauniederschlÀge

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Genuatief, 30. September 1983 mit Niederschlagsfronten im ganzen Alpen-Adria-Raum, charakteristisch der Alpenbogen als Nord- und die Dinariden als Ostgrenze und Konzentrierungen am Appennin

Die Mittelmeertiefs pumpen an der Ostseite warme Luftmassen der Sahara ĂŒber das Mittelmeer. Dort reichern sie sich meist stark mit Feuchtigkeit an und bilden an den Gebirgen des sĂŒdlicheren Europas intensiven Stauniederschlag. Das betrifft das Kastilische Scheidegebirge und die PyrenĂ€en, den Apennin, die Alpen, die Dinariden, und auch die Rhodopen und anderen Gebirge SĂŒdosteuropas, bei der Vb-Zugbahn auch den Karpatenbogen. Im Alpenraum und in den nördlich angrenzenden LĂ€ndern ist die Vb/a-Wetterlage wegen der oftmals heftigen NiederschlĂ€ge gefĂŒrchtet.

Diese NiederschlĂ€ge können extrem werden. Beim Elbhochwasser 2002 beispielsweise kam es zu extremem Regen am Erzgebirge, etwa in Zinnwald-Georgenfeld 312 mm in 24 Stunden. Solche Regenmengen fĂŒhren lokal an den OberlĂ€ufen zu teils innerhalb von Stunden ansteigenden Flutwellen, und, bei großer Ausdehnung der Regenfront, an den großen FlĂŒssen zu enormen Wassermassen. Da die Mittelmeertiefs oft wenig schnell ziehen oder gar stillstehen und permanent weiterpumpen, bis sie zerfallen, können diese Starkniederschlagsereignisse auch etliche Tage andauern.

Der nach Norden ziehende Wind kann bei SturmstĂ€rke Wasser der Adria nach Norden drĂŒcken und sich besonders im November mit Gezeitenhochwasser ĂŒberlagern und zu Acqua alta in der Lagune von Venedig fĂŒhren.[8]

Trockenereignisse

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Schema eines zentralmediterranen Tiefs, Scirocco im Ostmittelmeerraum

Ein anderer Effekt sind die noch vor der Kaltfront im Osten nordwĂ€rts angetriebenen Luftmassen Afrikas, die sich nicht mit Feuchte anreichern, sondern heißtrockene SĂŒdost- bis SĂŒdwinde bilden, den Scirocco. Diese können so intensiv werden, dass sie enorme Staubmassen weitrĂ€umig nach Europa verfrachten (Saharastaubereignisse).

Augenbildung (Medicane)

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In extremer Ausformung[9][10][11] kann ein Mittelmeertief ein Hurrikan/Taifun-artiges Auge, einen wolkenfreien Bereich im Zentrum ausbilden. Sie bilden sich etwa dann im Mittelmeerraum, wenn ein polarer Kaltluftvorstoß ein austropfendes Cut Off-Tief bildet.[9] In Unterscheidung zu echten WirbelstĂŒrmen sind diese Systeme aber keine selbsterhaltenden Großwetterlagen. Im Allgemeinen treten starke Mittelmeertiefs in der Wintersaison auf, die Freisetzung der in der Wassertemperatur gespeicherten Energie (etwa > 24 °C)[9] relativ zur Lufttemperatur, wie auch die Corioliskraft, kann zwar beitragen,[12] die Zyklone wird aber durch atlantisch-mediterrane oder afrikanisch-europĂ€ische Ausgleichswinde angetrieben. Die Augenbildung hĂ€lt meist nur wenige Stunden an und zerfĂ€llt schnell, weil auch insgesamt im Mittelmeerraum nicht genĂŒgend Raum fĂŒr eine konvektive Selbsterhaltung vorhanden ist. FĂŒr solche PhĂ€nomene findet sich seit den 1980ern der Ausdruck Medicane (zu mediterran mit Hurricane).[9] Ähnliche PhĂ€nomene finden sich im subtropischen Nordatlantik im Bereich Bermudas-Azoren-Kanaren[9] („Überraschungshurricanes“).

StĂŒrme dieser Art werden im Mittelmeergebiet alle paar Jahre beobachtet, Ereignisse des Typs waren etwa:[13] September 1947, September 1969, Januar 1982, September 1983[11], 13.–17. Januar 1995, 2007, November 2011 Genuatief Rolf.[14]

(Ha) 
Angegeben sind im Folgenden der Starttermin eines Ausnahmeereignisses in Mitteleuropa. Die JahreszÀhlung wechselt mit Beginn des hydrologischen Jahres (1. Oktober laut Definition in der Schweiz), da es sich durchweg um Hochwasser- bzw. Starkschneeereignisse handelt.

Ereignisse vor 1970

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Winterliche SĂŒdstaulage ist etwa verantwortlich fĂŒr:

  • 1951: die Februar-Episode des Lawinenwinters 1951 mit bis zu 4 m Neuschnee innerhalb von 2 Tagen.
  • 22. MĂ€rz: mit 20 cm Neuschnee von Osten durch Vb auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn im HunsrĂŒck durch Tief Paul II[16]
  • 22. August: mit sintflutartigen RegenfĂ€llen in Niedersachsen und im Sauerland durch Tief Quirinus
  • 6. September: mit 90 cm Neuschnee auf der Zugspitze und Überschwemmungen in Niederösterreich durch Tief Xaver
  • 27. September: Vb-Tief Faysal I von der Adria ĂŒber Passau zur Eifel mit Überschwemmungen in Aachen und Umgebung
  • 29. September: Vb-Tief Faysal II von der Adria nach Norden zum Harz, die Innerste sprang ĂŒber die Ufer

Die hydrologische Saison 2009 zeichnete sich durch eine abnorm hohe Frequenz an schweren Va/Vb-Lagen aus, von Oktober bis MĂ€rz waren fast ein Dutzend verschiedener wetterwirksamer Mittelmeertiefs zu verzeichnen.

  •  (Ha)29. Oktober 2008: Vb-Tief Yulietta[17] vom Golfe du Lion ĂŒber Norditalien nordostwĂ€rts ziehend, mit Dauerregen, Bergland Schnee, Ostalpen extreme Föhnströmung[18]
  •  (Ha)27. November 2008: Ein Genuatief[17] verbindet sich mit Biskaya-Tief Nina und Mitteleuropatief Phostine: heftiger Schneefall in Norditalien (Trentino, SĂŒdtirol, Ligurien, Piemont) bis KĂ€rnten und Tirol (Osttirol 120 cm Schnee), Überschwemmung in Venedig (20-jĂ€hrliches Ereignis, Pegel 185 cm),[19] schwer betroffen auch Lodi in der Lombardei und Pordenone in Friaul;[20] Föhnsturm in Oberösterreich und Salzburg bis 100 km/h, 14° in Linz[19]
  •  (Ha)11.–13. Dezember 2008: Das Biskayatief Tine mit klassischer V-Zugbahn vom 5.[21] zieht am 7. ĂŒber Zentralspanien,[22] und am 10. ĂŒber Italien.[23] Am 12. Dezember ausgeprĂ€gter Hochdruckkeil ĂŒber Frankreich, SĂŒdföhnströmung ĂŒber den Alpen bis SĂŒdschweden (Föhntemperaturen ĂŒber 15° am Nordalpenrand). Wieder schwere SchneefĂ€lle in Norditalien, der Schweiz, SĂŒd- und Osttirol[24] (mit einem Todesfall am 17. Dezember), in KĂ€rnten ĂŒber 1 m Schnee (nach Angaben der ZAMG ein 80-jĂ€hrliches Ereignis)[25], im Tessin œ m,[24] schwere Verkehrsbehinderungen mit zahlreichen Sperren, abgeschnittene TĂ€ler (Lesachtal), Lawinenwarnstufen bis 4 in den sĂŒdlichen Kalkalpen,[25] Überschwemmungen von Venedig ĂŒber Rom (Evakuierungen in Ostia) bis SĂŒditalien,[24] aber auch Schneechaos in Nordspanien und den Französischen Alpen[26] (100.000 Haushalte ohne Strom). Tine zerfĂ€llt ĂŒber der Adria.
  •  (Ha)12–17. Dezember 2008: Das nachrĂŒckende, Ă€hnliche Tief Verena[27] bringt weiterhin Schneechaos und verstĂ€rkt die Überschwemmungen in Spanien bis Mallorca, Frankreich, Italien – im Alpenraum bleibt es von geringerer Auswirkung als seine beiden VorgĂ€nger.
  • Januar–MĂ€rz 2009 folgen noch einige weitere Va-TB-Tiefs, deren extremstes Orkan Klaus 23.–25. Januar ist, der im Norden Spaniens, SĂŒdwesten Frankreichs und Teilen Italiens schwere SchĂ€den verursacht.[28][29] Ein atlantischer Orkan in Va-Zugbahn ist Ă€ußerst selten. Auch die anderen Ereignisse fĂŒhren mehrmals hintereinander zu teils Regen-, teils Schneechaos in Spanien, SĂŒdfrankreich, Mittelitalien und dem Pogebiet, bis in die SĂŒdalpen.
  • 23.–30. Juni: Tief Quinton, entstanden als Genuatief, war aber keine eigentliche Vb-Lage, sondern ein Höhentief mit Ă€hnlicher Zugbahn. HochwĂ€sser mit Spitzenwerten bis 100-jĂ€hrlich im CEE-Raum, mit ĂŒber 20 Todesopfern und einigen 100 Mio. € Versicherungsschaden.
  • ab 5.–11. Januar 2010: Daisy, ein Tief mit klassischer Va–Vc-Bahn von der Iberischen Halbinsel bis in die Ukraine. In Nordspanien schwere SchneeeinbrĂŒche wie seit 25 Jahren nicht mehr (5. Januar 1985), von Nordfrankreich ĂŒber Norddeutschland gravierende BeeintrĂ€chtigungen durch Schneeverwehung und Windbruch, mehrere Todesopfer in Folge.
  • ab 7. MĂ€rz fĂŒhrt ein langsamziehendes Adriatief namens Andrea[30] zusammen mit dem in zwei Kerne zerfallenen lagestabilen Nordmitteleuropa-Hoch Isidor zu einem abnormen nordöstlichen Kaltlufteinbruch.[31][32] Der Mittelmeerraum erlebt ein Schneechaos, im Raum Katalonien fĂ€llt mehr Schnee als beim Januarereignis,[33][34] auch SĂŒdfrankreich ist schwer betroffen, auf Mallorca sind Schneeketten notwendig,[35] am Apennin kommen 60 cm Schneehöhe zusammen,[35] in Kroatien gar 70 Zentimeter.[35] Sturmböen bis 150 km/h beschĂ€digen zahlreiche Schiffe in HĂ€fen und kĂŒstennahe HĂ€user,[35] sogar ein Todesopfer war zu vermelden.[35] Im Nordalpenraum, wo es infolge der föhnigen Strömung, die durch den Orkan Xynthia Ende Februar verursacht wurde, zu Temperaturen bis +18° gekommen war, fielen die Temperaturen auf bis −18°.[36]
  • Mai/Juni 2010 Hochwasser der Oder und ihrer NebenflĂŒsse.[37]
  • August 2010 Hochwasser der Lausitzer Neiße, der Oder und der Spree in der Oberlausitz.
  • September/Oktober 2010 Hochwasser der Schwarzen Elster und ihrer NebenflĂŒsse.

Keine besonderen Vorkommnisse.

  •  (Ha) 4.–9. November 2011: Genuatief Rolf, blockiert durch ein Russlandhoch Walli: schwere Überschwemmungen in Italien (ĂŒber 600 mm/72 h in Ligurien, mehrere Todesopfer), abnorm hoher Seegang an der CĂŽte d’Azur; Temperaturen ĂŒber 20° an der Alpennordseite durch Föhn.
  • Anfang Februar: Italientief Julia ĂŒber dem Tyrrhenischen Meer fĂŒhrt in Zusammenhang mit der KĂ€ltewelle in Europa (Russlandhochs Cooper, Dieter) zu Schneechaos in Italien (in Rom wie seit 1985 nicht mehr) und am Balkan, Schnee bis Mallorca und in Algier.
  • Ende Mai/Anfang Juni Tiefs Frederik/GĂŒnther:[38] Eine abnorm ziehende und einige Tage ortsstabile Vb-Wetterlage sorgte vor allem zwischen Alpen und Erzgebirge sowie in Tschechien fĂŒr tagelange heftige RegenfĂ€lle und Hochwasser, das örtlich die Ereignisse 2002 und 2005 ĂŒbertraf.
  • Weihnachtsunwetter: Im Gefolge des Orkans Dirk ĂŒber Westeuropa bringt ein kurzlebiges aber starkes Italientief in Norditalien heftige Unwettern und in den Alpen enorme Schneemengen (Nordtessin, Misox bis 120 cm/24 h, in San Bernardino der intensivste Schneefall seit Messbeginn 1952;[39] Osttirol bis 80 cm[40])
  • 11.–18. Mai Tief Yvette: verharrt untypisch lange ĂŒber dem Balkan; schwere Überflutungen auf der Balkanhalbinsel, und im Donau und Karpatenraum; auch schwere StĂŒrme durch ein krĂ€ftiges Westeuropahoch und starkes DruckgefĂ€lle
  • Juni/Juli: Im Laufe des verregneten FrĂŒhsommers folgte eine Serie von Mittelmeertiefs, so 29./30. Juni,[41] 22. Juli mit Schlechtwetter um die Adria bis 28. Juli.[42] – am 26. Juli etwa wurden in Klagenfurt nach einem Gewitter mit Starkregen im Keller des Landesmuseums KĂ€rnten einige historische BĂŒcher zerstört.[43]
    Das heftigste Ereignis war das folgende Tief Quintia.[44] Nachdem es von der Nordsee kommend am 28. Juli im westfĂ€lischen MĂŒnster Rekordregenmengen (eine Station des Landesumweltamtes registrierte eine Niederschlagsmenge von 292 l/mÂČ innerhalb von 7 Stunden), zwei Tote und SchĂ€den von mehr als 300 Millionen Euro hinterlassen hatte,[45][46] zog es ĂŒber die Alpen und entwickelte sich in der Folge zu einem Norditalien–Adria-Tief mit Höhentief-Charakteristik:[47] Am 29. Juli kam es zu kurzdauerndem intensiven Starkregen mit Überflutungen, insbesondere in Ostösterreich[48][49] (in Podersdorf 158 mm/6 h, eine knapp dreifache Monatsmenge)[50] und am 30. im Tiroler Brixental (um Kössen) und Salzburger Oberpinzgau[48] (in Mittersill hatte die Salzach einen weit höheren Stand als 2005);[51] in RumĂ€nien forderten meterhohe Flutwellen ein Todesopfer (Vedea bei Pitești).[52]
  • 4.–6. und 10.–12. November 2014: Tief Quendresa (zeitweise mit Medicane-Tendenzen) und ein weiteres (namenloses) Tief ĂŒber dem Ligurischen Meer bis vor Sizilien; Föhn, teils in OrkanstĂ€rke, nördlich der Alpen, schwere Sturzfluten in den SĂŒdalpen, Meeralpen und ganz Italien
  • 10./11. August 2015: Dieses kleine Tief (Detlef) im Rahmen der Juni–August-Hitzewelle und des ĂŒberhitzen Mittelmeeres zeigte eine abnorme Zugbahn von den Westalpen nach Malta. Es fĂŒhrte zu schweren Unwettern in Mittel- und SĂŒditalien (Rossano Calabro 230 mm/5 h, 350 mm/1 d).[53]
  • 30. September bis 4. Oktober 2015: Tief Quirin zog von den Balearen (dort bereits heftige Gewitter) unter VerstĂ€rkung am 1. und 2. Oktober ĂŒber Korsika und Sardinien. Es zeigte mit Orkanböen bis 157 km/h (Cap Corse am 2. Oktober) und Niederschlagsmengen von bis zu 250 mm innerhalb zweier Tage Medicane-Tendenzen. Letztlich fehlte das „Auge“. Am Abend des 3. Oktobers sorgte das Tief in SĂŒdfrankreich (besonders an der CĂŽte d’Azur) fĂŒr Unwetter mit Sturmböen und sehr großen Regenmengen innerhalb kurzer Zeit. So fielen in Cannes in zwei Stunden 179 mm.[54] Dadurch verursachte schwere Überschwemmungen forderten mindestens 21 Todesopfer.[55]
  • 22. April bis 3. Mai, spĂ€ter heftiger Wintereinbruch: ein Tiefsystem ĂŒber Nordwesteuropa und zwei Mittelmeertiefs verursachen durch Kaltluft mit Niederschlag im Alpenraum (30 cm Schnee in Tallagen, SpĂ€tfrost und HochwĂ€sser) große LandwirtschaftsschĂ€den im Raum SĂŒdostösterreich.
  • Das kleinrĂ€umige Höhentief Diana ĂŒber Oberitalien bescherte Vorarlberg vom 18. bis 20. August 2022 in Nordstaulagen, am Bodensee und im unteren Alpenrheintal Regenmengen von teils mehr als 200 l/mÂČ in 24 Stunden An mehreren Messstellen wurden neue Höchstwerte registriert. In Bregenz fielen am 18./19. August 212 mm Regen in 24 Stunden.[57] Die feuchtwarme Mittelmeerluft war zunĂ€chst in einem weiten Bogen um die Ostalpen herumgeschaufelt und dann mit einer Nordströmung gegen die Berge gedrĂŒckt worden. Der warme Bodensee sorgte fĂŒr ein zusĂ€tzliches Feuchteangebot[58], wĂ€hrend es an etwa 70 bis 75 km vom Bodensee entfernten Messstationen in der auch durch einige davor stehende Berggruppen vor der feuchten Nordanströmung abgeschirmten Silvretta nur etwa ein FĂŒnftel dieser Mengen regnete. Es gab zahlreiche Überflutungen, ĂŒber 1500 FeuerwehreinsĂ€tze und SachschĂ€den in Millionenhöhe allein in Vorarlberg. Menschen kamen dort nicht zu Schaden. Auch im Nordwesten Tirols und in der Nordostschweiz gab es Starkregen und Überflutungen.[59][60]
  • Eine Vb-Wetterlage, die feuchtwarme Luft vom auf Rekordtemperaturen erwĂ€rmten Mittelmeer zu den Alpen transportierte, brachte Anfang August enorme Regenmengen und katastrophale HochwĂ€sser in Slowenien und in Teilen KĂ€rntens:[61] An der Nordseite des Loiblpasses fielen zwischen dem 3. und 5. August in 48 Stunden 266 mm Regen, was fast das 1,5-fache eines gesamten durchschnittlichen Augustniederschlages (184 mm) darstellte.[62] In Slowenien starben mehrere Menschen in den Fluten und entstanden SchĂ€den in Milliardenhöhe.[63]
  • Anfang Dezember sorgte eine Vb-Wetterlage in SĂŒddeutschland fĂŒr ungewöhnlich starke SchneefĂ€lle mit Neuschneehöhen von teilweise ĂŒber 50 cm in 24 Stunden. Die Schneemassen fĂŒhrten zu erheblichen SchĂ€den und zu einem kurzzeitig vollstĂ€ndigen Zusammenbruch des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.
  • P. Alpert, B. U. Neeman, Y. Shai-El: Intermonthly variability of cyclone tracks in the Mediterranean. In: Journal of Climate. Vol. 3, 1990, S. 1474–1478 (pdf, tau.ac.il).
  • E. Kostopoulou, P. D. Jones. Comprehensive analysis of the climate variability in the eastern Mediterranean. In: International Journal of Climatology. 27:9, 2007, S. 1189–1214, insb. Part I: Map-pattern classification.
  • P. Lionello, J. Bhend, A. Buzzi, P.M. Della-Marta, S.O. Krichak, A. JansĂ , P. Maheras, A. Sanna, I.F. Trigo, R. Trigo: Cyclones in the Mediterranean region: Climatology and effects on the environment. In: P. Lionello, P. Malanotte-Rizzoli, R. Boscolo (Hrsg.): Mediterranean (= Developments in Earth and Environmental Sciences. Volume 4). 2006, ISBN 0-444-52170-4, Chapter 6, S. 325–372, doi:10.1016/S1571-9197(06)80009-1 (englisch).
  • Isabel F. Trigo, Trevor D. Davies, Grant R. Bigg: Objective Climatology of Cyclones in the Mediterranean Region. In: Journal of Climate 12, June 1999, S. 1685–1696, doi:10.1175/1520-0442(1999)012<1685:OCOCIT>2.0.CO;2
  • Martina Messmer, Juan JosĂ© GĂłmez-Navarro, Christoph C Raible: Climatology of Vb cyclones, physical mechanisms and their impact on extreme precipitation over Central Europe, 2015, Earth system dynamics. doi:10.5194/esd-6-541-2015

Vb-Lagen:

  • Mitja Brilly (Hrsg.): Hydrological Processes of the Danube River Basin: Perspectives from 10 Danubian Countries. Springer, 2010, ISBN 978-90-481-3422-9, insb. PĂ©ter KovĂĄcs: Characterization of the Runoff Regime and Its Stability in the Danube Catchment. S. 143 ff; Stevan Prohaska, Aleksandra Ilic: Coincidence of Flood Flow of the Danube River and Its Tributaries. S. 175 ff; Pavel Petrovič, KatarinĂĄ MravcovĂĄ, Ladislav Holko, Zdeněk Kostka, Pavol MiklĂĄnek: Basin-Wide Water Balance in the Danube River Basin. S. 227 ff (englisch).
  • M. HofstĂ€tter, Bundesministerium fĂŒr Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: Vb-artige Wetterlagen als Ursache exzessiver NiederschlĂ€ge im Alpenraum. Machbarkeitsstudie, Abschlussbericht, Wien 2011 (PDF, 4,3 MB, zamg.ac.at; Weblink Verursachen spezielle Wetterlagen intensive NiederschlĂ€ge?, lebensministerium.at)
  • M. Mudelsee, M. Börngen, G. Tetzlaff, U. GrĂŒnewald: Extreme floods in central Europe over the past 500 years: Role of cyclone pathway ‘‘Zugstrasse Vb’’. In: American Geophysical Union. (Hrsg.): Journal of Geophysical Research. Vol. 109, D23101, 2004, doi:10.1029/2004JD005034 (englisch, Fokus Elberaum).

Spezielles:

  • J. Kouroutzoglou, H. A. Flocas, K. Keay, I. Simmonds, M. Hatzaki: Climatological aspects of explosive cyclones in the Mediterranean. In: International Journal of Climatology. 31, 12, 2011, S. 1785–1802.
Commons: Tropische Zyklone des Mittelmeerraums – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Vb-Wetterlage, Agenda 21 Treffpunkt – weitere ErlĂ€uterungen mit Infografiken

Einzelnachweise

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  1. ↑ DWD Prognose 20120203 (Memento des Originals vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (KĂ€ltewelle in Europa 2012, klassische Großwettersituation): MĂ€chtiges Russlandhoch Dieter, mittelstarkes Islandtief, krĂ€ftiges Italientief Julia, aus dem Azorenhoch ausisolierter Hochkern ĂŒber der Biskaya; ĂŒber der Ostsee ein Zwischentief und eine sich ausbildende HochdruckbrĂŒcke Osteuropa–Biskaya; vor Neufundland ein weiteres mĂ€chtiges Aktionstief
  2. ↑ Ein föhninger Nordostwind von der Poebene in den Raum Genua;
    La tramontana: il famoso vento ligure che accompagna i travasi di aria fredda padana verso il golfo di Genova, portando persino la neve sulle coste, Daniele Ingemi in centrometeoligure.it, 5. November 2012;
    La Tramontana Scura, centrometeoligure.it → Didattica, 22. April 2008.
  3. ↑ Universitat Bonn. Geographisches Institut: Colloquium geographicum. BĂ€nde 1–4. Verlag in Kommission bei F. DĂŒmmler, 1951, S. 36, 61 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ M. Messmer, J. J. Gómez-Navarro, and C. C. Raible: Climatology of Vb cyclones, physical mechanisms and their impact on extreme precipitation over Central Europe. Hrsg.: Earth System Dynamic. 2015.
  5. ↑ WETRAX, ZAMG: Forschung / Klima / Zeitliche Klimaanalyse, abgerufen am 26. Juli 2015;
    WETRAX – das Projekt und die Ergebnisse. BMLFUW: Wasser > Wasser in Österreich > Der Wasserkreislauf, abgerufen am 26. Juli 2015;
    WETRAX, LFU Bayern: Wasser >> Klimawandel und Wasserhaushalt >> Projekte, abgerufen am 26. Juli 2015.
  6. ↑ Insb. Abschnitt Wie sind die Hochwasserereignisse 2002 und 2013 einzuordnen? in BMLFUW: WETRAX – das Projekt und die Ergebnisse;
    Alfons Krieglsteiner: Hochwassergefahr wird weiter steigen, Nachrichten.at, 19. Juni 2015.
  7. ↑ Martina Messmer, Christoph C. Raible, Juan JosĂ© GĂłmez-Navarro: Impact of climate change on the climatology of Vb cyclones. In: Tellus A: Dynamic Meteorology and Oceanography. Band 72, Nr. 1, 1. Januar 2020, ISSN 1600-0870, S. 1–18, doi:10.1080/16000870.2020.1724021.
  8. 1 2 Sturm, Regen-, Schneemassen: Gleich sechs Tiefdruckgebiete ĂŒberziehen Europa mit Unwettern, weather.com, abgerufen am 19. November 2019.
  9. 1 2 3 4 5 Medicane (Memento vom 5. November 2011 im Internet Archive). In: DWD: Wetterlexikon.
  10. ↑ R. Mayengon: Warm core cyclones in the Mediterranean. In: Mar. Weather Log, Vol. 28, No. 1, 1984, S. 6–9.
  11. 1 2 Ernest, Matson: A Mediterranean tropical storm? In: Weather, November 1983, S. 332–337.
  12. ↑ Gibt es Hurrikane im Mittelmeerraum, auf dem Schwarzen Meer oder dem Polarmeer?, Hurrikan-FAQ M7) in Thomas SĂ€vert: Naturgewalten
  13. ↑ nach Saevert: Naturgewalten und Tropensturm Ă€hnliches Tiefdruckgebiet ĂŒber dem westlichen Mittelmeer (Memento vom 12. November 2011 im Internet Archive), Zentralanstalt fĂŒr Meteorologie und Geodynamik vom 9. November 2011
  14. ↑ wurde von der NOAA nach Satellitenauswertung als Hurricane gemeldet und NOAA 01M gelistet; das nachgestellte M soll eine Klasse mediterraner Hurricanes darstellen. Das Mittelmeer ist keines der sieben von der WMO anerkannten Wirbelsturmentstehungsgebiete, der Sturm ist der erste Eintrag in diese Kategorie
  15. ↑ JĂŒrg Zeller, Gerhard Röthlisberger: UnwetterschĂ€den in der Schweiz im Jahre 1987. Eidgenössische Anstalt fĂŒr das forstliche Versuchswesen, 1988 (14 S., lib4ri.ch).
  16. ↑ Ausgangslage: gif, wetterzentrale.de
  17. 1 2 Prognose 20081127. Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin
  18. ↑ Luftmassen-Kampf (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), Newsarchiv wetter24.de, 30. November 2008 07:55
  19. 1 2 Chronik: Venedig von der Flut ĂŒberrascht; Österreich: Heftige SchneefĂ€lle sorgten fĂŒr Chaos. In: Salzburger Nachrichten. 2. Dezember 2008, S. 20; 8.
  20. ↑ "Land unter" in Norditalien. Handelsblatt, 27. November 2008, abgerufen am 12. Dezember 2008.
  21. ↑ Prognose 20081205. Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin
  22. ↑ Prognose 20081207. Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin
  23. ↑ Prognose 20081210. Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin
  24. 1 2 3 Schweiz und Norditalien im Tiefschnee. In: diepresse.com. Die Presse, 11. Dezember 2008, abgerufen am 12. Dezember 2008.
  25. 1 2 Schnee: KĂ€rnten fĂŒrchtet neues Mittelmeertief. In: diepresse.com. Die Presse, 14. Dezember 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. Januar 2010.
  26. ↑ Mittelmeertief lĂ€sst halb Europa im Schnee versinken. In: diepresse.com. Die Presse, 10. Dezember 2008, abgerufen am 14. Dezember 2008.
  27. ↑ Prognose 20081215. Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin
  28. ↑ Prognose 20090124, Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin.
  29. ↑ Wetterlagen fĂŒr JĂ€nner 2009 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), ZAMG, 27.–29.
  30. ↑ vergl. auch en:Winter of 2009–2010 in Europe#March
  31. ↑ Prognose 20100307. Institut fĂŒr Meteorologie, FU Berlin.
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    Wetterkarte 20130601, ZAMG.
  39. ↑ Ergiebige SchneefĂ€lle im SĂŒden und Zwischenhoch nach dem grossen Schnee, MeteoSchweiz, TagesaktualitĂ€ten, 26. und 27. Dezember 2013.
  40. ↑ Ein heftiger Gruß von Frau Holle. Chaos. Winterwetter in KĂ€rnten und Osttirol. In: Salzburger Nachrichten. 27. Dezember 2013, Österreich.
  41. ↑ Ein kurzfristiges verschlepptes Tief mit Vb-Charakteristik, das sich durch den FrontĂŒbergang eines Ostseetiefs (Kristina) ĂŒber die Alpen bildete.
    Prognose 29.06.14, met.fu-berlin.de;
    Wetterkarte 29. Juni 2014, 18 UTC, 30. Juni 2014, 06 UTC, 30. Juni 2014, 18 UTC, alle ZAMG.
  42. ↑ Eine Tief-Höhentief-InstabilitĂ€t Paula am 20. Juli von der Nordsee ĂŒber die Alpen in den Adriaraum, wandert dann Vb-artig mehrere Tage ĂŒber dem Balkan und im ostmitteleuropĂ€ischen Raum, teils verstĂ€rkt durch Algerientiefs.
    Prognose 20.07., 21.07., 22.07., 23.07., 24.07., 25.07., 26.07., 27.07., 28.07.14, alle met.fu-berlin.de;
    Wetterkarte 22. Juli 2014, 12 UTC, 25. Juli 2014, 18 UTC, 26. Juli 2014, 18 UTC, alle ZAMG
  43. ↑ Unwetter: Historische BĂŒcher zerstört, kaernten.orf.at, 27. Juli 2014; Starkregen sorgte fĂŒr Überschwemmungen, steiermark.orf.at, 27. Juli 2014.
  44. ↑ Ein Adriatief brachte im Juli 2014 intensive NiederschlĂ€ge und Hochwasser. (Memento vom 27. Juli 2015 im Webarchiv archive.today) BMLFUW Hydrographische Charakteristik und Extrema.
  45. ↑ Starkregen in MĂŒnster, Unwetterzentrale.de
  46. ↑ Flut verschlingt astronomische Summen, WestfĂ€lische Nachrichten vom 13. August 2014
  47. ↑ Quintia: Prognose 28.07., 29.07., 30.07.14, alle met.fu-berlin.de;
    Wetterkarte 29. Juli 2014, 00 UTC, 30. Juli 2014, 06 UTC, 31. Juli 2014, 00 UTC, 31. Juli 2014, 12 UTC, alle ZAMG.
  48. 1 2 Überflutungen in Niederösterreich und Salzburg, orf.at, 30. Juli 2014.
  49. ↑ 650 Feuerwehrleute im Unwettereinsatz, noe.orf.at, 30. Juli 2014; Unwetter: 342 FeuerwehreinsĂ€tze, burgenland.orf.at, 31. Juli 2014.
  50. ↑ Unwetter brachte neuen Regenrekord, burgenland.orf.at, 31. Juli 2014.
  51. ↑ Hochwasser: Pegel sanken langsam, salzburg.orf.at, 31. Juli 2014; AufrĂ€umen nach dem Hochwasser, salzburg.orf.at, 1. August 2014.
  52. ↑ Ein Toter bei Überschwemmungen in RumĂ€nien, orf.at, 30. Juli 2014.
  53. ↑ Prognose fĂŒr So 09.08.15 12 UTC (Memento des Originals vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., DWD; Wetterlage vom 10. August 2015, 00 UTC. ZAMG;
    Prognose fĂŒr Di 11.08.15 12 UTC, DWD; Wetterlage vom 11. August 2015, 12 UTC. ZAMG;
    Allerta Meteo, ciclone nel basso Tirreno: tempeste di pioggia e tornado nelle prossime 24-36 ore al Centro/Sud. meteoweb.eu, 11. August 2015 – mit Analysebild;
    Höchste Warnstufe: Schwere Unwetter in SĂŒditalien: Urlauber evakuiert. (Memento des Originals vom 5. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Kleine Zeitung online, 12. August 2015;
    Alluvione in Calabria: Rossano e Corigliano ko, una “tempesta perfetta”. meteoweb.eu, 12. August 2015;
    Tempesta nella notte la Calabria ù sott’acqua. ilGiornale.it, 13. August 2015.
  54. ↑ Heftige Gewitter, Starkregen zentraler Mittelmeerraum, wettergefahren-fruehwarnung.de vom 4. Oktober 2015, abgerufen am 5. Oktober 2015.
  55. ↑ Opferzahl nach Überschwemmungen auf 21 gestiegen, kleinezeitung.at vom 5. Oktober 2015, abgerufen am 5. Oktober 2015.
  56. ↑ Tote und Vermisste: Tief Luis flutet Norditalien und SĂŒdfrankreich – Ferrero stellt Produktion ein, 24. November 2019.
  57. ↑ August 2022: einer der wĂ€rmsten der Messgeschichte — ZAMG. Abgerufen am 15. September 2022.
  58. ↑ Vorarlberg heute vom 20.08.2022 um 19:00 Uhr. Abgerufen am 20. August 2022.
  59. ↑ Starkregen: Lage hat sich beruhigt. vorarlberg.orf.at, 20. August 2022, abgerufen am 11. September 2022.
  60. ↑ Niederschlagsmessstationen der Landeswarnzentrale Vorarlberg (Werte werden laufend aktualisiert und zurĂŒckliegende Daten nicht gespeichert). Abgerufen am 20. August 2022.
  61. ↑ ZIB 2 vom 04.08.2023 um 22:11 Uhr. 4. August 2023, abgerufen am 7. August 2023.
  62. ↑ Große Regenmengen — ZAMG. Abgerufen am 7. August 2023.
  63. ↑ ORF at/Agenturen red: Hochwasser in Slowenien: SchĂ€den in Milliardenhöhe. 8. August 2023, abgerufen am 9. August 2023.